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OMR-Festival-Chef Westermeyer: „Ohne den Mittelstand wäre Wachstum nicht möglich”

Philipp Westermeyer verlegt das OMR Festival im kommenden Jahr in den Mai
Philipp Westermeyer verlegt das OMR Festival im kommenden Jahr in den Mai Foto: OMR

Das Online Marketing Rockstars (OMR) Festival steht vor der Tür: Am 22. und 23. März treffen sich Entscheider rund ums Thema Digital Marketing in den Hamburger Messehallen. Philipp Westermeyer, Gründer und Macher des Festivals, erwartet in diesem Jahr rund 40.000 Besucher. Im Interview mit MEEDIA spricht er über den Ansatz des Festivals, die Bedeutung des Mittelstands und warum selbstbestellende Kühlschränke eine Zukunftsvision sind.

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Das Gespräch führten Georg Altrogge und Thomas Borgböhmer

Philipp, was ist der Unterschied zwischen dem diesjährigen Festival und den Vorjahren?
Dieses Festival ist nochmals größer. In der Messe gibt es jetzt zwei Bühnen, letztes Jahr hatten wir nur eine. Ich würde auch sagen, dass gerade das Programm auf den Messebühnen extrem hochkarätig ist, insbesondere wenn man die Ticketpreise betrachtet. Es gibt zwei Tage lang Programm und über hundert Masterclasses für 35 Euro.

Die Messe hat innerhalb weniger Jahre eine steile Kurve hingelegt, gerade was die Besucherzahlen angeht. Wo soll sie langfristig hingehen?
Das fragen wir uns jedes Jahr aufs Neue. Jedes Mal, nachdem wir geguckt haben, wie es denn war, wie zufrieden die Aussteller sind, wie zufrieden unsere Besucher sind, ziehen wir Bilanz. 100.000 Besucher zu fordern, hat keinen Sinn. Das habe ich zwar in der Vergangenheit mal gesagt, aber daran einfach festzuhalten, koste es was es wolle, bringt nichts. Man muss schon schauen, wie das Feedback auf das Produkt tatsächlich ist. Und so entscheiden wir Schritt für Schritt. Es ist jetzt für uns wichtig, die 40.000 vielleicht leicht zu übertreffen. Damit sind wir dann global wahrnehmbar, sozusagen in der Champions League.

Über die Jahre hat das Festival die Kritik begleitet, dass zu wenig Entscheider, zu wenig relevante Marketing- und Markenleute da sind. Was sagst du dazu?
Ich habe das mal lustig kommentiert, dass ich mir gar nicht sicher bin, ob alle, die das kritisieren, erkennen können, wie die Entscheider heutzutage aussehen. Relevante Marketingleute sind häufig nicht zu erkennen, weil sie leger unterwegs sind, Anfang 30 sind und man denkt, das sei irgendein Einsteiger. Dabei hat der Riesenbudgets. Außerdem hat sich die OMR über die Jahre total gewandelt. Alleine wenn man sich das Programm anschaut und wer auf den Panels spricht. Das machen die nicht ausschließlich für 25-Jährige. Zudem bleiben uns fast alle unsere Kunden treu. Ich weiß nicht, wie man es noch beweisen sollte, außer mit dem Wachstum oder dem Hinweis, dass man Leute anders bewerten muss als vor zehn Jahren.

Wie haben sich denn die Themen gewandelt?
Es geht jedes Jahr um digitales Marketing. Dazu kommen immer neue Aspekte, 2018 beispielsweise die Themen Voice oder Künstliche Intelligenz. Als wir angefangen haben, ging es noch stark um SEO. Vor ein, zwei Jahren war Instagram groß. Alle Themen bleiben uns erhalten, aber der Kanon an Themen wird immer größer. Das ist unter anderem der Grund, warum wir wachsen. Wir wachsen nämlich nicht, weil wir Zauberer sind. Wir wachsen, weil der ganze Bereich relevanter wird, weil die Themenvielfalt größer wird und weil das Interesse an Digitalmarketing in der Gesellschaft zunimmt.

2018 hat das Festival über 300 Speaker und ebenso viele Aussteller. Was sollen die Besucher von der Messe mitnehmen?
Wir versuchen drei Aspekte abzubilden: Das eine ist die kommerzielle Vernetzung, im Sinne von Kunden- und Partnergewinn. Das zweite ist, sich zu informieren und was zu lernen. Und das dritte ist Inspiration: Das kann eine OMR-Party mit Freunden sein, mit Partnern oder mit Geschäftskollegen. Aber das kann auch ein starker Vortrag sein, der einen begeistert.

“Im ganzen Leben wachsen die Bereiche Business und Privates zusammen”

Haben du und deine Kollegen nicht manchmal das Gefühl, dass die Marketingwelt viel zu kompliziert ist, um sie zu verstehen?
Also ich stelle schon fest, dass sie kompliziert ist. Das Gute in meinem Fall ist, dass ich relativ früh in dieses Feld reingerutscht bin, mit SEO-Seiten angefangen, über die Jahre unternehmerisch mitgemischt und eine Technologiefirma gegründet habe. Womöglich fällt es mir daher etwas einfacher als Leuten, die aus dem klassischen Marketing kommen. Es ist natürlich trotzdem anstrengend, auf der Höhe zu bleiben.

Du sprichst das Verhältnis schon an: Digitales Marketing versus klassisches Marketing. Wie entwickeln sich diese Bereiche aus deiner Sicht?
Es gibt fast keine richtige Grenze mehr. Mittlerweile ist alles eins geworden. Wenn man Werbung im Fernsehen sieht, werden über Stunden nur Webseiten beworben. Das ist eigentlich Digitalmarketing. Mit Plakaten ist es ähnlich, auch die werden digitaler. Es gibt Messverfahren, wie man Fernsehwerbung performancemäßig und Plakate in Echtzeit ausspielen kann.

Auch ein Kennzeichen anderer Messen wie der South by Southwest im texanischen Austin ist, dass sie als Festival inszeniert werden, ähnlich wie das OMR. Ist das der Trend in der Branche?
Das glaube ich auch. Und dafür gibt es einen Grund: Im ganzen Leben wachsen die Bereiche Business und Privates zusammen. Es geht darum, eine ‘gute Zeit zu haben’. Wenn man sich anschaut, wie der Campus von Google, Facebook oder auch die Zentralen vieler deutscher Firmen heutzutage gestaltet sind. Zudem bekommt man geschäftliche und private Mails auf sein Smartphone. Die Dinge wachsen zusammen, mit allen Vor- und Nachteilen, die damit einhergehen. Und so ist das bei uns auch, keiner sagt: „Das ist jetzt von 8 bis 17 Uhr Business, danach gibt’s ein Kännchen Kaffee und alle gehen nach Hause.“ Stattdessen wird das Leben ganzheitlich angesprochen. Kann sein, dass das dem Zeitgeist entspricht. Wir machen das seit Jahren.

Das zentrale Event der Marketingbranche ist die Dmexco, die zuletzt einige personelle Schwierigkeiten hatte und seit Anfang des Jahres vom einem neuen Führungstrio geleitet wird. Wo steht dein Festival im Vergleich?
Bei den Besucherzahlen sind wir in diesem Jahr ungefähr gleich. Vielleicht werden wir sogar ein ganz kleines bisschen größer, inhaltlich gibt es ebenfalls Überlappungen. Am Ende gibt es aber auch viele Unterschiede: Angefangen beim Termin über den Ansatz der OMR als Medienmarke gegenüber einer historisch gewachsenen klassischen Messe bis hin zur Internationalisierung. Dort ist die Dmexco mit Blick auf die USA weiter. Ich habe großen Respekt vor dem, was die Kollegen dort aufgebaut haben.

“Wo sollen denn unsere ganzen Besucher herkommen, wenn nicht aus dem Mittelstand?”

Betrachten wir die Branche unabhängig vom Event: Welche Rolle spielt die internationale Szene für die deutschen Marketer?
Es ist ein schmaler Grat. Auf der einen Seite ist Marketing in vielen Aspekten ein globales Geschäft. Die Technologien sind auf der Welt überall gleich, die Plattformen häufig auch. Auf der anderen Seite agieren viele Vermarkter und Anbieter national, und gerade Inhalte sind eher national oder regional. Beide Welten müssen gut beobachtet und ausgewogen präsentiert werden.

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Welche Rolle spielt der Mittelstand für OMR und das Festival?
Wo sollen denn unsere ganzen Besucher herkommen, wenn nicht aus dem Mittelstand? So viele Agenturen und Großkonzerne gibt es gar nicht, dass die uns 40.000 Leute schicken können. Ohne den Mittelstand wäre weiteres Wachstum nicht möglich. Uns gelingt es über die ganze Art, wie wir als Medienmarke auftreten, die das ganze Jahr über präsent ist, die man im Podcast hören und lesen kann, Menschen in kleineren Städten oder da, wo in Deutschland der Mittelstand sitzt, anzusprechen. Das sind ja tolle Firmen in Aschaffenburg, Würzburg, Braunschweig, Essen oder Dresden. Und diese Leute, die fragen sich: „Warum soll ich mir jetzt mir ein Bahnticket oder ein Flugticket holen, ein Hotel buchen und nach Hamburg kommen?“ Als Veranstalter muss man was Besonderes bieten und das ganze Jahr lang überzeugen. Und das schaffen wir, denke ich, sehr gut. Das funktioniert nicht, wenn man nur einmal im Jahr ein paar Banner schalten würde und sagt: „Jetzt ist es wieder soweit, komm mal rum!“ Da muss man eine wirklich sehr lebendige Medienmarke sein, glauben wir.

Nun sind die Verlags- und Medienhäuser auch eine wichtige Zielgruppe. Du kommst selbst aus einem Medienhaus. Welche Beobachtungen machst du für diese Branche?
Generell ist es natürlich nicht einfach für Medien in der heutigen Zeit. Die kommen teilweise von einem superhohen Niveau, gerade was Profitabilität, Reichweite und Relevanz anbelangt. Jetzt rutschen sie auf ein „normales Niveau“ und werden dafür schon sehr abgestraft. Vermutlich wird es ein paar Medien geben, die den Wandel nicht so gut managen und die dann am Ende vielleicht ihre Rolle ganz verlieren. Gleichzeitig gibt es andere, die es sehr gut machen. Ich bin da jetzt nicht total defätistisch und negativ. Dass es aber viele Medien geben wird, die das Profitabilitäts-Niveau, das der Spiegel oder der Stern früher hatten, übertreffen, ist zugegeben selten.

Viel ist zuletzt über Facebook diskutiert worden. In der Außendarstellung hat das Unternehmen nun wirklich keinen Lauf. Ist es dennoch verfrüht, Facebook als große Werbeplattform abzuschreiben?
Definitiv, man sieht ja schon, was das Netzwerk bewegen kann und wie viele Menschen darin täglich aktiv sind. Facebook, der Konzern, hat bekanntlich weitere Marken wie WhatsApp und Instagram. Ich war allerdings schon überrascht, dass sie jetzt auf einmal einen Messenger Service für Kinder gestartet haben. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt gemacht. Am Ende ist es mehr ein Inside-Baseball. Wir diskutieren darüber, doch die Masse der Menschen, die Milliarden, die das Netzwerk nutzen, denen ist das völlig egal. Es ist schwer vorstellbar, dass eine Art Gegenbewegung startet, solange es nicht eine Plattform gibt, die die jungen Leute wegzieht. Das ist die einzig wirkliche Gefahr.

Es gibt aber Studien, die sagen, dass ganz junge Leute mit Facebook eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Entspricht das nicht deiner Wahrnehmung?
Das zu schätzen, ist total schwierig, weil man dann bei Größen wie n gleich eins, n gleich fünfhundert oder n gleich tausend ist. Im Vergleich zu den Facebook-Zahlen ist das nichts. Insofern ist die Relevanz auf einige Jahre gesichert, zumal sich neue Anbieter angesichts der Markt- und Eintrittsbarrieren, die Facebook aufgebaut hat, schwer tun. Können sie technologisch so viel Traffic bedienen? Haben sie ein tiefes Produkt, auch aus Werbesicht? Das ist für neue Anbieter nicht mal eben so zu bewerkstelligen. Um Facebook mache ich mir wenig Sorgen.

Vor allem mit der Digitalisierung tun sich viele Medienhäuser schwer. Verlage, die es früher geschafft haben, ohne Probleme große Leserschaften an sich zu binden, haben es nun schwer, Abomodelle für ihre digitalen Angebote durchzusetzen. Hast du ein Rezept?
Das Rezept ist es, dranzubleiben und weiter zu probieren. Klar, alle nennen die New York Times, aber es gibt darüber hinaus wirklich tolle Medienmarken aus Deutschland. Highsnobiety beispielsweise sind auch bei uns auf dem Festival. Der Gründer David Fischer macht das wirklich clever. Selbst in Deutschland finde ich Vieles gut gemacht, zum Beispiel Bild.de. Aber das leuchtende Vorbild gibt es nicht. Der Grund aus meiner Sicht: Für die verschiedenen Mediengattungen sind die Lösungen jeweils andere. Wissenschaftliche Publikationen sollten sich sehr genau angucken, was im Spendenbereich passiert. Im Businessbereich könnten Abos ein Thema sein. Und so muss jeder überlegen, was zu den jeweiligen Medien passt.

“Leute kaufen nicht plötzlich einen selbstbestellenden Kühlschrank für ein paar tausend Euro”

Influencer haben in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Lauf hingelegt. Im Grund hat es sie aber schon immer gegeben. Wie siehst du deren Entwicklung?
Es bewegt sich alles in Richtung Influencer. Gerade im Fashion- und im Sportbereich. Wenn ich mir angucke, wie ich Sport konsumiere, dann zum großen Teil über Sportler selber, also Influencer. Der Bereich wird eher noch größer werden und weitere Veränderungen mit sich bringen. Darunter verstehe ich zum Beispiel, dass Influencer Redakteure anstellen, um ihre Marke zu prägen.

Nochmal zurück zur OMR. Verrate unseren Lesern doch mal, wie OMR Geld verdient? Wie ist das Verhältnis zwischen Festival, Web-Plattform und Podcasts?
Es ist mittlerweile ungefähr ausgewogen zwischen dem Festival, also den beiden Tagen und allen anderen Bereichen, die wir bedienen. Vom Umsatz ist das Festival sogar noch ein bisschen größer als der Rest. Deshalb kann man natürlich schon sagen, dass es sehr, sehr wichtig ist. Aber es gäbe uns auch ohne das Festival. Wir arbeiten daran, unsere Erlösströme zu diversifizieren. Da haben wir genau dieselben Themen, die viele Medien haben. Während wir früher nur zwei Erlösströme managen mussten, beispielsweise Abogebühren und Werbung, müssen wir jetzt fünf, sechs verschiedene Erlösströme bearbeiten und verbessern. Angefangen bei den Anzeigen, hin zum Jobbereich über Seminare bis Events und die Vermarktung.

Alles rund um Audio ist seit geraumer Zeit ein Hype. Du hast am Anfang angesprochen, dass aus dem Bereich immer mehr Inhalte beim OMR Festival dazukommen. Basierend auf deinen persönlichen Podcast-Erfahrungen und dem, was jetzt auf dem Markt ist, angefangen bei Alexa über Siri hin zu Google Home: Wie wird sich der Bereich entwickeln?
Beim Thema Voice erlebe ich in meinem Umfeld, wie das jetzt losgeht. Dass man über WhatsApp nur noch Sprachnachrichten verschickt statt zu tippen. Wie man tatsächlich im Auto mit dem Navigationsgerät spricht. Und auch, wie die Leute Podcasts hören. Da greifen verschiedene Audioelemente ins Leben ein. Einerseits das und andererseits kann man die ganzen Anstrengungen von Amazon und den anderen großen Firmen beobachten, die das pushen und Technologie dafür liefern. Wie die Technik rund um Voice dann im Marketing genutzt wird oder in Media-Budgets fließt, erkennt man allerdings noch nicht.

OMR ist in der Branche als Avantgarde bekannt. Du als Gründer und Macher, welche Trends erachtest du als im Moment noch überschätzt?
Also Blockchain wird natürlich ein Thema, da bin ich mir ganz sicher. Aber im operativen Marketing sehe ich es in den nächsten zwei Jahren nicht. Was ja derzeit so einfach diskutiert wird, dass man mit Blockchain die Traffic-Qualität sichert. Das hat alles in der Theorie Sinn, aber bis es zum Praxis-Alltag gehört, wird es noch eine Weile dauern. Ich würde als Marketing-Chef nicht sagen: „Ab morgen geht es hier um Blockchain.“ Da kann man getrost noch ein paar Urlaube machen, bis das soweit ist.

Aber warten wir nicht alle noch auf den selbstbestellenden Kühlschrank?
Am Ende sind die Anpassungszyklen in der Masse der Gesellschaft doch länger, als man glaubt. Man muss auch sagen, die Sachen, die sich jetzt sehr schnell entwickelt haben, waren alle kostenlos. Facebook damals oder auch YouTube kosten bis heute nichts. Wenn man jetzt in den Hardwarebereich reingeht, dann glaube ich, dauert es einfach länger, weil die Menschen nicht bereit sind, Geld auszugeben. Man sieht nach wie vor, wie viele Leute mit ihren Prepaid-Verträgen unterwegs sind oder wie viele eben kein iPhone haben und normale Mobiltelefone besitzen. In der Masse der Gesellschaft denken die Leute sehr genau darüber nach, wofür sie Geld ausgeben und kaufen nicht plötzlich einen selbstbestellenden Kühlschrank für ein paar tausend Euro.

Wenn man bedenkt, wann diese Technik auf der CeBIT vorgestellt wurde. Damals sagten Experten, derartige Kühlschränke seien demnächst in den Haushalten. Hätte man darauf gesetzt, wäre man jetzt pleite.
Man sieht ja, wie lange es dauert, irgendwelche Flughäfen zu eröffnen oder das ganze Gerede von Elon Musk und seiner „Mission to Mars“. Ist alles PR. Da werden Claims abgesteckt, wer was als erstes sagte, gesehen hat, geglaubt hat. Ehrlicherweise glaube ich, dass meine Mutter den selbstbestellenden Kühlschrank in ihrer Wohnung nicht mehr erleben wird. Und die ist noch nicht so alt.

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