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“Rassimus keine bekannte Nebenwirkung”: Pharmariese Sanofi kontert durchsichtige Twitter-Ausrede von Roseanne

Der TV-Sender ABC setzt die neuaufgelegte Serie “Roseanne” ab
Der TV-Sender ABC setzt die neuaufgelegte Serie "Roseanne" ab

Diese Ausrede ist ähnlich lahm wie das fast schon legendäre “Mausgerutscht” von Beatrix von Storch. Nach einem rassistischen Tweet hatte ABC am Dienstag die neuaufgelegte Sitcom von Roseanne Barr abgesetzt. Jetzt versucht die Schauspielerin ihre Zwitscher-Entgleisung mit der Einnahme des Schlafmittels Ambien zu erklären. Das lässt allerdings der Pharmariese Sanofi nicht auf sich sitzen. Fluchs konterte dieser ebenfalls via Twitter.

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Roseanne Barr hatte per Twitter die Afro-Amerikanerin Valerie Jarrett, einst Beraterin des damaligen US-Präsidenten Barack Obama, als Baby der “Muslimbruderschaft und Planet der Affen” beleidigt. Danach löschte sie den Tweet und entschuldigte sich bei Jarrett und “allen Amerikanern”. “Es tut mir wirklich leid, dass ich einen schlechten Witz über ihre Politik und ihr Aussehen gemacht habe. Ich hätte es besser wissen sollen. Vergebt mir, mein Witz war schlechter Geschmack.”

Trotz der schnellen Entschuldigung entschloss sich der TV-Sender ABC sofort, die Sitcom abzusetzen. “Roseannes Twitter-Mitteilung ist abscheulich, abstoßend und stimmt nicht mit unseren Werten überein, und wir haben entschieden, ihre Show abzusetzen”, erklärte ABC-Präsident Channing Dungey.

Damit ist die Causa jedoch noch nicht durch. Denn Barr kämpft mittlerweile in unzähligen Tweets um ihren guten Ruf und erklärte ihre rassistische Kurzmeldung inzwischen unter anderem mit der Einnahme des Schlafmittels Ambien.

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Der Konter von Sanofi muss Roseanne allerdings wie die nächste bittere Pille geschmeckt haben. Der Arzneimittel-Hersteller erklärte, dass alle Medikamente zwar Nebenwirkungen besäßen, zu denen von Sanofi aber keineswegs Rassismus gehöre.

Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich inzwischen zu dem Fall, er pflegt ja eine gegenseitige Sympathie zum Serien-Star Roseanne Barr. Trump drehte die Sache aber wieder mal in seine Richtung, twitterte in Richtung Disney-Chef Bob Iger, der hätte sich bei dem Opfer von Barrs rassistischem Tweet entschuldigt, aber niemals bei Trump, obwohl über ihn “horrible statements” auf ABC gesagt worden wären.

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Alle Kommentare

  1. People of all races, religions and nationalities work at Sanofi every day to improve the lives of people around the world.

    Manche sind sich auch für nichts zu blöd. Und dabei hat Sanofi auch noch die sexuelle Orientierung vergessen zu erwähnen. Stupid!
    Das gibt wieder ein shitstorm von den linken Wahlverlieren und ihren medialen Saalschlägern.

    1. Nun, Ihr Kommentar lässt eher befürchten, dass jetzt hier nun wieder ein Shitstorm von den rechten Kleinpartei-Anhängern und ihren medialen Saalschlägern zu erwarten ist.

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