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Furtwängler beschert “Tatort” erste 10-Mio.-Quote seit April, “The Voice” legt dennoch zu

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"Tatort"-Ermittlerteam Frauke Schäfer (Susanne Bormann, l.) und Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, r.)

Maria Furtwängler hat am Sonntagabend wieder einmal ihren Status als einer der größten "Tatort"-Publikumslieblinge gefestigt: 10,22 Mio. sahen ihren neuesten Fall, erstmals seit April gab es damit wieder mehr als 10 Mio. "Tatort"-Seher. Dennoch stark war "The Voice of Germany", das im Vergleich zur Vorwoche sogar zulegte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Stärkster “Tatort” seit April

10,22 Mio. Krimifans sahen also am Sonntag ab 20.15 Uhr den Niedersachsen-“Tatort: Der Fall Holdt”. Der Marktanteil lag bei hervorragenden 28,1%. Damit knackte erstmals seit dem Münsteraner “Tatort: Fangschuss” am 2. April ein Sonntagskrimi wieder die 10-Mio.-Marke. Gelegen hat das vor allem an älteren Zuschauern, denn bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 2,60 Mio. Sehern und 20,9% einen relativ normalen “Tatort”-Wert. Hier gab es seit Münster im April immerhin vier “Tatorte” mit einem größeren Publikum.

2. ZDF-Film stärkster “Tatort”-Konkurrent, “Paradise Papers”-Doku profitiert vom ARD-Krimi

Die zweitmeisten TV-Zuschauer sammelte um 20.15 Uhr das ZDF ein: Immerhin 4,27 Mio. sahen den Film “Marie fängt Feuer” – ein solider Marktanteil von 11,8%. In den Tages-Charts reichte das für Platz 6, zwischen “Tatort” und den ZDF-Film schoben sich noch die 20-Uhr-“Tagesschau”, das “heute-journal”, “heute” und “Terra X”. Direkt nach dem “Tatort” blieben 4,10 Mio. im Ersten, um sich die “Paradise Papers”-Doku mit Christoph Lütgert anzuschauern – das entsprach einem guten Marktanteil von 14,7%. Die zweite Doku zu den Enthüllungen erreichte ab 23.05 Uhr noch 1,38 Mio. Menschen und blasse 9,2%.

3. “The Voice” legt zu, ProSieben erfolgreich mit “Panem”

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Neben den beiden großen öffentlich-rechtlichen Sendern können sich auch die drei großen Privatsender nicht über ihre Sonntagabend-Quoten beschweren. Am besten lief es natürlich für “The Voice of Germany” auf Sat.1: 2,19 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten der Show 19,3% und damit bessere Zahlen als in der Vorwoche. Im Gesamtpublikum gab es mit 3,97 Mio. 12,2% und damit den besten “The Voice”-Marktanteil für Sat.1 seit einem Jahr. RTL erreichte unterdessen 1,51 Mio. 14- bis 49-Jährige und 12,6% mit der Free-TV-Premiere “Pixels”, ProSieben landete mit “Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1” bei ähnlichen 1,43 Mio. und 12,5%.

4. “Grill den Profi” verliert weiter, RTL II und kabel eins am Abend ebenfalls mies

Wenn die fünf großen Sender allesamt zufrieden sein können, dann muss es natürlich dahinter Verlierer geben. Und die heißen u.a. Vox, RTL II und kabel eins. Die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga kamen allesamt nicht an ihr Normalniveau heran. Bei Vox verlor der “Grill den Henssler”-Nachfolger “Grill den Profi” erneut Zuschauer und Marktanteile, erreichte diesmal nur noch 520.000 14- bis 49-Jährige und 5,0%. kabel eins kam mit den “spektakulärsten Kriminalfällen” nur auf 390.000 junge Zuschauer und 3,2%, RTL II mit “The Big Wedding” gar nur auf 330.000 und 2,7%.

5. WDR knackt um 20.15 Uhr mit “Wunderschön” die Mio.-Marke, Sport und KiKA schaffen das in der Mittagszeit mit “Doppelpass” und “Schneewittchen”

Abseits der großen Sender lief es in der Prime Time noch für das WDR Fernsehen gut: 1,19 Mio. Menschen entschieden sich um 20.15 Uhr für die Reihe “Wunderschöne” – ein toller Marktanteil von 3,3%. Die Bundesliga-“Sportschau” erreichte im Anschluss noch 1,06 Mio. Seher und 3,4%. Bereits in der Mittagszeit knackten Sport1 und der KiKA die Mio.-Marke: Bei Sport1 erreichte der “Doppelpass” zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr im Durchschnitt 1,07 Mio. Leute, im KiKA lockte “Schneewittchen” ab 12 Uhr 1,05 Mio.

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