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Von wegen Social-Media und Google: Für ihre Recherchen setzten Journalisten noch immer auf persönliche Gespräche

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Wie recherchieren Journalisten in Zeiten Google, Social Media & Co.? Dieser Frage nähert sich Newsaktuell in einer aktuellen Studie. Bei der Frage nach den am häufigsten genutzten Quellen liegt das persönliche Gespräch noch immer weit vor allen digitalen Hilfsmitteln.

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Ausgangsfrage der Untersuchung war es herauszufinden, wie Journalisten im Jahr 2018 recherchieren. Bei den Quellen liegt das persönliche Gespräch an Position eins, gefolgt von Pressemeldungen und der Vor-Ort-Recherche. Auf Position vier folgen Suchmaschinen und erst auf Rang zehn dann Social Media.

Im Vergleich zu den Ergebnissen aus dem Jahr 2016 zeigt sich allerdings, dass Social Media, die Quelle mit dem größten Zuwachs ist. Zudem nahm die Nutzung von Presseportalen und Unternehmenswebsites zu. Seltener greifen die Journalisten auf ihrer Suche nach Informationen dagegen auf Suchmaschinen und Telefoninterviews zurück.

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Die Hamburger fächerten zudem die Social-Media-Frage noch nach der Beliebtheit der einzelnen Plattformen auf. Dabei führt Facebook vor YouTube, Twitter und Xing. An dieser Stelle sei jedoch anzumerken, dass sich die Suchfunktion von Facebook kaum für wirkliche Recherchen nutzen lässt. 

Bereits zum vierten Mal führte Newsaktuell die anonyme Befragung über das Rechercheverhalten durch. Interessant sind auch die Antworten auf die Frage, welche neuen Technologien in den nächsten Jahren für die redaktionelle Arbeit an Bedeutung gewinnen werden. Am häufigsten wurde mobiler Journalismus genannt, vor Datenjournalismus und Live-Video. Der aktuelle Audio-Trend hin zu intelligenten Sprachsteuerungssystemen schlägt sich in den Resultaten noch nicht so stark nieder. Nur 17,5 Prozent sehen darin einen immer wichtiger werdenden Faktor.

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