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Mark Zuckerberg im Interview: Facebook unterstützt Journalismus, wird den Verlagen jedoch keine Honorare zahlen

Facebook-CEO Mark Zuckerberg
Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Nach dem Daten-Skandal um Cambridge Analytica geht Mark Zuckerberg nun in die Offensive und verkündet einige Änderungen für sein soziales Netzwerk. So sollen beispielsweise Nachrichten-Postings verstärkt danach gerankt werden, wie vertrauenswürdig sie sind. Medienhäusern ein reguläres Honorar beziehungsweise eine Gebühr zahlen, will Zuckerberg jedoch nach wie vor nicht und sagt: News stehen bei Facebook nicht im Vordergrund.

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“Die Menschen kommen nicht zu Facebook, um dort primär Nachrichten zu konsumieren, sagte Mark Zuckerberg in einem Interview mit rund zwei Dutzend Journalisten. Er hatte sich den Fragen der Medienvertreter während eines Treffens mit dem Namen “Off The Record” in Kalifornien gestellt. Mit dabei waren Journalisten der New York Times, des Wall Street Journals, BuzzFeed und Business Insider.

Den Nutzern seines sozialen Netzwerkes ginge es vor allem darum, sich mit anderen Menschen zu vernetzen, so Zuckerberg. Dennoch seien Nachrichten für eine Demokratie “extrem wichtig”, weshalb er die Presse auch weiterhin unterstützen und ihr mit seinem sozialen Netzwerk eine Plattform und damit Aufmerksamkeit bieten wolle. Doch Facebook werde für die Inhalte der Medienhäuser auch in Zukunft nicht bezahlen, so Zuckerberg.

US-Medienunternehmer Rupert Murdoch hatte in der Vergangenheit ein Gebührensystem zwischen Facebook und den Medienhäusern gefordert. Doch der Facebook-CEO machte während des Interviews deutlich, dass dies nicht passieren wird: “Ich bin mir nicht sicher, dass das Sinn ergibt”, sagte er. Die Medienhäuser und Verlage sollten sich besser an eine “unvorhersehbare Beziehung mit Facebook” gewöhnen.

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Er sehe seine Verantwortung vielmehr darin, vertrauenswürdige und qualitativ hochwertige Nachrichten zu pushen und somit die Reichweite von Fake News einzugrenzen. In Zukunft wolle er “Milliarden Dollar” ausgeben und “Tausende von Mitarbeitern” einstellen, um gegen Fake News, illegale Wahlkampfkampagne und Hate Speech anzukämpfen, so Zuckerberg.

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