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Von Axel Springer bis RTL Group: deutsche Medienaktien stecken weltweites Kursbeben gut weg

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Der Einbruch an den US-Börsen hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte erreicht. Zeitweise gab der DAX um 3,6 Prozent nach. Vom Kursbeben an der internationalen Börsen blieben aber deutsche Medienaktien relativ verschont. Die Notierungen von Axel Springer, ProSiebenSat.1, der RTL Group, Ströer und Zalando gaben lediglich zwischen ein bis zwei Prozent nach.

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Die Angst vor steigenden Zinsen hat die Aktienmärkte weltweit in Aufruhr versetzt. An der New Yorker Börse purzeln daher seit Tagen die Aktiennotierungen. Gestern gab der Dow Jones erneut kräftig nach. Den Ausverkauf an der Wall Street erfasste heute nun auch der Deutsche Aktienindex (DAX). Zu Handelsbeginn verzeichnete der Leitindex ein deutliches Minus von 3,6 Prozent. Er konnte aber seine Verluste im Verlauf des Vormittagshandels auf 1,9 Prozent eindämmen.

Von der Entwicklung waren die deutschen Medienaktien nur geringfügig betroffen. Die Aktiennotierung der Berliner Axel Springer SE gab um 1,57 Prozent auf 68,75 Euro nach. Damit steht der Anteilsschein im Vergleich zum Gesamtmarkt M-Dax besser da. Dieser lag mit 1,63 Prozent im Minus. Zuletzt hatte die NordLB den Wert von Axel Springer auf “Kaufen” mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Analyst Holger Fechner sieht die Entwicklung des Mediensektors unverändert positiv. Die Branche biete neben lukrativen Dividendenrenditen auch Wachstumsfantasie, die auf Investitionschancen in die Digitalisierung beruhten, hieß es.

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Deutlich stärker gab hingegen die Aktie der Münchener Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 nach. Das Wertpapier verbilligte sich bis zu den Mittagsstunden um 1,73 Prozent auf 28,90 Euro. Auch die Notierung des Konkurrenten RTL Group musste Federn lassen. Die Aktie gab aber nur leicht um 1,57 Prozent auf 66 Euro nach. Kräftiger traf es den Außenwerber Ströer. Das Wertpapier notierte bei 57,77 Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 2,13 Prozent. Kaum betroffen von der Börsenentwicklung ist Zalando. Die Aktie verlor mit 0,41 Prozent nur geringfügig an Boden. Der Kursrutsch an den Börsen ist verständlich. Seit Jahren verursachen niedrige Zinsen eine wahre Rallye bei den Aktienkursen. Jetzt befürchten jedoch Wertpapierhändler in den USA rasche Zinserhöhungen.

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