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Der Spiegel holt mit Depressions-Titel die besten Kiosk-Zahlen seit 15 Wochen, der stern fällt mit U-Boot-Mord auf Fast-Minusrekord

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Erfolg für den Spiegel und Misserfolg für den stern: Die aktuelle Cover-Check-Woche bringt den Wochenmagazinen Licht und Schatten. Der Spiegel landete im Einzelhandel mit dem Titel "Das düstere Ich" über Depressionen laut IVW beim besten Einzelverkaufswert seit 15 Wochen, der stern fiel mit "Das Boot" über den U-Boot-Mordfall in Skandinavien beinahe auf ein historisches Tief.

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195.128 mal wechselte Der Spiegel 11/2018 im Einzelhandel, also in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. den Besitzer. Was noch vor wenigen Jahren ein schwaches Ergebnis gewesen wäre, reicht inzwischen aus, um als Bestwert seit 15 Wochen in die Wertung zu gehen. Zuletzt verkaufte sich die Ausgabe 48/2017 besser. Das Normalniveau der jüngsten 12 Monate liegt beim Spiegel inzwischen bei 196.200, das der jüngsten drei Monate bei 177.100 Einzelverkäufen. Gelungen ist das 15-Wochen-Hoch mit dem Titel “Das düstere Ich – Depression: Wie gerät man hinein – wie kommen man heraus?” Eine Sensation ist eine gute Verkaufszahl dieses Themas nicht, des Öfteren punkteten Magazine in der Vergangenheit mit Titelstories über Depressionen. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, landete Heft 11/2018 bei einem Verkauf von 723.371 Exemplaren, darunter 66.846 ePaper.

Ganz anders lief es in Woche 11 für den stern. Sein Heft mit dem Titel “Das Boot: Der mysteriöseste Mordfall Skandinaviens – Eine junge Journalistin, ein besessener Erfinder – was an Bord der ‘Nautilus’ wirklich geschah. Nun beginnt der Prozess des Jahres”. Die Ausgabe geht als vorerst drittschwächste in die Kiosk-Historie des sterns ein. Nur 140.012 mal wurde er im Einzelhandel verkauft. Zum Vergleich: Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des stern liegt bei 163.700 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 150.000. Insgesamt wechselte Ausgabe 11/2018 genau 532.374 mal den Besitzer, 22.248 davon als ePaper.

Noch mieser lief es vergleichen mit dem Normalniveau für den Focus: Er erreichte mit seinem Heft 11 und der Titelstory “Gesund oder gefährlich? Die vegane Welle” nur 54.492 Einzelverkäufe – viel weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (67.300), bzw. drei Monate (78.500). Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 332.985 Exemplaren, inklusive 36.710 ePaper.

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Da unser Cover-Check vor einer Woche ausgefallen ist, hier noch die Zahlen der Ausgaben 10/2018 im Schnelldurchlauf: Der Spiegel landete mit dem Titel “Der Diebstahl: Die Wut der Autofahrer – und wie der Verkehr der Zukunft aussehen könnte” bei einem Einzelverkauf von 171.536 Exemplaren. Der stern kam mit “Der Ernährungskompass” auf 158.111 Exemplare und der Focus mit “Was unser Gesicht verrät” auf 53.035.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren

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Alle Kommentare

  1. Spiegel-Vertrieb kennt seine Leser nicht mehr, schauen sie sich die Remittenden Zahl an, man hätte locker über 200.000 verkaufen können.

    Beim Spiegel regiert die Unfähigkeit

  2. Hallo Jens Schröder,

    bei den Focus-Zahlen im Gesamtverkauf 11/2018 mit 332.985 kann etwas nicht stimmen. Sie müsste doch noch um 400.000 plus x liegen, wenn nicht wäre das eine Sensation und eine Auklärungsstory nötig. Bitte mal prüfen! Danke! Der Focus-Einbruch nach dem Ein-Euro-Heft ist ohnehin beachtlich und eine Geschichte wert.

    1. Doch. Die Zahl ist korrekt. Der Verlag hat offenbar die Zahl der Bordexemplare massiv verringert – von über 100.000 auf unter 20.000. Ob das nur die eine Ausgabe 11/2018 betrifft, wird man in den kommenden Wochen sehen.

      Der Einbruch nach dem 1-Euro-Heft zurück auf das Normalniveau ist für den Verlag zwar unschön, aber nicht so sensationell. Ähnliches war 2013 auch schon beim stern zu beobachten. Eine nachhaltige Wirkung haben solche Werbeaktionen ganz einfach nicht.

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