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“Verwechseln Kritik mit Zensur”: Trump-Tweet sorgt für Twitter-Zoff zwischen Reichelt, Reschke und Bildblog

Leidenschaftlicher Twitter-Nutzer: Bild-Chefredakteur Julian Reichelt
Leidenschaftlicher Twitter-Nutzer: Bild-Chefredakteur Julian Reichelt

Der Tweet besitzt Sprengkraft: Donald Trump hat den Zwist zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU zur Generalabrechnung mit der Asylpolitik der Bundesregierung genutzt – und damit auch die deutsche Medienlandschaft aufgemischt. Nachdem Julian Reichelt Trumps Äußerung retweetet hat, wurde der Bild-Chefredakteur daraufhin vom BildBlog und weiteren Twitter-Nutzern kritisiert. Reichelt reagiert mit einem säuerlichen Tweet in Richtung des Bildblogs, aber auch NDR-Moderatorin Anja Reschke, die in den letzten Tagen durch Medienschelte beim Asylstreit aufgefallen war.

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Es ist die Königsdisziplin von vielen Politikern, aber auch prominenten Journalisten: Der Kampf um die Meinungshoheit auf Twitter. Spätestens seit dem Wochenende wird nicht nur engagiert über den Asylstreit in den Unionsparteien diskutiert – sondern auch darüber, wie neutral oder persönlich prominente Medienmacher (insbesondere der Öffentlich-Rechtlichen) sich auf Twitter eigentlich engagieren und äußern sollten.

Kaum war die Diskussion auf der Metaebene abgehakt, ließ der kontroverse Tweet von US-Präsident Trump zur deutschen Flüchtlingspolitik und den folgenden Streitigkeiten in der Bundesregierung die Debatte wieder hochkochen. Auslöser war ein simpler Retweet des Trump-Tweets durch Bild-Chefredakteur Julian Reichelt.

Für einige Twitter-Nutzer stellt sich wieder einmal die Frage, ob ein Retweet als Bejahung des Inhalts oder als schlichte Informationsweiterleitung ohne nähere Einordnung zu werten ist? Das Bildblog hat sich schnell entschieden und kritisierte Reichelt scharf.

Dieser und Tweets anderer Nutzer zeigten offenbar bei Reichelt Wirkung. Wenig später rechnete der Bild-Chefredakteur mit dem moralischen Überlegenheitsgefühl mancher Twitter-Nutzer ab – und schloss dabei auch ARD-Journalistin Anja Reschke ein, die am Wochenende mit ihrer Einordnung des politischen Geschehens (inklusive Medienschelte wegen Verwendung des Seehofer-Zitats) vorgeprescht war.

Reschke wiederum reagierte irritiert auf Reichelts Nennung. Der Twitter-Beef war perfekt – und wurde von zahlreichen Nutzern weitergeführt:

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