„Rent a Sozi“: Satire-Show „extra 3“ verhökert auf Twitter SPD-Politiker im Sixt-Look

"Der wäre doch was für Ihre Weihnachtsfeier!": Justizminister Heiko Maas (SPD) wird bei Twitter verhökert.

Wie die ZDF-Sendung „Frontal 21“ herausgefunden hat, konnten Unternehmen und Lobbygruppen gegen Zahlung von 3.000 bis 7.000 Euro Treffen mit SPD-Ministern, Staatssekretären und Parteifunktionären sponsern. Die umstrittene Gesprächsreihe wird eingestellt. Anfragen dürfte es weiterhin geben: Die Satire-Show „extra 3“ (NDR) hat bei Twitter eine inoffizielle Werbekampagne für „Rent a Sozi“ gestartet.

Eine Agentur, die der SPD gehört, verkaufte Sponsorings für Veranstaltungen mit Spitzenpolitikern wie Justizminister Heiko Maas. Ganz so skandalös wie es klingt, waren die Vorgänge wohl nicht – die Story, wie sie vom ZDF-Magazin „Frontal 21“ erzählt wird, hat trotzdem für eine Welle der Empörung gesorgt. Und für eine irrwitzige Werbekampagne noch dazu: Die Satire-Show „extra 3“ (NDR) hat für die umstrittene Gesprächsreihe eine Handvoll Anzeigen entworfen – angelehnt an die berühmte Sixt-Werbung, die Kanzlerin Merkel mit zu Berge stehenden Haaren zeigte.

Mit „Der wäre doch was für Ihre Weihnachtsfeier!“ wird etwa Justizminister Heiko Maas – hier: „Teuerstes Maas der Welt!“ – bei Twitter beworben.

Ein regelrechtes „Schnäppchen!“ sei hingegen Arbeitsministerin Andrea Nahles – zwar nicht „käuflich, aber man kann mich mieten!“

Komplettiert wird die „Rent a Sozi“-Kampagne von der stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden und Familienministerin Manuela Schwesig, nach dem Motto: „Gönn Dir! #RentaSozi – „Jetzt auch für Weihnachtsfeiern mietbar!“