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Je größer das Unternehmen desto höher das Gehalt: So stellen Sie die Weichen für ein gutes Einkommen

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Es ist nicht nur abhängig vom Glück oder Verhandlungsgeschick, wie viel man verdient. Ein Gehaltsreport der Online-Jobbörse StepStone zeigt, dass Ärzte, Ingenieure und Banker zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland gehören. Allgemein gilt: Wer sich gute Chancen auf einen dicken Gehaltsscheck eröffnen will, sollte ein Studium abschließen oder zumindest über viel Berufserfahrung verfügen.

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Von Nora Schareika

Fach- und Führungskräfte in Deutschland verdienen durchschnittlich rund 58.150 Euro brutto im Jahr. Am besten verdienen Ärzte mit durchschnittlich 84.230 Euro Brutto-Jahresgehalt, gefolgt von Banking-Spezialisten mit 70.890 Euro, Ingenieuren (66.960 Euro) und IT-Spezialisten (64.840 Euro). Das zeigt der Gehaltsreport der Online-Jobplattform Stepstone, für den 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Wie hoch das Gehalt ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Am nachhaltigsten wirkt ein Studienabschluss, der lebenslang einen Gehaltsvorsprung vor Nicht-Akademikern garantiert: Mit Studium kann eine Fachkraft durchschnittlich 64.970 Euro Jahresgehalt einstreichen, ohne reicht es nur für 50.100. Nach 20 Jahren Berufserfahrung erhöhen sich diese Werte auf fast 80.000 Euro Jahresgehalt versus 56.000 Euro – ein Unterschied von 41,5 Prozent.

Auch wer Verantwortung für Personal trägt, verdient mit rund 66.650 Euro deutlich mehr als eine Fachkraft ohne Personalverantwortung (53.260 Euro). Des Weiteren gilt: Je mehr Mitarbeiter einer Führungskraft unterstellt sind, desto höher fällt das Jahresgehalt aus. Wer für ein bis vier Mitarbeiter verantwortlich ist, verdient im Schnitt 59.603 Euro. Wenn es mehr als 100 Mitarbeiter sind, erhöht sich das Durchschnittsgehalt auf 82.401 Euro.

Unterschiede bei den Gehältern ergeben sich auch aus Branchen und Wohnort. Hessen bleibt das Bundesland mit den höchsten Durchschnittsgehältern. Arbeitnehmer in Fach- und Führungspositionen erhalten hier rund 63.350 Euro pro Jahr. Knapp dahinter landen Baden-Württemberg (62.100 Euro) und Bayern (61.700 Euro). Durchschnittlich weniger als 50.000 Euro verdienen die Menschen in allen ostdeutschen Bundesländern außer Berlin (hier liegt der Wert mit 52.325 knapp darüber). In Brandenburg sind es 44.240 Euro, Euro, in Thüringen 44.765 Euro, in Sachsen 45.200 und in Sachsen-Anhalt 44.220 Euro. Schlusslicht bildet Mecklenburg-Vorpommern mit 42.650 Euro.

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Die fünf Branchen mit den höchsten Gehältern sind die Pharmaindustrie, Banken, der Fahrzeugbau, die Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau. In den beiden erstgenannten liegt das Durchschnittsgehalt bei mehr als 69.000 Euro. Beim Maschinenbau sind es immer noch mehr als 65.000 Euro. Am wenigsten zu verdienen gibt es im Handwerk mit 41.330 Euro, gefolgt von Hotel- und Gastronomiewesen (43.780), Bildung (44.430), Tourismus (46.270) sowie in der Werbe- und Marketingbranche (48.900 Euro).

Wer ein hohes Gehalt anstrebt, kann dies zunächst durch die Wahl seines Studienganges beeinflussen. Eine gute Wahl ist Medizin oder Zahnmedizin. Hier winkt ein späteres Bruttogehalt von durchschnittlich 79.700 Euro. Bei mehr als 70.000 Euro landen auch Studenten der Rechtswissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens, knapp darunter die der Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftsinformatiker.

Nach einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften ist der Posten des Key Account Managers der lukrativste mit 75.730 Euro Durchschnittsgehalt. Als Wirtschaftsinformatiker oder Mathematiker ist man gut beraten, sich einen Job in einer Bank zu suchen – dort gibt es mehr als 78.000 Euro Jahresgehalt. Nicht so hohe Gehälter gibt es für Absolventen von Geisteswissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften. Wer dort das Bestmögliche herausholen will, sollte Personalreferent werden (dort liegt das Gehalt bei rund 59.300 Euro) oder sich eine passende Stelle bei einem Fahrzeugbauer oder -zulieferer suchen, dann werden es gleich 10.000 Euro mehr im Jahr.

Zu beachten ist auch noch die Größe des Unternehmens, bei dem man anheuert. Es gilt: Je größer, desto mehr Gehalt. Das Gehalt von Fachkräften in großen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern liegt 15 Prozent über dem einer durchschnittlichen Fachkraft in Deutschland. Im direkten Vergleich mit kleineren Unternehmen ist der Unterschied noch deutlicher: Wer bei einem Arbeitgeber mit mehr als tausend Mitarbeitern angestellt ist, verdient im Schnitt 32 Prozent mehr als Beschäftigte in Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern.

Dieser Text erschien zuerst bei wiwo.de

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Alle Kommentare

  1. Das ist Blödsinn!

    Demnach müßte Google horrende Spitzengehälter zahlen. Das trifft aber nur im Bereich Entwicklung zu. Der unproduktive Teil des Personals verdient maximal Mindestlöhne. Dort wo es keinen Mindestlohn gibt eher noch weniger.

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