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Stanford-Studie: Die meisten Schüler in den USA können Sponsered Content nicht von redaktionellen Inhalten unterscheiden

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Das Wall Street Journal berichtet über eine neue Studie der Stanford University, laut der 82 Prozent der Schüler von Middle Schools in den USA nicht zwischen Sponsored Content und redaktionellen Inhalten unterscheiden können. Als Sponsored Content bezeichnet man gemeinhin so genanntes Native Advertising, also bezahlte Werbetexte, die in Art und Aufmachung redaktionellen Inhalten ähneln.

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Für die Studie wurden über 7.800 Schüler in den USA befragt, von Middle Schools bis zum College, so das Wall Street Journal. In der Studie geht es darum, wie Schüler Informationen, die sie online finden, bewerten. Dabei kam heraus, dass viele Schüler die Glaubwürdigkeit von Tweets etwa danach beurteilen, wie detailreich sie sind oder ob Fotos angehängt sind oder nicht. Die Quelle, also der Absender des Tweets, spielt bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit eine untergeordnete Rolle.

Das gilt offenbar auch für Texte. Über zwei Drittel der Middle Schooler sahen in der Studie keinen Grund, einen Artikel eines Bank-Angestellten kritisch zu hinterfragen, der die These vertritt, dass junge Erwachsene mehr Hilfe bei der Finanzplanung brauchen. Von Unternehmen wird gerne argumentiert, dass Leser Native Advertising klar von redaktionellen Inhalten unterscheiden können. Die nun vorgelegte Studie spricht zumindest für Schüler eine andere Sprache.

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