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Dropbox strebt mit einer Bewertung von bis zu 8 Milliarden Dollar nächste Woche an die Börse

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Dropbox hat heute seine Details zum bevorstehenden Börsengang konkretisiert. Der Cloud-Speicher-Dienst will beim Börsengang bis zu 648 Millionen Dollar an frischen Mitteln erlösen und strebt eine Bewertung zwischen 7 und 8 Milliarden Dollar an. Damit bleibt der 2007 gegründete Filehoster deutlich unter dem Bewertungsniveau bei seiner letzten Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Milliarden Dollar. Dropbox-Aktien dürfte an der Technologiebörse Nasdaq bereits Ende der kommenden Woche gehandelt werden.

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Es wird ernst. Zwei Wochen nachdem Dropbox bei der amerikanischen Börsenaufsicht den Antrag auf Börsenzulassung – das sogenannte „S1 Filing“ – eingereicht hat, konkretisiert der elf Jahre alte Cloud-Speicher-Anbieter nun seine Rahmendaten, zu denen interessierte Anleger Aktien zeichnen können.

Unter dem Tickersymbol „DBX“ strebt der Filehoster mutmaßlich bereits Ende der kommenden Woche an die Technologiebörse Nasdaq. Anleger können Aktien ab jetzt im Rahmen des Bookbuildings zwischen 16 und 18 Dollar zeichnen.

Börsenbewertung 20 Prozent unter der letzten Finanzierungsrunde

Damit steht gleichzeitig fest, dass Dropbox zunächst nicht mit der Bewertung der letzten Finanzierungsrunde von 2014 an die Börse strebt, als der Filehoster noch mit zehn Milliarden Dollar bewertet wurde. Auf Basis eines Ausgabekurses von 18 Dollar wird der Cloud-Speicher-Anbieter, der bis zu 36 Millionen Aktien platziert, nämlich mit maximal 8 Milliarden Dollar bewertet und würde einen Emissionserlös von 648 Millionen Dollar erzielen.

Zudem gab Dropbox in einem aktualisierten Antrag zur Börsenzulassung bekannt, dass sich Cloud-Computing-Anbieter Salesforce mit einem Investment von 100 Millionen Dollar auf Basis der neuen Bewertung beteiligt.

Weiter Verluste in Höhe von 111 Millionen Dollar
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Die Signale an potenzielle Aktienzeichner fallen nach der veröffentlichten Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr tatsächlich gemischt aus. Einerseits kann CEO und Gründer Drew Houston anhaltend hohes Umsatzwachstum ausweisen: So konnten die Erlöse 2017 im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 31 Prozent von 845 Millionen auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden.

Gleichzeitig operiert Dropbox notorisch defizitär: Auch im vergangenen Geschäftsjahr fielen happige Verluste von 111 Millionen Dollar an, die allerdings deutlich geringer waren als in den Vorjahren, in denen das Minus noch 210 bzw. 345 Millionen Dollar betragen hatte. Dropbox selber warnte im Börsenprospekt, dass dieser eine „Geschichte von Verlusten“ aufweise und man möglicherweise nicht die Profitabilität erreichen oder halten könne.

 

 

 

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