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Paid Content im schwierigen Berliner Medien-Markt: Tagesspiegel will für digitale Inhalte zur Kasse bitten

Der Tagesspiegel kündigt an, dass er zukünftig Geld für digitale Inhalte verlangen wird
Der Tagesspiegel kündigt an, dass er zukünftig Geld für digitale Inhalte verlangen wird

Der Kreis der Paid-Content-Medien erweitert sich: Wie der Tagesspiegel angekündigt hat, wird er in Zukunft für digitale Inhalte Geld verlangen. Als Grund für die Entscheidung führt der Verlag die Erkenntnis über eine steigende Zahlungsbereitschaft der Nutzer an. Damit könnte der Tagesspiegel das einzige Medium im umkämpften Berliner Zeitungsmarkt sein, das auf eine Paywall setzt. Die Berliner Morgenpost hatte ihre zuletzt abgeschafft.

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Noch sind alle Artikel auf der Website des Tagesspiegel kostenlos abrufbar. Laut Florian Kranefuß, Sprecher der Geschäftsführung, soll sich das allerdings im Laufe des Jahres ändern. Wie die Schwesterverlage Handelsblatt und Zeit, die zu den Dieter von Holtzbrinck-Medien gehören, möchte auch die regionale Tageszeitung ihre Inhalte als Paid Content anbieten. „Die erfolgreiche Entwicklung und stetige Steigerung der E-Paper-Auflage zeigt, dass bei den Leserinnen und Lesern des Tagesspiegels die Bereitschaft vorhanden ist, für digitale Inhalte Geld zu bezahlen“, so der ManagerDetails zum neuen Modell für Bezahl-Inhalte hat der Verlag bislang noch nicht bekannt gegeben.

Mit der Einführung der Paywall wird der Tagesspiegel das einzige Berliner Regional-Medium mit Paid-Content-Modell sein. Neben dem Holtzbrinck-Titel werden in der Hauptstadt noch die Berliner Zeitung und die Berliner Morgenpost als Abo-Zeitungen verlegt. Erstere gehört zur DuMont Mediengruppe, die Paid Content für Abonnement-Titel bislang nur beim Kölner Stadt-Anzeiger getestet hat. Die Berliner Morgenpost hat unter ihrem neuen Besitzer, der Funke Mediengruppe, ihr Paid-Content-Angebot zurückgebaut.

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