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Netflix-Quartalsbilanz: Der Streaming-Pionier gewinnt 7,4 Millionen Neukunden – Aktie haussiert weiter

Weltmacht Netflix
Weltmacht Netflix

Die unglaubliche Netflix-Story ist um eine weitere Episode reicher: Bei Vorlage seiner neusten Quartalszahlen konnte der Streaming-Video-Pionier erneut die Erwartungen der Wall Street pulverisieren. Nach einem Zuwachs von weiteren 7,4 Millionen neuen Abonnenten zwischen Januar und März bringt es Netflix nun bereits auf 125 Millionen zahlende Kunden. Die Wall Street hatte lediglich mit einem Abonnentenzuwachs von 6,5 Millionen gerechnet. Nachbörslich springt die Netflix-Aktie erneut in Richtung neuer Rekordhochs.

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Die “Weltmacht Netflix” hat wieder einmal Stärke demonstriert. Die hyperbolische Wachstumsstory des US-Streaming-Anbieters von Serien und Filmen, der in den späten 90er-Jahren noch als Versender von DVDs begonnen hatte, hat in den vergangenen drei Monaten nochmals weiter an Dynamik gewonnen.

Im ersten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte sich der von Reed Hastings vor 21 Jahren gegründete Internet-Pionier dank neuer Serien-Hits wie “Altered Carbon”, “Marvel’s Jessica Jones” und David Lettermans Interview-Format über 7,4 Millionen neue Abonnenten freuen. Das ist der zweitgrößte Zuwachs, den Netflix jemals in einem Quartal verzeichnet hat. Per Ende März bringt es Netflix damit nunmehr bereits auf 125 Millionen zahlende Kunden.

Netflix verbucht 7,4 Millionen Neukunden

Knapp 2 Millionen neue Zuschauer wurden auf dem amerikanischen Heimatmarkt hinzugewonnen, 5,46 Millionen im Rest der Welt. Netflix konnte die Wall Street-Schätzungen, die bei zusammengenommen 6,5 Millionen neuen Kunden gelegen hatten, damit erneut spielend leicht übertreffen.

Der Boom geht erneut weiter: Im laufenden Quartal rechnet CEO Reed Hastings mit 6,2 Millionen neuen Kunden – deutlich mehr als von der Wall Street erwartet, die lediglich noch von 5,24 Millionen neuen Abonnenten ausgegangen war.

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Aktie schießt nachbörslich in Richtung neuer Allzeithochs

In Dollar und Cent entwickelten sich Netflix‘ Geschäfte im ersten Quartal des Jahres weitgehend wie von der Wall Street erwartet. Die Erlöse trafen mit 3,7 Milliarden Dollar fast exakt die Analystenschätzungen, die bei 3,69 Milliarden Dollar gelegen hatten, während der Gewinn je Aktie mit 64 Cent je Anteilsschein genauso hoch ausfiel wie die Analysten-Prognosen.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnten die Gewinne von 178 auf 290 Millionen Dollar fast verdoppelt werden. Anleger belohnten die Quartalszahlen mit weiteren Kursaufschlägen. Netflix-Aktien, die auch in diesem Jahr schon wieder von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt waren und vor Bekanntgabe der Quartalszahlen bereits um 61 Prozent seit Jahresbeginn im Plus gelegen hatten, zogen nach Vorlage der Bilanz weiter an.

Nach einem Kursplus von weitere 6 Prozent auf 326 Dollar notiert der Streaming-Pionier nur noch marginal unter den bisherigen Allzeithochs. Gleichzeitig ist Netflix nach der Marktkapitalisierung so dicht wie noch nie an den Branchenprimus Disney herangerückt: Der Abstand zwischen der Nummer eins und Nummer zwei der Medienbranche beträgt nach dem Börsenwert nunmehr keine 10 Milliarden Dollar mehr.

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