Partner von:
Anzeige

Wachstumstreiber Deutschland und Digital: RTL Group meldet zum fünften mal in Folge Rekord-Gewinn

RTL Group CEO Bert Habets
RTL Group CEO Bert Habets

Die RTL Group hat einmal mehr glänzende Zahlen vorgelegt. Für das Jahr 2017 meldet der TV-Konzern aus dem Bertelsmann-Reich einen Rekord-Umsatz von 6,372 Mrd. Euro (+2,2%) und zum fünften Mal in Folge einen Rekord beim operativen Gewinn (EBITDA) mit 1,464 Mrd. Euro (+3,8%).  Besonders bemerkenswert: Die RTL Group konnte in rückläufigen oder stagnierenden Werbemärkten gegen den Trend zulegen.

Anzeige

Auch der Digitalumsatz legte bei der RTL Group kräftig zu und zwar um 23,3% auf 826 Mio. Euro. Als wichtigste strategische Priorität im Digitalgeschäft hat die Gruppe ihre Video-on-Demand-Plattformen ausgegeben, die sich direkt an die Endkunden richten. Bert Habets, Chief Executive Officer der RTL Group, sagte: “Während wir mit unserem Sendergeschäft ein äußerst profitables Kerngeschäft haben, stammt das Wachstum im ‚Total Video’-Markt größtenteils aus non-linearen Angeboten oder Streamingdiensten. Ziel ist es, dieses erhebliche Wachstumspotential zu erschließen. Deshalb werden wir die Investitionen in unsere On-Demand-Dienste dort erhöhen, wo wir bereits starke Senderfamilien haben. Der Start neuer Angebote in Belgien, Ungarn und Kroatien in den kommenden Monaten ist das erstes Beispiel dafür.”

Knapp die Hälfte des Umsatzes der Gruppe wird noch mit klassischer TV-Werbung erzielt (47,5%).  20,1% der Erlöse stammen aus der Inhalte-Produktion, 13% aus dem Digitalgeschäft, 5% aus Plattformerlösen, 4% aus Radiowerbung und 10,4% sind sonstige Erlöse.

Der Anstieg beim operativen Gewinn resultiert hauptsächlich aus höheren Ergebnisbeiträgen der Mediengruppe RTL Deutschland, des Produktionsarms FremantleMedia sowie aus einem positiven Einmaleffekt in Höhe von 94 Millionen Euro durch den Verkauf einer Immobilien der RTL Group in in Paris. Die EBITDA-Marge stieg auf imposante 23% (2016: 22,6%). Der Nettogewinn im abgelaufenen Jahr belief sich auf 739 Mio. Euro (+2,6%).

Anzeige

Die Cashcow RTL Deutschland alleine trug zu dem Gesamt-Gewinn ein EBITDA von 743 Mio Euro (+3,5%) bei. Und das, obwohl der TV-Werbemarkt in Deutschland netto insgesamt leicht rückläufig war.  Das EBITDA der Produktionsfirma  FremantleMedia erhöhte sich auf 140 Millionen Euro (2016: 129 Millionen Euro) aufgrund höherer Erträge in Nordamerika und Europa.

Im Ausblick rechnet die RTL Group weiter mit einem moderaten Wachstum beim Umsatz zwischen 2,5% und 5%. Bereinigt um den Einmaleffekt durch den Immobilienverkauf in Paris wird für 2018 ein stabiles EBITDA erwartet.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia