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Donald Trumps Kommunikationschefin Hope Hicks verlässt das Weiße Haus

Donald Trump und seine Ex-Kommunikationschefin Hope Hicks
Donald Trump und seine Ex-Kommunikationschefin Hope Hicks

Nächster Abgang in der Trump-Administration: Wie die New York Times zunächst berichtete und das Weiße Haus inzwischen bestätigte, hat Kommunikationschefin Hope Hicks ihren Rücktritt eingereicht. Gründe für die Demission, die in den nächsten Wochen erfolgen soll, nannte die 29-Jährige zunächst nicht. Hicks galt bis zuletzt als enge Vertraute des US-Präsidenten, kam allerdings in der aufsehenerregenden Trump-Biografie "Feuer und Zorn" von Michael Wolff und bei den Anhörungen zur Russlandaffäre zuletzt schlecht weg.

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Hope Hicks (29) hatte erst im vergangenen August die Nachfolge von Anthony Scaramucci („The Mooch“) angetreten, der nach nur zehn Tagen seinen Job wieder losgeworden war. Nach Scaramucci, Michael Dubke und Sean Spicer bekleidete Hicks bereits als vierte Person binnen eines Jahres den Posten der Kommunikationschefin.

Hicks bedankte sich beim US-Präsidenten über die Maßen: “Es gibt keine Worte, mit denen ich hinreichend meine Dankbarkeit für Präsident Trump ausdrücken könnte.”

“Ich bin sicher, wir werden in Zukunft sicher wieder zusammen arbeiten”

Donald Trump bedauerte den Rücktritt unterdessen: Hicks sei “eine wirklich großartige Person”, ließ der US-Präsident in einem Statement verbreiten. “Ich werde sie an meiner Seite vermissen, aber als sie mich bezüglich anderer Berufsaussichten kontaktierte, habe ich das vollends verstanden. Ich bin sicher, wir werden in Zukunft wieder zusammenarbeiten. ”

Hope Hicks arbeitete bereits seit der Frühphase der Präsidentschaftskampagne für Donald Trump und gehörte zu seinem innersten Kreis. Sie firmierte im Weißen Haus zunächst als „Direktorin für strategische Kommunikation“ und arbeitet fast vollständig hinter den Kulissen.

Gründe für Rücktritt noch unklar
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Wie wenige andere regelte Hicks den Zugang von Journalisten zum Präsidenten. Im Wahlkampf 2016 war Hicks bereits Trumps Sprecherin. Zuvor arbeitete sie im PR-Bereich von Trumps Firma und für seine Tochter Ivanka. Interessanterweise hat Hicks die Gründe für ihren Rücktritt bislang nicht weiter erläutert.

Trump-Tochter Ivanka bedankte sich unterdessen auf Twitter “schweren Herzens, aber voller Dankbarkeit” für die Zusammenarbeit.

Wer Hicks als Kommunikationschefin nachfolgt, ist bislang noch unklar. Die Rolle einer Kommunikationsdirektorin ist anders als die von  Pressesprecherin Sarah Sanders. Während Sanders etwa Pressekonferenzen und Briefings gibt, soll die Kommunikationschefin eine einheitliche Botschaft aus dem Weißen Haus orchestrieren und abstimmen.

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