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Bundeswehr-Webserie „Die Rekruten“: TV-Sender offenbar an YouTube-Hit interessiert

Kommt doch nicht ins Fernsehen, zumindest nicht bei RTL II: Die Bundeswehr-Produktion "Die Rekruten"

Die Youtube-Serie „Die Rekruten“ ist ein nie da gewesener PR-Stunt der Bundeswehr – und musste bereits viel Kritik und Spott einstecken. Doch die Webserie hat sich zu einem Überraschungserfolg entwickelt. Aus dem nun eine Fernsehsendung werden könnte: Nach Informationen des Spiegel sollen bereits vier TV-Sender an dem Konzept interessiert sein.

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Die Reihe ist Teil einer PR-Offensive der Truppe und soll junge Menschen für den Arbeitgeber Bundeswehr begeistern. Rund 1,7 Millionen Euro hat die Bundeswehr in die Hand genommen, um „Die Rekruten“ zu produzieren. Die Youtube-Serie, in der drei junge Rekruten bei ihrer Grundausbildung begleitet werden, könnte nun auch ihren Weg auf den TV-Bildschirm finden.

Laut Informationen des Spiegel interessieren sich bereits vier TV-Sender für das Konzept über den Alltag der Rekruten in ihrer Grundausbildung. „Es laufen erste Gespräche mit privaten Sendern, wie man das bisher fürs Internet produzierte Format ins Fernsehen bringen kann.“, heißt es weiter. Um welche Sender es sich hierbei handelt, erklärt das Nachrichtenmagazin nicht.

Fakt ist aber: „Die Rekruten“ hat sich für die Bundeswehr zu einem Überraschungserfolg entwickelt. Nach knapp drei Wochen haben rund 255.000 Youtube-Nutzer (Stand: 2.12.) die Webserie abonniert. Jede der knapp sechs Minuten langen Folgen wird zwischen 200.000 bis 980.000 Mal geklickt. Auch die Zugriffe auf die Bewerbungsseite sind nach Angaben der Bundeswehr gestiegen – allein deswegen seien „Die Rekruten“ bereits ein voller Erfolg, so ein Sprecher gegenüber dem Nachrichtenmagazin.

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