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Zukauf von 75 Millionen neuen Aktien: Warren Buffett verhilft Apple zu neuen Allzeithochs

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Anhaltende Faszination: Apple hat gerade ein weiteres Rekordquartal verbucht / © Apple

Der Appetit scheint unstillbar: Obwohl Warren Buffetts Investment in Apple zum Jahreswechsel bereits auf das Volumen von mehr als 28 Milliarden Dollar gestiegen ist, hat das "Orakel von Omaha" weiter nachgekauft. Und das im ganz großen Stil: Im ersten Quartal des Jahres kaufte Buffett so viele Apple-Aktien wie nie – nämlich 75 Millionen neue Anteilsscheine. An der Wall Street verhilft Buffetts Vertrauensbeweis Apple zum Sprung auf neue Rekordkurse.

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Doch das Timing hätte besser nicht sein können. Exakt zwei Jahre ist es her, dass Warren Buffett über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway erste Apple-Aktien einsammelte, was seinerzeit für einige Verwunderung sorgte, war die Anlagelegende Technologie-Unternehmen gegenüber doch notorisch skeptisch eingestellt.

Buchstäblich zu mehrjährigen Tiefstkursen bei um die 90 Dollar startete Buffett seine Apple-Position, die seitdem immer weiter an Größe gewonnen hat.

Warren Buffett stockte Apple-Anteil immer weiter auf – zum richtigen Zeitpunkt

Binnen zwei Jahren hat das „Orakel von Omaha“ in bemerkenswert kurzer Zeit eines seiner erfolgreichsten Investments aller Zeiten verbucht. Anteilsscheine von Apple haben sich seit den Tiefstkursen bei 88 Dollar im Mai 2016 in der Spitze mehr als verdoppelt, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten und die Sorgen um das iPhone X Apple im ersten Quartal um fast 20 Prozent abstürzen ließen.

Diese Kursschwäche machte sich Buffett in gewohnter Manier zunutze.  “Sei gierig, wenn andere ängstlich sind”, lautet eines der meist zitierten Bonmots des erfolgreichsten Investors aller Zeiten. Diese Gier zeigte Buffett nun unvergleichlicher Manier in den ersten 90 Tagen des Jahres: Obwohl Buffett bereits 165 Millionen Apple im Wert von rund 30 Milliarden Dollar besaß stockte Buffett seinen Anteil weiter auf.

Buffett kauft 75 Millionen neue Apple-Aktien im Wert von 14 Milliarden Dollar

Und das im ganz großen Stil: Warren Buffett erwarb über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway zwischen Anfang Januar und Ende März – und damit nach den Gerüchten über einen enttäuschenden iPhone X-Launch – weitere 75 Millionen Apple-Aktien im Wert von heute über 14 Milliarden Dollar.

Der Zukauf, der Berkshires Apple-Investment um massive 44 Prozent steigert, ist in diesen Dimensionen bemerkenswert – und gleichfalls ein starkes Statement. Allein die Tatsache, dass die 87-jährige Investmentlegende trotz der 2017 rasant gestiegenen Kurse die Position nochmals aufstockt, ist ein neuer Vertrauensbeweis für Apple.

“Es ist eine unglaubliche Firma”, erklärte Buffett gegenüber CNBC seine Kaufmotivation. “Schauen Sie sich Apple an. Ich glaube, sie verdienen ungefähr doppelt so viel wie die zweitprofitabelste Firma in den USA.”

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Apple springt auf neue Allzeithochs

Tim Cook erklärte unterdessen, er sei begeistert, dass Buffett mit Berkshire Hathaway Großaktionär sei. “Ich habe Warren persönlich immer bewundert und war sehr dankbar für seinen Rat und seine Einschätzungen”, sagte Cook ebenfalls gegenüber dem US-Finanzsender.

Nach einem Jahresauftakt, der von Sorgen um enttäuschende iPhone X-Verkäufe überschattet war,  ist Buffetts massives Apple-Investment, das Berkshire Hathaways Anteil am iKonzern nunmehr auf 260 Millionen Aktien im Wert von knapp 48 Milliarden Dollar schraubt, die zweite gute Nachricht der Woche.

Billionen-Bewertungsmarke plötzlich nah

Dienstag hatte Apple die Wall Street zunächst mit besser als erwarteten Quartalszahlen überrascht und in der Folge deutliche Kursgewinne verbucht. Waren Buffetts massiver Zukauf von Apple-Aktien verhalf dem 42 Jahre alten Techpionier nun zu weiteren deutlichen Kursaufschlägen.

Anteilsscheine von Apple verteuerten sich gestern um weitere 4 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 183,83 Dollar. Auf Schlusskursbasis wird der iPhone-Hersteller nunmehr bereits mit 931 Milliarden Dollar bewertet. Zum Durchbruch durch die historische Bewertungsmarke von einer Billion Dollar fehlen Apple damit noch ganze 7 Prozent.

 

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