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36 Prozent Plus: Dropbox springt bei Börsendebüt auf Bewertung von über 12 Milliarden Dollar

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Furioser Börsenstart von Dropbox: Der Cloud-Speicher-Dienst hat gestern an der Wall Street ein überaus erfolgreiches Debüt hingelegt. Dropbox-Aktien schossen in der Spitze um 50 Prozent nach oben verzeichneten zum Handelsende bei 28,48 Dollar immer noch ein Kursplus von 36 Prozent. Lohn der furiosen Rally: Am Ende des ersten Handelstages wurde der File-Hoster nun schon mit 12,44 Milliarden Dollar bewertet.

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Ausrufezeichen an einem Handelstag zum Vergessen: Während die Technologiebörse Nasdaq gestern in den Ausverkauf überging, konnte Dropbox einen massiven Kurssprung zum Börsendebüt verzeichnen.

Nachdem die Anteilsscheine zeichnungswilligen Anlegern noch nach einer Anhebung der Preisspanne zu 21 Dollar zugeteilt worden waren, schossen Dropbox-Aktien gestern zum Debüt an der Wall Street sofort auf 29 Dollar.

Bewertung von 12,44 Milliarden

Nach Kursausschlägen von in der Spitze bis auf 31,60 Dollar beendeten Dropbox-Aktien schließlich den ersten Handelstag bei 28,48 Dollar immer noch mit einem Plus von knapp 36 Prozent. Lohn der furiosen Rally: Am Ende des ersten Handelstages wurde der File-Hoster nun schon mit 12,44 Milliarden Dollar bewertet.

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Gründer und CEO Drew Houston kann sich damit hinsichtlich der Bewertung deutlich über der letzten Finanzierungsrunde von 2014 freuen, als der Filehoster noch mit zehn Milliarden Dollar bewertet wurde. Gleichzeitig erlöste Dropbox 756 Millionen Dollar an frischen Mitteln. Es war der größte Börsengang eines Internetunternehmens seit Snap vor einem Jahr.

Weiter Verluste in Höhe von 111 Millionen Dollar

Dabei fielen die Signale an potenzielle Aktienzeichner nach der veröffentlichten Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr unterdessen gemischt aus. Einerseits kann CEO und Gründer Drew Houston anhaltend hohes Umsatzwachstum ausweisen: So konnten die Erlöse 2017 im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 31 Prozent von 845 Millionen auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden.

Gleichzeitig operiert Dropbox notorisch defizitär: Auch im vergangenen Geschäftsjahr fielen happige Verluste von 111 Millionen Dollar an, die allerdings deutlich geringer waren als in den Vorjahren, in denen das Minus noch 210 bzw. 345 Millionen Dollar betragen hatte. Dropbox selber warnte im Börsenprospekt, dass dieser eine „Geschichte von Verlusten“ aufweise und man möglicherweise nicht die Profitabilität erreichen oder halten könne.

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