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Im Brief an Amazon-Aktionäre unterstreicht Jeff Bezos einmal mehr, warum er der beste CEO der Welt ist

Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse
Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse

Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt – und gleichzeitig wohl der beste Vorstandschef der Wirtschaftswelt. Nicht nur, dass Bezos in den vergangenen 21 Jahren den wertvollsten E-Commerce-Konzern der Welt geformt hat – Amazon ist nach Apple bereits das global zweitwertvollste Unternehmen. Dass Bezos nach Höherem – dem Börsenthron – strebt, macht nicht nur die schwindelerregende Kurssteigerung der vergangenen 12 Monate deutlich, sondern sein gestern veröffentlichter Aktionärsbrief.

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Die Überraschung ist Jeff Bezos wieder einmal gelungen: 100 Millionen Menschen sind bereits Kunden von Amazons Premiumdienst Prime – deutlich mehr als erwartet.  Enthüllt wurde der Meilenstein gestern im Rahmen des jährlichen Briefs an die Aktionäre, den CNBC-Marktkommentator James Cramer  „den vielleicht besten Aktionärsbrief“ nannte, „den ich je von einem CEO gelesen habe“.

Der Grund: Auch nach einer Kurssteigerung von 73 Prozent binnen Jahresfrist an der Wall Street, durch die Amazon zum zweitwertvollsten Konzern der Welt aufgestiegen ist, zeigt Bezos schier unstillbaren Hunger und große Angriffslust.

“Göttliche Unzufriedenheit unserer Kunden”

“Eine Sache, die ich an unseren Kunden liebe, ist ihre göttliche Unzufriedenheit. Ihre Erwartungen bleiben nicht statisch – sie steigen. So ist die menschliche Natur”, schreibt Bezos. In anderen Worten: Der Amazon-CEO begreift die Kundenunzufriedenheit als Ansporn, sich täglich weiter zu verbessern.

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“Man kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Den Kunden reicht das nicht”, schreibt Bezos. “Wir haben uns nicht von unseren Jäger-und-Sammler-Tagen weiterentwickelt, indem wir selbstzufrieden waren. Die Leute haben einen gefräßigen Appetit für etwas Besseres. Das ‘Wow’ von gestern wird zum ‘Normal’ von heute”, so der Amazon-CEO.

Milliardenschwere Fehler gemacht

“Wie man die immer höheren Kundenerwartungen übertrifft? Es gibt keine Musterlösung – es ist eine Kombination aus mehreren Dingen”, erklärt Bezos. “Aber hohe Maßstäbe (weit verbreitet und in allen Details) sind sicher ein großer Teil davon.”

“Bei unserem Versuch, den hohen Kundenerwartungen gerecht zu werden, hatten wir über die Jahre einige Erfolge, haben aber auf dem Weg auch einige milliardenschwere Fehler gemacht“, gibt Bezos zu. 21 Jahre nach der Gründung steht fest: Bezos’ Fehler machen einen verschwindend geringeren Teil in der Erfolgsstory von Amazon aus.

Für immer Tag eins

Passenderweise beendet der 54-Jährige den sechsseitigen Aktionärsbrief wieder mit dem Motto, das Bezos seit der Gründung 1997 antreibt: Für ihn gibt es keinen Tag zwei. Im Aktionärsbrief vor einem Jahr hatte Bezos erklärt, warum bei Amazon für immer Tag eins herrsche.

„Jeff, wie sieht Tag zwei bei dir aus? Diese Frage kam gerade bei einem Meeting auf. Dabei erinnere ich die Leute seit Jahrzehnten an Tag eins“, merkte Bezos an.  „Ich arbeite in einem Amazon-Gebäude namens Tag eins. Als wir umgezogen sind, habe ich den Namen beibehalten. Ich habe viel über das Thema nachgedacht. Tag zwei ist Stillstand. Gefolgt von Irrelevanz. Gefolgt von entsetzlichem, qualvollem Niedergang. Gefolgt von Tod. Und deswegen ist immer Tag eins“.

 

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