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Messerangst in Mitteleuropa – oder: Warum die Kriminalstatistik nur dann nützlich ist, wenn man sie versteht

Prof. Dr. Thomas Fischer, Bundesrichter a.D. und Kolumnist (“Fischer im Recht”)
Prof. Dr. Thomas Fischer, Bundesrichter a.D. und Kolumnist ("Fischer im Recht")

"Trau' keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast", lautet ein gemeinhin Winston Churchill zugeschriebener Spruch. Vermutlich stimmt nicht einmal das, und doch ist die – oft eigenwillige – Auslegung von Daten immer wieder Gegenstand von Medienberichten, vor allem, wenn es um Straftaten geht. Der frühere Bundesrichter und MEEDIA-Gastautor Thomas Fischer über die empirisch ermittelte Angst vor Messerattacken und andere statistische Schräglagen.

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Von Thomas Fischer

Erstens: die Statistik

Kriminologie ist eine sehr interessante Wissenschaft. Viele Menschen denken, dass sie ausschließlich in Hannover betrieben wird; andere verwechseln sie mit der Kriminalistik, die aber keine Wissenschaft, sondern die Kunde von der Kriminal-Ermittlung ist: Kriminalistik beschäftigt sich mit Fingerabdrücken, Kriminologie mit Verbrechensursachen.

Ein sehr nützlicher und äußerst populärer Bereich der Kriminologie ist die empirische Forschung, deren zweitbekannteste Ergebnisse die „neuen Studien der XY-Universität“ sind, von denen man jeden Tag lesen oder hören kann und die in 99 Prozent aller Fälle nicht Studien „der Universität“ sind, sondern Arbeiten von Absolventen oder Mitarbeitern dieser Universität – von Seminar- und Bachelorarbeit bis zur Dissertation. Häufig belegen die “neuen Studien“ die wundersamsten oder überraschendsten Ergebnisse, von denen man dann im Frühstücksradio hören kann. Aus den 10.000 „Studien“, die jede Woche irgendwo erscheinen, suchen Journalisten nach dem Zufallsprinzip irgendeine heraus, die angeblich etwas herausgefunden hat, was die lieben Leser einerseits da „abholt, wo wie sind“, also im Alltag weit weg von jeder Wissenschaft, andererseits in die Wunderwelt der Gelehrten entführt.

So kommt es, dass zum Beispiel eine Studie der Pädagogischen Hochschule Reutlingen montags festgestellt hat, dass Mäuse, die man vier Wochen lang ausschließlich mit Knoblauch füttert, um 7,2 Prozent schneller laufen können als die Mäuse der Käsegruppe. Am Mittwoch hat eine neue Studie der Universität Trollhättan ergeben, dass Kaninchen unter einer hochgradig knoblauchlastigen Diät innerhalt eines Monats 10 Prozent ihrer Fettzellen abbauen, und am Sonnabend kann die Universität Sussex eine neue Studien melden, wonach Mäuse, die 10 Prozent leichter sind als ihre fetten Artgenossen, um 4,8 Prozent schneller rennen. Schließlich kommt dienstags das Gesundheitsmagazin Praxis im DLF und berichtet, dass übermäßiges Knoblauchessen das Risiko der Entstehung eines Nebennierenrindentumors um bis zu 20 Prozent steigern kann, wobei die Ausgangswahrscheinlichkeit nur bei einer Erkrankung pro 100.000 Personen liege. In solchen Fällen des statistischen Overkills hilft den lieben Lesern und Zuschauern nur noch fachkundig vereinfachender Rat; es muss also im Ernährungswesen Herr von Hirschhausen ran und in der Kriminologie Herr Professor Christian Pfeiffer.

Damit komme ich zur Polizeistatistik, genauer: Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Sie ist sehr nützlich, allerdings nur, wenn man sie versteht. Um das zu verhindern, gibt es die Pressereferate der Innenministerien und der Polizeigewerkschaften. Bayerische Innenminister im so genannten Wahlkampf sagen, die Zahl der Vergewaltigungen habe sich verdoppelt, wobei sie allerdings vergessen, dass sie die falschen Delikte gezählt haben und sich außerdem das Recht grundlegend geändert hat. Und Polizeigewerkschafter melden, in Deutschland werde alle dreieinhalb Minuten in eine Wohnung eingebrochen. Das kommt daher, dass das Jahr 525.600 Minuten hat und pro Jahr 150.000 Einbrüche gemeldet werden. Man könnte auch sagen, dass man in einem der 41 Mio. Haushalte in Deutschland durchschnittlich 273 Jahre warten muss, bis jemand versucht einzubrechen. Aber die erste der beiden bescheuerten Zahlen macht für einen Polizisten einfach mehr her, und außerdem benötigt die Quälmaschine der Bild-Zeitung täglich eine Art Quelle für die Nachricht, dass alles immer schlimmer wird außer Manuel Neuers Mittelfuß, und da kommt ein Rumäne alle dreieinhalb Minuten gerade recht.

Zweitens: Angst

Damit sind wir nun endlich beim Thema gelandet: der Angst. Deutschland hat schon wieder Angst, diesmal vor Messern. Es geht die „Messerangst“ um. Das weiß man, weil Bild es uns am 18. März in einem großen, blutroten Messerangst-Report berichtet hat. Seither ziehen die Messer eine Spur der Verwüstung durch die Intensivstationen und durchs deutsche Gemüt, und man wundert sich, in wie vielen Kleinstädten doch tatsächlich schon wieder ein Messer entdeckt wurde, von dem man vorher noch nie etwas hörte oder las. Ich prophezeie, dass diese Angst demnächst im Mahlstrom der jährlich etwa 140.000 angezeigten gefährlichen Körperverletzungen verschwinden wird, zusammen mit den Quarzhandschuhen, den Totschlägern, den Stahlruten, Schlagringen, Pfeffersprays, Schraubendrehern, Baseballkeulen und dem festen Schuhwerk. Das sind lauter „gefährliche Werkzeuge“ im Sinne von Paragraf 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB, deren Verwendung eine „einfache“ (jährlich 500.000) zur einer „gefährlichen“ Körperverletzung macht.

Noch 72 Tage bis zum Anstoß im Luschniki-Stadion! Bela Rethy übt sicher schon fleißig das kurze Bellen saudiarabischer Namen. Vorerst haben wir also noch Zeit für etwas Messer-Angst. 99,9 Prozent der Bevölkerung kennen die Attacken nur vom fernen Hörensagen, aber Bild offenbart das Ergebnis einer wie auch immer hergestellten „Studie“, wonach 50 Prozent der Deutschen das Risiko „junger Menschen, Opfer einer Messerattacke zu werden“, als „hoch“ (38) oder „sehr hoch“ (12) einschätzen. Nicht schlecht!

Wir haben ja inzwischen eine breite „Bewegung“, die stolz darauf ist, sich um objektive Daten erst gar nicht mehr zu kümmern, weil alles, was dem eigenen Gefühl widerspricht, angeblich gefälscht ist von einer großen Verschwörung des so genannten „Mainstream“. Solche Leute „wissen“ einfach mit Hilfe ihres Gefühls, dass die Gewaltdelinquenz es Menschen in Zwickau, Gelsenkirchen oder Bad Tölz praktisch unmöglich macht, abends auf die Straße zu gehen. Sie lesen nun, dass 50 Prozent von allen meinen, man müsse sich fürchten, und möchten gern dazugehören.

Die Angst ist, wie man von Stephen King weiß, immer dann am schönsten, wenn die Gefahr möglichst unberechenbar ist. Deshalb fürchtet sich fast niemand vor Atomkraftwerken, denn da hat ja ein Diplomingenieur vom TÜV Rheinland ausgerechnet, dass es erst in 80.000 Jahren explodiert; aber alle fürchten sich vor siebenjährigen Schwerverbrechern aus Teningen, die ihren Lehrerinnen „Messer in den Bauch rammen“, denn was im kranken Hirn eines Zweitklässler-Killers vorgeht, weiß man nicht. Nun hat zwar die Lehrerin gesagt, so sei es gar nicht gewesen, und die Polizei, es bestehe kein Anhaltspunkt für die Annahme, die Verletzung der Lehrerin sei vorsätzlich entstanden; aber das ist ja denen egal, die per Schlagzeile fragen: „Ist das noch Mitteleuropa?“ Und mit dieser Schlagzeile sind wir dann ja am Ziel angekommen.

Es gab übrigens schon mehrere Messer-Wellen in Deutschland: Ab 1961, als die italienischen „Gastarbeiter“ importiert wurden, explodierte die Zahl der Kreidler-Florett-fahrenden schmalzlockigen Messerstecher ins gefühlt Unermessliche, und in den 70er Jahren kam der Türke mit seiner unangenehmen anatolischen Angewohnheit des Stechens in den Hintern. In Deutschland herrschte jedesmal eine große Angst, weil der Deutsche traditionell nicht sticht, sondern tritt oder mit Eisenketten schlägt. Der deutsche Bub hat, wie wir von Ludwig Ganghofer, Ludwig Thomas und Erich Kästner wissen, in seiner Hosentasche einen Angelhaken, einen Bindfaden, eine Schachtel Streichhölzer, ein blutverschmiertes Taschentuch und ein Messer, dieses allerdings mit Korkenzieher und ausschließlich zum Herstellen von Haselnussstecken und kleinen Flöten, damit er die frisch gefangenen Forellen ausnehmen und nach dem Essen im Wald ein Lied spielen kann.

Etwas später, also etwa zur Zeit der Ablösung der Timex durch die G-Shock, starb das Taschenmesser aus Mooreiche einen langsamen Tod Richtung Manufactum-Katalog, und es erschien uns aus dem Land unserer Träume das Combat-Messer samt Gürteltasche, mit skelettiertem Kohlefaser-Griff, Sägezahnrücken und ergonomisch ausgeklügelten Griffmulden, die das Drehen des Sammlerstücks in der Wunde des Gegners erleichtern. Ein halbwegs gut sortierter Onlineshop oder der mittelständische Kampfmittelhändler ihres Vertrauens halten jederzeit etwa 200 verschiedene Modelle zwischen 20 und 400 Euro bereit.

Drittens: Abhilfe

Menschen mit Messern anzugreifen oder zu verletzen, ist nicht nur verboten (gefährliche Körperverletzung: Freiheitsstrafe bis 10 Jahre; schwere Körperverletzung: bis 15 Jahre), sondern auch gefährlich und hochgradig Eskalations-trächtig. Denn wenn jeder mit einem Messereinsatz rechnen muss, wird auch jeder vorsorglich eines bei sich führen, und die Rundum-Bewaffnung sich fürchtender Bürger führt in Frankfurt so wenig zur Gewalt-Minderung wie in Detroit.

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Es besteht daher gewiss kein Anlass, Angriffe und vorsätzliche Verletzungen mit Messern für harmlos oder solche Taten für Lausbubenstreiche zu halten. Ich selbst bin in meinem Leben zweimal Opfer von ziemlich ernst gemeinten Angriffen mit Messern geworden und habe in vielen hundert Strafverfahren entschieden, in den es um schwere Verletzungen oder Tötungen mittels Messern ging. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – sollte man, so schlimm auch immer der Einzelfall sein mag, die Kirche im Dorf lassen.

Der Gesetzgeber ist schon länger der Meinung, dass Messer eine nicht ganz unproblematische Sache sind. Er hat deshalb ins Waffengesetz eine Vorschrift geschrieben (Paragraf 52), die eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren androht für das „Erwerben, Besitzen, Überlassen oder Führen“ von tragbaren Gegenständen, die in einer Anlage aufgeführt sind und dort neben vielen anderen „verbotenen Waffen“ bezeichnet werden:

  • Hieb und Stoßwaffen
  • Springmesser über 8,5 cm
  • Fallmesser über 8,5 cm
  • Faustmesser
  • Butterflymesser

Drei Jahre Freiheitsstrafe für das Besitzen (In der Schublade liegen reicht!) oder Führen (im Handschuhfach liegen reicht!) eines Butterfly-Messers ist schon mal ein Wort; viel Abschreckungsluft nach oben scheint mir da nicht mehr gegeben, vor allem weil keiner der hochgradig abgebrühten Combat-Kämpfer aus Merseburg und Idstein ja ernsthaft glaubt, drei Jahre nehme er gern in Kauf, aber bei drei Jahren drei Monaten schmeiße er das Ding lieber weg.

Was hat die gemeinsam mit Bild aufgeregte Polizei noch zu bieten? Die Forderung „Messerangriffe bundesweit erfassen!“ (GdP) ist ein netter Ansatz. Er bedeutet, dass man in die Polizeiliche Kriminalstatistik unter der Ziffer für „gefährliche Körperverletzung eine Unterrubrik „… mit Messern“ aufnehmen sollte. Gute Idee; man kann ja angeblich nie genug wissen. Bei dieser Gelegenheit könnte man auch die anderen der üblicherweise verwendeten gefährlichen Werkzeuge aufnehmen. Mich würde zum Beispiel sehr interessieren, wie viele Unterkiefer pro Jahr mit Hilfe von Quarzhandschuhen gebrochen und wie viele Schädelbrüche mit Schuhen der gängigsten Marken in Bayern verursacht werden. Das klingt ironisch, ist aber wahr.

Aber was soll man machen, nachdem man die Statistik ergänzt hat? Bislang hört man das eine oder andere wispern: Ein Gewerkschafter aus Niedersachsen will „das Training für das Verhalten bei Einsätzen“ verbessern, und dafür müsse er wissen, „wo vermehrt solche Taten begangen werden“. Diese Konstruktion scheint mir logisch nicht völlig überzeugend, denn entweder man trainiert oder man trainiert nicht, und für die Prognose, ob samstags nachts hinter dem Hauptbahnhof von Dortmund „vermehrt Taten vorkommen“ könnten, braucht man das BKA eigentlich nicht.

Andere, vor allem die Ministerien, wollen erst mal schauen. Das ist immer gut, und bis man geschaut hat, hat die Bild schon wieder zehn neue Angstwellen hochgeplantscht.

Einer geht immer: „Schulterschluss der Justiz mit der Polizei“ fordert die Polizei. Was das nun wieder soll und was mit „Schulterschluss“ gemeint ist, kann nur verstehen, wer bei „Polizei“ immer nur an das eine denkt, und zwar leider zu Recht: „Täter sollten vor Gericht viel öfter die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow, „wir setzen auf die abschreckende Wirkung spürbarer Strafen.“ Eine echt innovative Idee!

Kriminologisch ist die Forderung bekanntlich ausgesprochen zweifelhaft; aber diese Wissenschaft interessiert die Polizei an der so genannten Front ausschließlich dann, wenn sich mit ihr begründen lässt, dass ein Schulterschluss unbedingt erforderlich sei und wenn sie Zahlengrundlagen für Meldungen liefert wie „Alle 36 Minuten ein Angriff auf Polizisten in NRW“.

Der Fraktionsvorsitzende des CDU Niedersachsen hat eine Abwehrmaßnahme ins Spiel gebracht, die mit der schon erwähnten „Mitteuropa“-Frage in einen Doppelpass einsteigt: „Der Angriff auf offener Straße sollte allen zu denken geben, die den Familiennachzug als liebgewordenes Mittel für die Integration ansehen,“ sprach Herr Toepfer, und meinte damit den Nachzug von Ausländern. Die Beteuerung der Stadt Großburgwedel, „trotzdem“ an der Integrationsförderung festhalten zu wollen – abwegig genug –, musste wegen massiver Beschimpfungen durch die messerfreie und nachzugsabgeneigte Großburgwedelner Bevölkerung gelöscht werden.

Das wichtigste Kampfmittel gegen die Messerflut aber ist bislang so geheim, dass überhaupt noch niemand darauf gekommen ist es vorzuschlagen, obwohl es des deutschen Sicherheitsfreunds treuester Begleiter ist: Messer einfach verbieten!

Nun gut, man kann dem volksdeutschen Grill-Spezialisten nicht kurz vor der Saison seine Santokus und Gyotus aus den Händen reißen, und auch die Milliarden von Wellenschliff- und Obstmessern, von Tomaten-, Fleisch-, Fisch-, Gemüse-, Vorspeisen- und Kuchenmessern, die auf uns gekommen sind, kann man unmöglich durch vegane Produkte ersetzen. Aber man könnte doch vielleicht alle Shops für die Freunde des schönen Hobbies des Kampfmesser-Sammelns schließen, alle amerikanischen Messerimporte mit 5.000 Prozent Strafsteuern belegen und Razzien bei allen Jagdscheininhabern durchführen, um dem Abstechen auch insoweit einen Riegel vorzuschieben. In jedem Jagdverein finden sich ja zwei oder drei Chirurgen, und das Aufbrechen der Strecke könnte man auch mittels Skalpell würdevoll gestalten.

Statistisch könnte man noch die Frage klären, wie es kommt, dass die Zahl der Messerattacken ins Unendliche wächst, während die Zahl der angezeigten gefährlichen Körperverletzungen nicht recht mithalten kann (2010: 142.000; 2016: 140.000). Sind Pfefferspray und Schlagring auf dem Rückzug? Aber vorerst man weiß man noch gar nichts. Es ist ja nur so ein Gefühl mit den Messern. Ob Ausländer mehr Verletzungen mit Messern begehen als Deutsche, weiß man leider auch nicht. Aber man kann ja vorsorglich schon mal das Ende Mitteleuropas verkünden.

 

Über den Autor: Thomas Fischer war Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Bei Zeit Online schrieb er die viel beachtete Kolumne „Fischer im Recht“, die teilweise auch als Buch veröffentlicht wurde. Hier geht es zu Fischers Texten bei der Zeit.

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Alle Kommentare

  1. Im Jahre 2015 betrug die Anzahl der erfassten Fälle der gefährlichen und schweren Körperverletzung laut der zitierten PKS 127395, im Jahre 2016 waren dies 140033. Es liegt in diesem Bereich also eine Steigerung um 9,9% vor.

    (PKS 2016, Seite 104).

    1. Herr Fischer hat ja auch den Vergleich zu 2010 gezogen und nicht zu 2015.

      Und weil doch früher immer alles besser war, also insbesondere vor dem so verhängnisvollen Jahr 2015 ist es schon sinnvoll zu diesen ach so glorreichen Jahren Bezüge herzustellen.

      Und laut PKS gab es im Jahr 2010 nunmal 142.903. Im Jahr 2009 waren es sogar 149.301. Und so können wir fortfahren nach belieben:

      2008 waren es 151.208
      2007 waren es 154.849

      Es ist ja unbestritten, dass es wieder einen Anstieg in 2016 im Vergleich zu 2015 gab. Dann müssen Sie jedoch auch weiterhin die gestiegene Einwohnerzahl hinzunehmen um einen validen Vergleich anstellen zu können (z.B. gefährliche Körperverletzungen je 100.000).

      So ist nämlich in Bezug auf die gesamt Kriminalität 2016 sowohl die Anzahl der Fälle rückläufig gewesen (-0,7 %) als auch die Häufigkeitszahl je 100.000 (-1,9%).

      Die Zahlen für gefährliche Körperverletzung können Sie sich ja auch selbst recherchieren. Es reicht halt nicht aus, nur Zahlen in den Raum zu werfen, man muss diese auch verstehen und im richtigen Kontext betrachten.

      1. Ach Klaus,

        Sie sind also der nächste, der mal ein paar Zahlen nennen will ohne diese zu verstehen oder gar diese richtig einzuordnen.

        Sollte ich heute noch Lust und Laune verspüren, werde ich Ihnen aber gerne noch aufschreiben, wie und welche Zahlen Sie durcheinander werfen.

      2. Man nehme also einfach mal die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik von 2016 (PKS 2016 Band 1 – Fälle) – Seite 13

        Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen
        2015: 2216
        2016: 2418
        Anstieg: 14,3 %

        Also mal so gar nichts von 26 oder 23 %.

        Des weiteren Bevölkerungswachstum:
        2015: 81.197.537
        2016: 82.175.684

        Dies ergibt es ein Fallzahl je 100.000 Einwohnern von
        2015: 2,72
        2016: 2,94
        Anstieg: 7,8 %

    2. 2015 kam die größte Zahl an Flüchtlingen nach Deutschland. Warum war die Zahl der Körperverletzungen kleiner als 2016? Ist es nach Ihrer Logik nicht so, dass die jungen Nordafrikaner gar nicht wissen konnten, dass wir hier in Deutschland keine Menschen umbringen dürfen? Bis das im Integrationskurs denen mal jemand gesagt hat.

      1. Woher nehmen Sie ihre Zahlen, Karl? Nach Zensus nahm die Bevölkerung von 2015 82.176.000 auf 2016 82.522.000 zu.
        Kein Zuwachs um ihre errechneten 7,8 %.

        Dazu lieferte Klaus doch eine Angabe für seine Zahlen?

        Er liefert Zahlen für die OPFER, nicht für Täter. Man sollte lesen können, bevor man dumm hetzt wie Sie!

      2. @ James:

        Bevor man Worte wie “dumm” auf andere anwendet, sollte man erst mal das eigene Verständnis und seine Rechenkünste überprüfen…

        Karl B. benennt zutreffend die absoluten Opferzahlen und setzt diese ins Verhältnis zur Einwohnerzahl – eine ziemlich gängige Methode um die Wahrscheinlichkeit auszudrücken, Opfer einer Straftat zu werden.

        Diese Wahrscheinlichkeit verglichen für die Jahre 2015 und 2016 ergibt völlig zutreffend berechnet eine Steigerung von 7,8 % und nicht von über 20 %.

        So simpel wie bei ihnen kann man das eben nicht ausdrücken!
        Bei einem Vergleich nicht gewichteter absoluter Zahlen kommen sie auch zu dem Ergebnis, dass es bspw. in China viel wahrscheinlicher ist Mordopfer zu werden als in L.A. Merke: in China leben mehr Menschen als in L.A.!!

  2. Wenn 80 Personen in ner Kneipe sitzen und einer kommt dazu, welchen Unterschied macht das?

    Nun, wenn er ein Messer zieht….dann schon.

    Wenn man ca. 1,5 Mio insbesondere junge und männliche Menschen ins Land lässt, die einen modernen Rechststaat nur vom Hörensagen kennen, und die gewohnt sind, Ihr Recht eigenmächtig mittels Stichwaffe zu garantieren, dann, ja dann steht der Rechtsstaat vor einem Problem.

    250 Tsd. inbesondere ältere und männliche Polizisten können nicht überall sein, die Gefängnisse sind auch schon etwas übervoll und die Gerichte …ach…überlastet.

    Da bleibt wohl nur aussitzen. Die bösen Kurven in den Statistiken etwas abflachen, ein bisschen gute Laune in den Medien und ganz viel über Nazis sprechen.

    Whatever, ein guter Jurist weiß:
    Der Rechtsstaat hat versagt, sobald er aktiv werden muss.

    Also lieber weniger aktiv bleiben. Wird schon werden, die nächsten 20 jähre müssen wir halt aussitzen, sagte ein Präsident einer rechtsstaatlichen Behörde 2016 vor Publikum.

    Nun denn…wir kaufen dann mal Stichschutzwesten und hoffen, dass das mal wird, mit dem Rechtsstaat und der Integration.

  3. Man darf vermuten, dass Herrn Fischer bei Abfassung seiner Kolumne der im folgenden Artikel wiedergegebene Polizeigewerkschaftsforderungsblödsinn (Kurzfassung: unwiderlegliche Tötungsvorsatzvermutung bei sämtlichen Messerangriffen, unabhängig von den konkreten Umständen des Einzelfalls) noch nicht bekannt war, sonst hätte er sicherlich die passenden Worte dafür gefunden:

    http://einspruch.faz.net/recht-des-tages/2018-04-03/8c1a0366908101310a1e8d68e966db65?GEPC=s9Ich

    1. Zitate aus dem Artikel:

      “Angesichts wiederholter Messerattacken fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft, gezielte Stiche gegen andere Menschen grundsätzlich als versuchtes Tötungsdelikt einzustufen und nicht nur als gefährliche Körperverletzung.”

      Das würde auf eine von den konkreten Umständen des Einzelfalls losgelöste unwiderlegliche Vorsatzvermutung hinauslaufen, da es bei fahrlässiger Tötung keine Versuchsstrafbarkeit gibt. Eine solche abstrakte Vorsatzvermutung ist dem geltenden StGB komplett fremd und dürfte auch de lege ferenda verfassungsrechtlich nicht möglich sein (Verstoß gegen das in Art. 1 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 3 GG verankerte Schuldprinzip). Ein Tötungsvorsatz ist vielmehr in jedem Einzelfall konkret festzustellen und nachzuweisen.

      “Aus Sicht der Deutschen Polizeigewerkschaft sollten Attacken mit Messern und ähnlichen Gegenständen ein Straftatbestand mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe sein.”

      Wenn sich ein zumindest bedingter Tötungsvorsatz im konkreten Einzelfall feststellen lässt, gibt es hier kein Problem, denn dann liegt schon mal mindestens versuchter Totschlag vor (Mindeststrafe 5 Jahre, beim Versuch fakultative Milderung auf mindestens 2 Jahre).

      “Aktuell würden Messerstiche ‘immer noch als gefährliche Körperverletzung gewertet’.”

      Bei nachweisbarem Tötungsvorsatz nicht (siehe oben).

      “Dafür gebe es zwar eine Höchststrafe, aber eben keine Mindeststrafe.”

      Doch: sechs Monate (siehe § 224 StGB).

      “Erst wenn jemand getötet wurde, werde die Tat als Totschlag oder Mord bewertet.”

      Nein: wenn sich ein Tötungsvorsatz im Einzelfall feststellen lässt, liegt versuchter Totschlag oder ggf. versuchter Mord vor, auch wenn das Opfer nicht getötet wird.

      “‘Und das ist falsch, denn es ist purer Zufall, ob nach einem Messerstich jemand tot ist oder nicht.'”

      Nein, ist es nicht. Es hängt von Faktoren ab (z.B. Länge und Bauweise des Messers, körperliche Konstitution von Angreifer und Opfer, eingesetzte Energie, anvisierter Körperteil), die im Einzelfall variieren, je nach Beweislage durchaus feststellbar sind und auch für die Würdigung der Frage, ob im konkreten Einzelfall ein Tötungsvorsatz zu bejahen ist, herangezogen werden können.

      Zusammengefasst: populistischer und gesetzes- sowie verfassungskenntnisfreier Quatsch.

      1. Die Einschränkung des Schadenspotenzials scharfer Gewalt ist bei Weichteilschädigungen ab 20 mm Tiefe nur noch höhere Unsinn. Denn spätestens ab dieser Eindringtiefe sind todesursächliche Gewebsschädigungen grundsätzlich zu besorgen.
        Ansonsten bliebe noch der Verweis auf Schusswaffen. Ein durch dieses Tatmittel zugefügter Defekt wird in 81% aller Fälle überlebt, es ist demnach purer Zufall ob eine beschossener Geschädigter dadurch getötet wird?

  4. Es sind nun einmal Gefühle, jedenfalls bei mir, wenn ich alleine im Wald unterwegs bin, dass ich mich irrealer Weise, mit einem Messer (oder Stock) sicherer fühle.
    Ich kann nachvollziehen, dass diese Gefühl ähnlich vielleicht sein mag in Bezug auf den gefühlten Großstadtdschungel …
    kann sein … als Landei, kenne ich diese Lebenswirklichkeit leider nur aus der Ferne …
    Die Kombination kleines Selbstwertgefühl und Bewaffnung taugen wohl nicht, für ein friedfertiges Miteinander. Aber da wären wir eigentlich wieder beim Thema „Ideal“ …
    Ich denke, das empfundene Recht auf „Selbstschutz“ in Form der Bewaffnung, macht die Akzeptanz der Regelwidrigkeit im öffentlichen Raum nicht leichter und aus der Eigenwahrnehmung meine ich nachvollziehen zu können, warum Mitmenschen sich bewaffnen.
    Zudem kommt noch in meinen Genen eine doch irgendwie veranlagte Faszination zur Waffe.
    Aber Herr Fischer hat völlig recht. Angst ist kein guter Ratgeber. Wenn es dann darauf ankäme, denke ich jedenfalls, würde ich mich eher selbst verletzen als verteidigen können. Eventuell sollte ich mir doch einen Hund zulegen, dann wäre das Thema „alleine“ vom Tisch … nur lässt sich das leider nicht, mit meinem Alttag vereinen, jedenfalls im Moment.
    Nach der persönlichen Abschweifung zu den Themenkomplexen. Ob Ausländer einen Hang zur Sichtwaffe haben? Nun, ich bin ein Kind der 80er und in meiner Jugend gab es keinen in meiner Klasse, als wir zwischen 10 und 14 (ab 15 hatten nur Schwächlinge was dabei) waren, der keinen Dolch hatte. Ich hatte mein Messer nur heimlich, da mein Vater, gekennzeichnet von der Nachkriegsgeneration, der Meinung war, keine Waffen in Kinderhände und dass muss wohl als Verstärker bei mir gewirkt haben. Selbst auf Klassenfahrt, war es für unsere Lehrer kein Grund zur Panik, wenn wir auf der Bank saßen und an Stöcken geschnitzt hatten. Will sagen, keinem wurde sein Messer entzogen. Im Schulunterricht durfte man sich jedoch nicht erwischen lassen, dann wurde das Messer kassiert. Ist aber keinem von uns je passiert. Kurz um, meine Klassenkameraden hatte im Gegensatz zu mir überhaupt keinen Migrationshintergrund, obwohl meine Mutter portugiesischen Ursprungs ist, ich allerdings eine ausschließlich deutsche Sozialisation durchlebt habe. Ich dachte lange Zeit, ich wäre doch irgendwie mehr Portugiese, aber als ich dann in USA gearbeitet habe, haben meine Kollegen meinen germanische Art und Weise zu ihrer Belustigung genutzt (humorfrei, ernst, Sauberkeitsfimmel, etc.). Allerdings war es schon eine tolle Erfahrung mit einer MG und diversen Pistolen zu ballern. Andere Gesellschaften brechen nicht völlig zusammen, nur weil ein anderes Verständnis von Selbstschutz die Politik bestimmt. Die USA mögen da aufgrund er sozialen Probleme nicht ein Vorbild sein, aber Kanada schafft es trotzt Bewaffnung bis an die Zähne, sehr friedvoll miteinander umzugehen.
    Nach der kleinen Abschweifung. Ich denke nicht, dass der Geist der 80er in den Schulhöfen wieder eingezogen ist, dass jedes Kind nur mit Messer in die Schule kommt. Da schreibt eine BLÖD wohl Schund, aber ein Humorist meinte mal, man beleidige Fisch, würde dieser in dieses Blatt gewickelt … Es kann natürlich sein, dass meine Lebenserfahrung auf meine Umgebung begrenzt ist und viele andere nicht die Messererfahrung in ihrer Kindheit/Jugend gemacht haben. Da ich aus einer kinderreichen Familie stamme und eine Vielzahl an Nichten und Neffen habe, kann ich sagen, die interessieren sich nur für Apps und das coolste Pad, sowie Fußball und nochmals Fußball. Letzteres war allerdings auch bei mir der Fall.
    Herr Fischer hatte es in vorausgegangenen Interviews bzw. Texten schon einmal gesagt. Richter sind keine Erfüllungsgehilfen der Exekutive. Daher sollte der Ruf, nach einem Schulterschluss, eher zur Aufmerksamkeit verleiten, als diesen zu beklatschen und kritisch nachzudenken und dann zu fragen, warum eventuell die Faszination für einen Polizei und Überwachungsgesellschaft so groß ist, die gerne, wenn wir einer BLÖD folgen würden, drakonische Strafen verhängen würde. Wie so was aussehen könnte, Serienempfehlung „THE HANDMAID‘S TALE“ für die, denen es nie streng genug zugehen kann.

  5. Typischer Sesselfurzer der vom Leben keine Ahnung hat. Frag mal einen Türsteher wie sich das Nachtleben verändert hat..

    1. Und das ist dann genau wie repräsentativ? Anekdotische Evidenz hat null Aussagekraft und ist eher unter gefühlter Wirklichkeit zu verbuchen. In Berlin werden Messerdelikte seit 2008 erfasst und ein Anstieg ist bis dato nicht zu verzeichnen, eher das Gegenteil. Auch keine Kriminalstatistik belegt die Horrorszenarien, die Klatschpresse und Besorgtbürgerforen so zum Besten geben.

      1. @Marco Becks

        In Berlin kontrollieren Busfahrer keine Fahrscheine mehr, damit keine Straftaten aufgedeckt werden und es zu keiner Eskalation kommt.

        Machen sie einfach den Selbstversuch, gehen sie dorthin, wo die Problemgruppen sich aufhalten.

      2. Anekdotische Evidenz könnte man nachprüfen wenn der Pressekodex 12.1 und Maas’sche Zensuranweisungen an Polizei und Facebook und natürlich Universitätsprofessoren das nicht verhindern würden

        http://4racism.org/worse-black-crime.html zeigt wie Statistiken heutzutage völlig geschönt sind. Es bezieht sich auf USA aber kann direkt auf Deutschland übertragen werden

    2. Inwiefern hat sich das Nachtleben verändert? Wäre das Leben als Türsteher in den letzten Jahren gefährlicher geworden, müsste sich das doch auch in den Statistiken niederschlagen.

    3. Man sollte endlich ein paar Türsteher zu Staatssekretären im Justizministerium und zu Verfassungsrichtern ernennen. Das Leben würde irgendwie schöner.

      1. Gute Idee, Leute wie Michael Kuhr versuchen ja schon länger die Politik zu beraten, aber die Politik will nicht glauben was auf den Strassen los ist.

      2. Auf welchen Straßen sind Sie denn eigentlich dauernd unterwegs? Das kommt mir ziemlich verdächtig vor!
        Oder wohnen Sie vielleicht in Kronberg/Ts. und haben einen Facebook-Account? Wie oft sind Sie in den letzten 20 Jahren überfallen, ausgeraubt, gestochen oder mit Messern bedroht worden? Wenn ja: Von wem? Haben Sie Strafanzeige erstattet? Was ist dabei herausgekommen?

      3. Sind tatsächlich Staatssekretären im Justizministerium und Verfassungsrichter sowas wie Türsteher vor dem Rechtsstaatsraum?

        “Du kommst hier nicht rein!”, sagen die und der Bürger steht außen vor der dem Rechtsstaatsraum. Diese Türsteher sind keine Outlaws aber diesen Bürgern wird der Rechtsstaat verwehrt, eben durch diese Türsteher ? Der Art 3 Abs 1 in Grustav Grimms Märchenbuch schüttelt sich und hat Bauchweh ….

  6. Nein, es muss niemand Angst haben, denn im wahren Leben

    • sind Schulhöfe und Klassenzimmer reine Wohlfühloasen,
    • sind Konfliktlösungen durch Kopftritte völlig außer Mode,
    • ist (Cyber-)Mobbing ein von Weicheiern aufgebauschtes Thema,
    • ist nichts so sicher wie der Persönliche Computer,
    • sind immer weniger Leute auf Drogen,
    • gilt Fahrkartenkontrolleur als Traumberuf,
    • gehört Respekt vor Amtspersonen auf jedem Kiez zum guten Ton,
    • kennt niemand jemanden, dem je ein Fahrrad gestohlen wurde,
    • finden illegale Autorennen immer anderswo statt,
    • existieren Clans nur unter „schmalzlockigen” Sizilianern,
    • haben Alexanderplatz und Jungfernstieg immer mehr Flair,
    • entwickeln sich Land und Leute generell auf das Vorteilhafteste.

    Weswegen zu überlegen ist, ob das Strafen nicht grundsätzlich abgeschafft werden sollte. Zumal es ohnehin nicht abschreckt, wie man hört — eine Ansicht übrigens, die nicht des geringsten Beweises bedarf, weil sie doch plausibel ist.

    1. Man sieht ja an den USA, wo u.A. eine der höchsten Inhaftierungsraten der Welt herrscht, wie hervorragend ein hartes Strafensystem funktioniert. Das Land ist geradezu Vorbild für eine friedfertige Gesellschaft.
      Vielleicht einfach mal nicht etwas in die Worte Herr Fischers hineininterpretieren, was er so gar nicht gesagt hat.

      1. @Yossarian

        Trotz Billionen Euro Sozialstaat gibt es in Deutschland mittlerweile mehr Polizei und Sicherheitskräfte als in den USA.

        Auch weil Fischer und seine Freunde, Schwerkriminelle immer und immer wieder auf die Bevölkerung loslassen.

    2. Yossarian, es geht nicht um die USA. Im Text ist von drei Jahren Freiheitsstrafe für den Besitz eines Butterfly-Messers die Rede und dass da nicht mehr viel Abschreckungsluft nach oben sei. Weil drei Jahre + drei Monate auch nicht abschreckender wären.

      Allein an diesem Beispiel könnte man erörtern:
      • Wie kommt der Gesetzgeber auf das Maximum von drei Jahren?
      • Ab wann gelten Strafen eigentlich als hart?
      • Wie viele Butterfly-Messer-Besitzer sind verurteilt worden?
      • In welcher Höhe und mit welchem Erfolg?
      • Ist die Nachfrage nach Butterfly-Messern nun geringer?
      • Welche Rolle spielt diese Waffe jetzt im Vergleich zu früher?

      1. Es ging mir auch nicht primär um die USA, sondern darum, dass die USA ein gutes Beispiel dafür sind, dass harte Strafen nicht automatisch zu weniger Gewalt und Kriminalität führen bzw. im Zusammenhang der Argumentation hier generell mehr abschrecken würden.

        Herr Fischers Argumentation ging dahin, dass ein Täter, der ein Messer einsetzt, keine Abwägung darüber anstellt, ob ihm das Strafmaß das nun wert ist oder nicht, wenn er anstatt mit 3 mit 3,5 Jahren rechnen muss. Das ist für mich ein logisch sehr gut nachvollziehbarer Ansatz. Abschreckung funktioniert eben nicht mit einfach immer nur immer mehr oben drauflegen.

        Ihre Fragen sind imo alle berechtigt und teilweise auch durchaus interessant. Sie betreffen aber nichts wozu ich mich geäußert habe.

      2. Das wollte ich auch nicht unterstellen; es sind nur einige hoffentlich anregende Gedanken. Ein zusätzlicher wäre, ob der Verkauf solcher Messer eigentlich (noch?) legal ist. Das führt aber arg ins Detail, und es soll hier ja primär um die Rolle der Medien bei der Berichterstattung über Kriminalität gehen und um das Verhältnis von Angst und Ratio.

        Der guten Ordnung halber: Ich plädiere nicht für maximale Strafen. Obwohl ich zugegebenermaßen nicht wirklich empört wäre, wenn zum Beispiel nach Autoposer-Rennen gelegentlich die hydraulische Schrottpresse in Betrieb gesetzt würde.

  7. Saubere Arbeit Herr Fischer! Ich habe diese gefühlte Angst noch nie verstanden und ich wohne sogar in einem Viertel, wo laut Klischee mir eigentlich täglich ein Messer an den Hals gehalten werden müsste.
    Man kann diese ganze Panikmache echt nur noch mit Humor nehmen.

    1. Herr Fischer passt trotz seiner Körperfülle recht gut in das Opferschema, er sollte mal den Selbstversuch wagen.

      Ich schätze, wenn Fischer 10-mal nach 22:00 durch ein Brennpunktviertel an Migrantengruppen vorbeiläuft, wird er mindesten 9-mal angemacht und wahrscheinlich 8-mal ausgeraubt.

      Mit oder ohne Messer, darüber kann er ja dann berichten.

      1. Herr Fischer ist, wie hinlänglich bekannt, bereits mehrfach Opfer von Kriminalität geworden. Da brauchen Sie nicht noch pseudoeloquent ihre persönlichen Phantasien ausleben und was Sie Herr Fischer wünschen.

  8. Es wäre ja auch mehr als absurd anzunehmen, dass durch die massive unkontrollierte Zuwanderung junger Muslime aus den gewalttätigsten Regionen der Welt die Gewalttaten auch nur minimal ansteigen könnten. Völlig unmöglich, alle Statistiken, die darauf hinweisen, können nur gefälscht sein.

    1. Ach hören Sie doch auf.

      Das gleiche “Spiel” lief bereits in den 90ern. Da waren es die Afrikaner, dann kamen die Russland-deutschen. Alles Drogendealer, Messerstecher, gewalttätiges, kulturloses Pack – damals hieß der Untergangsprophet noch Stoiber, heute eben Seehofer.

      Und wenn die Polizei die Statistik “aufbessern” wollte – denn die Politik wollte ja “Ergebnisse” – dann ist man eben gezielt rumgefahren, hat nach Aussehen und Status kontrolliert. Da sprang dann meistens was raus, und wenn es nur Meldeverstösse waren. Und die Bürger hatten: Angst!

      Ich sehe täglich junge Muslime: die hängen vor allem über Büchern und lernen! Aber das bringt der CSU ja nichts…..

  9. Ich sag einfach mal: Danke, Herr Fischer.
    Und verknüpfe das mit der Hoffnung, dass sie sich auch die weiterhin “erbarmen” mögen.

  10. Oh Gott, jetzt kommt auch Fischer mit Selbsthypnose, die Schuldgefühle drücken wohl auch ihn.

    “Es wird jeden Tag schwerer, narzißtisch das Gutmenschentum auszuleben”

  11. “Trau’ keiner Statistik …”

    Schau in den Duden! Lies die Grammatik! Lern Imperativ!

    Der geht grundsätzlich ohne Deppenapostroph.

    1. Nur leider ist trau’ kein Deppenapostroph. Merke: Deppenapostroph ist zwar ein netter Begriff, mit dem man sich auch sehr schön distinguieren kann, aber nicht jedes Apostroph ist im Deutschen eins nur für Deppen. Und da die Imperativform hochdeutsch traue (keiner Statistik) lautet ist die Kenntlichmachung der Umgangsform “trau” mittels eines Apostrophs selbstverständlich zulässig.

      1. Sorry, das ist gefühlte Grammatik. Aber, leider, falsch.

        Es ist übrigens DER Apostroph, nicht das.

        DUDEN:

        “Imperativ
        trau, traue!”

        Sie sehen, es gibt zwei Formen, aber keine mit Apostroph.

      2. Dass es “der” Apostroph hieße und nicht “das” ist – Verzeihung – auch so ein Pseudobildungshappen für Leute, die Sprache am liebsten als amtliches Regelwerk genießen. Als nächstes erzählen Sie mir, dass es natürlich “das” Konklave heißt und “der” Zölibat, und das “wegen” mit dem Genitiv steht, weil es eben eine Genitivpräposition ist. Alles vor allem Beispiele dafür, wie man sein Sprachzentrum erfolgreich sedieren kann, wenn der motivationelle Verstand sagt, so stünde es eben im Duden. Dabei ist, man kann es nicht oft genug sagen, jede Beschreibung von Grammatik nur der Versuch, durch Beobachtung von Sprache Rückschlüsse auf ihre Struktur zu ziehen, denn wir können nunmal nicht ins Sprachzentrum kucken und klären, warum es die Gabel, das Messer und der Löffel heißt.

        Der Gedanke mag Ihnen unerhört erscheinen, aber selbst das, was im Duden steht, wird nicht immer von allen Sprachwissenschaftlern als richtig anerkannt. Gerade der Gebrauch des Apostrophs ist schon solange umstritten, wie es Sprachwissenschaft gibt. Aber wenn Sie in der Thematik mehr gelesen haben als Bastian Sick wissen Sie das selbst.

        Ich hätte also vielleicht meine erste Antwort gleich etwas sorgfältiger formulieren sollen. Nach der derzeit gültigen (“neuen” kann man ja eigentlich langsam nicht mehr sagen) Rechtschreibung ist der Wegfall der Endung -e beim Imperativ Singular als regelmäßig anerkannt und steht deshalb ohne Apostroph. Bis 1996 galt das noch nur für allgemein gebräuchliche Redewendungen, und im Übrigen war das Apostroph als klassisches Auslassungszeichen in diesen Fällen zulässig.

        Da es sich hier also um eine gewachsene Sprachregel handelt, die in der heutigen Form zudem sehr jung ist, ist es zwar sicher in Ordnung, auf das derzeit gültige Regelwerk hinzuweisen, aber Begriffe wie “Deppenapostroph”, mit all dem Ballast an kleingeistiger Überheblichkeit, den dieser Begriff mit sich bringt, sollte man sich lieber für die wenigen Fälle aufheben, wo diese Formulierung tatsächlich in’s Schwarze trifft.

      3. @Illen

        “Formulierung tatsächlich in’s Schwarze trifft.”

        Ohne Deppenapostroph und damit richtig: “ins”.

        Regel auch für Dummies:
        Angehängtes s mit Apostroph (der übrigens seit über hundert Jahren noch nie Neutrum war) steht für “es”, ohne Apostroph steht das s für “das”. Beispiele: ins Haus, ums Haus, aber: geht’s noch, was soll’s.

      4. @Grammaticus:

        Ohne Deppenapostroph und damit richtig: „ins“.

        Ohje ohje. Was Sie nicht sagen! Das ist ja beinahe, als hätte ich damit etwas sagen wollen. 🙂

  12. Wieder ein sehr interessanter und guter Artikel.

    Eigentlich wären es ja die lieben Politiker, die Polizei und natürlich die Medien, die uns als Bürger und Wähler sachlich informieren sollten. Von denen kommt aber konstant nur Panikmache.

    Warum will man Bürger ständig in Angst halten? Machen die das auch mit ihren Kindern so?

    Es ärgert einen als denkenden Menschen, dass man ständig manipuliert wird, bzw. der Versuch stattfindet.

    Aber – man sieht es in USA – die Durchschnittsmenschen belohnen dieses amoralische Verhalten der Verantwortlichen auch noch.

    1. Mehr Messer, jüngere Täter – London übertrifft New Yorks Mordrate

      Dienstag, 03. April 2018

      Von der Londoner Polizei hieß es, von den bisher 46 Mordfällen dieses Jahres seien 31 auf Angriffe mit Stichwaffen zurückzuführen. In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Morde in London um 40 Prozent gestiegen.

  13. Nur mal ganz vorsichtig:
    Es geht, wie zu erwarten war, in den Kommentaren wieder alkles drunter und drüber.
    Danke für alle die extrem überraschenden Hinweise darauf, dass es eine Menge Gewalt- und andere Straftaten gibt! Ich habe selbstverständlich mein ganzes Leben in guarded areas verbracht und bin entschlossen, alle Gefahren durch Kriminalität wider besseres Wissen zu leugen – was soll man anderes machen in 35 Jahren Strafrichterleben? Ich war auch noch nie in “Problemvierteln”!

    Die Frage ist, wie groß die Probleme wirklich sind, und was man dagegen machen soll/kann. Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat – nach Presseberichten – “gefordert”, man solle jeden Messer-Angriff als “versuchten Mord” verurteilen: Ein offenkundig unsinniger Vorschlag, der mit geltendem Strafrecht und Verfassungsrecht unvereinbar ist.
    Andere, die hier die ganz große und super-überraschende Kriminologie-Any´alyse aufmachen, die ihnen immerzu als einzige einfällt, möchten die “Muslime” oder am besten alle Fremden irgendwie aus der Gesellschaft entfernen. Den Vorschlag muss man ernst nehmen; er wird ja ersichtlich von erheblichen Teilen der Bevölkerung gutgeheißen.
    Drei Probleme (von mehreren): Informationsstand dieser Bevölkerungsteile weithin sehr schlecht;
    Entfernung von Fremden nur mit extrem schädlichen Folgen für die Bundesrepublik möglich; “Härte” als Sicherheits-Erhöhungsmittel extrem erfolglos.
    Eigentlich also eine Lage, in der man die Widersprüchlichkeit und Gegenläufigkeit der Forderungen sehen und bedenken müsste. Sie stattdessen nur zu wiederholen ist nicht intelligent.

    Ich habe übrigens schon ungefähr 25 Jahre lang keine Forderungen mehr gehört, es müsse endlich mit drakonischen Strafen gegen die Misshandlung von Schutzbefohlenen (Kindern + Jugendlichen; § 225 StGB) vorgegangen werden. Sechs Monate bis zehn Jahre Strafdrohung schreckt offenbar jährlich 4.600 im “Hellfeld” nicht ab (PKS 2016; 60 % Männer, 40 % Frauen). Der weitaus größte Teil der “einfachen” Körperverletzungen gegen Kinder bleibt überdies völlig unentdeckt; Verfolgungen und Verurteilungen sind selten. Die zahl der Taten beträgt gewiss mehrere Hunderttausend. Strafdrohung bis fünf Jahre. Verfolgung: Gegen Null. Da z.B. könnte doch einmal eine nachhaltige Gewalt-Prävention durch vorbildliche Bekämpfungs-Aufrufe der Polizeigewerkschaften vorangetrieben werden.
    Gegen die Messerstecher schon auch! Aber warum nicht die Kampfmesser an der Quelle bekämpfen? (Und warum nicht die 20 Millionen scharfe Schusswaffen einziehen, die in Deutschland herumfliegen?).

    1. Na ja, dass Themenkomplexe es an sich haben auch aneinander vorbei zu schreiben, liegt irgendwie in der Natur der Sache.
      Die Schriftform lädt ja gerade dazu ein sich misszuverstehen.
      Als Admin in einer Firma kann ich ein Lied davon singen, dass sich Themen, die im persönlichen Gespräch innerhalb einer Minute geklärt sind, sich über Monate hinziehen können.
      Einfach weil man sein Gegenüber nicht sieht und daher keine Körpersprache sieht und nicht verstehen kann, wie war das eigentlich gemeint, zudem fehlt die Stimme etc.
      Allerdings kann ich verstehen, dass die Sicht der Polizei eine andere ist, als jemand der sich bedroht fühlt und dann sich der Neigung ergibt doch etwas mit sich zu führen …
      Wer als Polizist täglich mit realen Bedrohungen umgehen muss, der hat bestimmt eine andere Perspektive, als jemand der ein Messer zum Pilze sammeln in den Wald nimmt …
      Ihr Hinweis auf die Quellen oder die Gewalt an Minderjährigen ist ein wichtiger Hinweis.
      Ich denke die sozialen Ursachen sind der Kern von vielen Quellen von Problemen, die ihre Widerspiegelung dann im Strafrecht finden.
      Kanada zeigt eigentlich vorbildlich dass es auch anders geht und dass es gesellschaftlich möglich ist Waffen zu haben, wenn und dass ist die wichtige Voraussetzung, soziale Themen von der Politik bearbeitet werden und nicht die Verelendung vor der Tür steht. Wer nichts mehr zu verlieren hat, so meine ich jedenfalls, neigt eher dazu kriminell so werden. Dass es Gesellschaftlich gesehen immer Randgruppen gegeben wird, bei denen die Ursachen dann anders liegen, sollte allen klar sein.

    2. Habe gebrüllt vor Lachen. Dazu noch wunderbar klar in der Argumentation – Ihr Artikel ist wieder mal die reine Freude!
      Würde zu gern die Gesichter der Gefühls-Denker sehen, die Sie bisher auf ihrer Seite wähnten.

    3. Sind Mindeststrafen in Deutschland nicht erlaubt ?

      Wo liegt das Problem einen Messerangriff GRUNDSÄTZLICH mit X Jahren Knast zu bestrafen ?

      Die Frage nach “versuchten Mord“ muss man dafür doch gar nicht klären.

      1. Messerangriffe werden stets im gleichen Strafrahmen geahndet
        –> 224 I Nr.2 oder ggf. 224 I Nr.2, II i.V.m. 23 I Alt.2 StGB. Innerhalb dessen kann eine konkrete Strafe nur nach dem konkreten Schuldvorwurf festgesetzt werden. Der Grund liegt im Strafzweck und damit verbunden im Schuldprinzip. § 46 StGB enthält übrigens die Grundsätze zur Strafzumessung.

      2. @B3ll3rophon

        Im Klartext, es ist möglich Messerangriffe grundsätzlich mit X Jahren Freiheitsstrafe zu bestrafen.

        Es fehlt der politische Wille, insbesondere bei Personen, die für die Zustände (mit)verantwortlich sind.

        An Einsicht würden die Gutmenschen zerbrechen, deswegen müssen alle Zusammenhänge geleugnet werden.

        Selbsthypnose als Selbstschutz.

      3. Sie haben die Erklärung nicht verstanden. Ein “politischer Wille”, alle Straftaten einer bestimmten Kategorie gleich zu bestrafen, wäre verfassungswidrig.
        Der Strafrahmen beträgt sechs Monate bis 10 Jahre. Wenn Sie in “berechtigtem Zorn” auf einen Mann losgehen, der ihre alte Mutter geschlagen hat, und ihn mit einem Taschenmmesser leicht an der Hand verletzen, fänden Sie es vermutlich nicht besonders gerecht, wenn Sie dieselben 7 Jahre Freiheitsstrafe kriegen wie ein vielfach vorbestrafter Schläger, der aus reiner Freude an der Gewalt einen alten Mann niedersticht.
        Könnten Sie dieses Beispiel vielleicht nachvollziehen?

      4. @Thomas Fischer

        Ich habe grundsätzlich Probleme mit ihrem Ansatz der Relativierung und der Inkonsequenz, wie Prantl hätten sie IMHO niemals Richter werden dürfen.

        (Hätten sie den Absprung gefunden würde die Prantlhausener Zeitung heute vielleicht ihren Namen tragen. Schreiben können sie ja besser.)

        Messerangriff ist Messerangriff. Notwehr ist Notwehr, hier muss man ja heute auch genau überlegen was man tut.

        Ein Blick in die USA zeigt viele gute Lösungsansätze, man könnte z.B. verurteilten Straftätern das mitführen von Messern verbieten.

      5. Lassen Sie mal die Berufsberatung weg; da kommen Sie etwas zu spät.
        Sie können stattdessen ja mal erzählen, welchen Beruf Sie selbst denn ausüben, der Ihnen so viele wichtige Erkenntnisse in die Kriminaliätslage ermöglicht hat.
        Nur kurz: Von “Notwehr” war nicht die Rede in meinem kleinen Beispiel; das haben Sie wieder durcheinandergebracht. Aber bitte: Wenn Sie unbedingt hoch bestraft werden möchten: An mir soll’s nicht liegen.
        Das Verbot, Messer mitzuführen, ist nicht nur in den USA möglich, sondern auch in Stackeln an der Kruke, wil sagen: hierzulande. Es ist natürlich total wirksam, weil es so gut kontrollierbar ist.
        Auch sonst zeigen uns die USA, wie man mit Gewaltkritiminalität am besten fertig wird. Es befinden sich dort dauernd ca. 2,2 Mio. Menschen im Gefängnis; das sind im Verhältnis etwa neunmal mehr als in Deutschland. Dieb Strafen sind exorbitant hoch, der Vollzug (häufig in Privat geführten Knästen) hart. “Erfolg”: Null. Todesstrafe- Erfolg Null. Gewalt-Kriminalität: exorbitant hoch.
        Spricht nicht unbedingt viel dafür, das nachzumachen.

      6. Oha, Herr Fischer ist Vertreter des Inklusionsansatz.

        Nun, da verwechseln er seine Tätigkeit mit der eines Sozialarbeiters. Denn das Recht wirkt primär über Abschreckung, folglich ist das seine Funktion. Auch wenn das die Geistes Kinder von 1968 anders sehen.

        Dass Abschreckung in den USA nicht vollständig funktioniert liegt wohl eher an der fehlenden Unterstützung durch andere gesellschaftliche Funktionssysteme, die für Inklusion zuständig wären, d.h. Sozialsysteme. Whatever, USA ist nicht Deutschland.

        Man sollte begreifen was Gesellschaft bedeutet, aber das Thema hatte ich ja schon mal. Verlangt vielleicht zuviel Abstraktionsvermögen von einem Fachexperten, sorry.

      7. @Thomas Fischer

        Wie gesagt, Herr Fischer, sie sind ein schlimmer Relativierer, versuchen für jeden Messerstecher zwanghaft eine Entschuldigung zu finden und sind mehr Komplize als Richter.

        Aber ich will nicht persönlich werden, das Problem ist viel Umfangreicher als ein Herr Fischer.

        Das Systemversagen ihrer Zunft zeigt sich besonders gut an Frau Merkel, die immernoch auf der Regierungsbank sitzt statt auf der Anklagebank.

        Jetzt bringe ich noch den Hitlervergleich damit wir die Diskussion hier beenden können: Sie und ihre Richter-Freunde sind ganz offensichtlich nur die zweite Seite einer abgenutzten Münze aus lange vergangenen Tagen.

      8. Das Problem ist wesentlich umfangreicher als ein Klaus.

        Aber ich habe ja schon nachgegeben und Ihnen verspropchen, dass Sie bei der nächsten Straftat, die Sie begehen, ohne jedes Ansehen der Person, der Beweggründe, der Folgen und Ihrer schweren Lebensumstände die verdiente Höchst-Strafe kriegen. Also für einen Ladendiebstahl 5 Jahre Freiheitsstrafe plus 360 Tagessätze á 200 Euro = 72.000, zahlbar sofort. Ich hoffe, dann sind Sie endlich zufrieden.

        Wenn Sie sich das Gewissen nicht mit dem Klauen von einer Packung Snickers belasten möchten, um die Schönheit des Rechtsstaats einmal zu erleben, können wir uns auch auch auf eine jkleine Ordnungswidrigkeit einigen: Ein bisschen Altöl ausschütten, oder – noch viel besser – eine kleine Waffen-Ordnungswidrigkeit: Zum Beispiel die Berechtigungs-Bescheinigung über ihre Schreckschuss-Pistole nicht dabei haben (oh, vergessen!). Ich finde, eine Geldbuße von 10.000 Euro wäre da genau richtig, natürlich gleich mit Androhung der Erzwingungshaft.
        Wie gesagt: Ich helfe gern.

      9. Na ja, verehrter Goodnight: Ein bisschen weniger Schaum täte es auch.
        Der “Abstraktion” Ihrer merkwürdigen “Inklusions”-Verdächtigung kann ich schwer folgen. Und Ihre “Wirkung nur über Abschreckung” ist in einem solchen Maß unterkomplex, dass man ja schon fast befürchten muss, Sie meinten das ernst.
        Abstraktion ist ja eine schöne Sache – jedenfalls wenn man weiß, was man damit meint -, aber in der jeweiligen Sache sollte man sie auf dem Niveau halten, auf dem man sich gerade noch so kompetent äußern kann (Dies nur als kleiner Rat aus der Fachwelt).
        Die “Wirksamkeit” von Strafrecht über die Jahrhunderte und Gesellschaften hatte mit den “Geistes Kindern” des Jahres 1968 ziemlich wenig zu tun, nehme ich an. Alles andere würde mich doch sehr wundern!

        Na ja, vielleicht irre ich mich ja. Ich erinnere mich, dass die Constitutio Criminalis Kaiser Karls V., die es unter Handabhacken nicht tat, in kurzer zeit (100 jahren) zu einer praktisch gewaltfreien Gesellschaft führte.
        Auch sonst und heute sind überall da auf der Welt, wo die Strafen besonders hoch sind, die Menschen bekanntlich besonders sicher und Straftaten fast unbekannt. Die Türkei zum Beispiel ist ein Land ohne Gewalt, ohne Messer und ohne Sicherheitsprobleme. Dank Abstraktions-Spezialisten wie Ihnen.

      10. @Fischer

        Sie machen einen Fehler: Sie rechnen dem Rechtssystem gesamtgesellschaftliche Steuerungsverantwortung zu.
        Sie sind Fachkraft, in ihrem Funktionsbereich, dem Rechtssystem. Aber aus dem Rechtssystem lässt sich nicht die Gesellschaft erklären. Die Gesellschaft ist mehr als das Rechtssystem.
        Folglich ist ihre Kausalkette von Gewalt in der Türkei aufgrund eine abschreckend Rechtssprechung unterkomplex.
        Nochmal:
        Die Funktion des Rechtssystem ist nicht die Inklusion von Personen in die Gesellschaft. Vielmehr operiert das Rechtsysteme mit Exklusionsandrohung, d.h. Personen vermeiden Straftaten, weil sie Strafe und insbesondere Exklusiv fürchten.
        Die Personen in Deutschland sind nun nicht friedlicher, weil das deutsche Rechtssystem weniger hart bestraft als in den USA oder der Türkei. Sie sind friedlicher, weil sie von anderen Funktionssystem inkludiert werden, d.h. das Sozialsystem fängt hier Personen auf, die finanziell scheitern. Daher ist weniger Notwendigkeit kriminell zu werden. Das Schulsystem in Deutschland ist besser geordnet, d.h. soziale Normen werden hier frühzeitig und einheitlicher vermittelt als in den USA und der Türkei.
        Etc.
        Die Gesellschaft ist ein Zusammenspiel der Funktionssysteme.
        Und daher ist es falsch, das Rechtssystem systemfremde Funktion wie Inklusion zuzuordnen. Es schwächt nur das Rechtssystem in seiner eigentlichen Funktion und führt zu den Zuständen die wir gerade haben: Keine Abschreckung.
        Was dann natürlich denen zuerst auffällt, die hier neu hinzukommen. Denn der Deutschen wurde ja in den anderen Funktionssystemen so sozialisiert, dass er garnicht bzw. nur in Extremfall auf die Idee kommt, gegen Regeln zu verstoßen.

        Wer über Recht redet, der sollte Gesetze kennen, und wer über Gesellschaft redet, der sollte eine Gesellschaftstheorie kennen.

    4. Das Problem ist die mittlerweile von Interessenvertretern erkannte und eingesetzte Studien- und Statistikhörigkeit der breiten Masse.
      Wer sich bei seiner Argumentation auf eine solche Erhebung stützen kann, dem glaubt man.
      Niemand interessiert sich für das Zustandekommen der Information, noch für deren Interpretation.
      Änderungen im Anzeigeverhalten oder in den Aufklärungsmöglichkeiten tauchen kaum als Erklärung auf.
      Dagegen wird bspw. die zeitliche Relation der Zunahme von Flüchtlingen stets entdeckt und als “mögliche oder wahrscheinliche Ursache” ohne nähere Erläuterung des Zusammenhangs hingestellt.

      1. >Niemand interessiert sich für das Zustandekommen der Information, noch für deren Interpretation.

        Untersuchung häufig genannter Erklärungsversuche

        -Der Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Kriminalrate

        -Der Einfluss von Anzeigeverhalten und Tatverdachteffekt auf die Kriminalrate

        -Der Einfluss von Armut auf die Kriminalrate

        -Der Einfluss von Reisenden auf die Kriminalrate

        ->
        Wenig bekannte Fakten zur Ausländerkriminalität in Deutschland, Di, 4. Juli 2017, Tichys Einblick

        ———————

        Es gibt Leute, die beschäftigen sich mit den Fakten und es gibt Leute wie sie, die sich am Ende sogar noch selbst anlügen.

    5. @Fischer

      Bin etwas irritiert hinsichtlich der zu beobachtenden Unterkomplexität Ihrer Argumentation.

      Es ist wenig hilfreich wenn sie hier ausschließlich die Wirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen ohne Bezug auf Ursachen einem Lösungsprozess zuführen wollen. Das Rechtssystem ist als Funktionssystem nur für einen Teilbereich der gesellschaftlichen Problemlösung zuständig. Das Rechtssystem ist folglich abhängig von der Funktionsweise anderer gesellschaftlicher Funktionssystem wie Erziehung/Bildung, Politik, Kultur, etc. Folglich ist es völlig machtlos, wenn junge Menschen nicht frühzeitig im Erziehungssystem lernen, dass Messer bzw. Gewalt kein Kommunikationsmedium einer modernen Gesellschaft darstellt. Und es ist ebenso hilflos, wenn die für Integration zuständigen Funktionsbereiche die zugewiesene Aufgabe nicht erfüllen und einfach mal laufen lassen. Es wird auch keine sinkende Kriminalitätsrate geben, wenn Immigranten nicht frühzeitig in Arbeit kommen, wo wir dann beim Funktionssystem Wirtschaft wären.

      Das Rechtssystem kann nunmal nicht Millionen Menschen ins Gefängnis packen. Das Rechtssystem ist nur wirksam, wenn es Menschen abschreckt, Unrecht zu tun. Das ist seine Funktion. Aber Abschreckung bedarf Bildung und wirtschaftliche Alternativen bei den “Kunden”, siehe oben. Ansonsten wirkt sie nicht. Und wenn sie nicht wirkt, dann muss Herr Fischer über Lösungen nachdenken, die sich aus dem Rechtssystem aber allein nicht bewerkstelligen lassen.

      Nun, und bezüglich der eingehenden Frage, ob denn all die vielen in Presse und Polizeiberichten dargelegten Messerattacken denn wirklich geschehen haben sein sollten….auch hier ist ein bisschen Reflexion hinsichtlich der Kultur der Flüchtlinge doch angebracht. Da kommen Menschen. Mit einem kulturellen Hintergrund. Um die muss man sich kümmern. Die werden nicht über Nacht zu Deutscher. Das ist Arbeit. Nur leider verbringen wir viel mehr Zeit damit uns gegenseitig unsere Links- bzw. Rechtslastigkeit vorzuwerfen und entweder alle Probleme zu ignorieren (Messerattacken gibts garnicht) oder einfache Lösungen zu propagieren (Alle rauswerfen), anstatt dass sich irgendjemand mal der Komplexität des Problems stellt.

      Das wäre doch mal eine Aufgabe. Nicht die einfachen Lösungen, sondern die schwierigen.

      1. @ Goodnight:

        “Das Rechtssystem ist als Funktionssystem nur für einen Teilbereich der gesellschaftlichen Problemlösung zuständig.”

        Gehe ich richtig in der Annahme, daß Sie hier über “Subsysteme” sprechen?

        Mir kommt das so bekannt vor….

        Gestatten Sie mir darum die sehr persönliche Frage, ob Sie eventuell einen User namens “Ludwig v. Mises” oder “critica jurist” kennen und diesen möglicherweise quasi freundschaftlich verbunden sind.

        Die Antwort darauf könnte uns beiden möglicherweise einiges an Arbeit ersparen.

    6. “Ein offenkundig unsinniger Vorschlag, der mit geltendem Strafrecht und Verfassungsrecht unvereinbar ist.”

      Unvereinbarkeit mit dem Verfassungsrecht ? In diesem Zusammenhang:

      “…..die ihnen immerzu als einzige einfällt, möchten die „Muslime“ oder am besten alle Fremden irgendwie aus der Gesellschaft entfernen.”

      Übel. Wäre schon ein Erfolg, den Zuzug zu begrenzen. Pensionierter Verfassungsrichter, der dazu ein Gutachten anfertigte wurde öffentlich von Schäuble dafür gerüffelt. Die Auftraggeber des Gutachtens haben sich draufgesetzt, anstatt das Verfassungsgericht damit zu behelligen. Die Behelligung erfolgte dann durch Einreichung einer Klage , u.a. Schachtschneider. Das Gericht hat die Klage nicht angenommen.

      1. Könnten Sie mal (bis auf die eine Ausnahme) eine Klage vor dem BVerfG von Herr Schachtschneider benennen, die Erfolg hatte?

        Und selbst bei der einen Ausnahme hatte er nur einen Teilerfolg.

        Aber es gibt immer noch Menschen die glauben, dass Schachtschneider Ahnung vom Verfassungsrecht hat. Diese scheitern dann eben immer, wenn diese mit diesem Herrn vor das BVerfG ziehen oder ziehen wollen.

        Wer sich mit dieser Person mal näher befasst kann sich hinterher allerdings darüber nicht wundern. Denn das Verfassungsverständnis von Herr Schachtschneider steht in Teilen ja dem Grundgesetz diametral entgegen.

    7. Ist die Tatmittelcharakterisierung so weit das es sich guten Gewissens auch “Kampfmesser” begrenzen läßt? Für die Masse scharfer Gewalt dürfte der Messertyp ziemlich gleichgültig sein, solange ausreichend gut schärfbar und von zweckmäßiger Länge. Wobei “Länger” nicht gleich “gefährlicher” ist.

      Die 20 Mio scharfen Schusswaffen, über die tatsächlichen Zahlen gehen die Ansichten erheblich auseinander, sind ein Maß für den illegalen Bestand, es wäre bemerkenswert diesen Bestand einziehen zu können.

  14. Gemessen an dem Sog der Gemeinschaft ist das alles nicht so schlimm. Herr Fischer wird vielleicht auch die Angst von durch den Park joggenden Frauen zu einer statistisch erträglichen Größe relativieren können. Obwohl, Frauen…. da verbrennt man sich schon mal die Finger. Messer geben tatsächlich das dankbarere Thema ab.

  15. Ich habe mich selten so köstlich amüsiert und musste mehrmals laut lachen. und das am Arbeitsplatz, Tzzzz. Würde gern mehr von dem Herrn lesen.
    Heutzutage kann man, auf diese doch ersten Themen, leider nur mit Sarkasmus und Ironie antworten, sonst hört ja Keiner hin. Und das kann Hr. Fischer zum Glück sehr gut. Und das Wichtigste wurde hier auch schon ein mehrfach gesagt: es kommt immer auf den Bezug an, nur Zahlen in den raum zu stellen reicht nicht.

  16. Einen Blick auf Seite 45 der PKS 2016 kann helfen. Vielleicht habe ich das “falsch verstanden” oder bin ein “ängstlicher , wütender Mensch”… aber sind in 2016 tatsächlich gute 40% aller Tatverdächtigen nichtdeutscher Herkunft? Und interpretiere ich einen Anstieg um knapp 300.000 Fälle von 2014 zu 2015 falsch? Wenn diese Zahlen stimmen, bin ich allerdings sprachlos. Und der Meining, dass mit diesen Zahlen politische Handlungen einhergehen sollten, die diese Missstände beheben, nicht aus rassistischen Beweggründen, sondern einfach so für das liebe Gemeinwohl.

    1. Ich weiß nicht genau, welche “Seite 45” Sie meinen. 2016 wurden 6.372.000 Taten registriert (Vorjahr 6.330.000), davon “Gewaltdelikte” 193.000, plus einfache Körperverletzung 406.000.
      Gefährliche Körperverletzung: 146.000 aufgeklärt, davon ca 30 % unter Alkohol. Anstieg der Schusswaffen-Verwendung bei gef. Körperverletzung. 25 %

      Ihren “Anstieg um 300.000 Fälle” kann ich nicht nachvollziehen.

      Tatverdächtige Deutsche: 1.407.000,
      Nichtdeutsche: 616.000 (+ 10,9 %)

      Quelle: BKA, PKS 2016; Bd. 1, Bd. 3.

    2. Der Anstieg um 300.000 Tatverdächtige (nicht-deutsche) von 2014 auf 2015 gilt unter Einbeziehung der ausländerrechtlichen Verstöße (z.B. illegale Einreise). Ohne diese ist bei den nicht-deutschen Tatverdächtigen zwischen ’14 und ’15 ein Anstieg um ca. 63.000 (+12,8%) ausgewiesen.

      Wiederum ohne ausländerrechtliche Verstöße ergibt sich der Anteil der nicht-deutschen an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen (2,02Mio) in 2016 zu 30,5%.

      Nachzulesen in der PKS 2016 auf Seite 46 (siehe https://www.bmi.bund.de)

      1. Danke für Ihre Antwort Herr Fischer. Meine Zahlen habe ich tatsächlich von Seite 45 des PKS-Berichts 2016. 2014: 617.392 TV nichtdeutscher Herkunft. 2015: 911.864 TV nichtdeutscher Herkunft. Das habe ich mit den knapp 300.000 Fällen mehr gemeint. Diese Zahlen sind inkl. ausländerrechtlicher Verstöße, wie Bommel richtig schreibt. Aber egal wie man es dreht und wendet: Nichtdeutsche TV haben proportional einen viel höheren Anteil an der Zahl der Tatverdächtigen.
        Wenn man dies zur Kenntnis nimmt, kann man ja handeln, bzw. kluge Köpfe könnten wirksamere Maßnahmen entwickeln, wie das anders werden kann. Das ist alles. Daraus möchte ich NICHT ableiten, dass alle Ausländer blöd und kriminell sind. Nur um eine ehrliche Diskussion bitten. Verweise auf Taten unter Alkoholeinfluss sind zum Beispiel wie zu deuten?

        Viele Grüße

      2. Ja. Ausländerrechtliche Verstöße sind natürlich keine sinnvolle Vergleichsgröße.
        Der Anstieg von sonstiger Ausländer-Kriminalität ist insoweit klar, als der Anteil steigen muss, wenn mehr Ausländer da sind.
        Die relative Belastung ist in einigen Bereichen deutlich überhöht (also höhere Anteile an Tatverdächtigen als an Gesamtbevölkerung). Ursachen teils klar, teils plausibel: Soziale Merkmale der nichtdeutschen Bevölkerjung besonders kriminalöitäts-nah (Alter, Geschlecht, soziale Position); bei entsprechenden Vergleichsgruppen der deutschen Staatsangehörigen relativiert sich das (es kommen halt relativ wenige pensionierte weibliche Verwaltungsbeamtinnen aus dem Ausland hierher). Außerdem viel schichtspezifische Kriminalität, viel Gruppen-interne Kriminalität; wesentlich höhere “Sichtbarkeit” und Registrierungswahrscheinlichkeit.
        Das sind alles von der Polizei und der Wissenschaft gut erforschte Faktoren, die nicht zur “Verharmlosung” dienen, sondern zur Erkenntnis der Wirklichkeit. Es hat ja keinen Sinn, die Wirklichkeit schlimmer zureden, als sie ist.
        Tatsache bleibt: Viele Probleme mit Kriminalität von Ausländern, wie und warum auch immer.
        Was das mit der derzeitigen “Messer-Welle” zu tun hat, ist unklar: Keiner weiß, ob Körperverletzungen mit Messern öfter von Ausländern begangen werden, ob sie überhaupt öfter und wie oft sie begangen werden, usw.
        Das ist das Faszinierende an solchen “Wellen”: Dass sie “einfach so” daherkommen und gar keine Fakten brauchen. Wenn drei Wochen lang jeden Tag ein Messerangriff in der BILD steht, denken alle, die Messer-Kriminalität explodiere. Tatsächlich werden aber seit jahrzehnten jedes Jahr vermutlich zigtausend Messerangriffe verübt, also jeden Tag vielleicht 100, plus Dunkelziffer. Die stehen halt meistens nicht überregionalen Zeitungen.
        Dass gefährliche KV’en mit Messern verwerflich sind und verfolgt werden müssen, ist ja klar. Aber die öffentlichen Reflexe auf gesteuerte Nachrichten sind oft irrational – im Guten wie im Schlechten.

      3. Danke, dann sind wir ja gar nicht weit auseinander. Also darf ich zusammen fassen, dass mit dem vermehrten Zugang an Menschen aus dem Ausland (ich verzichte jetzt mal auf den Hinweis auf bestimmte Regionen) eine Kriminalitätssteigerung einhergeht.

        Was Leute wie mich auf die Palme bringt, ist ein gefühltes Ausblenden dieser Dinge und ebenfalls gefühlt eine Tatenlosigkeit der Steuerungsorgane, sprich Politiker. Denn: wer 20+ Prozent für die AFD nicht möchte, muss sich damit ernsthaft und konsequent befassen. Es wird in Zukunft neben diesem Kriminalitätsthema auch um Wohnraum usw. gehen. Da ist doch Entspannung nicht absehbar, und ob es zum Beispiel den jungen Männern aus bildungsfernen Schichten auf Dauer selbst gut tut, hier perspektivenlos rumzuwarten, ist doch auch fraglich. Daher plädiere ich für schnelle Abschiebungen von Abgelehnten. Wir müssen uns im Gegenzug einen Bürokratieabbau für Qualifizierte aus allen Ländern der Welt leisten. Damit die wirklichen Fachkräfte kommen. Diese werden auch in Sachen Integration eher sachorientiert und unauffällig in diese Gesellschaft finden. Das war jetzt viel, sorry. Jedenfalls ist es doch gut, dass man sich hier nicht verbal die Köppe einhaut wie andernorts im Netz.

      4. Q.E.D.

        So läuft die Diskussion in Deutschland. Der Eine (hier: Fischer) behauptet, dass Körperverletzungen mit Messern von Ausländern irgendwie garnicht und überhaupt nicht begangen, man und insbesondere der Bürger hat da gar kein Wissen und ist ja sowie nur Bild-Leser, der Andere (hier: Floh) sagt, dass man alle Bösen abschieben und nur die Guten (Qualifizierten) reinlassen soll.

        Ergo:
        Der eine ignoriert die Realitäten und der andere stellt unrealistische Forderungen.

        Erkenntniswert: Null.

        Weil keiner sich mit der Realität beschäftigen will.
        Mit der Realität von Immigration und zwar der Millionen Menschen, die gerade im Land sind. Die vielleicht ein Messer und kein Hochschulstudium besitzen. Um die kümmert sich keiner. Wäre ja auch etwas komplex.

        Aber gut, dass wir uns hier alle mal wieder darstellen konnten.

      5. Goodnight, na ja, jeder versucht eben, seinen Standpunkt aufzuzeigen und vertritt diesen bestenfalls mit Argumenten. Anders geht das leider nicht. Sie haben doch auch bestimmt Meinungen, vielleicht zu Ernährungsthemen, vielleicht zu politischen Themen.

        Ich möchte es tatsächlich runterbrechen auf: Kriegsflüchtlinge gerne, Wirtschaftsflüchtlinge nicht. Qualifizierte Einwanderung auf jeden Fall. Die Mittel sind endlich und wenn ich mich entscheiden müsste, was mit unserem Geld geschieht, würde ich es immer den am schlimmsten Betroffenen zukommen lassen.

        Auf welt.de gab es gestern übrigens einen Artikel eines Islam-Wissenschaftlers, der sich recht eindeutig zu Parallelgesellschaften äußert. Lesen lohnt, finde ich.

      6. @Floh

        Das Problem mit Kriegsflüchtlingen ist leider, dass die der Gewalt am nächsten stehen, da sie aus einem Kriegsgebiet kommen.
        D.h. die, denen man helfen will, dass sind oft die, die gefährlich sind.
        Mit dieser Paradoxie muss man sich in der Realität leider rumschlagen.
        Es gibt kein Schwarz/Weiß, es gibt nur grau. Und nur wenige Menschen sind in der Lage, im Grau eine Entscheidung zu treffen. Denn es setzt voraus, das Grau zu erkennen.
        (D.h. mit Paradoxien zu operieren…aber das ist vielleicht zu abstrakt für hier)

      7. Goodnight sagt:
        06.04.2018 um 19:40 Uhr
        “Das Problem mit Kriegsflüchtlingen ist leider, dass die der Gewalt am nächsten stehen, da sie aus einem Kriegsgebiet kommen.
        D.h. die, denen man helfen will, dass sind oft die, die gefährlich sind.”

        Haben Sie noch alle Tassen im Schrank, neben Ihrer wohlbehüteten kriegsfreien Couch in ihrem warmen doitschen Wohnzimmer?!

        Kriegs-Flüchtlinge sind gefährlich, WEIL sie vor dem Krieg FLIEHEN, ahja.

        Schlimmer und absurder geht’s nicht.
        Nicht zu toppen.
        Eklig.

      8. @Fotobiene

        Falls Sie in der Lage sind, zu reflektieren, dann würden Sie beobachten können, dass Sie hier kein einziges Sachargument liefern, sondern ausschließlich entlang Ihrem moralischen Konstrukt kommentieren. Außer Ihrer Moral ist da nichts. Und zu glauben, Moral (insbesondere Ihre) könnte die Welt erklären, das ist dann doch etwas naiv.
        Aber wahrscheinlich bezeichnet für die aktuelle Diskussion.

        Es fehlt hier einfach an Bildung.

        Wer meint, wie Fischer, dass Statistik die Realitäten erfassen, ohne dass er (wie jeder 1. Semester lernt) hinterfragt, wie Statistik zustande kommt, der versteht genauso wenig, wie der, der seine Moral als Filter der Beobachtung vorschaltet. Die Welt ist wie sie ist, nicht wie wir sie gerne sehen wollen. Auch wenn es uns nicht gefällt.

        Hier wird alles was nicht gefällt einfach weggeschaltet: Grundlagen der Statistik, strukturelle Probleme der Abschiebepraxis, …und ganz besonders die Gewalt. Will keiner sehen, hören oder darüber reden, über Gewalt.

        Die Gewalt gibts ja garnicht (Fischer), die kann man einfach wegschieben (floh) und überhaupt ist darüber reden einfach nur ekelhaft (Fotobiene).

        Sorry, auf diesem Niveau kann man solche Probleme nicht diskutieren, nicht mal im 1. Semester.

      9. @floh:
        Das ist ein Missverständnis. Dass mit dem Zuzug von Nichtdeutschen ein Anstieg der Kriminalität verbunden ist, ist erstens sowieso klar – wegen der schlichten Zahl, also weil mehr Menschen auch zwangsläufig immer mehr Kriminalität bedeuten; zweitens insoweit, als bestimmte Deliktsarten häufiger begangen werden.
        Die Gruppe der Ausländer, die zZt in Deutschland leben, hat eine deutlich andere Sozialstruktur als die deutsche Durchschnittbevölkerung: Viel jünger, viel mehr Männer, viel mehr “Unterschicht”. Das führt dazu, dass gruppentypische Delikte ansteigen: insb. auch Gewaltdelikte (diese allerdings überwiegend im sozialen Nahraum; d.h. die meisten Opfer stammen aus derselben Gruppe).
        In anderen Bereich sinkt die relative Gesamtbelastung: Wenn zu einer gegebenen deutschen Bevölkerung 15 Prozent ungelernte ausländische Arbeiter plus Angehörige kommen, wird wahrscheinlich die relative Belastung mit Untreuetaten oder mit Wirtschaftskriminalität sinken.

        Jedenfalls wäre es unsinnig (und falsch), Belastungen zu “leugnen”, wenn sie da sind. Die immergleiche Behauptung von @goodnight und anderen, es solle irgendwas “verschwiegen” oder “verharmlost” werden, ist schlicht falsch.

        Es hat aber zum einen keinerlei Sinn, die Probleme zu übertreiben: Die Zahl der Wohnungseinbrüche etwa ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, nicht gestiegen. Und ein Anstieg einer bestimmten Art von Gewaltdelikten – wenn er denn belegt ist – ist zwar bedenklich, muss aber nicht gleich zu einer “Angst”-Welle hochgeschrieben werden. Wenn von 140.000 abgezeigten gefährlichen Körperverletzungen (inkl. Versuche) 25 % mit Messern begangen werden (fiktiv; ich kenne die zahl nicht), und dieser Anteil um 9 % steigt, sind das ca. 3.000 Taten mehr. Das ist nicht wenig, aber es ist auch kerin Grund zur (gesellschaftlichen) Panik. Das zu sagen, habt nicht das geringste damit zu tun, dass für jedes einzelne Opfer (vielleicht mit Ausnahme derer, die “selbst schuld” sind, weil sie einfach nur Verlierer in irgendeinem “Kampf” zwischen Idioten waren) die Tat schlimm ist.

        Zum anderen hat es keinen Sinn, kontraproduktive oder widersprüchliche Maßnahmen zu fordern. Selbst wenn sich die Forderung nach “höheren Strafen” durchsetzen ließe, wäre es ja nicht besonders sinnvoll, eine große Anzahl ausländischer Straftäter langjährig zu exobitanten Kosten im deutschen Strafvollzug unterzubringen, obnwohl sie eigentlich ausreisen sollten. Also was soll’s?
        Und die viel größere Gruppe sind ja trotz allem noch immer nicht die Nichtdeutschen, sondern die deutschen Täter. Auch da ist die Forderung nach “mehr Härte” bei der Verfolgung billig, aber als isolierte Forderung weitgehend wirkungslos. Man kriegt die Gewalt-(Bereitschaft) ja auch nicht weg, indem man möglichst viele junge Männer zusammen in Knäste sperrt.

        Diese “Wellen” von Empörung heute über dies, morgen u
        über jenes sind doch eher Ablenkungs-Futter und Spielwiese für “schlanke” Parolen nach angeblich einfachen Lösungen.
        Wenn es so einfach wäre, würde es ja schon längst (und erfolgreich) gemacht. Mir erscheint uimmer wieder faszinierend, wie viele Menschen glauben, die schwierigen Probleme in der Gesellschaft könnte jeder, der ein bisschen zeitung liest und Fernsehen anschaut, ganz einfach lösen, nur die Leute, die sich viele Jahre lang beruflich damit befassen, seien einfach zu dumm, die extrem einfachen Lösungen zu entdecken.

      10. @Fischer

        Dazu:

        “wäre es ja nicht besonders sinnvoll, eine große Anzahl ausländischer Straftäter langjährig zu exobitanten Kosten im deutschen Strafvollzug unterzubringen, obnwohl sie eigentlich ausreisen sollten”

        hätte ich mal eine Frage:

        Wollen Sie nun, dass die ausländischen Straftäter alle abgeschoben werden, anstatt sie in den deutschen Strafvollzug zu bringen, oder wollen sie generell keine ausländischen Straftäter in den teuren deutschen Strafvollzug bringen.

        Übrigens wäre es natürlich am intelligentesten gewesen, gar keine ausländischen Straftäter ins Land zu lassen, da man, wie selbst von ihnen oben erwähnt, die Altersstruktur und das Geschlecht etc. der Flüchtlinge kannte.

      11. @Goodnight:
        “Übrigens wäre es natürlich am intelligentesten gewesen, gar keine ausländischen Straftäter ins Land zu lassen, da man, wie selbst von ihnen oben erwähnt, die Altersstruktur und das Geschlecht etc. der Flüchtlinge kannte.”

        Man sieht den Menschen ja nicht an der Nasenspitze an, ob sie zu Straftätern werden, wenn man sie ins Land lässt. Und Menschen zu “bestrafen” (indem man sie nicht ins Land lässt), weil sie zu einer Gruppe gehören, die statistisch betrachtet mehr Verbrechen begeht als der Durchschnitt, widerspricht den Grundsätzen unserer Rechtsordnung (man ist nur für das verantwortlich was man selbst tut, nicht für das, was Angehörige irgendeiner “Gruppe” tun zu der man aufgrund von Geburt, Religion oder Geschlecht zufällig gehört). Über einen solchen Vorschlag sollten alle Männer in diesem Land mal sehr genau nachdenken, ob das wirklich eine gute Idee ist. Dann könnte man nämlich auch behaupten es sei “intelligenter” Männer strukturell zu benachteiligen, z.B. nur ihnen keine Waffen mehr zu verkaufen, sie mehr zu überwachen usw, weil sie statistisch betrachtet ja sehr viel mehr Gewalttaten begehen als Frauen.

        Statistik ist nützlich, um Strategien zum Umgang mit systematischen Problemen abzuleiten, aber aus ihnen einen Generalverdacht gegenüber bestimmten Gruppen und daraus wiederum politische Einschränkungen für Individuen abzuleiten, das ist absolut grundgesetzwidrig.

      12. @AM
        07.04.2018 um 18:36 Uhr

        “Man sieht den Menschen ja nicht an der Nasenspitze an, ob sie zu Straftätern werden, wenn man sie ins Land lässt.”

        Dochdoch, Goodnight weiß das sofort – und sogar ganz ohne Nasenspitze!
        Kriegsflüchtlinge sind gefährlich, WEIL sie Kriegsflüchtlinge sind!

        „Das Problem mit Kriegsflüchtlingen ist leider, dass die der Gewalt am nächsten stehen, da sie aus einem Kriegsgebiet kommen.
        D.h. die, denen man helfen will, dass sind oft die, die gefährlich sind.“
        https://meedia.de/2018/04/03/messerangst-in-mitteleuropa-oder-warum-die-kriminalstatistik-nur-dann-nuetzlich-ist-wenn-man-sie-versteht/#comment-759518

      13. @AM

        Es geht nicht darum, Menschen für ihre Herkunft zu bestrafen. Es geht hier darum, sich den Problem bewusst zu sein. Man kann Millionen junge Männer integrieren, aber man sollte sich dann auch mit ihnen auseinandersetzen und den Aufwand betreiben, der notwendig ist, um einen solchen Prozess erfolgreich zu ende zu bringen.
        Die Augen zu verschließen, hinter dem Vorhang einer irgendwie selbsterzeugten Moral jenseits von Gesetzen erscheint hingegen abenteuerlich. und dieses Abenteuer durchleben wir gerade.

        BTW: Hier ist ja keine so jung, dass er nicht wissen könnte, dass wir bis vor September 2015 so etwas wie eine Landesgrenze hatten, und diese bewacht wurde. Ein System welches sich über Jahrhunderte bewehrte. Und zwar ohne Konflikt zur “Moral”.
        Übrigens gelten diese Grenzen noch beim Hausrecht, d.h. Sie dürfen darüber entscheiden wer in Ihr Haus reinkommt und wer nicht. Und ich bezweifle, dass sie da eine Horde junger fremder Männer reinlassen würden, nur weil eine Biene laut “Moral” schreit.

      14. Ich weiß nicht, wann Sie zuletzt in einem unserer Nachbarländer waren.
        Vielleicht verwechseln Sie das auch einfach mit ihrem letzten Besuch in einem Fußballstadion.
        Neben dem Schengener Abkommen von 1985 gilt seit 2013 die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (Dublin III), leider eine etwas kompliziertere Materie als das Hausrecht…

      15. @Fotobienchen

        Sie kennen den Unterschied zwischen politische Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen?.

        Und falls Sie mal in den Genuss von Erdkundeunterricht in einer Schule gekommen sein sollten, dann könnten Sie wissen, dass die EU-Grenzen nicht deckungsgleich mit den Landesgrenzen der BRD sind.

        Mit diesen beiden Informationen bitte ihre EU Verordnung erneut lesen.

        Danke.

  17. Ha, das Trageverbot nicht vergessen, gilt für alle Messer ab 12cm Länge (§42a WaffG, wobei mir da der Strafrahmen fehlt)! Wenn ich meine (billige und leichte) Machete zum Schneiden der Hecke meines Vaters (ehrlich: geht schneller als mit der elektrischen Heckenschere) trage, dann darf nur in einem verschlossenen Behältnis. Alles andere wäre total illegal, und würde ich auch nie wagen!

    Dort die Hecke auf der Straßenseite absäbeln ist dann aber wohl wieder erlaubt (Ist das ein berechtigtes Interesse? Muss man Berufsgärtner sein, oder darf auch der Hobbygärtner so „gefährliches“ Werkzeug benutzen? Gehen Kettensägenmassaker ok, weil das kein Messer im Sinne des §42a WaffG ist?), weil das ja der bestimmungsgemäße Gebrauch dieses Gartenwerkzeugs ist. Gleiches gilt für die Küchenbeile, mit denen meine Frau (klein und schwach) mühelos Hühnchen zerlegt: Die darf man auch nur gesichert transportieren… vielleicht kommt da bald noch eine Pflicht zum transparenten Rucksack dazu.

    Ein Spaten soll übrigens auch nicht ganz ohne sein, wenn man damit um sich schlägt, ebensolches gilt für bei Bauernaufständen beliebte Mistgabeln (spitz) und Sensen (scharf). Sollte sich herausstellen, dass Bauernaufstände Brauchtum sind, ist das aber alles wieder legal, denn zur Brauchtumspflege darf selbstverständlich der Hirschfänger zur Lederhose getragen werden.

    Die meisten altertümlichen Waffen stammen eh von landwirtschaftlichem Gerät ab. In der Not kann der Dorfschmied ganz schnell aus ein paar alten Pflugscharen neue Schwerter machen. Der umgekehrte Weg wird eher selten gewählt.

    1. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr Heckeschneiden keine “öffentliche Veranstaltung” im Sinne von § 42 WaffG ist. Oder nehmen Sie Eintrittsgeld fürs Zuschauen? Wäre denkbar bei Ihrer Methode, ist aber nicht wahrscheinlich, falls sie nicht ein paar besondere Scherenhände-Tricks drauf haben.
      Die Strafvorschrift findet sich – wie alle anderen zum WaffG auch – in § 52 , dort in Abs. 3 Nr. 9.

  18. Kommunikation
    verbal ./. manuell

    Die manuell orientierten Kommunizierenden
    werden wohl mehr von der Gesetzeslage im Urteil überrascht werden,
    als sich vor der Tat damit zu befassen.

    Das alles kommt mir so vor, wie die Mietpreisgarantie
    einer Immobilienfirma mit 50.000 Euro Kapital,
    die bei voller Fälligkeit 50 Mio Euro betragen würde.
    Dann gibt es 1 € für 1.000 € Verlust, höchst unwirksam.
    Diese Sicherungsgeber haben natürlich selbst nichts….

    Das Strafrecht ist kein Verteidigungswerkzeug im Moment
    eines Angriffs. Wäre Training da nicht besser ?
    Zum Beispiel einfach weglaufen ?

  19. Oh – das “Messern”, – davon leben solche wie Erika und Trixi, die sich von Accounts wie @Einzelfallinfos ernähren…
    Daß die BILD inzwischen zum Konkurrenzblatt des “Deutschland-Kuriers” (http://www.taz.de/!5431686/) herabgesunken ist, beweist @JReichelt täglich aufs Neue.

    Schöner Artikel – fast scheint er mir ein wenig kurz?
    (Ich meine das nicht ironisch!)

    Ich fand am besten:

    “Und Polizeigewerkschafter melden, in Deutschland werde alle dreieinhalb Minuten in eine Wohnung eingebrochen. Das kommt daher, dass das Jahr 525.600 Minuten hat und pro Jahr 150.000 Einbrüche gemeldet werden. Man könnte auch sagen, dass man in einem der 41 Mio. Haushalte in Deutschland durchschnittlich 273 Jahre warten muss, bis jemand versucht einzubrechen.”

    In den Kommentaren sammelt sich bisher verstärkt, was schon unter anderen Fischer-Beiträgen hier durchschien… ist das der Standard-Meedia-Leserkreis oder ist das eine spezielle Magnet-Wirkung?

    Dank an Fabian Leinen:
    https://meedia.de/2018/04/03/messerangst-in-mitteleuropa-oder-warum-die-kriminalstatistik-nur-dann-nuetzlich-ist-wenn-man-sie-versteht/#comment-758059

    Zu den meisten übrigen Kommentaren muß ich erstmal mein Kopfschüttelsyndrom bewältigen.

  20. Oh – das „Messern“, – davon leben solche wie Erika und Trixi, die sich von Accounts wie @Einzelfallinfos ernähren…
    Daß die BILD inzwischen zum Konkurrenzblatt des „Deutschland-Kuriers“ (http://www.taz.de/!5431686/) herabgesunken ist, beweist @JReichelt täglich aufs Neue.

    Schöner Artikel – fast scheint er mir ein wenig kurz?
    (Ich meine das nicht ironisch!)

    Ich fand am besten:

    „Und Polizeigewerkschafter melden, in Deutschland werde alle dreieinhalb Minuten in eine Wohnung eingebrochen. Das kommt daher, dass das Jahr 525.600 Minuten hat und pro Jahr 150.000 Einbrüche gemeldet werden. Man könnte auch sagen, dass man in einem der 41 Mio. Haushalte in Deutschland durchschnittlich 273 Jahre warten muss, bis jemand versucht einzubrechen.“

    In den Kommentaren sammelt sich bisher verstärkt, was schon unter anderen Fischer-Beiträgen hier durchschien… ist das der Standard-Meedia-Leserkreis oder ist das eine spezielle Magnet-Wirkung?

    Dank an Fabian Leinen weiter unten!

    Zu den meisten übrigen Kommentaren muß ich erstmal mein Kopfschüttelsyndrom bewältigen.

    1. Technischer Hinweis:

      Falls jemand – so wie ich – das Problem hat, daß Beiträge hängen bleiben mit dem Hinweis
      “Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.”
      kann es daran liegen, daß pro Kommentar nur ein Link zugelassen wird.

      Ich habe im vorhergehenden Kommentar dem Dank an Fabian Leinen lediglich das Link weggekürzt, wodurch mein 2. Versuch durchging.
      Das Link nach unten hier auf der Seite sei hiermit nachgereicht:
      https://meedia.de/2018/04/03/messerangst-in-mitteleuropa-oder-warum-die-kriminalstatistik-nur-dann-nuetzlich-ist-wenn-man-sie-versteht/#comment-758059

    2. Dass wir unsachlich nicht vorankommen, ist klar. Nur, was tun, wenn zum Beispiel Sie nie auf Hinweise auf die Kriminalstatistik eingehen? Unterm Strich bin ich absolut für ein gutes Miteinander. Meine persönliche große Frage ist immer: wie kann das gehen, ohne dass „beide Seiten“ in ihren Schubladen bleiben? Versuche auch ständig, meine Ansichten zu hinterfragen.

  21. Offen gesagt habe ich Herrn Fischers Geschwafel nicht mal gelesen. “So einer” labert uns die Backe voll, bis keiner mehr weiterlesen mag.
    Ich habe die letzten zwei Posts von ihm gelesen und mich schaudert nun, was unsere Judikave für Gestalten hat – nicht mal auf meine freundlichen Einlassungen hat er sich “herabgelassen”.
    Entweder informiert er sachlich – unter 5.000 Zeichen pro Thema – oder er antwortet auf Themen nur, wenn sie ihm Rechtens erscheinen. Schade, dass er so ein lausiges Gefühl zurücklässt.

    1. Ja Susi, Bild-Zeitung lesen ist einfacher, gell? Schön kurze Sätze, die auch jeder versteht…
      Hinterfragen scheint nicht jedermans Stärke zu sein und mal etwas zu lesen (Lesen? OMG!!!) was länger dauert als 20 Sekunden ist natürlich auch etwas viel verlangt.Da wundert es nicht, wenn man die Ergebnisse der letzten Wahlen sieht…

    2. Tja, Herr Susi, das war nix.
      Kann ja noch werden.
      Dass es Sie lyrisch schaudern tut und Sie bis 5.000 zählen können, zeigt uns aber, dass Sie sich nur extrem geschickt als Vollpfosten tarnen, in Wahrheit aber eine exekutivische Traumgestalt mit vollen Backen sind. Macht nichts; es muss ja auch Menschen geben, die offen sagen, dass sie offen gesagt gar nicht lesen, was sie hinterher besprechen.

      1. Und da heißt es immer, man könne sich zwar dümmer stellen als man sei, aber niemals klüger.

        Bei manchen klappt nicht mal ersteres.

    3. Sehr geehrte “Susi”,

      ich teile Ihre Einschätzung, dass die Ausführungen hier etwas lang geraten sind. Auch für gute Juristen gilt “in der Kürze liegt die Würze”

      Herr Fischer muss als langjähriger BGH Richter aber nicht seine Qualifikation im Strafrecht beweisen. Da kommt man in Deutschland ohne herausragende Fähigkeiten nicht hin.
      (ggf. denkt Herr Fischer da sogar anders als ich, da wäre ich für eine Reaktion dankbar, insbesondere ob das auch für Richter am BVerfG gilt – da habe ich manchmal Zweifel)

      Au?erdem halte ich das ja nicht für schlecht geschrieben. Ob man die Zeit für das Lesen investieren will, hängt dann auch am tatsächlichen Interesse zum Thema

      1. Die Klage über die Länge ist nun ehrlich gesagt nicht unbedingt das, was man als wirklich neu im Zusammenhang mit FiR bezeichnen könnte.
        Aber Sie sind auf der richtigen Spur, wenn Sie sagen, dass man sich entscheiden sollte, ob man sich interessiert oder nicht. Zum Glück ist es ja meist nicht so, dass der Mensch zum Lesen verdammt ist.
        Vermutlich kennen Sie die frühere FiR-Kolumne nicht näher. Sie war ein Schmerztest für alle Susis dieser Welt: Nie unter 25.000 Zeichen, und meistens mit sachfremden Hinweisen auf Syberberg-Filme, die man ja rein zeitlich auch erst mal bewältigen muss.
        Doch das Wunder geschah: Die lieben Leserinnen und Leser, die sich angeblich unmöglich länger als 6 Minuten konzentrieren und nun wirklich nicht mehr als Susis 5.000 Zeichen lesen können, machten die Kolumne regelmäßig zum meistgelesenen ZEIT-Artikel, schrieben wöchentlich 800 bis 4.000 Kommentare und erwiesen sich als durchweg interessiert an differenzierten Diskussionen.
        Man darf also durchaus auch einmal das Unmögliche ausprobieren.

    4. Sie berichten über einen Irrer aus dem Irrenhaus, die Sicherung unseres Heiligsten, den Sie vermutlich gut kennen und vertauschen aus neurologischen Gründen die Handlungsweise dieses Herrn mit der von TF.

      Mir wird gern wegen Sachfremdheit meine belegten Hinweise auf einer anderen Plattform gelöscht. Dann werden die dazu Verantwortlichen sich freuen, wenn meine Posts in einer türkischen Tageszeitung auftauchen und wenn dann Irre gegen den Verantwortlich der türkischen Tageszeitung vorgehen, dann lernen Sie dessen Schwiegervater kennen. Darauf freue ich mich nicht klammheimlich, sondern ausdrücklich.
      Ich glaube, auch Hassemer würde jetzt schmunzeln, wenn er noch leben würde, er half da auch schon mal zu Beginn des NSU Prozesses.

  22. [….]Das wichtigste Kampfmittel gegen die Messerflut aber ist bislang so geheim, dass überhaupt noch niemand darauf gekommen ist es vorzuschlagen, obwohl es des deutschen Sicherheitsfreunds treuester Begleiter ist: Messer einfach verbieten!
    [….]

    Wow….ich verneige mich vor dieser genialen Idee…klar wenn einige Typen etwas missbrauchen, dann ist immer der beste Weg es zu verbieten und alle anderen die damit nichts anstellen deren Freiheit einzuschränken….aber immerhin erkennt der Herr Fischer, dass es mit dem Verbieten nicht so leicht ist….oder sollte der Herr Fischer das ironisch überspitzt gemeint haben?

    Anscheinend nicht, denn in einem anderen Posting schreibt er folgenden Satz:

    […]Aber warum nicht die Kampfmesser an der Quelle bekämpfen? (Und warum nicht die 20 Millionen scharfe Schusswaffen einziehen, die in Deutschland herumfliegen?).
    […]
    https://meedia.de/2018/04/03/messerangst-in-mitteleuropa-oder-warum-die-kriminalstatistik-nur-dann-nuetzlich-ist-wenn-man-sie-versteht/#comment-758172

    Also meint der Herr Fischer den Verbotsquatsch anscheinend ernst…ich liebe solche Verbotsmenschen, nur blöde wenn sich eine bestimmte Klientel nicht an die Verbote hält und wenn ich mich nicht täusche, dann ist das Bedrohen eines Menschen mittels eines Messers eh schon verboten….was bringt es also die Strafbarkeit da immer weiter ins Vorfeld zu verschieben?

    Klar kann man argumentieren, wenn man Kampfmesser verbietet, dann schränkt man die Zahl ein….nur definiere mal Kampfmesser?

    Ich bin Pfadfinder und wenn ich Kluft anhabe, dann führe ich auch offen da ein Messer und das Teil hat sogar eine Klingenlänge von 15 cm d.h. würde normalerweise unter das Führungsverbot des §42a Abs. 1 Nr. 3 WaffG fallen….nur existiert im Abs. 3 eine Ausnahmegenehmigung, auf die ich mich berufe. Das Messer ist inzwischen über 20 Jahre alt und ich hab es seit ich bei den Pfadfindern bin und es ist ein “Kampfmesser” vgl. http://northernbush.com/review-peltonen-sissipuukko-ranger-knife-m95/ mit Geschichte, weil ich es über einen Freund aus Finnland bekommen habe und es wahrscheinlich ziemlich am Anfang des Ganzen stand….

    Mit welchen Recht wollen Sie mir, meine Freiheit einschränken, Herr Fischer?Welche Rechte/Freiheiten von anderen Personen verletze ich, wenn ich dieses Messer führe oder gar nur besitze? Würde mich mal interessieren und bitte nicht mit Prävention kommen, denn nur ein kleiner Teil der Messer wird in der Weise missbraucht und dieser Missbrauch ist auch jetzt schon verboten. Ferner habe ich was dagegen in einem Präventionsstaat zu leben und meine individuelle persönliche Freiheit von so Verbotsforderen immer weiter eingeschränkt zu bekommen.
    Sorry, dagegen wehre ich mich, gehe ich auf die Barrikaden….

    Ein Freund von mir, der frönte dem, wie Sie so nett schreiben, “schönen Hobbies des Kampfmesser-Sammelns” In seiner Sammlung waren auch diverse Butterflymesser und zwar nicht 0815-Teile sondern mit Klingen aus Damast und Griffen zum Teil aus anodisiertem Titan, gefertigt von international anerkannten Messerschmieden in Handarbeit. Schätze auch Ihnen wird es einleuchten, dass die Preise dieser Einzelstücke in einer anderen Kategorie waren, als von den 0815-Teilen…..als nun 2003 der Gesetzgeber in seiner unendlichen Weisheit, dank eines bestimmen Verbotspoltikers meinte selbst den Besitz verbieten zu müssen hatte mein Freund ein kleines teures Problem. Okay, da ein Teil seiner Familie aus Finnland stammte und er da auch Verbindungen hatte (über die ich an das oben beschriebene Messer kam) konnte er den nun illegal gewordenen Teil der Sammlung auslagern. Ohne diese Möglichkeit, wäre es ein ziemlich heftiger finanzieller Verlust geworden…
    Sie können mir sicher auch wieder sagen, welche Rechte/Freiheiten von anderen Bürgern mein Freund mit seiner Sammlung verletzt hat, die so einen heftigen Eingriff in die persönliche Freiheit rechtfertigen?

    Es gibt den Begriff des “Nanny-State” (Vormundschaftsstaat) und genau dieser Staatsform reden Sie das Wort….daher die Frage wollen Sie wirklich in so einen Staat leben, denn es gibt bestimmt auch Dinge die Sie in der Ausübung Ihrer persönlichen Freiheit machen, die von anderen u.u. als verbotswürdig erachtet werden und wo Sie ein Verbot als einen Eingriff eine Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit empfinden würden.

    Kennen Sie die EU-Verordnung 98/2013? Auch wieder so eine Sache….die dort genannten Chemikalien können illegal genutzt werden, aber auch legal wie z.B. bei der Cyanotypie http://illumina-chemie.de/cyanotypie-t3305-s4.html (und bei dem Workshop brauche ich konz. Wasserstoffperoxid, wegen der Menge) oder zum ätzen von Kupfer vgl. http://illumina-chemie.de/information-bez-verordnung-98-2013-oesterreich-t4216.html#63380
    Was sollen da diese Totalverbote wie in Österreich?

    Okay….nun kommt bestimmt die Frage was kann man denn tun außer den Verboten?

    Entweder ist das Problem nun nicht so groß, dass der Staat da eingreifen muss….oder und das ist meine generelle Meinung: Der Staat hat in solchen Fällen immer zu sehen, was das mildeste Mittel, was am wenigsten in die persönlichen Freiheiten der Bürger eingreift, ist….und Verbote sollen und dürfen nur der ultimative und letzte Ausweg sein, wenn alle anderen Maßnahmen signifikant versagen.

    Bezüglich Messer würde sich z.B. der “Kleine Waffenschein” anbieten….dann sortiert man diejenigen aus, die schon “was auf dem Kerbholz”* haben und schränkt jemanden, der die Gesetze achtet und keine Leute damit bedroht, nicht ein. Klar wäre Aufwand, aber auch nicht höher, als der Aufwand die Erlaubnis zum Führen eine Schreckschusswaffe zu bekommen.

    *= laut meiner subjektiven Erfahrung, sind solche Leute auch bei anderen Sachen im Vorfeld schon auffällig geworden d.h. deren Fürhrungszeugnis ist nicht mehr sauber.

    Ähnliches ginge bei vielen Sachen….z.B. auch die verbotenen Butterflymesser oder dem 98/2013 Topic….nur habe ich das Gefühl, dass eher in Richtung Verbot marschiert wird, weil es ja einfacher ist….dass aber damit die Akzeptanz** von Gesetzen ausgehöhlt wird, dass ich mir als Bürger langsam aber sicher veräppelt vorkomme und mich frage wo ich mich einfinden kann um mir die Windeln wechseln zu lassen, denn anscheinend ist der Bürger so unmündig, dass er wie ein Kleinkind behandelt werden muss, ist der nette Nebeneffekt dieses Vorgehens und der Forderungen.

    **= Akzeptanz…jeder Mensch hat bei Gesetzen auch einen Akzeptanzbereich, regulieren Gesetze zu viel bzw. überschreiten diese diesen Bereich, dann wächst die Breitschaft diese Gesetze zu umgehen bzw. sie zu brechen…Paradebeispiel: “Jaywalking” was in den USA immer wieder Thema ist….

    bombjack

      1. Hallo Herr Fischer,

        ein wenig mehr Substanz hätte ich schon erwartet….z.B. Ihre Meinung zu (Kampf)Messer in den kleinen Waffenschein zu integrieren, wenn es denn unbedingt nötig ist, anstatt wie Sie ein Verbot bzw. diverse Einschränkungen zu fordern*.

        *= Schätze Ihren Artikel so ein, dass sie einem Verbot da nicht abgeneigt sind…..bzw. sich durchaus weitere Verschärfungen vorstellen können.

        bombjack

  23. Lieber Herr Fischer, was ich Ihnen zu sagen hätte kostet eine Zigarette und ein letztes Glas im stehen. Kniend RA Peter Michael Gohlke

  24. Das ist doch immer so, Die Statistiken werden immer so gedreht, wie es gerade passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Türke oder Araber einer NSU-Attacke zum Opfer fällt (oder gefallen wäre) ist weit unter 1 zu einer Million, trotzdem machen die Zeitungen da ein Riesen-Trara draus.

  25. Ähnlich ist es mit der statistischen Wahrscheinlichkeit, umzukommen, weil ein Neonazi ein Flüchtlingsheim anzündet. Bei zwei Millionen Flüchtlingen liegt die unterhalb der Messbarkeitsgrenze, wenn nicht sogar bei Null, also sollten die Zeitungen da auch nicht drüber berichten.

      1. Doch, ich fürchte, das wiill er/sie.
        Und gleich auch noch die Berichterstattung über rassistische Morde als “Trara” veralbern.
        Mit Statistik ist da nichts (mehr) zu machen, und ich vermute, er wäre weder willens noch in der Lage, seine Behauptung, die Wahrscheinlichkeit, als Bewohner eines Flüchtlingsheims Opfer eines Brand- oder Sprengstoffanschlags zu werden, liege “unterhalb der Messbarkeitsgrenze”, vorzurechnen.

  26. Guter Herr Fischer,
    Sie sind doch ein intelligenter Mensch. So sagt man jedenfalls.
    Aber was soll dieser Artikel?

    Ich würde fast sagen, Sie verkürzen das Thema unzulässig, wenn der Beitrag nicht mit einer ungeheuren verbalen Aufblähung daherkäme.
    Am Schluß weiß man nicht mehr, was Sie am Anfang sagen wollten. Oder was überhaupt das Thema war.

    Trauen Sie Sich zu, den Text auf zehn Sätze einzudampfen?
    Dann könnte man gezielt kontern, statt universell in der Buchstabensuppe herumrühren zu müssen.

    Auch gefällt mir Ihr Versuch nicht, Sachen, die Leute erheblich in ihrem Lebensgefühl beeinträchtigen, ins Lächerliche zu ziehen.

    Und auch gerade als Richter sollten Sie anderen Leuten Ihres Alters das zubilligen, was man in Ihrem Jargon “allgemeine Lebenserfahrung” nennt.
    Und da reicht (mir zum Beispiel) schon der Anblick eines üblichen OBI-Parkplatzes nach 20:00 Uhr samt seiner anwesenden “Gruppen” und deren Habitus im Verhältnis zu dem Anblick von vor zwanzig Jahren.
    Da war der leer.
    Aber auch das werden Sie sicher lächerlich finden.

    Von der Sache, die aber ursächlich dafür ist, haben wir dabei noch überhaupt nicht geredet.
    Das Aufbauschen dieses Themas hier ist doch lediglich Nebelkerzenwerferei, um den Bürger von den eigentlichen Zielen der Politik, der Umvolkung nämlich, abzulenken.

    Die paar Messereien sind da nur Kollateralschäden eines wesentlich größeren Projektes.
    Nur darf das der Bürger nicht erfahren.

    Ihr Versuch ist deshalb nett und ehrenwert, aber eben nicht zielführend.

    1. Ja, ich weiß, dass Ihnen schon der Anblick des Habitus reicht.
      Andererseits weiß ich nicht ganz genau, was Sie abends nach 20.00 Uhr auf einem leeren OBI-Parkplatz suchen. Hoffentlich kein ungesichertes Fenster!
      Ihre Textkritik lasse ich jetzt mal weg; das können Sie halten, wie Sie wollen. Es zwingt Sie ja niemand, mehr als 10 Sätze zu lesen. Sie könnten es auch einfach selbst versuchen. Ihr Kommentar hat z.B. 14 Sätze. Aber einen Inhalt außer dem OBI nun eher nicht, oder?

      Interessieren würde mich deshalb, was “das eigentliche Thema” nach Ihrer Ansicht ist, und was der “größere Projekt” ist, von dem Sie wissen, aber der Bürger nicht, und wer es betreibt.
      Ich finde es unhöflich, solche Andeutungen zu machen, den Bürger dann aber wieder auf die Folter zu spannen und das Geheimnis nicht zu verraten.

      1. Hallo Drehzahnmoos
        (hab die Übersetzung gerade brav aus Gugel und bitte um Fleißkärtchen),

        bereits oben haben Sie Ihre Kenntnisse geheimer Paragraphen in noch geheimerer Sprache angedeutet.
        Ich verstehe völlig, daß Sie Ihren “Wissensstand” keineswegs einem Richter verraten möchten.
        Aber vielleicht mir armem kleinen deutschen Bürgerlein?
        Sollten Sie für den Zugang zu Ihrem Geheimwissen einen Beitrag zu Ihren sicherlich unendlich aufwendigen Recherchen wünschen, könnte man eventuell darüber reden.
        An was bzw. wieviel dachten Sie dabei so?

  27. Sehr geehrter Herr Fischer, eine kurze Verständnisfrage zu einer wunderbar formulierten Stelle: Muss man nicht nur bis zu) rund 136,6 Jahre warten, bis in den eigenen Haushalt eingebrochen worden ist? Ich weiß, das ein wie das andere ist ziemlicher Quatsch, ich habe nur versucht, Ihre Rechnung nachzuvollziehen. Danke an alle mathematisch Begabteren.

    1. Bei 150.000 Einbrüchen pro Jahr und 41 Mio. Haushalten ist die Einbruchsrate pro Haushalt und Jahr 150.000 / 41 Mio. = 0,00366 Mal pro Jahr. Das entspricht 1 Mal pro 273 Jahre (1 / 0,00366).

      1. So hatte ich (nahm ich an) auch gerechnet, aber wohl irgendwo einen Dreher drin. Danke,

      2. Bei dem Wert 150.000 handelt es sich um “erfolgreiche” und gemeldete Wohnungseinbrüche.
        Um zu berechnen, wie lange man tatsächlich warten muss, sollten zunächst die nicht gemeldeten Einbrüche und die gemeldeten und nicht gemeldeten Einbruchsversuche gezählt bzw. abgeschätzt werden und zu den 150.000 hinzugezählt werden.
        Ähnlich ungenau wird bei der Auswertung von Kriminalstatistiken oft auch mit den Zahlen für Täter und Tatverdächtige umgegangen. Besonders Innenminister und “Experten” vermischen diese gerne, um die Meinungsbildung in die gewünschte Richtung zu steuern.

      3. … so dass ein anderes Bild entstünde, wenn auch Statistiken der Versicherungen berücksichtigt würden (gemeldete Schäden durch versuchte Einbrüche) und wenn eine regionale Differenzierung erfolgte. Denn das Kriminalitätsrisiko in Kreuzberg und im Hunsrück ist ja nicht identisch.

      4. Ich denke es ging Herr Fischer bei seinem Zahlenspiel eher darum aufzuzeigen, dass Aussagen wie “alle x Minuten wird irgendwo eingebrochen” tendenziös sind, eben wie auch “ein Haushalt muss x Jahre warten”.

        Dass Wohnungseinbrüche in manchen Gegenden ein echten Problem sind bestreitet glaube ich niemand.

    2. Bei Messer als Waffe fällt mir immer die Befragung im Rahmen meiner Kriegsdienstverweigerung (damals noch mit Verhandlungen) durch den Vorsitzenden der 1. Instanz ein, der meinte; “Sie verneinen doch den Umgang mit Waffen jeglicher Art. Wenn Sie sich morgens beim Frühstück ein Brötchen schmieren, haben Sie doch auch ein Messer in der Hand, was sagen sie dazu?” Ich antwortete damals : “Wenn Sie es möchten, schmiere ich mir ab morgen das Brötchen mit einem Löffel”. Kaum ausgesprochen, wurde ich abgelehnt, “mit Ihnen hat es keinen Zweck, die Verhandlung fortzuführen.

      1. Ja, diese schönen Verhandlungen habe ich auch – viermal – erleben dürfen. Dreimal durchgefallen, einmal obsiegt – bis dahin hatte ich aber schon fünf Monate Panzerjägerspaß und ein wunderbares Manöver hinter mir. Waffen Zerlegen und Zusammensetzen mit Beutel überm Kopf also kein Problem.

    3. Einbrüche sind übrigens proportional zum Wohlstand und der wird in Deutschland weiter drastisch absinken.

      Einbrüche lohnen sich praktisch nur noch in der Gated (Guarded) Community, also dort wo Herr Fischer wohnt.

      1. Sie scheinen nicht viel Ahnung zu haben von

        a)
        dem Wohlstand in D (der weiter stetig ansteigt, nur eben nicht gleichmäßig verteilt) – von “weiter sinken” sind wir so entfernt wie der Mars von der Erde

        und b)
        von den Vorlieben der Einbrecher in D. Da braucht es keine “Gated Community”, die klingeln überall. Fragen Sie mal Ihre örtliche Polizeiwache oder setzen Sie sich mal bei Ihrem Amtsgericht in die Verhandlungen.

      2. Tja, da kann ich nur mit Ihren schönen Worten aus einem Ihrer letzten Kommentar antworten: Das Problem ist wesentlich umfangreicher als ein Klaus.
        Die Sache mit der Kriminologie müssen Sie wirklich nochmal anschauen. Das hat jetzt mit der Regierungsbank nichts zu tun; da können Sie ja daherreden, was Sie wollen.
        Aber wenn Sie anfangen, über Wohnungseinbrüche, Reichtum, Tatorte und Opferrisiken zu reden, müssen Sie schon ein kleines bisschen Sachverstand mitbringen.
        Wohnen Sie selbst eigentlich in einer Bewachten Wohngegend? Oder woher wissen Sie so viel über die Welle von Einbrüchen, die die ganze Gesellschaft bedroht? Nach Ihrer Ansicht müssten die meisten (= armen) Bürger doch in friedlicher Ruhe und Unbehelligtheit leben. Kann Ihnen doch egal sein, wenn ein paar Millionären ihre van Goghs aus dem Ankleidezimmer geräumt werden!

    4. @conni und @benjamin walther
      Ja, die Statistik ist eine teuflische Sache. Die Hellfeld-Daten zählt die PKS übrigens immer einschließlich Versuchen (und weist diese dann ggf. nochmal besonders aus).
      Die Dunkelfeld-Daten in die Statistik einzuarbeiten (conni), ist allerdings mangels hellseherischer Fähigkeit noch niemandem gelungen. Wahrscheinlich heißen sie ja deshalb auch “Dunkelfeld”.
      Deshalb weiß auch niemand so ganz genau, wieviele von den Einbruchsmeldungen der Versicherungen (benjamin walther) auf einer kleinen Refinanzierung der Hausratversicherungs-Prämien beruhen.

      Wenn Sie die Stelle im text nochmallesen, werden Sie feststellen, dass auch das Ausgangszitat (alle dreieinhalb Minuten ein Einbruch) die sache mit dem Hunsrück nicht eingearbeitet hatte. Und dass hinter dem zitierten Satz der Begriff “diese beiden bescheuerten Zahlen” steht.

  28. @Technik
    Habe gestern einen Kommentar geschrieben und bekomme hier die Meldung “Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.”
    Wird der noch veröffentlicht oder ist das Teil zu heftig um es zu veröffentlichen?

    bombjack

    1. Kommentare erscheinen sofort. Kann es sein, dass Sie den hier geschriebenen verfasst hatten, bevor Sie den Kommentar vergaßen zu schreiben, den Sie hier zu vermissen vorgeben?

      1. Einige Kommentare werden standardmäßig per Algorithmus zurückgehalten und zumeist ohne expliziten Hinweis an die Redaktion selten freigegeben.
        Eines der Kriterien – so auch bei dem inzwischen (!) freigegebenen Kommentar von bombjack – ist ganz offensichtlich, wenn darin mehr als ein Link enthalten ist, siehe mein Kommentar unten:
        https://meedia.de/2018/04/03/messerangst-in-mitteleuropa-oder-warum-die-kriminalstatistik-nur-dann-nuetzlich-ist-wenn-man-sie-versteht/#comment-758373
        (Allerdings wurde inzwischen auch mein Ursprungsbeitrag freigegeben, obwohl ich anmerkte, daß der nun weg kann… 🙄)

  29. Lieber TF,

    herzlichen Dank für den wieder einmal aktuelle Probleme pointiert treffenden Kommentar.

    Kaum habe ich mich im Lauf der letzten Woche ob des in der politischen Tagesdiskussion lancierten Themas der “zunehmenden Welle von Gewalt mit Messern” mal wieder über die Beschränktheit der Interessenverbände der Polizei, der Sicherheitspolitiker der Regierung als auch der Medien halbwegs ausreichend echauffiert, finde ich auch schon ihren ebenso amüsant geschriebenen wie auch gewohnt den Finger in die Wunde legenden Beitrag.

    Es tut gut, zu wissen, dass es nicht nur uninformierte und desinformierende Menschen um mich herum gibt…

  30. Herr Fischer mag ja ein guter Jurist sein (?), aber mit den Jahreszahlen der Gastarbeiterabkommen hat er es nicht so (das mit Italien wurde Mitte der 1950er abgeschlossen, das mit der Türkei 1961).

    1. Wenn ich mal eine Kolumne über die Jahreszahlen der Gastarbeiterabkommen schreiben möchte, frage ich bei Ihnen nochmal nach. Bis dahin lass ich’s mal bei den ungefähren Jahrfünften der Angstwellen.

      1. Wie erleichtert nun endlich in Erfahrung bringen zu können, daß Kriminalstatistik nur nützlich sei, wenn man sie versteht. Ein kraftvoller Aufschlag, um Leute über eine übertriebene Ablehnung vor herbeigebetenen Gästen hinwegzuhelfen.

        Sowas liest man gerne, auch weil es so originell daherkommt. Kreidler-Florett, Schmalzlocke und Stilett, die Messerwelle der italienische Gastarbeiter. Um etwa 1960.

        Was kommt als nächstes. Putin?

        .

  31. Gut, dass es so kluge Leute gibt wie Sie, die Leuten wie mir eine Statistik erklären können. Ich hätte noch einige Fragen (die sie vermutlich nicht zum ersten Mal hören): Wie ist das mit Ausländerfeindlichkeit bzw. Gewalt gegen Ausländer? Ich beobachte sie nie, kommt sie also auch nur gefühlt vor? Wieviele Jahre muss ein Ausländer warten, bis er laut Statistik angegriffen wird? Und wie sieht es mit Autofahren unter Alkoholeinfluss aus? Ist die gefühlte Gefahr, einen Unfall zu bauen, nicht viel grösser als die tatsächliche?

    1. Es geht bei Statistiken auch um so etwas wie Verhältnismäßigkeit der Wahrnehmung, gleichgültig wie man die ideologisch interpretieren bzw. verzerren möchte.

      Der Unterschied ist auch, dass NICHt bei jedem Angriff auf ein Flüchtlingsheim oder einer Attacke wegen der Hautfarbe oder eines Kopftuchs eine aufgehetzte Minderheit das Grundgesetz abschaffen will, rotbackige Polizeifunktionäre, CSU-Schreier und Boulevard-Presse danach krähen, jeden mit – möglicherweise – irgendwie rechter Gesinnung oder falscher Frisur als “Gefährder” wegsperren zu wollen und bei jedem Vorfall mittels Schlagzeilen ganz dringend Gesetze “verschärfen” wollen….

      1. Tja, wie sich die Wahrnehmung unterscheidet. Nach meinem Eindruck wird bei jeder Straftat von rechts gleich unsere Demokratie am Abgrund vermutet, Sachsen ist “Dunkeldeutschland”, und jeder, der die Vermutung äußert, Migranten aus Nahost würden möglicher weise eher zur Stichwaffe greifen als Länger-hier-lebende setzt sich dem Verdacht aus, zum “Pack” zu gehören und halber Nazi zu sein.
        Was das Kopftuch betrifft: Ich habe es aufgegeben, zu erklären, warum das Kopftuch ein offensichtliches Zeichen der Ungleichheit der Geschlechter bedeutet, Religion hin oder her, freiwillig oder nicht. Ich versuche auch niemanden mehr davon zu überzeugen, dass die Erde eine Kugel ist oder die Evolution existiert.

      2. Wahrnehmung kann auch objektiv sein.

        Fällt Ihnen eigentlich selbst noch auf, wie Sie die erwähnte fremdenfeindliche Attacke wegen eines Kopftuchs sofort “begründen”….?

      3. @mdeeg: Merken Sie eigentlich den Widerspruch: “Wahrnehmung kann objektiv sein”? Das geht leider gar nicht. Denken Sie mal drüber nach.
        Und wieso bin ich bei meiner Kritik am Kopftuch fremdenfeindlich? Es gibt deutsche Frauen, die zum Islam konvertiert sind und Kopftuch tragen. Denken Sie, das fände ich in Ordnung? Aber für Sie ist wohl die Burka auch ein Symbol der Freiheit, wie für J. Augstein.

      4. @ Leo lepin:

        “Wahrnehmung kann auch objektiv sein” – versuchen sie es mal mit ein wenig Textverständnis…

        Das könnte möglicherweise recht ironisch gemeint sein. Etwa dahingehend, dass die von ihnen beschriebene Wahrnehmung, dass
        Sachsen „Dunkeldeutschland“ sei und jeder, der die Vermutung äußert, Migranten aus Nahost würden möglicher weise eher zur Stichwaffe greifen als Länger-hier-lebende sich dem Verdacht aussetze, zum „Pack“ zu gehören und halber Nazi zu sein,

        gar nicht subjektiv sein muss, sondern der Wahrheit recht nahe kommen mag…

      5. @Yourist:
        Also ich versuche es jetzt mal mit “Textverständnis”. Da ist also was ironisch gemeint, und deswegen ist am Ende Wahrnehmung doch objektiv. Wer aber ist es dann, der hier wahrnimmt? Eine Person – also ein Subjekt – kann es nicht sein, denn dann wäre die Wahrnehmung ja wieder subjektiv. Ist es eine Art Gott, zu dem Sie den persönlichen Draht haben, und der Ihnen dann eine “objektive Wahrnehmung” ermöglicht? Ich bin allerdings Atheist.
        Am Ende bleibt es dabei: Wahrnehmung ist subjektiv.

      6. @ Leo Lepin:

        Achje – es geht dioch gar nicht um den exakten Wortsinn (da haben sie selbstverständlich Recht!).

        Es schien mir um einen übertragenen Sinn zu gehen. Nämlich darum, dass der Autor zum Ausdruck bringen wollte, dass IHRE Wahrnehmung (so subjektiv sie wie alle Wahrnehmungen auch sein mag) am Ende doch der OBJEKTIVEN Lage entspricht, mit anderen Worten eine objektive Wahrnehmung ist…

        Will sagen: Der subjektive Eindruck, dass

        Sachsen „Dunkeldeutschland“ sei und jeder, der die Vermutung äußert, Migranten aus Nahost würden möglicher weise eher zur Stichwaffe greifen als Länger-hier-lebende sich dem Verdacht aussetze, zum „Pack“ zu gehören und halber Nazi zu sein

        muss nicht deshalb falsch sein, sondern kann durchaus schlicht und einfach eine Tatsache sein!

      7. @Yourist: Also das ist ganz schön verquastes Zeug, das Sie da zusammenschreiben – wortwörtlich geht es also um objektive Wahrnehmung, im übertragenen Sinne aber um die objektive Lage? Und wer erkennt zweifellos die objektive Lage? Na Sie natürlich, ist doch klar! Sie kennen sämtliche Details, haben vor Ort festgestellt, dass sich in Sachen nur Vertreter des Dunkeldeutschland rumtreiben – das sind alle, die nicht Ihrer Meinung sind. Statt “objektiver Lage” könnten Sie gleich “objektive Wahrnehmung” sagen. Sie kennen also die “objektive Wahrheit”. Ist Ihnen eigentlich klar,in welche Gesellschaft Sie sich mit dieser Ansicht begeben? Und Sie denken, Sie verteidigen eine freies Gesellschaft und Demokratie?

      8. @ Leo Lepin:

        Ein gutes Beispiel für “verquast” ihr Beitrag!

        Wichtig ist immer, dass man erst schreibt und sich empört und niemals ein zweites Mal darüber nachdenkt, was der andere gemeint haben könnte!

        Insofern nochmals:
        Es geht um meine Interpretation dessen, was der Autor gemeint haben könnte.
        Und ich habe darin Ironie gelesen!
        Nämlich dahingehend, dass nur weil man es selbst wahrnimmt und es deshalb naturgemäß eine subjektive Wahrnehmung ist, es nicht zwangsläufig von den objektiven Gegebenheiten abweichen muss.

        Will heißen, es gibt im Osten eben überproportional viele Rassisten, Nazis und Menschenfeinde!

    2. Hier mal aktuelle Daten zu Messerattacken seit 2014:
      “Laut Berliner Kriminalstatistik gab es bei Auseinandersetzungen und Taten, bei denen Messer eingesetzt wurden, einen Anstieg um 13 Prozent, in Hessen stieg die Zahl sogar um 29 Prozent. Nur vier Bundesländer lieferten laut dem Bericht Zahlen zur Nationalität der Beteiligten. Dort waren häufiger Nicht-Deutsche oder Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen.”

      https://www.n-tv.de/politik/Messerattacken-in-Deutschland-nehmen-zu-article20368590.html

      Alles andere ist Fischer.

      1. Genau darum geht es, das ist Volksverdummung und Populismus:

        ….”Im Rahmen der ansteigenden Zahl von Messerdelikten forderte die DPolG bereits eine härtere Bestrafung. Gezielte Stiche gegen andere Menschen sollten als versuchtes Tötungsdelikt und nicht nur als gefährliche Körperverletzung eingestuft werden.”…..

        Das ist schlicht peinlich! Die DPolG fordert, dass man “Stiche” als Tötungsdelikte wertet, auch wenn erkennbar keine Tötungsabsicht vorliegt, also die Fakten eine solche juristische Wertung überhaupt nicht zulassen. Kann man machen, hat mit Rechtsstaat aber nichts zu tun. Sollte jeder Polizist wissen.

        Erinnert alles sehr an die kindliche “Argumentation” dieses BILD-Akteurs in der Plasberg -Sendung, Beitrag von Thomas Fischer:

        …”Man kann nicht im Namen des Volkes sagen, dass es kein Mord ist, unter einem Menschen Feuer zu legen. Und da haben wir es nicht mit einem Einzelfall zu tun, sondern mit einem systemischen Problem. Man kann unter Menschen nicht Feuer legen, ohne sie umbringen zu wollen.”….

        https://meedia.de/2018/02/22/kenntnisfreie-fakten-checker-bei-hart-aber-fair-plasberg-und-bild-strapazierten-das-gesunde-volksempfinden/

      2. Es ist unverständlich, was Sie sagen wollen. Von welcher Statistk sprechen Sie?
        Auf wieviele Fälle bezieht sich der von Ihnen angegebene Anstieg?
        Welche neun Bundesländer haben “Dateh zur Verfügunmg gestellt”, und wem?
        Wie ist der Hinweis auf “Statistiken” damit zu vereinbaren, dass die Plolizeien fordern, Angriffe mit Messern demnächst (zukünftig) in der Statistik hzu erfassen?

        Der von Ihnen verlinkte Bericht enthält den Hinweis: “Nach Angaben der Leipziger Polizei würden sich eine Vielzahl dieser Delikte in Gemeinschaftsunterkünften, im häuslichen Umfeld von und unter Asylbewerbern abspielen. Opfer von Messerdelikten seien daher überproportional auch häufig nicht-deutscher Herkunft.” Was hat nun die “Leipziger Polizei” wieder mit der “Statistik” zu tun?

        Sie möchten es ja, wenn ich’s recht verstehe, ganz genau. Könnten Sie da zunächst mal selbst einigermaßen nachvollziehbare Angaben machen?
        Am einfachsten wäre es, wenn Sie einfach mitteilen, wo sich die von Ihnen zitierten Statistken finden. Dann kann es ja jeder selbst nachlesen.

      3. Ich zitiere mal den Faktenfinder:

        “Zahlen aus Berlin relativ stabil

        In Berlin gab es laut “Bild”-Zeitung 2017 pro Tag sogar sieben Messer-Attacken. Basis für diese Angabe ist eine Antwort des Berliner Senats auf eine CDU-Anfrage. Darin heißt es:
        Für das Jahr 2017 wurde insgesamt in 2737 Fällen von Straftaten gegen das Leben sowie aus den Bereichen der Sexual-und Rohheitsdelikte ein Messer als Tatmittel erfasst (Quelle: Data Warehouse, Stand: 01.03.2018).
        Diese Zahl lag allerdings 2012 bereits bei 2708 erfassten Straftaten; sie ging dann zurück und nahm in den vergangenen Jahren wieder zu. Die Steigerung von 2012 bis 2017 liegt allerdings bei 29 Fällen – angesichts von wachsenden Bevölkerungs- und Tourismuszahlen ein eher moderater Anstieg.*
        Schaut man sich einzelne Deliktfelder an, so wird deutlich, dass die Zahl der Straftaten mit Messern seit Jahren relativ gleichbleibend bis rückläufig ist, wie eine Aufstellung der Polizei Berlin zeigt. 2017 gab es insgesamt wieder einen Anstieg – bei Mord und Totschlag hingegen einen weiteren Rückgang.

        Kriminalität in Berlin (Tabelle verkürzt)

        2012 1750
        2013 1608
        2014 1533
        2015 1617
        2016 1580
        2017 1624″

        http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/kriminalitaet-deutschland-101.html

      4. @Fischer

        Nun, wie schon jeder Erstsemester an einer guten Uni lernt:

        Traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

        Nun:

        “In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden sie (Messerattacken) dagegen – anders als Schusswaffen – nicht separat erfasst.”

        http://www.cdu-fraktion-bremen.de/lokal_1_1_951_CDU-Fraktion-fordert-Statistik-fuer-Messerangriffe-.html

        Tja, und dass ist dann Ihre Datenlage und der Trick mit dem sie hier zaubern: Sie nutzen Statistiken die gar keine Messerangriffe erfassen als Beweisführung für die Nichtexistenz von Messerangriffen.

        Das ist mal ein dollen Ding, Herr Fischer.

      5. @goodnight:
        Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Sie reden von einem starken Anstieg, der sich aus der Polizeistatistik ergebe, und wenn Sie gefragt werden, woher Sie das haben, werfen Sie dem Fragenden vor, dass es gar keine Statistiken gibt?

        Noch verdrehter ist ja der Vorwurf, irgendjemand (ich) hätte “die Nichtexistenz von Messerangriffen” behauptet. LESEN Sie eigentlich die Artikel und Kommentare, die Sie beantworten? Da steht doch nun wirklich ausdrücklich das genaue Gegenteil.

        Und was ihre Quelle “Statistica” soll, bleibt auch im Dunkeln. Wissen Sie überhaupt, was die PKS als “Gewaltkrimonalität” erfasst? Und haben Sie gesehen, dass die Belastung 2016 immer noch weit hinter der von 2012 zurückliegt? Der Anstieg 2016 ist natürlich trotzdem bedenklich. Aber haben Sie wirklich überhaupt nicht mitgekriegt, was hier über die Ursachen schon alles gesagt wurde?
        Wollen Sie eine vernünftige Diskussion führen, oder nur mal ein bisschen herummotzen?

      6. @Fischer

        Sie scheiben in ihrem Beitrag:
        “Es ist ja nur so ein Gefühl mit den Messern.”
        und beziehen sich darauf, dass aus den von ihnen benutzen Statistiken kein Anstieg von Messerattacken aufzeigbar wäre. Das auf Grundlage einer Statistik, die keine Messerattacken erfasst.
        Andere Daten wie Polizeiberichte, Medienberichte etc. weisen Sie der Gefühlsebene zu. Anstatt zu rekapitulieren, dass bei Fehlen einer aussagekräftigen Statistik man andere Daten beobachten sollte. Aber bei Ihnen gibt es nur Ihre Statistik und Gefühle, all die Medienbereiche, Aussagen von Vertretern der Polizei, dazwischen existieren nicht. Es wird nicht mal reflektiert, wie die all die Daten zustande kommen, und warum Sie eigentlich Anlass haben selbst über das Thema so ausführlich zu schreiben, wo es doch anscheinend nur ein Gefühl ist.

        Des Weiteren geben Sie die Info, dass die gefährlichen Körperverletzungen von 2010 bis 2016 gesunken sind. Sie verdecken damit natürlich, dass die gefährlichen Körperverletzungen von 2010 bis 2015 gesunken sind und 2016 wieder stark anstiegen. Und ich unterstelle, dass sie diesen Unterschied kannten. Was dann doch Fragen hinsichtlich Ihrer Seriosität aufwirft. (Falls sie ihn nicht kannten muss man Fahrlässigkeit unterstellen, was hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit auch keine Auszeichnung wäre)

        Nun, es ist daher nicht wirklich zu verhindern, ihren Beitrag als tendenziöse Meinungsmache zu bezeichnen.

      7. @Fischer

        BTW: Es ärgert mich, dass Sie die Dinge besser wissen, als wie Sie hier schreiben.
        Die aktuelle Diskussion leidet darunter, dass die Personen in verantwortlichen Positionen die Bürger beeinflussen wollen, anstatt sie zu informieren.
        Wir haben bald 50% Akademiker in der Bevölkerung, den kann man nicht irgendwas erzählen. Schauen Sie sich die Erklärung 2018 an, da sind fast ausschließlich Akademiker und insbesondere Prof. und Dr.
        Keine Ahnung, wie alle noch meinen, man könnte die wie Kinder behandeln.

      8. @goodnight 07.04.,18.30:
        Sie irren.
        Der Text wendet sich gegen eine Serie von Meldungen, die von einem “starken Anstieg” von mit Messern verübten Gewaltdelikten sprechen und eine “Messerangst in Deutschland” sowie ein Ende “Mitteleuropas” beschwören.
        Während das letztere sich offenkundig allein auf die Ablehnung von Migranten bezieht, versteht sich der behauptete/hervorgehobene Anlass auf eine kriminalstatistische Frage,. eben den “starken Anstieg”. Polizei-“Gewerkschaften” und andere fordern bereits lautstark “Konsequenzen” verschiedenster Art; die Gemeinde dfer Untergang-des Abendlands”-Freudne ist auf allen Kanälen schon wieder in wunderbarster Erregung.
        Am Rande erfährt man dann, die Innenminister von irgendwo hätten mitgeteilt, eine Statistik gebe es natürlich nicht, man plane oder schlage vor, das demnächst einzuführen.. (Anm: Was ja durchaus sinnvoll sein kann).
        Hierzu habe ich gesagt: Die “Messerangst” ist zwar vileleicht da, beruht aber nicht auf belegbaren Fakten, sondern auf einem “Gefühl”, das aus der (Bild-)Zeitung stammt. Solche “gfefühle” sind aber, wie jdermann weiß, extrem leicht manipulierbar und in den meisten Fällen trügerisch, weil sie nur kleine Ausschnitte aus der Wirklichkeit erfassen und sich auich nur auf gefühlsmäßige Reaktionen ausrichten.
        Das sieht man ja an den Vorschlägen, und auch an den Diskussionsbeiträgen hier: Niemand kann ernsthaft glauben, dass die Sache so einfach wäre, dass man nur mal ein paar Bild-Leser fragen muss, was ihnen in den nächsten drei Minuten einfällt, und schon haben wir wieder ein Problem gelöst…
        Ihre Vorwürfe kreisen also im Nichts: Ich habe nicht behauptet, dasses keine Messer-Straftaten gibt, sondern – ebenso wie die Polizeien – gesagt, dass es keine belastbaren Belege für Anzahl, Entwicklung, Gründe usw. gibt, und dass man deshalb nicht gleich wieder den Ausbruch des Chaos verkünden sollte.
        Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
        Ihre Quellen: “Medienberichte” sind ohne eigenen Wert, da sie ja allenfalls Sekundärquellen sein können. Die Reporter ziehen ja nicht herum und zählen Messerattacken.
        Und “Polizeiberichte” sind “Polizeiberichte”. Ich weiß nicht, welche Sie gelesen haben. Man weeiß auch nicht, ob das “Berichte” an die Innenministerien sind, Berichte von Präsidien, nur “Meinungen” einzelner Beamter oder Dioenststellen, usw. Es kann ja zB sein, dass sich das Problem regional ganz unterschiedlich darstellt. Ich weiß es nicht; und Sie wissen es auch nicht, und die DPolG schon gleich gar nicht.
        Im Übrigen: Wer meint, man könne das “Ausländerproblem” am besten mit dem “Messerangst-Problem” lösen, bewegt sich sowieso im Kurzschluss-Bereich. Das würde selbst dann gelten, wenn die Anstiegs-meldungen stimmen.

      9. @Fischer

        Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

        Wir können uns, so denke ich, darauf einigen, das:

        – die Gewaltkriminalität in Deutschland seit 2016 wieder deutlich ansteigt
        – dabei der Einsatz von Messern laut Medien deutlich zugenommen hat, hier aber valide Daten fehlen
        – der Anstieg der Gewaltkriminalität aller Wahrscheinlichkeit mit dem Zustrom junger Männer aus Krisengebieten im Zusammenhang steht
        – diese Entwicklung sich nicht mittels Strafrecht kurz- bzw. mittelfristig lösen lässt
        – wir einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz fahren müssen, d.h. Erziehung-, Berufsausbildung und Sozialsysteme in Kooperation mit dem Rechtssystem.
        – es dringend notwendig wäre, eine sachliche Diskussion seitens der Verantwortlichen zu starten, um die gegenwärtige Verunsicherung der Bevölkerung nicht weiter zu forcieren. Denn der Bürger verliert das Vertrauen in den Staat, wenn dieser sich nicht mit zu beobachtenden Problem auseinandersetzt. Das ist wohl die größte Gefahr bei dieser Entwicklung.

        Dass Sie diese Versachlichung hier angestrebt haben, dafür ist zu danken.

      10. >Ich zitiere mal den Faktenfinder

        Der “Faktenfinder” wird von einem Antideutschen geleitet.

        Erklärtes Ziel der Antideutschen-Fraktion ist übrigens die Vernichtung Deutschlands.

    3. Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Fragen.
      Ja, Sie haben Recht.Die “gefühlte Gefahr” in in vielen Bereichen deutlich größer als die reale. Am deutlichsten ist das etwa bei der Einschätzung von Gefahren im Bereich der Gewaltkriminalität: Die Bevölkerunsggruppen, die mit Abnstand am seltensten Opfer werden, haben mit Abstand die höchste Furcht und schätzen die Gefahr, dass sie Opfer werden, besonders hoch ein. Dafürt gibt es viele Gründe; wahrscheinlich kennen Sie ja ein paar davon.
      Wie ghoch die Wahrscheinlichkeit ist, als Ausländer Opfer von “Angriffen” zu werden, können Sie leicht ausrechnen, wenn Sie die Zahl der Ausländer mit der Zahl der Angriffe ins Verhältnis setzen.
      Allerdings ist diese Zahl ziemlich sinnlos, wie die von mir genannten auch. Denn “Ausländer” ist ein sehr weiter Begriff, der kriminologisch nicht viel hergibt. Soziale, örtlich, situative Unterschiede sind sehr hoch; weiterhin müsste man die Art und die Urheber von “Angriffen” unterscheiden.
      Wenn man alle Körperverletzungs-Delikte nimmt und die ausländischen Opfer betrachtet, müsste man aber auf eine statistisch/rechnerische “Durchschnitts”-Belastung kommen. Führen Sie die Rechnung bitte selbst durch.
      Ob Sie selbst irgendwelche Straftaten “beobachten”, ist für die Statistik irrelevant. Die allermeisten Menschen beobchten nur sehr wenige Straftaten; sie wissen davon nur aus den Medien. Taten, über die nicht berichtet wird, spielen daher in der “Gefühls”-Welt eine geringe Rolle, andere Taten, über die sehr intensiv berichtet wird, stehen ganz oben auf der Aufmerksamkeits-Skala.
      Das führt dazu, dass sogar Taten, die objektiv sehr selten sind, eine irrationale Bedeutung als “große Gefahr” erlangen können.

      Das ist (Ihnen) doch sowieso alles klar, oder? Was sollen Ihre extrem “geschickten” Fragen? Vermutlich möchten Sie irgendwem wieder “Verharmlosung” andichten und vorwerfen.
      Das ist dummes Zeug. Man wundert sich immer wieder, wieviele Menschen unterwegs sind, die eine tiefe Sehnsucht danach zu haben scheinen, dass alles ganz schrecklich ist und stündlich schlimmer wird. Ich finde, eher DAS ist eine “Verharmlosung”, weil es die Maßstäbe völlig durcheinanderbringt.
      Es ist ja kein Zufall, dass das ganze hier (und woanders) fast ausschließlich als “Ausländer”-Diskussion geführt wird. Mit dem ernsthaften Anliegen hat das ja nur wenig zu tun. Messerangriffe sind nicht besser oder schlechter, wenn sie von deutschen oder nichtdeutschen Tätern begangen werden. Sie sind zu verfolgen und zu bestrafen. Die Forderung, den Strafrahmen (bis 10 jahre) zu erhöhen, ist doch kriminologischer Unsinn; das weiß eigentlich jeder.
      Die meisten, die jetzt herumschreien, wollen halt, dass weniger Ausländer da sind. Dafür ist dann jedes Argument recht. Das ist aber keine seriöse Diskussion.

      1. Achgut und die Verlinkungen dort sorgen doch für gute Unterhaltung, praktisch alle Vorurteile, die man gegenüber Herrn Fischer haben kann, werden bestätigt.

        Und Fischer bekommt was er möchte, Aufmerksamkeit.

        Meedia dürfte auch zufrieden mit den Klickzahlen sein.

  32. Wirklich schlimm finde ich, daß die DPolG so offenkundig populistisch und sachlich falsch agitiert:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gewaltverbrechen-polizeigewerkschaft-fordert-haertere-strafen-fuer-messerstecher/21133462.html

    Das ZIEL ist demnach:
    “Angesichts wiederholter Messerattacken fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), gezielte Stiche gegen andere Menschen grundsätzlich als versuchtes Tötungsdelikt einzustufen und nicht nur als gefährliche Körperverletzung. „Damit kann sofortige Untersuchungshaft angeordnet werden und im Falle, dass die Tat von einem Flüchtling ausging, auch eine konsequente Abschiebung erfolgen“”

    Dazu sei angeblich notwendig:
    “Aus Sicht der DPolG sollten Attacken mit Messern und ähnlichen Gegenständen ein Verbrechenstatbestand mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe sein. Aktuell würden Messerstiche „immer noch als gefährliche Körperverletzung gewertet“. Dafür gebe es zwar eine Höchststrafe, aber eben keine Mindeststrafe.”

    Das ist falsch.
    Die Mindeststrafe für gefährliche Körperverletzung ist 6 Monate (§ 224 StGB).
    Damit kann bereits jetzt eine Abschiebung nach § 54 Absatz 2 Nr. 1a AufenthG erfolgen:
    “Das Ausweisungsinteresse im Sinne von § 53 Absatz 1 wiegt schwer, wenn der Ausländer
    wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die sexuelle Selbstbestimmung, das Eigentum oder wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe verurteilt worden ist, sofern die Straftat mit Gewalt, unter Anwendung von Drohung mit Gefahr für Leib oder Leben oder mit List begangen worden ist (…)”

    1. Es ist auch im Übrigen dummes Zeug, was die DPolG fordert:
      “…grundsätzlich als versucghtes Tötungsdelikt einzustufen”.
      Das würde die gesamte Systematik des Strafgesetzes auf den Kopf stellen. Eine gefährliche Körperverletzung (§ 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB; Strafe 6 Monate bis 10 Jahre) ist es, wenn der Täter dem dem Opfer O mit einer Stecknadel in den Handrücken sticht. Nach DPolG / Wendt wäre das “Versuchter Mord” ?!
      Warum dann eigentlich beim Stechen aufhören? Dann ist Treten gegen den Kopf, Schlagen mit Knüppeln usw. usf. ebenfalls alles “versuchtes Tötungsdelikt”, ganz gleich was passiertt ist, was der Täter wollte und wie gefährlich die Tat war. Ein Super-Vorschlag, direkt aus der Augsburger Puppenkiste!
      Auch die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr wäre nicht sinnvoll. Es gibt außerordentlich viele verschiedene “gefährliche Werkzeuge”, und man kann eine vernünftige Unterscheidung der gefährlichkeit nicht nach abstrakten Kriterien treffen (ganz kleines Messer ist nicht gefährlicher als ganz großer Totschläger). Und andere Formen der gefährlichen KV sind auch nicht harmloser (gemeinschaftlich; lebensgefährliche Behandlung; Vergiftung). Es gibt aber eben von allem immer auch leichte Fälle, für die ein Jahr Mindeststrafe überzogen ist.
      Gerede über Strafrahmen: Meistens reine Symbolwirkung!

      1. In der Tat – mir war und ist es jedoch wichtig herauszustellen, für was diese Symbolik steht, worum es diesen Beamten, die die Exekutive unseres Rechtsstaats bilden und sich zu einem Teil in der DPolG vertreten lassen, neben der Unkenntins der Gesetze oder gar ihrer Systematik, wirklich geht:
        Das Ziel ist:
        “im Falle, dass die Tat von einem Flüchtling ausging, auch eine konsequente Abschiebung erfolgen” kann.
        Darum geht die ganze sinnlose Diskussion, und die DPolG macht aktiv mit.
        Ich finde das furchtbar.

      2. # Fotobiene

        Da haben sie Recht und das geht mir oft ganz genauso.

        Teile der Polizei verselbständigen sich in der politischen Diskussion! Sie sollten sich einfach mal kurz an ihre Funktion im Apparat erinnern: nämlich ausführen und nicht agitieren.

        Wenn Polizisten bei Gesetzentwürfen mitreden können sollten, wäre es vielleicht als erster Schritt keine dumme Idee ihnen in der Ausbildung mehr als nur multiple choice Ankreuz-Tests zum Thema Recht angedeihen zu lassen.

        Aber auch für diese spezielle Spezies gilt:
        Ein Mangel an Wissen wird gern durch ein Mehr an Überzeugung und Inbrunst ersetzt.

        Fragen sie mal rum, wieviele Polizisten der AfD nah stehen…

      3. @ YouRist

        Nachdem in Berlin die wegen des nicht vereitelten (weil nicht geplanten) Anschlags (Polizeiführer ursprünglich exklusiv zur WELT: “Das war wahrscheinlich knapp.”) sechs Inhaftierten freigelassen wurden, weil sie NICHT dringend tatverdächtig sind, meint die @DPolGBerlin, der Senat [sic] müsse den Bürgern erklären, wieso “Terrorverdächtige” [sic] nun frei herumlaufen dürfen:
        https://twitter.com/DPolGBerlin/status/983414851954454528

        Überhaupt, so gibt die Berliner Polizei zu, habe nie ein dringender Tatverdacht bestanden, man habe es lediglich nicht ausschließen können und darum “präventiv” gehandelt.
        Haben die da auch schon die Präventivhaft wie in Bayern?!
        Was geht hier vor?

      4. @ Fotobiene:

        Das ist genau das, was ich meine!
        Die Polizei meint oftmals angesichts der vermeintlich vorherrschenden öffentlichen Meinung und der Presseberichterstattung mit der Justiz “schwarzer Peter” spielen zu müssen.
        Das heißt nichts anderes, als das die verantwortlichen bei der Polizei bewusst rechtswidrige Entscheidungen treffen nur um die zwingende Korrektur durch Gerichte dann populistisch kritisieren zu können.

        Denn was anderes ist es denn, wenn ein Polizeibeamter Personen festnimmt, Haftbefehl über die Staatsanwaltschaft beantragen lässt und die vermeintlich Verdächtigen dem Haftrichter vorführt, obwohl er lediglich einen Verdacht “nicht ausschließen” kann?

        Vorsichtig formuliert ist das haarscharf an der Grenze zur Freiheitsberaubung im Amt!
        Ohne ausreichende Verdachtsmomente darf in unserem Land niemand der Freiheit beraubt werden – ein Skandal, der eigentlich Köpfe fordern müsste.

        So wird es aber nicht kommen, weil im Zweifel die Politik aufs Volk hört und Rechtsbrüche in der Situation lieber absegnet

  33. Lieber Herr Fischer,
    ich bin nicht immer bei allem einer Meinung mit Ihnen (was ja auch zu erwarten ist, jeder Mensch hat schließlich andere Ansichten und Überzeugungen), aber ich bedanke mich herzlich für diesen Kommentar. Er führt auf humorvolle, überspitzte Weise eine Denk- und Verhaltensweise vor, die mich schon seit Jahren extrem stört und gegen die ich selbst immer wieder (meist erfolglos) zu argumentieren versuche: Dass alles doch immer schlechter wird. Und die Welt steht kurz vorm Untergang und bald ist Bürgerkrieg, und wenn dann bald die Muslime die Macht übernommen haben … usw. Die Kommentare hier sind fast schon komisch darin, wie exemplarisch dieser Menschenschlag seine geistige Inkompetenz zur Schau stellt. Einfache Antworten, einfache Lösungen … Einfach mal hart durchgreifen und raus mit den Ausländern/Flüchtlingen, dann wird alles gut. Es geht überhaupt nicht wirklich um Argumente, um Statistiken und konstruktive Lösungsvorschläge. Eigentlich geht es nur darum, das eigene, sehr negative, Welt- und Menschenbild nicht infrage stellen und bloß nicht zuviel reflektieren zu müssen. Mich erfasst nicht selten ein schrecklicher Weltekel, wenn ich mir klar mache, dass solche Menschen überall um mich herum sind. Vielleicht geht es Ihnen ja ebenso.

  34. Ich bin überrascht, wieviel Angst Männer haben. Ich habe keine Angst, durch arme Viertel zu laufen oder zu radeln. Ich mache das nicht täglich, weil der Anlass fehlt, war aber mehrfach im verrufensten Gebiet meiner Großstadt unterwegs. Keiner hatte sich dafür interessiert.

    1. Sie haben aber noch Chancen herauszufinden, warum Gebiete als verrufen bezeichnet werden. Sie halten uns bitte auch zukünftig an Ihrer Erkenntnisgewinnung auf dem Laufenden ?

  35. @Thomas Fischer sagt:
    08.04.2018 um 06:37 Uhr

    Zitat:

    „Der Text wendet sich gegen eine Serie von Meldungen, die von einem „starken Anstieg“ von mit Messern verübten Gewaltdelikten sprechen und eine „Messerangst in Deutschland“ sowie ein Ende „Mitteleuropas“ beschwören“.

    Zitatende.

    Die Messerangst ist nun ausführlich behandelt worden. Vielleicht sollte man das damit in beschwörender Absicht in Verbindung gebrachte „Ende Mitteleuropas“ (so die Überschrift), als damit ebenfalls erledigt noch klarer herausstellen.

    Messer-Angst ist ohnehin lediglich ein Problem von ängstlichen Egoisten mit ausufernder Phantasie. Woran sich womöglich die Befürchtung vor dem möglichen Ende Deutschlands lediglich entzündet hat. Ein Deutschland, das in der hier vorgetragenen Argumentation allerdings bereits als Mitteleuropa untergegangen ist.

    Jenseits aller Statistik stellt sich die Frage nach der Berechtigung einer Befürchtung, ob sich Deutschland in Auflösung befindet.

    Wem das Video

    https://youtu.be/Yoe3sfhXE1c

    nichts sagt, der kann hilfsweise die Trikots der aktuellen Fußball-Mannschaft (vormals deutsche Nationalmannschaft) nach einer Bundesflagge absuchen. (Tuchel, der nicht zur Tagesordnung überging. Der BVB, der selbst vor offenen Messern keine Angst zeigt. (Wurde aber alles Öffentlichkeitstauglich erklärt).

    Kinkerlitzchen. Also noch eine Google-Eingabe für die Begriffe „ Vision 2050 + Merkel“ als eine rückwirkende Wegbeschreibung der BRD.

    Angst besteht nicht nur vor Messern. Angst ist auch eine Folge von Unsicherheit, weil die eigene Wahrnehmung mit der offiziellen Darstellung zunehmend nicht mehr übereinzustimmen scheint. Bin ich also irre?

    Das Erzeugen von Unsicherheit ist ein Lenkungsmittel für alle Abhängigen. Denen bleibt nur auf Gedeih und Verderb darauf zu vertrauen, daß alles seine Richtigkeit hat.

    Es braucht an allen Ecken und Enden immer mehr Vertrauen heutzutage.

    Noch`n Zitat von Herrn Fischer:
    Im Übrigen: Wer meint, man könne das „Ausländerproblem“ am besten mit dem „Messerangst-Problem“ lösen, bewegt sich sowieso im Kurzschluss-Bereich. Das würde selbst dann gelten, wenn die Anstiegs-Meldungen stimmen.
    Zitatende

    Wie wahr. Zunächst müsste man das Meta-Problem offen legen. Woher kommt die Differenzen zwischen eigener Wahrnehmung und öffentlicher Information? Bin ich das Problem? Oder wird mir das von jemandem eingeredet ? Die Ausländer selber sind nicht das Problem. Die meisten Menschen würden sich an deren Stelle genauso verhalten.

    Als Problem-Darsteller dürften Ausländer womöglich sogar zusätzlich willkommen sein.

    Wir hören: Aber nun sind sie halt einmal da.

    1. “Die Ausländer selber sind nicht das Problem. Die meisten Menschen würden sich an deren Stelle genauso verhalten.”

      Äh, wie soll man das verstehen? Wie verhalten sich denn die Ausländer?

      1. @goodnight

        gemeint ist, daß Sie aus ihren Ländern hierher kommen wollen.

        Für dieses Verlangen habe ich Verständnis. Sie nicht?

  36. Zitat:
    “Drei Jahre Freiheitsstrafe für das Besitzen (In der Schublade liegen reicht!) oder Führen (im Handschuhfach liegen reicht!) eines Butterfly-Messers ist schon mal ein Wort; viel Abschreckungsluft nach oben scheint mir da nicht mehr gegeben,…”

    Drei Jahre für das Mitführen einer verbotenen Waffe? Wieso lese ich nie, daß ein jugendlicher Messerheld allein wegen des Besitzes empfindlich bestraft wird? Und das, obwohl bereits zahlreiche Meldungen in verschiedenen Zeitungen zu lesen waren von Schülern, die Messer in die Schule mitbrachten.

    Ist dem Autor bekannt, daß, und das ist allzu offensichtlich, bei bestimmten Straftaten eine gewaltige Kluft besteht zwischen Androhung und Aussprechen von Strafen? Natürlich weiß er das, und deshalb mache ich ihm den Vorwurf, rein theoretisch vom Elfenbeinturm zu predigen. Er weiß auch, was er tut, er will mit der Erwähnung von tatsächlich empfindlichen Höchststrafen das Sicherheitsgefühl der Bürger fördern und ihnen weismachen, daß alles in Ordnung ist und daß Richter Straftäter auch angemessen bestrafen (können).

    Ich empfinde das als zutiefst verwerflich, solange erkennbar nicht die Absicht besteht, das zitierte Gesetz auch nur ansatzweise durchzusetzen, denn dann würde wohl ein Großteil einer gewissen jugendlichen Klientel im Gefängnis sitzen.

    1. “Wieso lese ich nie, daß ein jugendlicher Messerheld allein wegen des Besitzes empfindlich bestraft wird?”

      Ja wieso nur?

      Vielleicht, weil für jugendliche Täter nicht das Erwachsenenstrafrecht gilt sondern das JGG?
      Im JGG bemisst sich die Sanktion aber nicht nach irgendeiner abstrakten Schuld sondern nach dem Erziehungsbedarf, d.h. demjenigen, was voraussichtlich erforderlich ist um Erziehungsdefizite auszugleichen und den Täter zu einem vollwertigen und verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft zu machen.

      Wenn sie das nicht gut finden, wenden sie sich am Besten an ihren Bundestagsabgeordneten.

      Im Übrigen schadet es nie, erst zu denken und dann zu pöbeln…

      1. @yourist

        “Im Übrigen schadet es nie, erst zu denken und dann zu pöbeln…”

        Ihre Pöbelei im letzten Satz war entbehrlich, ansonsten Danke für eine Information, die mir trotz eigenen Nachdenkens nicht zur Verfügung stand.

      2. @YouRist
        Nicht nur das, Klaus Kalweit hat nicht verstanden, daß sein heimlicher Wunsch wohl implizieren müßte, daß z.B. morgen früh das SEK seine Wohnungstür aufsprengt, um seine gut geschärften Küchenmesser zu beschlagnahmen, für deren Besitz er dann 3 Jahre eingeknastet werden möchte.
        Wahlweise möchte er vielleicht auch von einer Polizeistreife an jeder dritten Straßenecke anlaßlos an die Wand gestellt und nach Messern durchsucht werden.
        So genau weiß ich das nicht, wie er sich das vorstellt…

      3. @Yourist: Ja, der Erziehungsbedarf ist ja eine dehnbare Größe. Sicherlich werden die jungen Männer, die ein Messer bei sich haben oder auch mal ziehen oder gar verwenden (“Messer ist billig und richtet Schaden an”, so ein junger Mann in einer Fernsehsendung) mal erfolgreich zu verantwortungsvollen, toleranten Mitgliedern der Gesellschaft geformt. Wenn es sich allerdings um rechtslastige “Biodeutsche” handelt, hört der Spass schneller auf. Schon wenn ungenehmigt Kerzen auf dem Bürgersteig stehen und vermutlich von Rechten dort hingestellt wurden, ermittelt der Staatsschutz.

      4. # Leo Lepin

        Das nenne ich unsachliche Hetze, allein darauf abzielend die Gesellschaft zu spalten. Und das offensichtlich allein getragen vom Frust über die eigene Situation und Unzufriedenheit mit sich selbst.

        Bei der Verfolgung von Straftätern und der Ahndung ihrer Taten gibt es keinen Unterschied nach Herkunft, Nationalität oder Ethnie!! Das ist Fakt, gegen teilige Behauptungen können sie sicher aus einer repräsentativen eigenen Erfahrungswelt belegen oder mag diese Überzeugung auf Hörensagen und Lektüre des einschlägigen Boulevards herrühren.

        Man kann unsrer Gesellschaft und den Alltagsdingen im politischen Leben sicher viel nachsagen, aber dass unser Staat gegenüber rechten Gewalttätern härter durchgreift als gegenüber linken Gewalttätern, ist sicher eine der abwegigsten Behauptungen. Das hat ein Wahrheitsgehalt in etwa auf dem Niveau der Dolchstoßlegende von 1918…

      5. @Yourist:
        Erstens bin ich nicht mit mir selbst unzufrieden und gefrustet. Woher nehmen Sie diese Behauptung? Sind Sie vielleicht gefrustet und müssen das deswegen anderen Leuten unterschieben? Jedenfalls ist das eine etwas unsachliche Art, zu argumentieren.
        Außerdem gibt es meiner Meinung nach eine Ungleichbehandlung von rechter und linker Gewalt. Sobald Gewalt von Rechts vermutet wird, kommt der Staatsschutz zum Zuge – auch wenn nur ungenehmigt Kerzen auf dem Bürgersteig stehen. Bei linker Gewalt ( G20, Rigaer Strasse Berlin ) diskutiert man erstmal, teilweise wird die Gewalt sogar von Politikern gerechtfertigt oder verharmlost. Übrigens habe ich mich immer als links betrachtet und jahrelang grün gewählt. Mit “links” verbinde ich, dass ich jegliche Obrigkeitshörigkeit ablehne und jede dogmatische Weltanschauung, ich fühle mich der Aufklärung verpflichtet und bewahre eine gesunde Skepsis.
        Obrigkeitshörigkeit scheint aber heutzutage unter vielen “Linken” angesagt zu sein – nach dem Motto: Wir leben in einer linksgrünen Gesellschaft, wir sind moralisch überlegen und per definitione auf der richtigen Seite, deswegen ist Kritik falsch und verboten.
        Außerdem wird oft von linker Seite der konservative Islam unterstütz (z.B. Kopftücher bei Frauen) – da komme ich nicht mehr mit, gerade als im Grunde “Linker”. Der konservative Islam ist vollkommen dogmatisch, autoritär, und Kopftücher für Frauen bedeuten ganz offensichtlich eine Unterdrückung der Frauen.

      6. @ Leo Lepin:

        Ich schrieb „offensichtlich“, das ist demnach eine Vermutung keine Behauptung.

        Dass sie hingegen unsachlich schreiben, muss ja eine Ursache haben. Eigene Erfahrung wird es nicht sein, auch wenn es als „Meinung“ verbrämt wird. Nur kann man ja selbst nicht Erfahrungen machen, die anschließend allgemeingültig sind.

        Außerdem sollte man – wenn man diskutieren will – immer schön differenzieren. Der Staat setzt sich nämlich aus so einigem zusammen und Justiz ist nicht gleich Politik ist nicht gleich Polizei usw.

        Und weil bspw. Unterscheide zwischen dem G 20-Protesten und gewalttätigen Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte wahrgenommen werden, heißt das noch lange nicht, dass die Justiz unangemessen unterscheidet in der Verfolgung und Ahndung.
        Eher ist es im Übrigen umgekehrt.
        Nämlich dass der Staat linker Gewalt entschiedener begegnet, weil diese sich gegen das staatliche Gewaltmonopol, die Polizei und gesellschaftliche Repräsentanten richtet. Da fühlt sich der Apparat direkt angegriffen.

        Wenn hingegen ein paar kleine syrische Mädchen und Jungs von Molotow-Cocktails sächsischer H8interwäldler getroffen werden, muss man mit den armen Tätern ja Verständnis haben, schließlich leben die ja von Hartz IV, haben es schwer in der sterbenden Provinz und fühlen sich von Flüchtlingen bedroht — gell?

        Übrigens, was hat das eigentlich mit dem Thema noch zu tun?

        Vielleicht nur soviel, dass es bei diesen Hinterwäldlern genau dieselbe Denke der unterprivilegierten ist, die einfach auch jemand zum treten und Frustablassen unters ich haben wollen. Die haben einen Anspruch auf Angst, auch wenn sie konstruiert und selbst herbei geredet ist.

        Komischerweise haben ja gerade die Menschen im tiefsten Sachsen die größte Angst vor Fremden, die quasi gar keine in ihrer Umgebung haben. Ist genauso wie mit den Messern – meistens fürchten sich diejenigen am Meisten, die den wenigstens Anlass haben. Aber der Fantasie ist ja keine Grenze gesetzt.

      7. @Yourist: Sie haben mich noch nie gesehen, wissen nicht, wo ich wohne, welche Arbeit ich habe, wieviel ich verdiene, und trotzdem sagen Sie, offensichtlich sei ich unzufrieden und frustriert? Und das ist dann ein sachlicher Diskussionsbeitrag, während ich Ihrer Meinung nach unsachliche Hetze betreibe?
        “Offensichtlich” bedeutet eigentlich keine Vermutung, im Gegenteil: Es ist sofort für jeden sichtbar. Sie äußern also keine Vermutung, sondern stellen eine Behauptung auf.
        Aber Sie eigentlich Belege zu Ihren Behauptungen, wenn rechte Typen Molotwcocktails auf syrische Mädchen werfen, würde es typischer Weise entschuldigend heißen, das seien ja arme Hartz 4-Empfänger?
        Dafür, dass Gewalt von links in den Medien und von der Politik oft weniger hart beurteilt wurde, gibt es Beispiele. So ist beispielsweise oft von “Aktivisten” die Rede, nicht von “Linksextremen”.
        Aber eine wirkliche Diskussion scheinen Sie ja nicht anzustreben. Für Sie sind Andersdenkende automatisch Hinterwäldler. Und meine Meinung muss ja von irgendwas kommen, unmöglich, dass ich mich informiert und meines Verstandes bedient habe – das können natürlich nur Sie, der Sie auch die objektive Lage kennen, im Gegensatz zu Leuten wie Henryk Broder, Eva Quitsorp (Mitbegründerin der Grünen), Bassam Tibi, Necla Kelek und anderen.
        Ich könte mich ja auch mal in Küchenpsychologie versuchen:
        Sie versuchen krampfhaft, an Ihrem Weltbild, das Sie sich gezimmert haben, festzuhalten,obwohl die Realität Sie eigentlich zwingen müsste, es zu ändern. Da Sie aber nicht vor sich selbst und vor anderen zugeben wollen, dass Sie sich geirrt haben, passen Sie nun halt die Realität Ihrem Weltbild an.

      8. @ Leo Lepin
        Für sie nochmal ganz langsam geschrieben – da sie ja angeblich ihr Gehirn eingeschaltet haben, lesen Sie es einfach entsprechend:

        Ich spreche von eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen mit Straftaten und ihrer Ahndung! Ich brauche keine Demagogen wie Broder und Co. um mir die Welt erklären zu lassen.

        Ein ganz anschauliches Beispiel: erinnern sie sich an den Aufwand des Staates zur Bekämpfung der RAF?

        Wäre mit derselben Konsequenz Rechtsterrorismus bekämpft oder nur für möglich gehalten worden, gäbe es keinen NSU.

        Ihr an Presseformulierungen anknüpfende “Argument” ist also schlicht albern.

        And finally:
        Aus öffentlichen Statements kann man einiges schlussfolgern, vor allem aus ihrer Komplexität oder Simplizitöt- dafür muss sich der Einzelne nicht persönlich vorstellen.
        Jede Vorstellung spricht Bände.

    2. Da trug doch mal ein komischer Mensch vor, dass Stalking auch Körperverletzung sei, darüber kann man nachdenken.
      Man kann auch darüber nachdenken ob Stalking in Verbindung mit dem Ziel dem Opfer die Lebensgrundlagen ( Wohnung, Einkommen ) zu nehmen sowas wie Mord auf Raten ist. Selbst wenn dieser jahrelange immer wiederkehrende Versuch nicht zum Tod des Opfers führte, dann sollte man nach Ihrer Ansicht ‘Klaus Kalweit am 8.4.18 um 16:33 ‘ eine abschreckende Strafe aussprechen. Wenn die Täter über 30 Jahre alt sind und im Beruf richterliche Immunität haben / hatten, dann wäre die Strafminderung nach Ihrer Ansicht ausgeschlossen. Dann gilt: LEBENLÄNGLICH MIT FESTSTELLUNG DER BESONDEREN SCHWERE DER TAT.
      Sollte Ihnen solch ein Urteil verpasst werden, dann schreckt das ab, so wie Sie es wollen. Wer stimmt zu ?

      1. Ja, o.k., ich stimme zu, aber nur damit mal was weitergeht, Taten folgen u nicht nur geredet wird.

      2. Betr.: Geierwalli05 am 09.04.2018 um 16.51 Uhr

        Sie stimmt zu, aber aus ihrer Zustimmung darf nicht gefolgert werden, dass sie dem von mir am 09.04.2018 um 15:06 Uhr geschriebenen Text inhaltlich zustimmt !

        Warum dann diese Zustimmung?

        WOVOR UND WARUM HAT DIESER MENSCH ANGST ?

      3. Wovor derjenige Angst hat, der Mord auf Raten begeht?
        Angst vor sich selbst.

        Wovor ich Angst habe? Vor der heilvollen Angst. Nein, nicht wirklich. (lach)

      4. An Cholerikerin67
        wegen 10.04.2018 um 21:48 Uhr

        Der hat nicht Angst vor sich selbst,
        sondern Angst vor seinem eventuellen Strafurteil:
        LEBENLÄNGLICH MIT FESTSTELLUNG DER BESONDEREN SCHWERE DER TAT.

        Schon mit dieser Eventualität kann der Täter schlecht schlafen
        und das muss noch verstärkt werden, aber nur bei Tätern
        und Mittätern. Nicht bei deren Opfer, das muss geschützt werden.
        Darf ich das fordern oder wird das gelöscht ?

      5. Ja, aber das blüht dann ihm und sonst keinem. Also Angst vor dem was eventuell nur ihn betrifft – also doch Angst in ihm vor dem was seinem Selbst widerfahren könnte…blöd, ist aber so.

      6. >Cholerikerin67 sagt:
        11.04.2018 um 19:50 Uhr
        Ja, aber das blüht dann ihm und sonst keinem.
        Also Angst vor dem was eventuell nur ihn betrifft
        – also doch Angst in ihm vor dem was seinem Selbst widerfahren könnte
        …blöd, ist aber so.<

        Warum bitte ist das "blöd"? Das muss so sein, dass der Täter bestraft wird und wie vorher gefordert "abschreckend". Dass der Täter die Abschreckungsstrafe als "blöd'" empfindet, weil er sie selbst in abschreckender Höhe forderte, weil sein Gehirn zu diesem Ergebnis der Abschreckungserfordernis kommt, das ist nur dann "blöd", wenn er damit selbst dieses Urteil gegen sich fordert und das ist "blöd", sagt wieder sein Gehirn.
        Wer also ist "Cholerikerin67" und wer ist "Geierwalli05" im wirklichen Leben, wer ist die natürliche Person dahinter ?

      7. Mit “blöd” meine ich ungut, unangenehm, unerfreulich.

        Wer man im realen Leben ist? Wer weiß das schon u wer kann schon was über andere sagen.

      8. >Geierwalli05 sagt:
        12.04.2018 um 18:37 Uhr
        Mit „blöd“ meine ich ungut, unangenehm, unerfreulich.
        Wer man im realen Leben ist? Wer weiß das schon u wer kann schon was über andere sagen.Antike_Ananke sagt:
        12.04.2018 um 11:22 Uhr
        Das berühmte „Opferlamm“<

        Selbstverständlich haben auch Mörder / Verbrecher einen Überlebenswillen, der sie veranlasst ihre Tat zu beschönigen:
        Ich handelte auf Befehl / Verfügung meines Vorgesetzten…
        Ich wollte meine Soziale Kompetenz in der dienstlichen Beurteilung optimieren, denn ich wollte befördert werden…
        Ich bin ein Opfer der Umstände, kein Täter aus freiem Willen…

        Gehirnübung:
        Wenn ein Präsident sich anmaßt Gesetzgeber zu sein,
        darf dann der Untergebene das hinnehmen und gehorchen ?
        Wurde Oscar Gröning so zum Opferlamm, mit damals etwa 21 Jahren, und das in Kriegszeiten mit der für ihn glaubhaften Androhnung "An die Wand gestellt zu werden"? Was damals oft bei Befehlsverweigerung geschah…
        Dann galt das wohl auch für Freisler ???

      9. Ergänzung, da ein Teil “verschwunden wurde”, warum, wer:

        >Geierwalli05 sagt:
        12.04.2018 um 18:37 Uhr
        Mit „blöd“ meine ich ungut, unangenehm, unerfreulich.
        Wer man im realen Leben ist? Wer weiß das schon u wer kann schon was über andere sagen.<

        Also Werner Garbers weiß wer er im realen Leben ist.
        Aber manche Menschen mögen den nicht, der sie im Spiegel ansieht.
        Denen ist bewust, dass sie das Gesicht eines Mörders / Verbrechers sehen und als juristisch Gebilderter ist denen klar wie das Urteil lauten muss.
        Tatsächlich empfinden sie das Urteil dann als "ungut, unangenehm, unerfreulich".
        So soll es sein, schrieb hier 'Klaus Kalweit am 8.4.18 um 16:33'.

      10. @Garbers

        Keine Sorge, ich weiß wer ich bin u ich habe alle Tassen im Schrank.

        Wer mehrmals, von Kindheit an schon immer wieder durch die Scheißhausgasse musste und keine Helferleins hatte die alles richten, kann sich immer nur auf sich selbst verlassen. Genau so mach ich das. Zumindest habe ich mir nicht vorzuwerfen jemals gegen mein inneres Gewissen gehandelt zu haben oder jemandem absichtlich geschadet zu haben. So etwas lass ich mir auch sicher nicht raufdippeln.

        Ich habe noch jedem Menschen zugehört, der mit irgendwas zu mir gekommen ist, nur eines geht nicht, mir etwas zu unterstellen, das ich nie gemacht habe. Da ist Sense.

        Ich schau mir jeden Tag im Spiegel ins Gesicht u sehe einen Menschen, der noch einiges zu erledigen hat, und nicht käuflich ist.

        Ob andere mit Ihren mm und erfolgten Verbrechen klar kommen, ist deren Ding, nicht meines.

      11. >Cholerikerin67 sagt:
        13.04.2018 um 10:31 Uhr
        ….
        Ob andere mit Ihren mm und erfolgten Verbrechen klar kommen,
        ist deren Ding, nicht meines.<

        Was bitte ist mm ?
        Ist Ihnen da die Sprach- bzw Schreibfähigkeit
        abhanden gekommen ?

      12. mutmaßlich

        Es ist für mich wirklich sehr anstrengend zu lesen, zu hinterfragen, nachzudenken, es einzuordnen, nachzufragen, nachzuhaken, andere Perspektiven einzunehmen, dumm-dumpf, halbseiden und dann wieder hochintelligent was von mir zu geben. Ich mach das nicht nur zum Spaß u um anderen zu schaden. :-(Das teilnehmende Beobachten lag einem schon immer sehr, hat man doch bereits von Kindesbeinen an tagtäglich damit zu tun u solange keine Schulpflicht bestand, tat man gut daran ständig unterwegs und neugierig herumzustreunen u wachsam alles mitzubekommen. Bei Ungerechtigkeiten und Aussagen von Erwachsenen u anderen kleinen Leuten , das u die einem suspekt erschien, sagte man einfach direkt, dass man das so nicht sehe, man fragte solange nach bis den Leuten der Geduldsfaden riss, da man unbedingt rausfinden musste, ob das und warum das wohl nicht (so) stimmen könnte u was da echt dran sei. Schließlich war die Welt nicht als hinterlistige vorstellbar, man konnte sich gegenseitig gut leiden und war gerne mit anderen zusammen. Ja, nichts lieber als das. Und: Das alles, das spontane und unverblümte Leben war bei uns damals möglich, dass ich mich, man sich generell äussern konnte, es hat mir auch nie jemand gesagt, als ich Kind war, ich solle gefälligst die Schnauze halten, würde, wenn ich was anspreche an Käse und Blödsinn ja eh nur beschimpfen und ich wurde niemals bei Nachbarn oder von Daheim rausgeworfen. Man hat auch umgekehrt in der Kinderszenerie nie jemanden gewuppt, indem man gehässig petzen u hetzen gegangen wäre u gebettelt hätte, man möge dem anderen einen echten, grausamen Hund antun. Ärgernisse dagegen gab es schon, u diese Störungen wurden beachtet und behoben. (Sie verstehn was ich meine). Es gab allerdings ständig sowas wie Streit. Die Freude an der Auseinandersetzung, Konfrontation war einfach da. Und Konflikte gab es genug. Das hat mich geprägt. Sie sehen, ich bin auch in einer anderen Welt aufgewachsen u habe etwas anderes auch internalisiert. Die Erwachsenenwelt dagegen sah etwas anders aus. Da herrschten Gier, Neid, Missgunst und es gab kranke, labile Psychen u kranke, instabile Geister, manche ließen sich aufstacheln, ließen sich dazu anstiften Leid zu schaffen u zu quälen, terrorisieren – u mancher dachte, wenn er das Messer zieht oder die Hacke bedrohlich schwingen lässt, dann wäre er Herrscher. Herrscher worüber eigentlich?
        Man schläft nicht gut, gar nicht, wenn man weiß, dass einer die Hacke (oder was auch immer, auch andere Dinge können zerstören, auch “soziale schrittweise Ermordung”, alles rein nur, um zu eliminieren) bereitgestellt hat. Aber man kann aufhören zu projezieren, dass das Böse immer der andere sei u immer nur der andere Schuld habe u man ihn bis zum bitteren Ende fertig machen wird. Darum schrieb ich mal auf ZO “Ich bin lieber ganz als (nur) gut”, wollte auf vieles aufmerksam machen, vieles ausleuchten etc, deshalb wurde ich verspottet, verhöhnt. Letztlich als Kommentatorin immer wieder beobachtet, kontrolliert, “internetchefpolizeilich” wohl als “Gefährderin” eingestuft und eliminiert – bis ich bereit war mich selbst auszulöschen, blöderweise wurden auch die Beiträge anderer gelöscht. Unterstellungen darf nur die “Zeit” und Zo machen, also die Messer wetzen, bei anderen wird rigoros abgestochen. Gut so. Absurdes Theater.

        Die Messerangst in Mitteleuropa? Da hat TF ein gescheites Thema angesprochen. Darüber diskutieren würde sich lohnen.
        Dazu baucht es Kritikfähigkeit.

      13. >Cholerikerin67 sagt:
        15.04.2018 um 07:49 Uhr
        mutmaßlich<

        Damit hat "Cholerikerin67" am 13.04.2018 um 10:1031 Uhr gestanden:
        "Ob andere mit Ihren mutmaßlich und erfolgten Verbrechen klar kommen, ist deren Ding, nicht meines."

        Da "Cholerikerin67" sehr präzise ist, unterscheidet sie / er hier
        zwischen mutmaßlichen und (nicht bestreitbaren ) erfolgten Verbrechen.

        Da lande ich bei folgender theoretischer Frage:

        Wenn Freisler noch leben würde und jetzt angeklagt werden würde, könnte er nur wegen Rechtsbeugung angeklagt werden, weil das die einzig mögliche Straftat eines Richters im Amt ist,
        woraus folgt, dass diese Tat verjährt ist

        oder
        würde er wegen vielfachen Mord angeklagt,
        zum Beispiel, weil ein Mordrichter niemals in der jeweilen Sache im Amt war?

      14. Posthum verurteilen wäre ganz gut.;-(
        Wäre zumindest moralisch.

        Wenn der VGH kein Gericht war, könnte er nicht wegen Rechtsbeugung angeklagt werden. Sondern wegen Massenmord.

        Zitat:
        “Von der Justiz der Bundesrepublik war sühnende Gerechtigkeit gegenüber den früheren Richterkollegen nicht zu erhoffen. Der Bundesgerichtshof machte schon in den fünfziger Jahren die Schotten dicht, indem er allen NS-Ricntern ein doppeltes „Rechtsbeugungs-Privileg“ zuerkannte: Ein Richter darf danach wegen Mordes oder anderer schwerer Verbrechen nur verurteilt werden, wenn er zugleich der Rechtsbeugung für schuldig befunden wird. Dafür aber war bei den Roben-Mördern der Nachweis des „direkten Vorsatzes“ erforderlich. Der Täter mußte bewußt und gewollt gegen die damals geltende Rechtsordnung verstoßen haben.”
        http://www.zeit.de/1985/09/blutgeld-fuer-freislers-witwe

        Tja, ich habe keine Ahnung. Und ich wäre mir nicht sicher, dass es nicht auch heute noch Typen gibt, die so drauf sind wie dieser Freisler. “Der glaubte an das Terrorsystem”, kann man lesen…sowas wie ein Psychopath…naja, psychopathische Züge haben etliche Menschen u deshalb graut es mir, wenn ich zu hören bekomme, wie skrupellos jemand sein kann.

      15. >Cholerikerin67 sagt:
        15.04.2018 um 07:49 Uhr
        Man schläft nicht gut, gar nicht, wenn man weiß,
        dass einer die Hacke (oder was auch immer,
        auch andere Dinge können zerstören,
        auch „soziale schrittweise Ermordung“,
        alles rein nur, um zu eliminieren) bereitgestellt hat. separieren > eliminieren
        “Cholerikerin67” kennt sich aus…

      16. Geschrieben hatte ich:
        Warum diese Veränderung? Wer macht das ?

        >Cholerikerin67 sagt:
        15.04.2018 um 07:49 Uhr

        mutmaßlich

        Man schläft nicht gut, gar nicht, wenn man weiß,
        dass einer die Hacke (oder was auch immer,
        auch andere Dinge können zerstören,
        auch „soziale schrittweise Ermordung“,
        alles rein nur, um zu eliminieren) bereitgestellt hat. separieren > eliminieren
        “Cholerikerin67” kennt sich aus…

      17. Das ist ein Hammer, diese Veränderungen vom Text:
        alles rein nur, um zu eliminieren) bereitgestellt hat.<

        diffamieren separieren eliminieren
        "Cholerikerin67" kennt sich aus…

        Mal sehen ob da wieder Unsinn passiert !

      18. >Cholerikerin67 sagt:
        16.04.2018 um 19:14 Uhr
        Posthum verurteilen wäre ganz gut.;-(
        Wäre zumindest moralisch.
        Wenn der VGH kein Gericht war, könnte er nicht wegen Rechtsbeugung angeklagt werden.

        naja, psychopathische Züge haben etliche Menschen u deshalb graut es mir, wenn ich zu hören bekomme, wie skrupellos jemand sein kann.<

        VGH, was hat der Verwaltungsgerichtshof Hessen damit zu tun?
        Ja, es gibt skrupellose Pschopathen in JEDER Beruftgruppe
        und in der Justiz und Verwaltung, insbesondere die für die Textabfassung von Gesetzen, müssen die entfernt werden !

      19. Es gibt manche, die sind vom Schreiben besessen, Schriftsteller zb, oder Journalisten, jeden Gedanken müssen sie schriftlich festhalten – meist sind es Geschichten, oft auch sehr seltsame stories, noch öfter irgendein Schmarrn. Bei mir ist das jetzt wieder so, ich spreche jeden Tag mit verschiedenen Menschen direkt über ein Thema und dabei diskutieren wir Aspekte, äussern jeweils frei unter 4 Augen unsere jeweilige Meinung, dann geht jede/r ihre/seine Wege. Gestern ging es um TFs Artikel. Dabei interessierte mich welche Fragen auftauchen.
        Warum töten und morden Menschen? Warum mit Messern? Warum bedrohen und verfolgen, stalken Menschen? Warum spionieren sie das Umfeld eines Menschen aus, lassen irgendwelche Leute emails und Briefe schreiben, um zu drohen u in die Enge zu treiben, rufen zigmal in der Nacht an? Warum drohen manche mit Hacke, Beil, Messer u sonstigem, zur Untermauerung ihrer Befehle. Sie wollen manchmal einfach nur über andere herrschen sie bezwingen, sie in ihrer Gewalt haben, jemanden zumindest psychisch gefangen nehmen? Aber:was ist so schön daran, Macht über einen anderen zu haben, ihn in der Hand zu haben, ihn zu erpressen und wieder und wieder Angst zu verbreiten? Was ist so geil an einem Katz- und Mausspiel? Und woher kommt dieser Hass? Ist es oftmals nur ein Spiel? Aber wozu? Um welche Bedürfnisse, Gefühle und Triebe geht es?

        Seitdem ich nun wieder (probeweise) aufgehört habe (mit anderen und mit mir) Mitleid zu haben, dagegen ausschließlich sachlich, nüchtern u trocken bleibe, ist meine Gedanken-Angst weg.
        Ich denke nicht, dass ich mich groß auskenne, ich denke vielmehr, da wo (in meinem Denken) das Gute mit dem Bösen zusammenfällt, da ist alles drin, da gibt es keine Spaltung mehr, da braucht es keine Täter, keine Opfer, keine Schuldigen.

        Da macht man jeden Tag einfach sein Ding.
        Ich schnitz mir jetzt ein schönes Kalbsschnitzel mit Erdäpfelsalat.:)

      20. >Cholerikerin67 sagt:
        17.04.2018 um 16:55 Uhr

        Was ist so geil an einem Katz- und Mausspiel?
        Und woher kommt dieser Hass?
        Ist es oftmals nur ein Spiel? Aber wozu?
        Um welche Bedürfnisse, Gefühle und Triebe geht es?<

        Antwort:
        Geil ist es für einige zu zeigen, dass sie mit einem anderen Menschen spielen können,
        wie eine Katze mit der Maus vor der Tötung. Da ist Macht demonstriert.
        Das kleine, blöde Ich sagt dann: ICH BIN DER GROESSTE !

        Es oftmals kein Spiel, denn es dient der Karriere.
        Der betroffene Idiot will zeigen:
        ICH BIN ZU A L L E M FAEHIG, BEFOERDERT MICH, ICH LOESE ALLE PROBLEME.
        Freisler gruest ihn aus seinem Grab, so als gleich genormter Kollege.
        Ob dieser Idiot dann auch noch jenes Strafurteil versteht,
        dass ihm später verkündet wird?

      21. Freislers Erben also. Karrieregeilisten und Karrieregeilistinnen.

        Ich treffe öfters auf Leute, die ganz scharf auf Karriere, Aufstieg sind, sie wollen zeigen wer sie nicht sind u was sie nicht angeblich tolles können. Sie tun so, als ob sie was täten, dabei lassen sie nur andere für sich arbeiten und verkaufen es als ihre große Sache, sie bauen sich eine Scheinwelt auf, die auch lange Zeit funktioniert, – u gehen dabei über Leichen. Meist erzählen sie auch vieles völlig verdreht und manipulieren jeden, oder sie klauen Ideen und leben auf Kosten jener, die so blöd sind u brav u angepasst sind.

        Wer sind also die wahren Unzurechnungsfähigen?
        Was bringt es einem Gericht, einer staatlichen Institution oder sonstwem, den medien zb, wenn jemand wirtschaftlich und persönlich ruiniert wird? Genugtuung und das Gefühl wichtig zu sein, sehr, sehr wichtig. Warum? Weil sie alle ihr langweiliges Leben mit Sensationen und dem Quälen anderer kompensieren müssen. Den ganzen sadistischen Einrichtungen fehlt es sicher nicht an Nachwuchs. Bin ich ungerecht oder einfach nur realistisch?

      22. >Cholerikerin67 sagt:
        19.04.2018 um 15:33 Uhr

        Freislers Erben also. Karrieregeilisten und Karrieregeilistinnen.
        ….
        Den ganzen sadistischen Einrichtungen fehlt es sicher nicht an Nachwuchs.
        Bin ich ungerecht oder einfach nur realistisch?<

        Diese Selbsteinschätzung, wie ein Fachmann, ist zutreffend.
        So erlebe ich es durch
        Armin & Wolfgang ( er macht aber nicht mehr mit ) & Pietro.

        Da wird mit gesetzlichen Mitteln der Rechtsstaat auf den Kopf gestellt
        und Armin freut sich, weil ich ihm mal die erhoffte Beute wegnahm,
        und Pietro freut sich, weil er deutscher Bundesrichter werden möchte,
        wodurch er als Ausländer das ganze deutsche Rechtssystem
        übertöpeln könnte, was er aber durch die Ernennung dann beweist.

      23. diffamieren, separieren, eliminieren

        Nach Lust, Laune und Willkür.

        Und: Muss um jeden Preis so vieles zerstört werden, das im Grunde gut läuft, gut laufen könnte, gut gelaufen wäre, wenn man nur einfach Grenzen respektieren würde u respektiert hätte?
        Was mich sehr froh stimmt, ist die Tatsache, dass man nirgendwo mitspielen muss, man kann gehen, vieles ignorieren, sich bewußt nicht mit etwas auseinandersetzen, bewußt etwas nicht glauben, bewußt skeptisch bleiben, sich sein Leben gestalten wie man will und einfach zumachen. Je nachdem. Nur weil 100 andere in den Bach springen, muss ich es nicht tun. Nur weil irgendwer mir eine aufs Auge drücken will, muss ich nicht nachgeben, nur weil mich wer für dumm verkaufen will, muss ich nicht klein beigeben. Nur weil irgendwer irgendwas sagt oder schreibt, muss das für mich noch lange nichts Bedeutsames heißen. Keine Statistik kann mich zb beeindrucken, keine Studie, keine großartige Argumentation von supergescheiten und hochdotierten Fuzzis, aber auch nicht die Erpressung und Manipulation von Schwachköpfen und Möchtegerns u Wichtigtuer. Das ist Freiheit. Das gönn ich mir noch ein wenig.

      24. Interessanter, etwas älterer Artikel. Plus Kommentare sehr aufschlussreich.
        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/im-gespraech-wolfgang-schaeuble-und-winfried-hassemer-wie-viele-sicherheitsgesetze-ueberlebt-der-rechtsstaat-1927348.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

        Naja, die Sache mit den Phobien und der Angst vor einem Ausgeliefertsein, oder auch ganz konkreten Ängsten ist schwer zu beurteilen und auch nicht leicht zu handhaben. Was sicher hilft, ist eine Konzentration auf die eigene Stärke und die Freiheit sich mit Gewissheit und Selbstsicherheit zu positionieren und nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben, ohne sich all zu viel einschüchtern zu lassen. Und auch zu wissen, wie man sich schützt. Viel mehr kann man nicht tun. Dass es immer wieder Individuen gibt, denen Verbote u das Leben des anderen, das Recht in Ruhe gelassen zu werden schnurzegal sind, weiß man.

        Mitteleuropa gibt es nicht. Alles nur Illusion, Einbildung, Täuschung.;-)

      25. >Cholerikerin67 sagte am 21.04.2018 um 08:07 Uhr
        ….
        Mitteleuropa gibt es nicht. Alles nur Illusion, Einbildung, Täuschung.;-)<

        Der Komiker sagt:

        § 103 Sozialgerichtsgesetz ( SGG )
        Das Gericht erforscht den Sachverhalt von Amts wegen; die Beteiligten sind dabei heranzuziehen. Es ist an das
        Vorbringen und die Beweisanträge der Beteiligten nicht gebunden.

        Der BGH sagte vor vielen Jahren was ein ungesetzliches Gericht ist:
        https://drive.google.com/file/d/1eIRaG9VdK0Zk5J2SZDNZhIzwxnFOmgPl/view?usp=sharing
        Das ist ein Spruchkörper, der zwingende gesetzliche Verfahrensvorschriften nicht beachtet.

        Der Komiker fragt die lesenden Fachleute:
        Wenn ein Spruchkörper eines Sozialgerichts den §103 Abs.1 SGG
        vorsätzlich nicht beachtet
        UND sich dem Willen der vom Gericht zu kontrollierenden Sozialbehörde unterwirft
        ( ähnlich Freisler im Hinblick auf den Führerwillen
        mit der gesetzlichen Grundlage aus dem Ermächtigungsgesetz )
        ist dann dieser Spruchkörper DAS GERICHT und zwar im SOZIALRECHT?

        Ich sage: NEIN !
        Ich sage, die Sache sollte in New York vor ein Gericht der USA kommen!

      26. Ich dachte ursprünglich immer, Parteinahme, Parteilichkeit (so wie es zT Aufgabe von Therapeuten, Helfern, Beratern mit spez Aufgabengebieten usw ist) und sich auf die eine Seite zu schlagen, oder aufgrund eigenen, persönlichen Gerechtigkeitsempfindens, sei nicht Aufgabe von Gerichten oder Behörden, sofern diese nicht einen speziellen Auftrag haben, zb Jugendfürsorge, Jugendhilfeeinrichtung, die sich eben ums Wohl eines Kindes, Jugendlichen zu kümmern haben u sich vehement gegen wahnsinnige Urteile von Gerichten stemmen müssten. Oder wo es auch um Persönlichkeitsrechte geht, die zb immer wieder mit Füßen getreten werden, gerade bei Männern, und angeblichen Taten, wo mitgespielt und tatkräftigst unterstützt wird bei weiblichem Machtmissbrauch.

        Ich weiß nicht wo all die Fachleute sind, die Ihre Fragen, Herr Garbers beantworten müssten. Wenn es nicht um die Möglichkeit einer Profilierung geht, sind alle weg. Da schreibt keiner nur eine Zeile. Komisch. Ich meine was ich auf ZO von Ihnen gelesen habe u diese Diskussionen mit allen Juristen und Experten dort, die sich zum Schein (?) um Ihre Sache angenommen haben, aus all dem bin ich bis heute nicht schlau geworden, das war nur ein verwirrendes Hind -und Herspiel, das im Endeffekt nur wozu genau diente? Das ganze war ungefähr so unklar wie so manche Journalistenschriebe oder Rechtsschriebe oder Ärzteschriebe oder Psychoschriebe, die einen fassungslos zurücklassen.

        Wenn mir jemand was erzählte oder vortrug, oder dies heute tut, dann frage ich nach wo genau der Schuh drückt und findet man dann raus was das Problem ist, man identifiziert es, und wenn man drauf kommt, dass es zb gar kein Problem gibt, dann ist auch gut. Aber Verwirrung hoch zehn schaffen, das war mir immer suspekt. Deshalb versteh ich bis heute nicht -wenn ich nun wieder auf die dramatische Sachen auf ZO zurückkomme- wieso man dort mit aller Gewalt diffamieren, separieren und eliminieren musste. Wer hat das angeordnet? Und wieso und wozu schrieben Sie dann, dass Sie es nicht gut fänden, wenn man (Geierwalli05)dann bei dem Affenzirkus nicht mehr mitspielen will, weil man aus Psycho(pathen)spielchen auf Dauer nichts mehr lernen kann, sondern ohnehin alle daran zugrunde gehen. Wer systemisch denken kann, weiß doch, dass eine propagandistische und parteiliche FührerInnenelite nur Unheil bringen kann u alle ins Verderben stürzt. Wer da nicht mitspielen will, muss weg. Freiwillig ins Exil. Sie mussten ja bei ZO, so wie man das mitbekommen hat keine Sorge haben eliminiert zu werden. Warum eigentlich nicht? Geht es im Journalismus darum sich dann einzusetzen für eine Sache, wenn die, manche Juristen spuren, mit denen man dann Gschäftln macht…?
        Das wäre ein Thema, aber sicher nicht eine nicht vorhandene Messerangst, das lenkt nur ab.

        – Frage noch: Warum vor ein Gericht in USA?

        Nun, ich warte nach wie vor, so wie Sie ja auch, auf professionelle und sachliche Expertenmeinungen zu Ihren Anliegen.

      27. Cholerikerin67 sagte am 24.04.2018 um 08:47 Uhr
        …..
        – Frage noch: Warum vor ein Gericht in USA?
        Nun, ich warte nach wie vor, so wie Sie ja auch,
        auf professionelle und sachliche Expertenmeinungen zu Ihren Anliegen.<

        Antwort vom Komiker aus Darmstadt:

        1.
        Auf Seite 686 im BGBl Teil I Jahrgang 1991
        hat Kinkel als Bundesjustizminister allein unterschrieben.

        Art. 82 GG verlangt aber auch die Unterschift vom Bundespräsidenten.

        Hielt Kinkel diese GO für eine Geschäftsordnung ?
        Hat der BP doch unterschrieben ???

        2.
        Das BVerfG hat mit Beschluss vom 27. Oktober 1999
        in der Sache – 1 BvR 385/90 – beschlossen,
        dass §99 Abs.1 Satz 2 in Verbindung mit Abs.2 Satz 1 VwGO
        mit Art. 19 Abs. 4 GG unvereinbar ist.

        3.
        Auf Seite 3988 im BGBl Teil I , Jahrgang 2001
        wurde darum der Abs. 2 vom §99 VwGO neugefasst
        und zwar als Verschlimmerung.
        Der Bürger erfährt vom InCameraVefahren nichts.

        Ich habe dazu in BGHSt 2, Seite 173
        mir das Urteil vom 12. Februar 1952 g. H. 1 StR 658/51
        durchgelesen.
        Wenn also zwingendes Verfahrensrecht nicht beachtet wird,
        dann kann es sein, dass das Verfahren kein gerichtliches Verfahren ist.
        Ist das dann schon eine NAZI Justiz, wie Erdogan sagt ?

        Der §103 SGG ( Amtsermittlungsgrundsatz ) wird in meinen Sachen grundsätzlich missachtet !
        Der § 62 SGG wird ebenfalls erst im Haupttermin beachtet
        und zwar in mündlicher Art und Weise
        und falls ein InCameraVerfahren gemäß § 99 VwGO stattgefunden hat,
        wird davon nichts gesagt.

        Damit ist auch der folgende Beschluss des BVerfG nicht beachtet:

        BVerfG, Beschluss vom 18. Januar 2011, Az. 1 BvR 2441/10

        "Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör ist eine Folgerung aus dem Rechtsstaatsgedanken für das gerichtliche Verfahren.
        Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein,
        sondern er soll vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können."

        Von diesen rechtswidrigen Vorschriften wird ein Gericht in USA
        sich nicht beeinflussen lassen. Dort geht die Justiz knallhart
        gegen den Präsidenten und seine Handlungen vor.
        Das ist in Deutschland undenkbar und zwar weder vor 1945 noch danach. Man wird dort Deutschland an die deutschen Gesetze binden und das wird richtig teuer !

      28. Sie sollten sich was alles Juristische etc betrifft unbedingt bei Fotobiene melden. Sie kennt sich wohl damit bestens aus u kann Ihnen zumindest zu den richtigen Experten weiterverhelfen.

        Zumindest handelte es sich bei TFs Kolumne bei der Zeit um eine Rechtskolumne für die Leserinnen u Leser. Und hat man damals leider vergessen öffentlich mitzuteilen, dass nur sogenannte Experten im Forum schreiben dürfen, Meinungsverbot für alle, die schädlich sind, also sozial schädlich usw… . Hausrecht versteh sich sowieso. Immer u überall. ek klar, versteht auch jeder. Wäre jedenfalls einfacher und vor allem fair gewesen. FAIR heißt bei uns jedenfalls: niemanden einfach für blöd verkaufen u Länge mal Breite veräppeln.

      29. >Cholerikerin67 sagt am 24.04.2018 um 12:58 Uhr:
        ….
        FAIR heißt bei uns jedenfalls:
        niemanden einfach für blöd verkaufen
        u Länge mal Breite veräppeln.<

        Ich lasse mich nicht ( mehr ) veräppeln.
        Ich will, dass eine
        USA Anwaltskanzlei für einen USA Amerikaner
        die ihm abgetretene Forderung dort durchsetzt
        gegen die Bundesrepublik Deutschland.

        Der Herr Trump wäre …
        oder eine große Firma,
        die hier Steuern zahlen muss ( Boing… )
        könnten dann mit der Forderung ihrer deutschen Steuern
        per Verrechnung bezahlen….
        Schick, nicht….

      30. Lieber Herr Garbers,

        vergessen Sie was war. Lassen Sie Vergangenes hinter sich, ändern lässt sich nämlich gar nichts. Wer einem schaden will, wird das ohnehin weiter tun. Ob privat, persönlich, beruflich, von welcher Seite auch immer. Planen Sie stattdessen ein quasi neues Leben. Schmeißen Sie den ganzen Krempel weg, der Sie belastet, entsorgen Sie den ganzen Müll, geben Sie faktisch weich nach und überlassen Sie den Machtgierigen das Feld. Da können die dann gegen wen auch immer ihre Spielchen veranstalten. Wo kein Kläger, da kein Richter, wo kein Problem, weil man etwas nicht zum Problem aufblast, sich nicht hetzen u nicht sekkieren lässt, stattdessen die Schnauze hält, was ja für alle gelten sollte im Normalzustand, keine Streiterei.
        Sollen sich doch alle ihre Wichtigkeit, ihre angebliche große Hilfsbereitschaft, ihre Ängste, ihre Gschichteln, Ihr Wissen sonstwo hinschieben. Wenn Sie anderen Gehör schenken, hinhören, nachfragen, Ihren Senf dazugeben, sind Sie immer der Geneppte. Darum finde ich, es ist das beste auf Distanz zu gehen und nur mehr auf Sparflamme zu leben, so und da wo es einem gut geht. Man hat ohnehin nur ein Leben, und es gibt gewiss Gleichgesinnte, die noch nicht ganz verkackt sind. Oder man macht es alleine. Ist fast am schönsten. Der Sinn des Lebens ist es jedenfalls nicht andere zu bedrohen, weder mit Messern, noch mit sonstwelchem Scheiß, der Sinn des Lebens ist es auch nicht zu quälen, Absurdes u Frechheiten vorzuwerfen, ständig zu beschuldigen, etwas zu unterstellen und sadistisch zu eliminieren, der Sinn des Lebens ist es sich um sich selbst zu kümmern, das lernt man von normalen, liebevollen Müttern, zum Glück hatte ich eine solche.
        LG

      31. >Walli sagte am 25.04.2018 um 08:29 Uhr
        Lieber Herr Garbers,
        vergessen Sie was war. Lassen Sie Vergangenes hinter sich,
        ändern lässt sich nämlich gar nichts.
        ..<

        Pietro, das ist sehr dünn, was mir da vorgeschlagen wird.
        Diese Hoffnung meiner Schädiger wird sich nicht erfüllen.

        Nennt man diese o.g. "Anregung":
        Aus dem letzten Loch pfeifen ?

      32. Hahaha.
        “Aus dem letzten Loch pfeifen.” Hahaha. Herrlich.
        Ihr Humor ist echt spitze! Ich peck mich grade weg. Und nein, falls Sie unterstellen mechten, ich hab auch keine irgendwelchen Substanzen zu mir genommen, gar nichts. Nur Achterlweise Leitungswasser mit ein paar Tropferln Apfelessig, reinigt die Hirnwindungen und sonstiges.

        Den Pietro können Sie ja vorher noch, bevor Sie aussteigen (Planung ist schon wichtig!), ordentlich einseifen (lassen).:)
        Ich lasse Ihnen gerne unser Aussteigerprogramm zukommen, vorab: wichtig ist gute Konstitution, also relativ gute (Pflegebedürftigkeit ist natürlich o.k.); Faible für fidele Geselligkeit, Experimentierfreudigkeit, absolute Wurschtigkeit (Angstabstinenz) und absolute Lebensfreude. Leistbar für jede/n Minimalisten/Minimalistin.

      33. >Walli sagte am 25.04.2018 um 12:23 Uhr

        Den Pietro können Sie ja vorher noch,
        bevor Sie aussteigen (Planung ist schon wichtig!),
        ordentlich einseifen (lassen).:)

        <

        Pietro, Du bist ein lausiger Lockvogel.

        Es ist nicht meine Sache Dich zu bestrafen,
        dafür gibt es Gerichte.

        Ich bin auch der Meinung, Deine Strafe sollte
        abschreckend sein für andere Lockvögel.
        Dass der Fischersenat damals Deine Arbeit
        einfach wegwischte, dort in der Lockvogelentscheidung
        hat Dich wohl sehr getroffen. Du sagtest mir doch:
        "Der hat das gemacht, egal warum, der wird bestraft
        und weil er gelockt wurde erhält ja eine Strafverkürzung."
        Damit war Dein Rechtsempfinden zufrieden, ich war es nicht.

      34. Die lustigen Lockvögel u die witzigen Galgenvögel, nicht zu vergessen die armen Pechvögel – unglaublich. Auch das Glück ist ein Vogerl.

        Strafen dürfen nur Gerichte. Selbstverständlich. Manches wird aber nie aufgeklärt, nie sanktioniert, weil es so gewollt ist. Da haben dann uU die nachfolgenden Generationen ihr Gschiss damit. Auch Vergangenheitsbewältigung geht jedenfalls nicht, wenn den Bluffern u Einschmeichlern, angeblichen Durchblickern geglaubt wird u quasi die falschen eliminiert werden. Da brodelt es. So ist das Leben.

        Strafe als Abschreckung? Schwierig.

      35. >Walli sagte am 27.04.2018 um 09:04 Uhr
        Die lustigen Lockvögel u die witzigen Galgenvögel,….
        Strafen dürfen nur Gerichte. …..
        Manches wird aber nie aufgeklärt, nie sanktioniert, weil es so gewollt ist.
        Da haben dann uU die nachfolgenden Generationen ihr Gschiss damit.
        Auch Vergangenheitsbewältigung geht jedenfalls nicht,
        wenn …. die falschen eliminiert werden. ….
        So ist das Leben.
        Strafe als Abschreckung? Schwierig.<

        Falls "Walli" den Pietro kennt, was scheinbar so ist,
        dann hat sie mit ihm Mitleid.

        "eliminieren",hmm, davor kommt "separieren" und davor "diffamieren", Walli kennt sich gut aus.

        Das was mich und viele andere betrifft, das läßt sich ganz
        einfach klären:
        §99 Abs.2 VwGO ist inkompatibel mit Art 103 Abs.1 GG.

        Zur Sache:
        In der Veröffentlichung des BGH in Strafsachen, dort im Band 2
        ist ab Seite 173 beschrieben was ein gesetzliches Standgericht
        ist und was nur das Gesicht eines gesetzlichen gerichts hat.

        Es ging dort indirekt um die Verfahren gegen Admiral Canaris
        – 1. Strafsent des BGH Entscheidung vom 12. Feb. 52 1 StR 658/51 -.

        Wenn man dem folgt, dann ist die Verweigerung vom Art 103 Abs.1 GG in einem Gerichtsverfahren ( Vorsache ) ein Indiz dafür, dass dieses Gerichtsverfahren kein gesetzliches ist. Wenn ferner andere Gerichte an diese Endentscheidung gebunden sind und zwar gegenüber Menschen, denen per Gesetz das rechtliche Gehör in der Vorsache verboten wurde, dann beugen sich die Richter der Endentscheidung
        dem Befehl aus dem Vorverfahren ohne Kenntnis der dortigen Sachlage.
        Das ist rechtswidrig und damit gesetzgeberische Willkür !

      36. Interessante Sache.

        Aber was macht eine NichtJuristin mit solchen Informationen?

        Wäre ich eine berühmte Schriftstellerin oder noch berühmtere und ehrgeizige Journalistin mit Option auf einen tollen Preis würde ich vermutlich darüber schreiben, wie sie, wer halt auch immer und im speziellen diffamieren, separieren und eliminieren lassen.

      37. Nein, ich kenne den Pietro nicht.

        Ich habe nur Erbarmen (Mutterinstinkt) mit Unschuldigen, denen Unrecht geschieht. Mit jenen, denen infam etwas unterstellt wird, das nicht richtig ist und denen massiver Schaden zugefügt wurde und wird.

    3. “Wieso lese ich nie, daß ein jugendlicher Messerheld allein wegen des Besitzes empfindlich bestraft wird?”

      Gute Frage!

      Gegenfrage: Wie viele Messer besitzen Sie? Wieso lese ich nie, dass Sie allein wegen des Besitzes empindlich bestraft wurden?

      1. Ganz einfach, Herr Prof. Fischer. Weil ich keine verbotenen Messer in meiner Küche besitze. Und die Anzahl der Messer ist vollkommen irrelevant, denn es gibt keine gesetzliche Obergrenze, ab der eine Straftat anzunehmen wäre. Das wissen Sie aber doch!?
        Interessant, daß Sie die Frage nicht beantworten können und statt dessen mit einer Gegenfrage aufwarten.

        Ich wage mal eine Antwort auf meine selbstgestellte Frage. Weil weder die Justiz noch die Politik ein Interesse daran haben, daß die umfängliche Dimension des Messer-Problems der Öffentlichkeit bewußt wird?

        Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Fischer,
        als ich zum ersten Mal ihre Rubrik “Fischer im Recht” las, war ich sehr angetan von Ihrer intellektuellen Schärfe. Ich las Ihre Zeilen stets mit Genuß. Machen Sie bitte dieses Bild nicht kaputt mit solchen Ihrem Niveau unangemessenen Antworten. Danke.

    4. Soviel geballte Intelligenz macht mich sprachlos. Fast.

      Der Pöbler YouRist:
      Sehr schlichte Denker argumentieren immer so, daß sie dem Diskussionspartner unterstellen, etwas nicht zu wissen. Ich habe getroffen, und getroffene Hunde jaulen.
      Natürlich ist klar, daß bei Jugendlichen, theoretisch bis 18-, praktisch bis 21-Jährigen, und seit noch nicht so langer Zeit auch bei mutmaßlich volljährigen 13-Jährigen, das Jugendstrafrecht gilt.
      Sie müssen mir jetzt nur noch die Frage beantworten, wie Sie Jugendliche oder auch “Jugendliche” davon abhalten wollen, mit (verbotenen!) Messern herumzulaufen, ohne zu sanktionieren. Offenbar aber finden Sie sich ab mit stets zunehmenden Messerattacken bis hin zu Tötungsdelikten. In Berlin allein 10 pro Tag!!!

      Fotobiene, die Hetzerin:
      Was Sie da unterstellen, ist unsäglich. Sie behaupten zu wissen, was ich will. Auf einem solchen intellektuellen Niveau steige ich nicht ein. Schämen Sie sich.

      Der Intellektuelle YouRist zu Leo Lepin:
      Sie hetzen, was das Zeug hält. Sie arbeiten ausschließlich mit Unterstellungen, um ihre Gegner zu diskreditieren. Bleiben Sie mal sachlich und argumentieren Sie, oder schweigen Sie.
      Natürlich gibt es Unterschiede in der juristischen Bewertung von Straftaten verschiedener Ethnien. Das ist längst in Gesetzesform gegossen von einem gewissen Heiko Maas. Ich habe darüber ausführlich mit einer Bundestagsabgeordneten diskutiert, die das zweierlei Maß verteidigt hat. Sie wissen immer noch nicht, wovon ich rede? Es geht um den “Haßparagraphen”, der eine härtere Bestrafung für die ethnische Mehrheit, also eben nur für Deutsche, vorsieht. Ein Migrant, der Sie absticht mit den Worten “Scheiß Deutscher”, wird von Gesetzes wegen weniger bestraft als ein Deutscher, der einen Migranten mit den Worten “Scheiß Türke” absticht.
      Soviel zu “gibt es keinen Unterschied nach Herkunft, Nationalität oder Ethnie!!”

      Meinen Dank an Lepin und Ekat, die beweisen, daß sie einen Kopf zum Denken haben.

      1. @ Klaus Kalweit

        Nein, ich schäme mich nicht, Herr Lehrer!

        “Sie behaupten zu wissen, was ich will.”

        Nein, Sie haben ja GESCHRIEBEN, was Sie wollen.
        Nur sind Sie offenbar nicht in der Lage zu verstehen, welche Konsequenzen Ihr Wollen in der Praxis hätte, was mich nur ein wenig überrascht.

        Was ihre Küchenmesser betrifft, habe ich natürlich unterstellt, sie könnten denen eines durchschnittlichen deutschen Haushalts gleichen.
        Natürlich kenne ich Ihre speziellen Ernährungsgewohnheiten nicht.
        Kartoffelmesser haben natürlich eine Klinge < 12 cm.

      2. Danke, @ mdeeg, das wäre auch meine Frage gewesen.
        Zusatzfrage an @ Klaus Kalweit:
        “Ein Migrant, der Sie absticht mit den Worten „Scheiß Deutscher“, wird von Gesetzes wegen weniger bestraft als ein Deutscher, der einen Migranten mit den Worten „Scheiß Türke“ absticht.”

        Hätten Sie neben dem mir unbekannten Gesetz vielleicht noch einen konkreten Beispielfall parat?

      3. @ Klaus Kalweit:
        Mit dem Niveau ist das wie mit dem Intellekt: Man hat es oder eben nicht; darüber braucht man nicht streiten, da mag sich ein jeder seine Meinung bilden.

        Je mehr Unsinn sie posten, desto deutlicher lassen Sie die Maske fallen.
        Das alte Lied von dem Mehr an Überzeugung als Ersatz für Wissen und Kompetez…

        Kleiner Tipp:
        Es ist Aufgabe der Justiz erwiesene Taten im Rahmen der Gesetze zu ahnden!
        Das “gesunde Volksempfinden” braucht dazu aber NIEMAND.

      4. @yourist

        Da Sie sich mit Niveau und Intellekt auskennen, können Sie zu 100% garantieren, dass dies in der Justiz, im Justizapparat (ich meine damit alle ProtagonistInnen) generell immer und überall ausreichend, ich meine wirklich gerade mal ausreichend vorhanden ist?

        Und wie sieht das dann denn dort mit Fehlern aus? Unterlaufen die mal einfach so, oder wird da absichtlich so manipuliert oder glauben manche Gott und Herrscher zu spielen sei einfach lässig? Oder? Oder was und wie sonst?

        Das gesunde Volksempfinden gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die sich zb dafür (oder dagegen) entscheiden (bewußt oder auch durchaus unbewußt)ein relativ gutes, sinnerfülltes und sozial verträgliches Leben zu führen oder anderen die Hölle zu bereiten, indem sie andere in Schach halten und quälen.

        Neulich musste die Freiwillige (!) Feuerwehr bei uns den Keller auspumpen, weil der Haupthahn (Sperrer)bei der Wasserleitung gebrochen ist, binnen Minuten war die Bude unter Wasser, und die waren 8 Minuten nach Anruf da, ca 7 km Anfahrt durch die Pampa. Die verdienen gar nichts, helfen aber. Warum eigentlich? Und diese Leute sind im Berufsleben ganz normale Hackler, für Großkopferte vermutlich intellektuell u niveaumäßig nicht passend. Für mich schon. Warum? Weil die sowas wie ein Ethos, ein Gewissen und den festen Willen zum sinnvollen Unterstützen haben u begreifen, dass ein Zusammenhalt nur funktioniert, wenn ALLE mitmachen, sich keiner absondert oder seine eigene Suppe kocht oder nur schaut wo er dem anderen wieder ein Hackl hinten rum reinhauen kann und zu Fleiß was antun kann, weil was interessiert das schon wen wie sich einer fühlt, wenn man ihn BEDROHT u ans Messer liefert. Und da, bei meinen Hacklern wird keiner gegen den anderen ausgespielt. Weil die sowas mit sich gar nicht machen lassen…und da wird zum Dankeschön auch keiner “hingerichtet”!
        ….
        ….

      5. @ cholerikerin67:

        Danke für den wunderbaren Beitrag über die Freiwillige Feuerwehr. Deren Einsatz kann man nicht zu viel erwähnen und loben.
        Habe ich lange selbst gemacht, lässt sich leider mit meinem Beruf nicht mehr vereinbaren.

        Was ihren übrigen Beitrag betrifft, sehen sich mich irritiert. Das Thema Intellekt und Niveau wurde mir von Klaus Kalweit aufgezwungen, der offenbar Schwierigkeiten hat damit klarzukommen, sein allenfalls partielles juristisches Laienwissen an Grenzen stoßen zu sehen.

        Woraus sie im Übrigen Anlass für ihre Manipulationsfrage oder dem Thema “Gott und Herrscher” schöpfen, bleibt im Dunkeln.

        Abschließend zu Klarstellung (nochmals – TF hat es bereits widerholt geäußert):

        Die Justiz nimmt nicht für sich in Anspruch fehlerfrei zu arbeiten. Das bestehendes System ist einigermaßen bewährt darin Fehler durch den Instanzenzug zu minimieren.
        Und das Laien mal eben in einem E-Mail-blog “systemische Fehler” oder noch unwahrscheinlicher konkrete Fehler in einem ihnen im Detail unbekannten Einzelverfahren auftun, ist so wahrscheinlich, wie ein geknackter Lottojackpot.

      6. @yourist

        Ich lobe gerne, wenn es was zu loben gibt, denn Lob stinkt nicht. Es ist wunderbar, wenn sie sich als ehemaliger Feuerwehrhauptmann nun selbst helfen können. Ich mach das nun auch so, vor allem was meine Wasser- und Feuerangst betrifft. Wegen der Messerangst überleg ich noch, ob ich zukünftig das anstrengende Messerabwehrtraining eher bleiben lasse und mir gleich eine ritterähnliche Vollschutzausrüstung zulege von Kopf bis Fuß. Zumindest würd ich dann von niemandem belästigt. Nicht mal angesprochen.Und auch von mir hätt jeder Ruh.

        Ansonsten lass ich alle anderen, die es nicht so haben mit der normalen Interaktion u meines Lobes, aber selbstredend ebenso meiner Neugier, Kommunikationsfreude und Kritik aus Wissensdurst nicht bedürfen gerne unantastbarste Götter sein, ob juristische, ärztliche, lehrerhafte, journalistische, moderatorische, politische, staatssekretärische usw – und bleib mehr bei mir, verneige mich nur ehrfürchtig vor soviel Intellekt und Expertentum, – so gut es mir eben gelingt. Denn meine Berufung ist das freiwillige Opfer, ich mach das auch wirklich gerne. Da bin ich dann ganz bei mir und fühl mich faktisch frei.

        Ahja, wegen dieser (Polizeilichen)Kriminalitätsstatistiken könnte man schon sagen, dass sie nichts über die Kriminalitätswirklichkeit aussagen kann. Sondern nur dokumentiert, es wird das Registrierungsverhalten der strafrechtlichen Kontrollinstanzen ausgedrückt. So hab ich das mal verstanden. Aber das weiß ja eh jedes Kind. Auch jede Starjournalistin u Starmoderatorin u jeder Starpolizist und Staranwalt auch.

    5. @ Leo Lepin:

      Ich schrieb “offensichtlich”, das ist demnach eine Vermutung keine Behauptung.

      Dass sie hingegen unsachlich schreiben, muss ja eine Ursache haben. Eigene Erfahrung wird es nicht sein, auch wenn es als “Meinung” verbrämt wird. Nur kann man ja selbst nicht Erfahrungen machen, die anschließend allgemeingültig sind.

      Außerdem sollte man – wenn man diskutieren will – immer schön differenzieren. Der Staat setzt sich nämlich aus so einigem zusammen und Justiz ist nicht gleich Politik ist nicht gleich Polizei usw.

      Und weil bspw. Unterscheide zwischen dem G 20-Protesten und gewalttätigen Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte wahrgenommen werden, heißt das noch lange nicht, dass die Justiz unangemessen unterscheidet in der Verfolgung und Ahndung.
      Eher ist es im Übrigen umgekehrt.
      Nämlich dass der Staat linker Gewalt entschiedener begegnet, weil diese sich gegen das staatliche Gewaltmonopol, die Polizei und gesellschaftliche Repräsentanten richtet. Da fühlt sich der Apparat direkt angegriffen.

      Wenn hingegen ein paar kleine syrische Mädchen und Jungs von Molotow-Cocktails sächsischer H8interwäldler getroffen werden, muss man mit den armen Tätern ja Verständnis haben, schließlich leben die ja von Hartz IV, haben es schwer in der sterbenden Provinz und fühlen sich von Flüchtlingen bedroht — gell?

      Übrigens, was hat das eigentlich mit dem Thema noch zu tun?

      Vielleicht nur soviel, dass es bei diesen Hinterwäldlern genau dieselbe Denke der unterprivilegierten ist, die einfach auch jemand zum treten und Frustablassen unters ich haben wollen. Die haben einen Anspruch auf Angst, auch wenn sie konstruiert und selbst herbei geredet ist.

      Komischerweise haben ja gerade die Menschen im tiefsten Sachsen die größte Angst vor Fremden, die quasi gar keine in ihrer Umgebung haben. Ist genauso wie mit den Messern – meistens fürchten sich diejenigen am Meisten, die den wenigstens Anlass haben. Aber der Fantasie ist ja keine Grenze gesetzt.

  37. In ganz Europa, dort wo Statistiken vorliegen, nehmen Messerattacken drastisch zu. Sei es in Österreich oder in London, die Stadt die New York in der Anzahl der Mörder im Jahr 2018 bis jetzt überholt hat (durch eben jene Messerstechereien).

    Leider gibt es in Deutschland keine Statistik dazu, Herr Fischer. Das könnte man ändern, ist politisch aber vielleicht nicht gewollt. Genauso wenig wie z.B. die Erwähnung des Migrationshintergrundes bei Opfern und Tätern in der PKS.

    Hier noch ein paar Zahlen zu Delikten, die große mediale Aufmerksamkeit bekommen :

    Bei 14,9 % der Vergewaltigungen sind “Zuwanderer” tatverdächtig, 38,8 % nichtdeutsch (nach Pass). Migrationshintergrund wird nicht seperat erfasst.

    Bei 14,9 der Gefährlichen und Schweren Körperverletzung sind “Zuwanderer” tatverdächtig, 37,6 % nichtdeutsch. 2014 lag der Anteil bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen noch bei 27 %.

    Ein ähnliches Bild zieht sich durch die gesamte Kriminalitätstatistik.

    Aber was antworte ich überhaupt. Ihnen geht es ja nur darum zu relativieren. Eigentlich ist sowieso alles nur eingebildet. Einzelfälle, nicht der Rede wert.
    Und liegt alles nur an den schlimmen, schlimmen sozialen Umständen der armen, armen Tätern.

    1. 1) Also eines stimmt einmal ganz wirklich: Mir geht es darum zu RELATIVIEREN.
      Das Wort bedeutet nicht “Verharmlosen”, sondern: Ins-Verhältnis-Setzen”. Das ist eine gute Sache. Das Relatuivueren wird übbriogens auch jeden tag von denen bgemacht, die sagen, dass der “Migrationshintergrund” einmal “verglichen” werden muss mit diesem oder jenem.

      2) Nur falls Sie es nicht wissen: ich selbst habe auch einen Migrationshintergrund. Also Vorsicht!

      3) Was die Anzahl der Asylbewerber in Deutschland nun mit der Anzahl der Messer in New York zu tun hat, habe ich noch nicht ganz verstanden. Bitte erklären Sie das nochmal!

      4) Richtig ist, dass es “keien Statistik dazu” gibt. Das ist übrigens das THEMA meines Textes! Wie so das “politisch nicht gewollt” sein sollte, ist ein geheimnis ihres Kommentars: Da es ja erst kürzlich asufgetretenm sein soll, KONNTE es ja noch gar nicht statistisch erfasst werden. Nun wird überall (politisch) gefordert, dass man es statistisch erfassen soll – Wie kommen Sie da darauf, dass es “nicht gewollt” ist?!
      Wenn im jahr 2019 in New York die Anzahl der tot-GETTRETENEN Opfer ansteigt: Watr es dann in Deutschland 2017 “politisch gewollt”, die Verwendung von Turnschuhen zur gefährlichen Körperverletzung nicht gesondert in der Statistk auszuweisen?´

    2. @”James”

      Könnte es sein, daß Sie einen Migrationshintergrund haben?
      Nicht nur Ihres Namens wegen.
      Sondern der deutschen Geschichte wegen.
      Kennen Sie die?
      Wie meinen Sie – so gefühlt – sieht es mit den Tatverdächtigen schwerer Verbrechen “mit Migrationshintergrund” seit – sagen wir – seit dem Jahre 375 aus?
      Oder wollen Sie Ihre Statistik so weit doch nicht ausdehnen, weil… ja, warum eigentlich?

      Kennen Sie die Täter-Statistik der ersten Hälfte des 20. Jhdts.: Täter deutsch mit Migrationshintergrund (ohne Paßvermerk) – Opfer deutsch mit Migrationshintergund (mit Paßvermerk) vs. umgekehrt?
      Sollten Sie sie nicht kennen, empfehle ich Ihnen, sich damit zu befassen.
      Nicht nur der Statistik wegen.

    3. Das Messer ist angeblich zwar ein Symbol für Männlichkeit, Frauen haben allerdings auch männliche Anteile in sich, deshalb gibt es ja auch Messerinhaberinnen und Messerstecherinnen. Freud sprach gar von einem phallisch-sexuellem Symbol, was ich für gar nicht übertrieben halte, da ich beispielsweise meinen elitären, hochqualitätiven, sauteuren Küchen-Messerblock zwar weder mit einem Phallus, noch mit Sex in Verbindung bringe, sondern mit Nahrungszubereitung, aber vor allen anderen Dingen und wegen all dem muss man essen als Grundlage.
      Das Messer ist ein Werkzeug und zugleich eine Waffe, aber ich hab noch nie gehört, dass man es zur Selbstverteidigung einsetzen dürfte. Ob das ein Zuwanderer ist, oder ein Abwanderer oder sonstiger Typ oder Typin, ist wurscht. Wurscht ist nicht, wenn man plötzlich so tut als wäre das alles was neues u noch nie da gewesenes, weil halt bei manchen der Feitl das Hirn ersetzt.

  38. Angst, die durch bewußte und gezielte Meldungen, (ob wahr, unwahr, richtig, falsch), geschürt wird bzw entsteht, macht zumindest einerseits gefügig und andererseits unzufrieden. Da kann man schon ganz schön was erreichen und die Schafe gut lenken.

  39. Warum man da wohl bis 2010 zurück musste? Ob das an der Senke liegt, die in der Entwicklung der Gewaltdelikte seit 2010 zu sehen ist, die 2016 abrupt beendet wurde? Hm.

    1. Ich befürchte der Herr Röhle hat den Text von TF nicht wirklich verstanden. Oder er tut nur so? Nein, wohl eher nicht. Wahrscheinlich ist er vor lauter Messerängsten schon so fertiggefahren, dass er sich in einem erregenden Szenario von Vernichtungsfantasien befindet. Da gibt es aber anständige Hilfen.

  40. Was will uns der der Herr damit sagen?Alles nicht so schlimm.

    Anscheinend ist der Herr unfähig das Gesamtbild zu sehen.Wenn ich statistisch gesehen fast 300 Jahre warten muss bis man bei mir Eiinbricht vergisst der Herr das all die anderen Straftaten.Na und wie lange muss man dann warten,na?
    Hey und wie lange muss eigentlich eine Frau in Südafrika warten bis sie Vergewaltig wird?Na wissen sie es?

    Und was Morde etc. angeht.
    Erster Mord den ich mitbekam ein T. an seiner deutschen Lebensgehährtin,2ter Mord-Rus. Einwanderer an an Pol. Einwanderer.
    Mordversuch-Türkin an ihrem Mann weil er Fremdging.Alle 3 Sachen im Umkreis von 1km.
    Von Jugendlichen T. ins Koma gerprügelt weil der Mann sagte sie sollen den Hund in Ruhe lassen.
    Einem Bekannten mehrere Messerstiche versetzt(ohne Grund)-Täter ein A.(log sofort bei der Polizei es sei ein Nazi).
    Gruppenvergewaltigung T.
    Dutzende Überfälle=Multikulti Gruppe.

    Komischerweise haben solche Taten hier Deutsche noch nie begangen.

    505 Kriminalstatistiken damit sich jeder ein eigenes Urteil bilden kann.
    https://luegenpresse2.wordpress.com/2016/10/16/statistiken-die-politiker-und-presse-immer-wieder-leugnen/

    1. Als stellvertretendes Opfer haben Sie ja offensichtlich genügend über Beispiele gehört und haben deshalb ein erhöhtes Bewußtsein für Verletzlichkeit. Das ist sicher verständlich, vor allem, wenn man sich intensiv damit befasst, zugleich stellt sich die Frage für wen Sie als geeignetes Opfer in Betracht kämen.

    2. Danke an dieser Stelle für diesen wirklich ebenso ausgewogenen wie qualifizierten Beitrag.

      Abgesehen davon, dass in der zweiten Hälfte offenbar der Satzbau doch arg ramponiert war. oder mangelt es mir da einfach an Sprachverständnis?
      Ich bin ja eigentlich nicht so pingelig, aber wenn es um die Thematik Ausländer geht und man da offenbar irgendeine niederschwellige Botschaft transportieren will, sollte man schon in der Lage sein, sich in der Sprache der Dichter und Denker halbwegs verständlich auszudrücken…

      Ansonsten zwei Anmerkungen, die sie zur Kenntnis nehmen oder einfach wie alles, das nicht in ihr selbstgestricktes Weltbild passt, als fake antun können:

      1. Aus Jahrzehntelanger Praxis weiß ich, dass ein Großteil der Sexualstraftaten von Einheimischen begangen werden. Die von ihnen aufgezählten Beispiele können genauso gut von Deutschen (oder für sie Bio-Deutsche) begangen werden. oder glauben sie ernsthaft das Mordmotiv Eifersucht wurde importiert? Jugendliche Gewalttaten, mit oder ohne Messer gibt es seit es die BRD gibt. Das von ihnen beobachtete Phänomen hängt schlicht damit zusammen, dass es überproportional mehr junge Migranten als junge deutsche Männer gibt.
      Vergleichen sie einfach mal die Quote von Straftaten unter Deutschen Männern über 60 und Türken in Deutschland über 60.
      Sie werden verwundert feststellen, dass die Türken da deutlich rechtschaffener leben.

      2.
      Sensationell ist der von ihnen verlinkte Satire-Blog.
      Besser kann man doch gar nicht die Argumente der rechten Propagandisten auf die Schippe nehmen als so!
      Besonders schön die Stelle, wo der Autor darauf hinweist, das die offiziellen Statistiken verfälscht sind, weil sei beispielsweise vergessen, Taten von bisher einen Monat in Deutschland klebenden Migranten auf einen Jahreszeitraum hoch zu rechnen. Zum schießen!
      Wer so rechnet, belegte in der Schule aber einen Förderkurs für Mathematik 🙂

      Ich hätte da ergänzende Vorschläge:
      Wie wäre es die gar nicht selten erfassten Straftaten von durchreisenden Ausländern, die dann ja nur einen Tag in der BRD waren, einfach mit dem Faktor 365 zu multiplizieren um die Realität abzubilden?

      Oder wenn der durchschnittliche Mann in Deutschland (Stand 2015) 45 Jahre alt war, muss ich dann die Taten der Anfang 20jährigen verdoppeln?

      Bliebe zum Schluss dass Mysterium wie ich statistisch zutreffend mit Abweichungen eines Täters vom durchschnittlichen Körpergewicht oder der durchschnittlichen Größe (noch leicht zu berechnen) und vor allem vom Durchschnitt bei Haar- und Augenfarbe umgehen sollte?

      Fragen über Fragen, die aber deutlich zeigen, dass die Statistiken der Politiker gelogen sein MÜSSEN…

  41. Was sagen Sie eigentlich zu den Vorkommnissen der vergangenen Tage in Hamburg, Fulda, Rendsburg…? Und ganz frisch nochmal Hamburg? Alles so wie früher? Nur besorgte Bürger, die jetzt nervös werden?

      1. Dass Manipulation, also Lenkung, Beeinflußung, Steuerung so ziemlich alles ist im Leben, selbst jede Kommunikation wenn man so will, ist aber auch keine große Neuigkeit.

        Aber was ist mit gezielter Täuschung? Und was ist mit den Spielen mit der Angst?

    1. Die Frage verstehe ich schon nicht.

      In Fulda wurden Steine und ein Knüppel eingesetzt – sind das Messer im weiteren Sinn?

      Und ist jetzt jede Tat ein Beleg dafür, dass alles immer schlimmer und mehr wird?

      Ich habe aus eigenem Erleben auch Taten brutaler Gewalt, auch im öffentlichen Raum schon vor 2015 in Erinnerung – von Ausländern wie von Deutschen.

      Was sagt denn der Einzefall aus?
      Auch in Münster war es eine schlimme Tat!

      Das einzige was sich ändert, ist die öffentliche Wahrnehmung durch die Medienaufmerksamkeit. Wenn ein Mann aus Eifersucht seine Frau tötete, war das vor 10, 20 Jahren keine “Breaking news” und kam nicht in die Tagesschau.
      Heute ist das anders und dennoch sind die Zahlen bei Tötungsdelikten seit langem stabil…

      1. “sind die Zahlen bei Tötungsdelikten seit langem stabil…” Woher leiten Sie dies ab?

        Und zu Münster kann ich nur sagen: Dieser Mistkerl ist keinen Deute “besser” als messerstechende Menschen mit Migrationshintergrund, nur für Sie nochmal. Fulda habe ich nur aufgelistet, weil es in dieser Debatte eigentlich doch genau darum geht: Die einen (wie ich) sehen den sozialen Frieden durch die massive Migration (die man im allgemeinen Sprachgebrauch eigentlich Asyl nennen sollte, da es aktuell genau um diese Menschen geht) gefährdet, die anderen meinen, dass alles tutti ist und die Gesellschaft sich eher zum Guten verändert. Da ist der Graben. Wer hat nun Recht? Kann man die Kritiker einfach als Dumme und Besorgte abstempeln, die einfach zuviel Angst haben? Ich weiß es nicht. Meine Meinung ist gebildet und fußt auf meinem mir zur Verfügung stehenden Menschenverstand und wie ich die vorliegenden Zahlen in Hinblick auf Verbrechen gegen Leib und Leben interpretiere – mehr nicht.

      2. @ Floh:

        Na dann zitiere ich einfach mal zu ihrem Bild mit dem Graben:
        ” Dass die Medien (…) von einer Zunahme der Gewalt schreiben, ist angesichts eines Mord-Rückganges von 1993 bis 2015 auf fast ein Drittel des Ausgangsniveaus eine Verdrehung der Tatsachen. In der am Anfang zitierten Befragung wird die Bevölkerung zur Einschätzung der Kriminalitätsentwicklung in den letzten zwei bis drei Jahren gefragt und vermutet eine Verschlechterung der Sicherheitslage. Diese Einschätzung ist falsch; in den letzten drei Statistikjahren 2011-14 vor dieser Umfrage gehen die Mordfallzahlen von 614 auf 555 zurück. Der Rückgang der Mordfälle von 1993 1468 auf 2015 nur noch 565 um 62%, der auch inklusive des Berlin-Attentates im Jahr 2016 in seiner Größenordnung Bestand haben dürfte, ist ein beeindruckender Kriminalitäts- und Gewaltrückgang, der von den Medien allerdings umgekehrt verbreitet und deshalb von der Bevölkerung falsch rezipiert wird. ”

        Zusammengefasst:
        Es geht nicht um dumm oder Nicht, sondern um manipuliert und manipulierbar!
        Bad News verkaufen sich eben besser…

      3. Man sollte es den medien verbieten schlechte Nachrichten u überhaupt alles manipulative Zeugs zu senden. Dann wird die Messerangst, sonstige Angst und diverse andere Befürchtungen gleich weniger.

      4. PKS NRW 2017, Seite 37, Tabelle 12:

        Anteil nichtdeutscher TV in 2017 am Delikt “Mord und Totschlag”: 43,3%, Vorjahr: 38,0%

        Seite 40, Abbildung 24 weist Zuwanderer- TV inkl. und ohne ausländerrechtliche Verstöße auf.

        Die bundesweite PKS warte ich noch ab und würde dann hier nochmal das Gesamtbild diskutieren wollen.

        Zu der Entwicklung von Mord und Totschlag insgesamt bis 2015 hätte ich gerne eine Fortschreibung gesehen, die bis Ende 2017 reicht. Habe nichts dazu finden können.

      5. @ floh:

        Und was genau sagt jetzt der Anteil der VERDÄCHTIGEN mit ausländischen Wurzeln aus?

        Haben sie auch zahlen, die etwas über die Verurteilten sagen können, oder setzen wir mal eben ganz rechtsstaatlich Verdächtige mit Tätern gleich?

        Und was spielt es für das Opfer für eine Rolle, ob der Täter Inländer oder Ausländer, legaler Migrant oder Illegaler oder sonst was war?
        Nur für den Fall, dass hier solche “Argumente” angedacht werden sollten, wie durch die unbegrenzte Zuwanderung im Rahmen der Flüchtlingskrise sei man als Inländer zunehmend gefährdet Opfer von Mord und Totschlag zu werden, gleich vorweg: Das ist dummes Zeug.
        Dafür brauchen sie sich nämlich nur den Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln unter den Opfern anzusehen und sie werden feststellen, dass zu einem sehr großen Anteil ausländische Täter auch ausländische Opfer wählen. Mit anderen Worten:
        Das Risiko für die Inländer ist gerade nicht gestiegen – das will man bloß politisch motiviert ständig suggerieren.
        Nur ist es eben so, dass der Import fremder kultureller Konflikte und archaischer “Konfliktlösungsstrategien” in der Regel auch die Opfer importiert, so dass es für die Gesellschaft mit und ohne Migration keinen Unterscheid macht…

      6. @Yourist

        Danke, dass Sie es noch mal so erklärt haben, wie es auch für uns Jugendliche verstehbar ist.
        Damit kann man dann auch in Schulaufsätzen zu kritischen Themen oder in Diskussionen argumentieren, auch wenn es beispielsweise Lehrerinnen (die sich nur all zu gerne als Opfer der bösen männlichen Schüler sehen), die dann sowieso auf “allem Männlichen” rumdreschen müssen, nicht begreifen wollen. Wir Jungs lassen uns dennoch nicht gegeneinander ausspielen…

  42. Es ist ja bereits verboten, Menschen zu verprügeln oder zu erstechen. Offensichtlich interessiert dieses Verbot einen Messerstecher nicht.
    Messer nun zu verbieten bringt ebenso wenig. Wenn das eine Verbot nicht interessiert, interessiert dann auch das Verbot, ein Messer zu tragen, nicht.

    Gegängelt wird damit mal wieder nur der rechtschaffene, arbeitende Bürger, der wegen seines Offizier-Taschenmessers sich dann eine Vorstrafe eintritt. Der gemeine Pöbel, der sich gegenseitig absticht, wird das so oder so weiterhin tun.

    1. Das klingt zwar etwas zynisch, ist aber weitgehend richtig. Das ist auch ein mir äußerst sauer aufstoßender Punkt bei all diesem “Sicherheitsgeschwätz”! Viele Maßnahmen tragen wenig bis nichts zu einer tatsächlichen Verbesserung der Sicherheit bei, bringen aber haufenweise Unannehmlichkeiten für die “unbescholtenen” Bürger mit sich. Darüberhinaus wird teilweise das Sicherheitsgefühl durch verstärkte Sicherheitsvorkehrungen GEMINDERT – es tritt also paradoxerweise das Gegenteil des gewünschten Effekts ein…

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