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Sky holt neuen Allzeit-Rekord mit dem Bundesliga-Samstag, Hertha BSC rückt auf Platz 3 der Quoten-Tabelle vor

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Publikums-Hit am Samstagnachmittag: Bayern München vs. TSG Hoffenheim

1,70 Mio. Fans saßen am Samstagnachmittag vor den Fernsehern, um sich die Bundesliga-Übertragungen auf Sky anzuschauen. Das Besondere an dieser Zahl: Sie ist ein Rekord. Nie zuvor erreichte der Pay-TV-Anbieter so viele Zuschauer mit seinen 15.30-Uhr-Übertragungen. Großer Zuschauermagnet war dabei das Spiel des FC Bayern gegen Hoffenheim. In der Tabelle der 18 Clubs nach Sky-Zuschauern führt Bayern München vor Borussia Dortmund und Hertha BSC.

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In den beiden vergangenen Wochen fiel die Analyse der Bundesliga-Quoten an dieser Stelle aus – einmal, weil es wegen technischer Probleme der GfK keine Zahlen gab, einmal wegen Krankheit des Autors. Die Zahlen dieser beiden Wochen vollen wir der Vollständigkeit halber an dieser Stelle nachtragen:

Der 18. Spieltag bescherte Sky am Samstagnachmittag 1,43 Mio. Zuschauer, darunter 1,05 Mio. die sich für die Konferenz entschieden. Die restlichen 380.000 Fans teilten sich wie folgt auf die Einzeloptionen auf: 210.000 sahen Stuttgart-Hertha, jeweils 50.000 Augsburg-Hamburg und Bremen-Hoffenheim, 40.000 Frankfurt-Freiburg und 30.000 Hannover-Mainz. Am Abend kam die Partie Leipzig-Schalke auf 780.000 Zuschauer, der Sonntag rundete den Spieltag mit 760.000 Fans für Köln-Mönchengladbach, sowie 990.000 für Dortmund-Wolfsburg ab.

Am 19. Spieltag gab es deutlich weniger Samstagnachmittagszuschauer: 1,12 Mio. 930.000 davon sahen die Konferenz, für die fünf Einzelpartien blieben also nur 190.000 Seher übrig. 60.000 davon sahen Mainz-Stuttgart, 50.000 Freiburg-Leipzig, 40.000 Hoffenheim-Leverkusen, 30.000 Mönchengladbach-Augsburg und 10.000 Wolfsburg-Frankfurt. Das Abendspiel zwischen dem HSV und Köln erreichte ab 18.30 Uhr 900.000 Fans bei Sky. Am Sonntag schließlich überzeugte Bayern-Bremen mit 1,17 Mio. Zuschauern, Schalke-Hannover kam auf 670.000.

Schließlich der aktuelle 20. Spieltag und der neue Sky-Rekord von 1,70 Mio. Samstagnachmittags-Zuschauern. Dass es zumindest einen neuen Saisonrekord geben könnte, lag in der Luft. Denn: Erstmals in dieser Saison traten die sechs TV-zuschauerstärksten Clubs der vorigen Saison allesamt am Samstag um 15.30 Uhr an: Bayern, Dortmund, Schalke, Köln, der HSV und Leipzig. Die Zahl der Konferenz-Seher war daher auch vergleichsweise gering: 730.000 der 1,70 Mio., also nur 43%, entschieden sich für sie.

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Unter den fünf Einzelpartien dominierte das Match des FC Bayern gegen Hoffenheim mit 490.000 Zuschauern. 150.000 entschieden sich für Dortmund-Freiburg, 140.000 für Stuttgart-Schalke, 110.000 für Köln-Augsburg und 90.000 für Leipzig-Hamburg. Das Abendspiel zwischen Werder Bremen und Hertha BSC sahen später noch 720.000 Fans, am, Sonntag gab es mit jeweils 550.000 Zuschauern für Leverlusen-Mainz und Hannover-Wolfsburg eher verhaltene Zahlen.

In der von MEEDIA aus allen Sky-Zahlen errechneten Zuschauer-Tabelle bleibt im Vergleich zum 17. Spieltag vieles beim Alten: Den Platz getauscht haben Hertha BSC und der 1. FC Köln auf 3 und 4, Werder Bremen und RB Leipzig auf 8 und 9, sowie der VfB Stuttgart und der SC Freiburg auf 12 und 13. Ganz vorn bleiben mit klarem Vorsprung Bayern und Dortmund, ganz hinten finden sich wie gehabt Leverkusen, Augsburg und Mainz.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2017/18
Platz 17. Spieltag Verein Spiele* Mio.
1 1 Bayern München 17 1,04
2 2 Borussia Dortmund 18 0,83
3 4 Hertha BSC 18 0,64
4 3 1. FC Köln 16 0,63
5 5 Schalke 04 18 0,60
6 6 Hamburger SV 15 0,55
7 7 Borussia Mönchengladbach 18 0,55
8 9 Werder Bremen 18 0,49
9 8 RB Leipzig 19 0,48
10 10 TSG Hoffenheim 18 0,41
11 11 Hannover 96 18 0,39
12 13 VfB Stuttgart 16 0,38
13 12 SC Freiburg 17 0,35
14 14 Eintracht Frankfurt 17 0,33
15 15 VfL Wolfsburg 19 0,32
16 16 Bayer Leverkusen 16 0,28
17 17 FC Augsburg 20 0,25
18 18 Mainz 05 18 0,25
Stand: 20. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen / *: Spiele, die bei Sky live übertragen wurden
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, sowie die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzeloptionen aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 490.000 Bayern-Hoffenheim-Zuschauern 850.000, aus 90.000 Leipzig-Hamburg-Sehern hingegen nur 160.000.

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