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Nach Butter-Absage: Hamburger Agentur KNSK zieht für die SPD in den Bundestagswahlkampf

Nicht Sigmar Gabriel, sondern Martin Schulz (re.) wird SPD-Kanzlerkandidat
Nicht Sigmar Gabriel, sondern Martin Schulz (re.) wird SPD-Kanzlerkandidat

Die Vorbereitungen für den anstehenden Bundestagswahlkampf laufen in den Parteizentralen längst auf höchsten Touren. Nachdem die CDU offenbar die Kreativ-Stars von Jung van Matt als Werber gewinnen konnten, hat sich nun auch die SPD für eine Agentur entschieden. Den noch zu benennenden Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten sollen die Hamburger Werber von KNSK möglichst erfolgreich verkaufen. Entsprechende Spekulationen bestätige KNSK auf MEEDIA-Anfrage. Letzter politischer Auftraggeber der Hanseaten: Martin Schulz.

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Im vergangenen EU-Wahlkampf warbt KNSK für den Spitzenkandidaten der SPD. Die Agentur Entscheidung soll jedoch keinesfalls als eine Art Vorentscheidung oder Hinweis in der Frage der Kanzlerkandidatur zwischen Sigmar Gabriel und Martin Schulz verstanden werden. Immerhin war zum Zeitpunkt der Europa-Wahl Schulz zwar Spitzenkandidat, aber Gabriel als SPD-Chef auch so etwas wie oberster Wahlkämpfer. Zudem besteht seit jeher eine enge Verbindung zwischen KNSK und der niedersächsischen SPD.

Denn die letzten richtig erfolgreichen Bundestagswahlen der Sozialdemokraten wurden mit Hilfe der Hamburger bestritten. Sie waren die Agentur hinter den Wahlkämpfen von Gerhard Schröder der Jahre 1998 und 2002.

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Vor der Entscheidung für KNSK war eigentlich die Kommunikationsagentur Butter der Wunsch-Partner der SPD. Doch offenbar hatten die Experten aus Düsseldorf und Berlin dem Willy Brandt-Haus diesmal abgesagt.

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Alle Kommentare

  1. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit ein bissel Photoshop aus eher durchschnittlich aussehenden Menschen für (vermeintlich) glorreiche Überflieger machen kann.

    Na ja – auf dem Papier wenigstens.

    Bei Gabriel hat man es auf dem Photo oben aber eindeutig übertrieben, da rutscht der ganze Hokuspokus ins lächerliche ab.

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