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Alec Baldwin führt gnadenlos Trumps Twitter-Problem vor – und der reagiert wie gewünscht

Bitterböse Parodie: Alec Baldwin als Donald Trump © Instagram/iamabfalecbaldwin

Donald Trumps Beziehung zu Twitter ist bekanntermaßen speziell: Auch nach seinem Wahlsieg kann der 70-Jährige nicht damit aufhören, exzessiv zu twittern. Wenig überraschend veralberte Alec Baldwin den neu gewählten US-Präsidenten bei Saturday Night Live für seine ungezügelte Twitterei. Trump tat Baldwin daraufhin den größtmöglichen Gefallen und reagierte mit einem wütenden Tweet.

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Es ist wie immer: Der kommende Präsident Donald Trump twittert weiter, als würde er sich noch im Wahlkampf befinden. Statt eine präsidiale Rolle einzunehmen, teilt Trump auf Twitter weiter beherzt gegen seine Lieblingsfeinde aus – und sei es, mit Hilfe von Retweets.

Die unablässige Twitterei in fortgesetzter Wahlkampf-Rhetorik war wenig überraschend dann auch die Steilvorlage für einen Trump-Sketch in der Kult-Comedy-Show Saturday Night Live, die sich seit der Endphase des Wahlkampfes an Donald Trump abarbeitet.

Am Wochenende parodierten Alec Baldwin als Trump und Kate McKinnon als dessen Wahlkampf-Managerin Kellyanne Conway den aktuellen Arbeitsalltag in der “ Transition Period“, in der Trump sein Kabinett zusammenstellt.

Während seine Mitarbeiter Trump in Sicherheitsfragen zu briefen versuchen, kann sich der gewählte Präsident einfach nicht von seinem iPhone lösen, um dort Tweets von namenlosen Nutzern – darunter einem sechzehnjährigen Schüler – zu retweeten.

Den eigentlichen Scoop landete Baldwin mit seiner erneut urkomischen Trump-Parodie indes Stunden nach der Ausstrahlung. Donald Trump bestätigte tatsächlich alle Vorurteile der Vieltwitterei und reagierte wie schon vor sechs Wochen auf den Saturday Night Live-Sketch mit einem Tweet.

„Habe versucht, Saturday Night Live zu sehen – ist aber ungenießbar! Total voreingenommen, nicht witzig, und Baldwins Verkörperung kann einfach nicht schlechter werden. Traurig“, twitterte Trump sofort nach der Ausstrahlung.

Kein Wunder, dass Diskussionen um Donald Trumps Twitter-Nutzung und seine Qualifikation für den Präsidenten-Job nach der dünnhäutigen Reaktion reflexartig erneut aufkamen:

Die beste Antwort kam jedoch von Baldwin selbst. Der 58-Jährige machte Trump ein verlockendes Angebot: Er wurde sofort mit seinen boshaften Sketchen aufhören, wenn Trump endlich seine Steuererklärungen veröffentlichen würde.

Trumps Antwort darauf steht – wenig überraschend – aus.

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