Partner von:
Anzeige

“The Voice” besiegt den “Tatort” im jungen Publikum, aktuelle Staffel stellt Vorjahr in den Schatten

The-Voice.jpg
Die "The Voice of Germany"-Coaches 2016: Andreas Bourani, Michi Beck, Yvonne Catterfeld, Smudo und Samu Haber (v.l.n.r.)

Grandioser Erfolg für die ProSiebenSat.1-Show "The Voice of Germany" und den neuen Sendeplatz am Sonntagabend. Mit 2,53 Mio. 14- bis 49-Jährigen besiegte sie diesmal sogar den "Tatort" in der jungen Zielgruppe. Insgesamt gab es zum vierten Mal hintereinander mehr als 4 Mio. Zuschauer. Im Gesamtpublikum gewann natürlich dennoch der "Tatort" - mit 8,51 Mio. Sehern. Vor "The Voice" schob sich hier auch noch die Formel 1.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. “The Voice” besiegt den “Tatort” in der jungen Zielgruppe und stellt die 2015er-Staffel in den Schatten

2,53 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich also am Sonntagabend für “The Voice of Germany” – und gegen den “Tatort”. Damit besiegte die Sat.1-Show den ARD-Krimi, der auf 2,37 Mio. junge Zuschauer kam. Der “Voice”-Marktanteil stieg auf 20,6%. Insgesamt sahen die Show 4,12 Mio. Menschen und damit auch bei der vierten Folge der aktuellen Staffel mehr als 4 Mio. Zum Vergleich: 2015 gab es keine einzige Ausgabe mit 4 Mio. Sehern und auch keine mit 2,5 Mio. 14- bis 49-Jährigen. “The Voice of Germany” ist im Jahr 2016 also weiterhin ein gigantischer Erfolg für ProSieben und Sat.1 – und das sogar am umkämpften Sonntagabend.

2. “Tatort” gewinnt im Gesamtpublikum, leidet aber spürbar unter “The Voice” und der Formel 1

Insgesamt war der “Tatort: Echolot” mit 8,51 Mio. Zuschauern aber die klare Nummer 1, der Marktanteil lag bei 23,6%. Damit erreichte der Krimi in etwa so viele Leute wie die beiden Haupt-Konkurrenten – das Formel-1-Rennen bei RTL und “The Voice” bei Sat.1 – zusammen. Dennoch zeigen die 8,51 Mio., dass der “Tatort” unter der Konkurrenz litt. Denn: Die “Tatorte” der vergangenen zwei Jahre sahen im Durchschnitt 9,35 Mio. Leute, der Marktanteil lag bei 26,1%. Der neueste Bremer Fall lag also unter diesem Normalniveau. Und auch zwei von drei Bremer “Tatorten” kamen in den 24 Monaten auf mehr als die nun erreichten 8,51 Mio. Zuschauer, im März 2015 gab es sogar 10,62 Mio. Seher.

3. Mexiko-Grand-Prix bei RTL stärker als im Vorjahr

Anzeige

Neben dem Ersten und Sat.1 kann auch RTL absolut zufrieden sein. Immerhin 4,49 Mio. Automobilsport-Fans sahen ab 20.05 Uhr das Formel-1-Rennen aus Mexiko bei RTL. Damit wurde der Vorjahreswert – 3,71 Mio. – deutlich getoppt, sicher auch, weil die WM spannender verläuft als 2015. Das Rennen musste sich im Gesamtpublilum am Sonntagabend damit nur dem “Tatort” geschlagen geben, “The Voice” und der ZDF-Film “Ein Sommer in Dänemark” (3,82 Mio. / 10,6%) wurden hingegen besiegt. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es im Vergleich zu 2015 von 1,18 Mio. auf 1,42 Mio. hinauf, hier hatte das Rennen allerdings keine Chance gegen “The Voice” – und natürlich auch nicht gegen den “Tatort”.

4. “Grill den Henssler” verliert Zuschauer und Marktanteile, bleibt aber klar vor RTL II und kabel eins

In der zweiten Privat-TV-Liga gab es für die Vox-Erfolgsshow einen ungewohnten Quotenknick. 840.000 14- bis 49-Jährige sahen die neueste Ausgabe, der Marktanteil lag bei 7,7%. Das ist angesichts des Vox-Normalniveaus von 6,7% in den jüngsten 12 Monaten zwar kein schlechter Wert, doch an den drei vergangenen Sonntagen erzielte die Show noch 10,1%, 12,7% und 11,2%. Die Konkurrenz aus “Tatort”, Formel 1 und “The Voice” war diesmal also etwas zu groß für Vox. Immerhin blieb “Grill den Henssler” aber klar vor RTL II und kabel eins. Dort gab es für “Seelen” und “Die spektakulärsten Kriminalfälle” mit 520.000 und 590.000 14- bis 49-Jährigen blasse 4,3% und 4,7%.

5. arte stark mit “Luther”, Sky mit Bundesliga und Formel 1

Abseits der großen acht Sender erreichte am Sonntag nur eine weitere Sendung ein Millionenpublikum: “NDR regional” um 19.30 Uhr mit 1,34 Mio. Sehern bzw. 4,3%. Knapp an der Mio.-Marke vorbei geschrammt sind “Tiere suchen ein Zuhause” (WDR / 980.000), die “Aktuelle Stunde” (WDR / 970.000) und “Das Dschungelbuch” (KiKA / 960.000). In der Prime Time landete arte deutlich über dem Normalniveau. 760.000 entschieden sich dort für den Film “Luther” – ein toller Marktanteil von 2,2%. Normal sind für arte sonst 1,0%. Auch gegen die übermächtige Konkurrenz der großen Sender waren am Sonntagabend also gute Quoten drin. Im Pay-TV gewann der Sport den Sonntag: die Bundesliga-Partie Köln-Hamburg sahen ab 17.30 Uhr 680.000 (2,8%) bei Sky, die Formel 1 ab 20.05 Uhr 410.000 (1,1%).

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia