Partner von:
Anzeige

Studie enthüllt, warum Apple-Kunden das iPhone X nicht kaufen

iPhone_x_photo_screen_lockup_front_back.jpg
Apples iPhone X: Vom Kassenschlager zum Sorgenkind / © Apple

Es ist das große Rätsel des Apple-Jahres: Das generalüberholte iPhone X sollte für Apple der ganz große Kassenschlager zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones werden, doch offenkundig verkauft es sich bereits wenige Monate nach dem Marktstart weitaus schlechter als erwartet. Die Gründe dafür liefert nun die Research-Abteilung der Investmentbank Piper Jaffray in einer Studie: Den meisten potenziellen Kunden ist das iPhone X entweder zu teuer oder sie sind noch mit den Vorgängermodellen zufrieden.

Anzeige
Anzeige

Es passt etwas nicht zusammen. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones launchte Apple im vergangenen November ein vermeintlich schier unwiderstehliches iPhone mit OLED-Display aus einem Guss – es schien das Must-Have-Gadget zu sein, nach dem sich Apples Fanboys vermeintlich seit Jahren die Finger geleckt hatten.

Das generalüberholte iPhone X sollte für Apple der ganz große Kassenschlager werden, doch offenkundig verkauft es sich bereits wenige Monate nach dem Marktstart weitaus schlechter als erwartet. Nur eineinhalb Monate nach dem Launch trafen aus Zuliefererkreisen in Asien nämlich bereits die ersten Hiobsbotschaften ein.

Verkaufsschätzungen für das iPhone X immer geringer

Überraschend schnell schien Apple die Produktion seines neuen Kultsmartphones schon wieder herunterzufahren. Erst am Wochenende reduzierte JP Morgan abermals seine Verkaufsschätzungen für das laufende und kommende Quartal erneut drastisch. Und mehr noch:  Im Spätsommer soll das vermeintliche Kultsmartphone nach einem Dreivierteljahr sogar schon wieder vom Markt genommen werden. Der sicher geglaubte Superzyklus fällt – zumindest vorerst – aus.

Anzeige

Wie ist die überraschende Kaufzurückhaltung nun zu erklären? Die renommierte Investmentbank Piper Jaffray hat gestern eine Kurzstudie veröffentlicht, die dem Business Insider vorliegt, die 1500 Besitzer von älteren iPhones nach den Gründen ihres Desinteresses befragt. Während 8 Prozent angaben, sie warteten auf ein iPhone mit einem größeren Display, das mutmaßlich im Herbst mit einer Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll auf den Markt kommen dürfte, nannten 17 Prozent “andere Gründe.”

Alte iPhones zu gut, das iPhone X zu teuer

Die beiden mit Abstand gewichtigsten Gründe dürften Apple unterdessen kaum gefallen. 31 Prozent waren nicht bereit, die happigen Preisaufschläge für Apples neues Premium-Smartphone auf den Tisch zu legen, das bei 999 Dollar bzw. 1149 Euro für das Einstiegsmodell  beginnt und in der größeren Speicherversion mit 256 GB enorme 1319 Euro kostet.

Der häufigste Grund der Upgrade-Verweigerer ist jedoch ein anderer: 40 Prozent der Befragten gaben an, dass das alte iPhone schlicht noch gut funktioniere. Zwar kann sich Apple-CEO Tim Cook damit über hohe Kundenzufriedenheit freuen, gleichzeitig jedoch bremst der immer längere Lebenszyklus der alten Geräte offenkundig die Absätze des neuen Flaggschiffsmodells. Als Konsequenz reduzierte auch Piper Jaffray die iPhone-Absatzschätzungen im laufenden Fiskaljahr um vier Millionen Einheiten.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Meedia

Meedia