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Codename “DHDL-Magazin”: Gruner + Jahr startet Zeitschrift zur Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“

Das Wirtschaftsmagazin Capital von Gruner + Jahr plant ein Magazin zur Erfolgs-Show “Die Höhle der Löwen”
Das Wirtschaftsmagazin Capital von Gruner + Jahr plant ein Magazin zur Erfolgs-Show "Die Höhle der Löwen"

Im hart umkämpften Segment der Wirtschaftspresse will Gruner + Jahr mit einem neuartigen Magazinkonzept wieder stärker Fuss fassen: Das Hamburger Verlagshaus plant, pünktlich zum Start der neuen Staffel der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ im September ein Gründer-Magazin auf den Markt zu bringen. Damit beabsichtigt der Verlag, neue Lesergruppen und Anzeigenkunden zu gewinnen.

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Lange Zeit hielt sich Gruner + Jahr bei seinen Wirtschaftsmedien mit Neuheiten zurück. Nach der Einstellung der Financial Times Deutschland (FTD) Ende 2012 und dem Verkauf des Unternehmermagazins Impulse sowie des Anlegertitels Börse Online konzentrierte sich das Verlagshaus zunächst auf die beiden verbliebenen Titel Capital und Business Punk. Radikal änderten die Hamburger dabei vor allem das Heftkonzept von Capital. Zugleich zog das 1962 gegründete Magazin mit dem Schwesternblatt Business Punk von Hamburg nach Berlin. Ob Print oder digital – große Experimente blieb das G+J-Management seither schuldig.

Jetzt gibt das Medienhaus am Baumwall seine Zurückhaltung in dem hart umkämpften Markt der Wirtschaftspresse auf. Gruner + Jahr will pünktlich zum Start der neuen “DHDL”-Staffel einen neuartigen Titel auf den Markt bringen. Geplant sind Geschichten zu Gründern aus der neuen und aus früheren Staffeln des Vox-Formats, ihren Unternehmen, Ideen und Projekten. Zudem sollen auch Unternehmer jenseits „Der Höhle der Löwen“ porträtiert werden.

An dem neuen Heftkonzept arbeiten die Redaktionen von Capital und Business Punk in Berlin gemeinsam – unter Leitung von Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar. „Die ‘Höhle der Löwen’ hat es geschafft, das Thema Unternehmensgründung und Unternehmertum für das breite Publikum zugänglich zu machen“, betont der Capital-Chefredakteur. Er will mit dem neuen Magazin-Konzept an das TV-Format anknüpfen. “Das Magazin berichtet über Ideen und Erfindungen, Erfolg und Scheitern, über Risiken und Wagnisse, beschäftigt sich neben den Gründern und ihren Produkten auch mit den Investoren“, betont von Buttlar.

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Als Zielgruppe hat Gruner + Jahr die Zuschauer der Show im Visier, die für Vox zu den größten Erfolgsformaten des Senders gehört. Es solle aber kein Fan-Magazin werden, heißt es. „Wir erzählen Geschichten vor, hinter und jenseits der Höhle. Wir wollen damit Zielgruppen ansprechen, die bisher nicht zu Wirtschaftsmagazinen greifen“, erklärt der Capital-Chefredakteur. Jede Sendung erreiche durchschnittlich knapp drei Millionen Menschen. Sie verfügt über einen Marktanteil von 20 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Vorgesehen zur Einführung des 120 Seiten starken Heftes im September ist eine Druckauflage von 200.000 Exemplaren. Der Copypreis soll sich bei 3,90 Euro bewegen, um „gerade für ein neues Zielpublikum attraktiv zu sein“, betont G+J. Unklar ist derzeit allerdings noch die Erscheinungsfrequenz und der Name. Intern spricht man wohl vom “DHDL-Magazin”.

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