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“Bitcoin ist wie Rattengift hoch zwei”: Warren Buffett verteufelt Kryptowährung

ulifunke.com / bitcoin.de

Es ist wieder deutlich stiller um den Bitcoin geworden. Nach einem desaströsen Jahresstart mit Kursverlusten von mehr als 50 Prozent hat sich die Kryptowährung inzwischen bei Kursen unter 10.000 Dollar eingependelt. Dabei dürfte es nicht bleiben, wenn man der Anlagelegende Warren Buffett glaubt. Der erfolgreichste Investor aller Zeiten bezeichnete die wertvollste Kryptowährung in einem Gespräch mit CNBC als "Rattengift hoch zwei". Auch Microsoft-Gründer Bill Gates ist skeptisch.

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Der Goldrausch ist vorbei. Ende 2017 durchbrach die vollkommen heiß gelaufene Kryptowährung Bitcoin noch einen historischen Meilenstein bei Notierungen von über 20.000 Dollar.

Die Ausmaße des Bitcoin-Booms stellten sogar historische Vergleiche in den Schatten. Die Kurszuwächse toppten selbst die bislang größte Spekulationsblase der Börsengeschichte – die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert in Holland, wie Convoy Investments vorrechnete.

Rund vier Monate später ist vom Bitcoin-Hype nicht viel geblieben. Das Cybergeld hat beim Sturz auf in der Spitze 6500 Dollar zwei Drittel seines Wertes verloren. Bei Notierungen von aktuell 9400 Dollar ist immer noch mehr als die Hälfte der einstigen Spitzenkurse verschwunden.

Buffett: Bitcoin-Spekulation nimmt ein böses Ende

Geht es nach dem erfolgreichsten Investor aller Zeiten, ist der Absturz in den vergangenen Monaten nur der Beginn des Ausverkaufs. Warren Buffett bezeichnete Bitcoin gestern in einem Interview mit dem Finanzsender CNBC als “Rattengift hoch zwei”.

Buffetts Geschäftspartner Charlie Munger wurde ebenso deutlich – und bezeichnete Bitcoin als “Schwachsinn”.  Bereits im Januar hatte Buffett davor gewarnt, dass ein Investment in Kryptowährungen mit großer Sicherheit “ein böses Ende” nehmen werde.

Bill Gates: Investment in Bitcoin gleicht “Größerer Dummkopf-Theorie”

In dieselbe Kerbe schlug auch Microsoft-Gründer Bill Gates, der sich gestern gegenüber CNBC ebenfalls höchst kritisch über Bitcoin äußerte.

“Die Anlageklasse produziert nichts, also sollte man nicht davon ausgehen, dass sie steigt. Es ist komplett ein Investment nach der ‘Größeren Dummkopf’-Theorie”, erklärte Gates. Der 62-Jährige erklärte zudem, er würde den Bitcoin gerne leerkaufen (also auf fallende Kurse setzen), wenn es dafür einfache Finanzinstrumente gebe.

Die Winklevoss-Brüder, die durch ihr frühzeitiges Investment in Bitcoin zumindest für ein paar Wochen auf dem Papier zu Milliardären geworden waren, wollten das so nicht stehen lassen und forderten den Microsoft-Gründer auf, seinen Worten Taten folgen zu lassen – und Leerverkäufe auf die Kryptowährung zu tätigen.

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