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“House of Cards”-Umbau und andere Projekte: Kevin Spacey-Verzicht kostet Netflix 39 Millionen Dollar

Kevin Spacey ist nicht mehr das Netflix-Aushängeschild
Kevin Spacey ist nicht mehr das Netflix-Aushängeschild

Netflix schwimmt derzeit auf einer erstaunlichen Erfolgswelle: Die Kritiker loben die Serien und die aktuelle Bilanz überraschte selbst die Börsianer, weil sie so gut ist. Einziger Kratzer in dieser scheinbar makellosen Erfolgsstory der vergangenen Monate sind die Belästigungs-Vorwürfe gegen die Netflix-Stars Kevin Spacey und Louis C.K. und der daraus resultierende Umbau u. a. von “House of Cards”. Wie Teuer dieser Ärger den Streamingsdienst kommt lässt sich nun beziffern: Es sollen 39 Millionen Dollar sein.

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Genau diese Summe hat Netflix als Abschreibung in seiner aktuellen Bilanz zur Seite gelegt. Laut Hollywood Reporter versteckt sich der entsprechende Posten unter „unerwartete Summe für unveröffentlichte Inhalte, die nicht fortgeführt werden.“

Tatsächlich kommen den Streamingdienst gleich zwei Spacey-Projekte teuer zu stehen. So sah sich Netflix gezwungen die sechsten Staffel von “House of Cards” noch einmal komplett umzubauen, so dass nun Claire Underwood, gespielt von Robin Wright, zur neuen Hauptfigur wird. Zudem befand sich bereits ein Biopic zu Gore Vidal mit Spacy in der Hauptrolle in der Post-Production-Phase. Dieser Film wurde offenbar komplett eingestampft.

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Diese unerwarteten Kosten von 39 Millionen Dollar können sich die US-Amerikaner allerdings derzeit leisten. So weist die aktuelle Bilanz einen Rekordzuwachs von 8,3 Millionen neuen Abonnenten auf mittlerweile 117,6 Millionen zahlende Kunden auf. Der Umsatz lag im letzten Quartal bei 3,29 Milliarden Dollar und der Gewinn kletterte von 67 auf 186 Millionen Dollar.

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