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Amazon-Quartalszahlen: 252 Millionen Dollar Gewinn sind der Wall Street nicht genug

Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse
Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse

Jede Serie geht einmal zu Ende: Von Quartal zu Quartal konnte Amazon die Wall Street mit besser als erwarteten Quartalsergebnissen überraschen – nach Handelsschluss jedoch nicht. Weil der E-Commerce-Riese "nur" 252 Millionen Dollar verdiente und damit die Konsensschätzungen der Analysten verfehlte, brach die Aktie des bis dahin zweitwertvollsten Internetkonzerns der Welt nachbörslich um mehr als 6 Prozent ein.

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Die magische Marke ist nur wenige Tage alt: Erst am Dienstag konnte Amazon bei Kursen oberhalb von 840 Dollar die Bewertungsschwelle von stolzen 400 Milliarden Dollar durchbrechen. Der E-Commerce-Riese war zu diesem Zeitpunkt der viertwertvollste Konzern der Welt.

Wenn die Wall Street heute eröffnet, dürfte der Internet-Pionier an der Börse von Facebook überholt werden – die Amazon-Aktie ging nämlich nachbörslich um mehr als 6 Prozent auf 770 Dollar auf Talfahrt.

Gewinnsteigerung von 218 Prozent für Wall Street nicht genug

Auslöser dafür waren Quartalszahlen, die im Rahmen der Analysten-Erwartungen ausfielen: So setzte Amazon zwischen Anfang Juli und Ende September bereits 32,7 Milliarden Dollar um – genau damit hatte die Wall Street allerdings gerechnet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum zogen die Erlöse damit um beeindruckende 29 Prozent an.

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Noch rasanter entwickelte sich der Gewinn des Internet-Dinos, auf den Konzernchef Jeff Bezos zugunsten des Wachstums lange Zeit verzichtet hatte: Nach einem Überschuss von 79 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum konnte Amazon unter dem Strich nunmehr 252 Millionen Dollar oder 0,52 Dollar je Aktie ausweisen. Es war Amazons sechster Quartalsgewinn in Folge – Analysten hatten jedoch mit 0,78 Dollar gerechnet.

Cloud-Sparte AWS rettet erneut den  Gewinn

Treiber der enormen Geschäftsdynamik war wieder einmal die rasant wachsende Cloud-Computing-Sparte AWS (Amazon Web Services), die abermals um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegte und nun bereits mehr als 3,23 Milliarden Dollar erlöste.

Für Jeff Bezos ist AWS der Goldesel, auf den Amazon in seiner nunmehr 22-jährigen Unternehmenshistorie hat lange warten müssen: Mit einem operativen Gewinn von 861 Millionen Dollar war die Cloud-Sparte allein für den Profit des E-Commerce-Riesen verantwortlich.

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