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Medien-Woche: Ist die Dauerkritik an den Politik-Talkshows von ARD und ZDF eigentlich gerechtfertigt?

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

In der neuen Ausgabe unseren wöchentlichen Podcasts "Die Medien-Woche" sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die zwei großen Medien-Aufreger der Woche: Alexander Gauland in Badehose und die massive Kritik an den öffentlich-rechtlichen Talkshows. Außerdem: Das Putin-Interview von Armin Wolf und das EuGH-Urteil zu Facebook-Fanseiten.

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Alle Kommentare

  1. Thema: Kritik an den Polit-Talkshows

    Sehr verehrte Damen und Herren,

    die Probleme meines Erachtens:

    1. es gibt viel mehr Themen als Islam, die “bearbeitet” werden sollten (z.B.
    – Handelskonflikt, Auswirkungen auf “den kleinen Mann”; ich kann Ihnen gerne eine Liste mit Themenvorschlägen schicken)

    2. es kommen zu oft die gleichen Leute in den Talk Shows vor, zum Beispiel Politiker, deren Meinung man zwischenzeitlich sehr gut kennt. Viel mehr “Unabhängige” sollten eingeladen werden, auch Querdenker, Menschen, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht auf Kriegsfuss stehen.

    Mit freundlichem Gruss

    Eugen Jehle, Hohrainstrasse 15, 79787 Lauchringen

  2. Politik- Talkshows sind eben Shows, bei denen getalked wird. Nichts als Palaver. Politik spielt dabei insoweit eine Rolle, weil hierbei eine politische Kontroverse von den meisten Teilnehmern folgenlos vorgegaukelt werden kann. Polit- Shows.

    Man möchte ja nicht kritisieren, daß die Produktion derartiger Talk-Shows geboten ist, weil diese besonders kostengünstig erfolgen können. So ähnlich wie Koch- Shows.

    Man sollte nicht die Abhaltung kostengünstiger Inszenierungen kritisieren, die einer mehr oder weniger verdeckten Art von billiger Unterhaltung zuzurechnen sind. Man sollte aber die daran geknüpften Erwartungen zurechtrücken.

    Viel eher fehlt es an der Analyse und Befassung mit den Voraussetzungen sowie dem Status unserer Demokratien, mit welchen Psycho-Techniken heutzutage Mehrheiten in einer Demokratie herbeigeführt und sichergestellt werden. Mithin fehlt eine Auseinandersetzung mit dem Gebot von Rechtsstaatlichkeit sowie der demokratischen Legitimation dieses Europas.

    Zweifellos bestünde hier eine Bringschuld der Medien, die jedoch verstellt wird durch unzählig viele, falsch gestellte Fragen, und dann deren Antworten .

  3. Man kann den Talkshows eine Teilschuld am Aufstieg der AfD geben. Je öfter man eine Lüge oder Halbwahrheiten wiederholt, umso wahrer erscheint sie. Wenn man ständig ein Frame wiederholt, setzt es sich fest, deswegen sollte die Macher vorsichtiger mit solchen Themen sein. Das bedeutet nicht, dass man nicht hin und wieder Mal über solche Themen sprechen darf, aber vielleicht etwas gemäßigter.
    Und großes Zuschauerinteresse und Relevanz sind leider auch nicht immer deckungsgleich, deshalb sollte man relevante, aber sperrige Themen auch Zeit einräumen, selbst wenn sie weniger Zuschauer ziehen.

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