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Axel Springer soll laut Manager Magazin beim Nachbarschafts-Netzwerk Nextdoor eingestiegen sein

Springer-Chef Mathias Döpfner. Sein Medienhaus soll bei Nextdoor eingestiegen sein
Springer-Chef Mathias Döpfner. Sein Medienhaus soll bei Nextdoor eingestiegen sein

Der Einstieg von Medienhäuser bei sozialen Netzwerken stand bislang unter keinem guten Stern. Erinnert sei hier nur die sehr teurer StudiVZ-Übernahme von Holtzbrinck oder der letztlich desaströse MySpace-Kauf von Murdochs News Corp.. Jetzt wagt Springer offenbar einen neuen Versuch. Wie das Manager Magazin berichtet, sollen sich die Berliner an dem US-Startup Nextdoor beteiligt haben.

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Bislang ist die Informationslage noch sehr dünn. So ist weder die Höhe des Investments, noch der Anteil bekannt, den Springer an dem US-Unternehmen erworben hat. Das Medienhaus lehnte auf MEEDIA-Anfrage eine Stellungnahmen ab. Nextdoor selbst hat sich noch nicht auf eine entsprechende Anfrage geäußert.

Nextdoor ist in den USA die Nummer eins unter den Nachbarschaftsportalen, über die sich Anwohner in ihren Wohnvierteln vernetzen können. In Deutschland gilt bislang Nebenan.de als Platzhirsch, das unter anderem von Burda und dem Investor Lakestar finanziert wird.

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Nextdoor ist seit Anfang des Jahres in Deutschland aktiv und verfügt über recht beachtliche finanzielle Ressourcen. So sammelten das Startup bislang mehr als 200 Millionen Dollar ein. Der Wert liegt derzeit laut Manager Magazin bei 1,1 Milliarde Dollar.

Eine Antwort auf die Frage, warum Springer gerade in ein Social-Network investiert, könnte mit einem neuen Feature zusammenhängen, das Nextdoor im Sommer in den USA startete. Dort ist es seit August möglich, auch Immobilien-Anzeigen zu platzieren. So könnte Nextdoor zur Hintertür von Springer werden auch in Amerika im Bereich der Immobilien-Annoncen aktiver zu werden.

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