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PR-Gau für Ferrero: angeblich Kinderarbeit für Ü-Eier „Kinder Überraschung“

Angebliche Kinderarbeit bei Kinder-Überraschung. Der Shitstorm lässt nicht lange auf sich warten

PR-Gau für den Süßwarenhersteller Ferrero. Die britische Boulevardzeitung Sun berichtet, dass für die Herstellung der beliebten Überraschungseier (Kinder Überraschung) in Rumänien auf Kinderarbeit zurückgegriffen wird. Der Hersteller reagiert in einer ersten Stellungnahme entsetzt und verspricht Aufklärung. Dem aufziehenden Shitstorm steht man aber noch eher hilflos gegenüber.

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Deutsche Medien, wie die Bild, haben den Sun-Bericht über Kinderarbeit bei Kinder-Überraschung aufgegriffen und groß aufgemacht. Kern der Vorwürfe: Kinder würden in Rumänien für einen Hungerlohn die Billig-Spielzeuge verpacken, die in den Schokoladen-Eiern stecken. Verantwortlich soll ein Sub-Unternehmer in Rumänien sein. Gegenüber Bild.de zeigt sich Ferrero „entsetzt und betroffen“. Man habe erst durch die Medienberichte von den Vorwürfen erfahren. Kinderarbeit sei laut einem Unternehmenskodex verboten. Ebenso fordere Ferrero, dass Mitarbeiter mindestens den örtlichen Mindestlohn erhalten. Ermittlungen seien eingeleitet worden.

Wenig überraschend zieht auf der Facebookseite von Kinder Überraschung der Shitstorm herauf. Zahlreiche Nutzer kritisieren den Hersteller in Beiträgen und Kommentaren und fordern eine Stellungnahme.

Bislang hat es der Konzern nicht hinbekommen, eine Erklärung auf Facebook zu veröffentlichen oder den aufgebrachten Nutzern zu antworten. Der jüngste Beitrag ist ein Gewinnspiel, bei dem man sein nächstes Urlaubsziel nennen soll. Auch dabei melden sich einige Nutzer mit kritischen Beiträgen. Einer schrieb über sein nächstes Urlaubsziel:

Reaktionen von Ferrero/Kinder Überraschung gibt es auf Facebook bislang keine.

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