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Google, Alibaba und Tencent sind schon dabei: Axel Springer investiert in AR-Startup Magic Leap

Augmented Reality aus Florida: CEO Mathias Döpfner erweitert das Portfolio von Springers US-President Jens Müffelmann

Axel Springer kauft sich Expertise in Sachen Augmented Reality ein und beteiligt sich an Magic Leap. Das US-Startup hat mit seinem Produkt Magic Leap One eine eigene Brille auf den Markt gebracht, die eine „Mixed Reality“ erzeugen soll. In das Unternehmen sind auch Google oder Alibaba investiert – mit angeblich fast zwei Milliarden Dollar. Die Höhe seines Investments kommuniziert Axel Springer nicht.

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Die Magic Leap One soll sich durch eine Kombination aus Brille und leichtem, tragbaren Personal Computer auszeichnen. „Die Kombination der beiden ermöglicht, es mittels Lichtfeldtechnologie digitale Inhalte nahtlos in reale Umgebungen einzufügen“, heißt es.
Die Beteiligung läuft über Springers Tochter Digital Ventures und erfolgt damit kurz vor dem Launch des Produktes, den das Unternehmen im Dezember vergangenen Jahres angekündigt hatte. Die Auslieferung der Brille soll in diesem Jahr erfolgen.
Investiert sind auch internationale Tech-Konzerne wie Google oder der chinesische Konkurrent Alibaba. Auch Tencent oder J. P. Morgen haben Kapital zur Verfügung gestellt. Bis zum Oktober vergangenen Jahres, hatte das Startup bereits mehr als zwei Milliarden Dollar an Investorengelder eingesammelt. Die damalige Bewertung belief sich auf sechs Milliarden Euro.
Von der Investition erhofft sich Axel Springer Know-how, das der deutsche Medienkonzern für seine journalistischen, aber auch für Rubriken-Angebote nutzen kann, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
Wie das aussehen kann, zeigte kürzlich die New York Times, die anlässlich der Olympischen Winterspiele in Südkorea eine Reportage mit Augmented-Reality-Elementen veröffentlicht hatte.
 
 
 
 
 

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