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Neue Sorgen um iPhone X-Nachfolger: Nikkei Asian Review berichtet von Bestellkürzung um 20 Prozent

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Apples iPhone X: Vom Sorgenkind zum Kassenschlager / © Apple

Die Hiobsbotschaften sind zurück. Praktisch das ganze erste Quartal über warnten asiatische Publikationen mit Verweis auf die Zuliefererkette vor drastischen Kürzungen in der iPhone X-Produktion. Die Geschichte droht sich nun zu wiederholen. Auch für die Nachfolgemodelle ist der Nikkei Asian Review nämlich skeptisch: Wie die japanische Wirtschaftszeitung berichtet, habe Apple im zweiten Halbjahr um 20 Millionen weniger Bestellungen neuer iPhones in Auftrag gegeben als noch im Vorjahr.

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Der Countdown geht in die finale Phase. Mutmaßlich keine 100 Tage sind es mehr bis zur Enthüllung und möglicherweise sogar bis zum Verkaufsbeginn der neuen iPhones.

Und das wohl gleich dreifach, wenn man den jüngsten Gerüchten aus der Zuliefererkette trauen darf. Das iPhone X soll demnach nicht nur Nachfolgemodelle in 5,8 und 6,5 Zoll erhalten, sondern auch um ein deutlich günstigeres LCD-Modell in 6,1 Zoll ergänzt werden.

Nikkei: iPhone-Produktion im zweiten Halbjahr um 20 Millionen Einheiten schwächer

Trotzdem könnte der Beginn des viel beschworenen iPhone-Superzyklus auch in diesem Jahr ausbleiben. Wie der Nikkei Asian Review am Freitag mit Verweis auf Zuliefererkreise  berichtete, soll Apple die Bestellungen neuer iPhone-Modelle im zweiten Halbjahr konservativer als erwartet angehen und lediglich auf 80 Millionen Einheiten taxiert haben. Das wären überraschenderweise 20 Millionen weniger Einheiten als im Vorjahreszeitraum, als mit dem iPhone X nur ein neues Flaggschiff-Modell auf den Markt gekommen war – und das erst im November.

Es ist nicht das erste Mal, dass die japanische Wirtschaftszeitung vor einer Rückstellung der iPhone-Produktion warnt. Der Nikkei Asian Review  hatte bereits im Februar berichtet, dass Apples Zulieferer Samsung plane, im ersten Quartal 20 Millionen oder weniger OLED-Displays für den iKonzern zu fertigen. Apple habe seine iPhone X-Produktion gegenüber ursprünglichen Zielvorgaben um bis zu 60 Prozent heruntergefahren, hieß es.

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iPhone X-Debatte zuletzt von Buffett-Investment überlagert

Bei den Anfang Mai veröffentlichten Quartalszahlen konnte Konzernchef Tim Cook die Gerüchte geschickt umschiffen, weil Apple nur die iPhone-Verkäufe in der Gesamtheit kommuniziert, nicht aber für einzelne Modelle. Cook erklärte seinerzeit, das iPhone X habe sich seit dem Launch Anfang November besser als jedes andere iPhone-Modell verkauft, was angesichts des späteren Launchzeitraums (iPhone 8 und 8 Plus erschienen knapp zwei Monate früher) nicht die größte Kunst ist.

In der Folge wurde die iPhone X-Debatte durch Apples in der Gesamtheit überzeugendes Zahlenwerk und den massiven Aktienzukäufen von Großinvestor Warren Buffett überlagert. Die Verkaufsprognosen für das iPhone X sind im laufenden Quartal indes alles andere als optimistisch. Eine Fortsetzung der Kaufzurückhaltung mit dem Launch der neuen Modelle wäre eine Überraschung, die aktuell von den wenigsten Analysten prognostiziert  wird. Entsprechend sensitiv reagierten Apple-Aktionäre am Freitag und schickten die Aktie in der Spitze um zwei Prozent nach unten.

 

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