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Medien-Woche: Die Frage zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss die Politik beantworten

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts "Die Medien Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) geht es um die anhaltende Debatte über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die neue Hype-App Vero, den Besuch von Snap-CEO Evan Spiegel in Berlin sowie den kleinen Boom neuer Nachrichtenportale.

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Alle Kommentare

  1. Bedenkt man, dass die Rentner von Radio Bremen lt. Tarifvertrag jetzt eine Einmalzahlung bekommen – zzgl. der Tariferhöhung, dann besteht wirklich dringender Handlungsbedarf. Auch die automatisierte Anpassung der Familienzuschläge ist unerträglich. Warum sollen Familien, denen jahrelang Kindergelderhöhungen vorenthalten werden, ein zweites “Kindergeld” für Bedienstete der ÖR via Rundfunkbeitrag bezahlen ?

    1. …und diese best-Versorgten erdreisten sich dann, der Filmwirtschaft und den vielen kleinen Freien und vor allem Schauspieler_innen immer weniger Geld/Gagen zu geben – mit dem Gejammer (ja! DIE jammern), man müsse sparen. Man kann sich deren fette Gehälter und Pensionen vorstellen und wie empört die Herr-schaften wären, wenn man ihnen sagen würde, es gibt keine Erhöhung sondern es wird einfach gekürzt. Dass sie das skrupellos durchziehen – insbesondere den jungen Schauspielerinnen sogar über Jahre keine Erhöhungen zugestehen – ist nur den nicht vorhandene Beschwerde- und Kontroll-Möglichkeiten eines Monopols im Film und Serien-Bereich geschuldet. Eine massive Frauendiskriminierung ist das, stellte die Uni Rostock fest. Von harten Konsequenzen für die Diskriminierung von Frauen durch agierende ÖR-Angestellte haben wir bisher noch nichts gehört.

  2. “Die Frage zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss die Politik beantworten.”

    Die Frage der Zukunft der BRD müssen unsere Bürger beantworten. Schwierig, weil sie dazu nie befragt wurden, und dies erst noch bemerken müssen.

    Sollten sie es merken, dann wird die Politik auch die Frage des öffentlich- rechtlichen Rundfunks beantworten.

  3. Die Prämisse ist völlig falsch. Gerade die zu große Nähe zur Politik hat die aktuelle Krise ausgelöst. Ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung hat z.B. zur Tagesschau ein ebenso großes Vertrauen wie ein DDR-Bürger 1989 zur Aktuellen Kamera. Selbst die ebenfalls zu sehr von der Politik und den Parteien beeinflusste Justiz hat die Kontrolle der ÖR durch die Parteien kritisiert (ZDF-Urteil), aber Reformen gab es bisher nicht. Die Veränderungen in Polen hin zu einem System, das unserem ähnelt. werden massiv kritisiert, aber Selbsterkenntnis existiert nicht. Krimisendungen wie Tatort sind zu Propaganda verkommen, selbst der Kika ist betroffen.

    Nur eine komplette Reform des ÖRR kann diesen retten:
    -Ende der politischen Einflussnahme, alle Journalisten müssen entweder Parteibücher zurückgeben oder gefeuert werden, Mitgliedschaften in politischen Vereinigungen wie der Transatlantikbrücke gehen auch überhaupt nicht, ein Propagandist wie Herr Kleber sollte keine einzige Sendeminute mehr bekommen.
    -Information und Meinung müssen wieder klar getrennt werden, strikte Neutralität ist Pflicht, keine Vorverurteilung von Angeklagten.
    -massiver Hierarchieabbau, Benchmarkvergleiche mit Privatsendern bzw. ausländischen ÖRR müssen regelmäßig durchgeführt und veröffentlicht werden
    -Qualitätsverbesserung: Keine offensichtliche Propagandawiedergabe wie den Unsinn des “syrischen Menschenrechts-Beobachtungs-Dings”(=Terrorsympathisant) oder Vorortberichte (Situation in Ägypten aus Tel Aviv oder Situation in Florida, Korrespondent in Washington DC sind so absurd, da kann der Korrespondent in Rom über London reden)
    -massive Einsparungen bei Sportrechten, Privatsender bringen auch Fussball, es könnte über Spartensportarten nach einem Losverfahren oder reihumberichtet werden
    -Senderreduktion gemäß ursprünglichem Auftrag zur Grundversorgung (z.B. Abschaffung von 1. & 2. Programm, Kika, …
    Beibehaltung nur von Bildungsfernsehen, Parlamentsberichterstattung, ausführliche internationale Nachrichten nach obigen Qualitätsmerkmalen, vielleicht Regionalsendern
    Keine Querfinanzierung von Zeitungen, keine Ausdehnung ins Internet, keine Konkurrenz zu bestehenden, funktionierenden privaten Angeboten!

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