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Fußballfieber um Ronaldo & Co. im digitalen Paralleluniversum: Springer startet Magazin eSport zum WM-Auftakt

Neuer Titel eSport, Chefredakteure Dirk Kuchel (li., Computer Bild), Matthias Brügelmann (Sport Bild): endlich ein gedrucktes Magazin zum digitalen Megatrend
Neuer Titel eSport, Chefredakteure Dirk Kuchel (li., Computer Bild), Matthias Brügelmann (Sport Bild): endlich ein gedrucktes Magazin zum digitalen Megatrend

Dota 2, League of Legends, Counter-Strike, Overwatch oder Fifa: Videospiele wie diese werden in Deutschland immer populärer. Sie spiegeln einen weltweiten Megatrend: professionelle Computerspiel-Wettbewerbe, kurz gesagt: eSport. Zum Auftakt der Fußball-WM bringt Axel Springer dazu ab heute ein eigenes Print-Magazin. Das Medienhaus will so vom Weltmeisterschafts-Hype um Ronaldo & Co. profitieren.

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Das Geschäft mit den digital ausgetragenen Events hat längst nichts mehr mit dem Image von Daddelbuden früherer Zeiten gemein. Die Preisgelder bei eSport-Wettbewerben liegen zum Teil bereits im siebenstelligen Bereich, und das Nutzerinteresse an Finals ist global riesengroß. Die “Athleten” kämpfen in virtuellen Wettkampf-Arenen gegeneinander – der eSport-Boom ist die logische Folge einer immer perfekteren Computer- und Gamer-Kultur, flankiert von Abspielstationen wie YouTube mit potenziell gigantischen Reichweiten. Gespielt werden Videospiele wie Overwatch und Heroes of the Storm, aber auch die digitalen Surrogate der populären Offline-Sportarten wie Fußball.

Zum mittlerweile nicht mehr nur Eingeweihten geläufigen Trend bringen die beiden zu Axel Springer gehörenden Titel Computer Bild und Sport Bild einen passenden Printtitel auf den Markt. Dabei arbeitet die eSport-Redaktion eng mit der Sport Bild zusammen. „In der einzigartigen Verbindung der Kompetenzen von Computer Bild und Sport Bild können wir die eSport-Disziplinen mit umfassender redaktioneller Expertise begleiten und erklären, was diesen sportlichen Trend ausmacht. So sprechen wir sowohl Videospielbegeisterte als auch Sportfans an“, meint Andrea Starke, Objektleiterin von Computer Bild, das Heftkonzept. Das neue Magazin umfasst 136 Seiten und kostet 4,99 Euro und liegt seit heute in den Verkaufsstellen.

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Offen ist, ob es bei dem Sonderheft bleibt. Denn das gedruckte Produkt hat gute Chancen, sich am Kiosk zu etablieren. Der Grund: der Lesermarkt hierfür ist riesig. So spielen nach Angaben von Axel Springer derzeit mehr als 18 Millionen Deutsche am Computer und messen sich zunehmend in dem sportlichen Parallel-Universum. ESports ist aber kein neues Phänomen. Hervorgegangen ist der jetzige Trend aus den Netzwerk-Partys der 90er Jahre. Doch die digitalen Wettkämpfe entwickeln sich immer mehr zu einem Massenphänomen, das weltweit immer mehr Menschen anlockt.

Dabei finden die Wettkämpfe in richtigen Arenen mit Zuschauern statt. Auch Preisgelder werden ausgelobt. So gewann der Berliner “Dota 2”-Spieler Kuro Salehi Takhasomi laut Medienberichten jüngst mit seinem Team Liquid in den USA ein Preisgeld in Millionenhöhe. Auch Matthias Brügelmann, Chefredakteur von Sport Bild, geht davon aus, dass sich der Trend festigt. “ESport ist Wettkampf, eSport füllt Stadien, eSport fordert Konzentration, eSport gewinnt täglich mehr Fans auf der ganzen Welt”, erklärt Brügelmann. Sein Kollege von der Computer Bild, Dirk Kuchel, ergänzt: “Es gibt wohl kaum beeindruckendere Beweise dafür, dass eSport gekommen ist, um zu bleiben.”

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