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Focus und Spiegel punkten am Kiosk mit Bewegungs-Titeln, stern floppt mit der “Akte Artemis”

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Mit Gesundheits-Themen landet der Focus im Einzelverkauf immer wieder mal über dem Soll. Vor Jahren schaffte er das noch regelmäßiger, weswegen er häufig darauf setzt. Diesmal lautete die Titelzeile "Die Heilkraft der Muskeln" - und bescherte dem Burda-Magazin mit 89.751 Einzelverkäufen den besten Wert seit 32 Wochen. Auch Der Spiegel war erfolgreich mit Bewegung, der stern landete unter dem Soll.

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Immerhin 89.751 mal ging der Focus 39/2016 über die Ladentische von Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. Zuletzt gab es laut IVW 32 Wochen zuvor einen besseren Einzelverkaufswert. Im Vergleich zur Vorwoche ging es um über 13.700 Exemplare nach oben. Und: Auch das Normalniveau der jüngsten 12 Monate (69.200), bzw. der jüngsten drei Monate (65.400) wurde klar getoppt. Gelungen ist das wie erwähnt mit einem Titel zum Thema Bewegung: “Die Heilkraft der Muskeln – Wie sie unsere Gesundheit und Gefühle bestimmen” lauteten die Zeile und Unterzeile. Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln und sonstigen Verkäufen landete der Focus bei 497.287 Exemplaren, darunter 24.622 ePaper.

Der Spiegel erreichte zwar nicht seinen stärksten Einzelverkauf seit 32 Wochen, aber mit 225.483 Exemplaren immerhin den stärksten seit vier Wochen. “Steh auf und lauf: Entspannen und bewegen – in gesundem Gleichgewicht” fand also überdurchschnittlich viele Interessenten unter den potenziellen Spiegel-Käufern. Das bestätigt auch der Vergleich mit dem 12-Monats-Durchschnitt (219.600) und dem 3-Monats-Durchschnitt (221.300). Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 790.008 Exemplaren, inklusive 53.500 ePapers.

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Als einziges der drei großen Wochenmagazine unter seinem aktuellen Normalniveau landete der stern. Zwar verkaufte sich die Titelstory “Die Akte Artemis” im Journalimus-Shop Blendle so gut, dass sie Ende September die wöchentlichen Charts anführte, doch im Massenmarkt kam die Reportage über die Razzia in “Deutschlands größtem Luxusbordell” offenbar nicht ganz so gut an. Mit 168.318 Einzelverkäufen gab es so wenige wie zuletzt ein Vierteljahr zuvor. Dementsprechend blieb der stern auch klar unter seinem Normalniveau der jüngsten 12 Monate (188.000) und drei Monate (187.000). Insgesamt fand die Ausgabe 645.245 Abnehmer, 17.211 davon als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. „Steh auf und lauf” steht in der noch jungen Spiegel-Tradition von „Leg doch mal das Handy weg” und „Lasst die Kinder endlich frei”.

    Rudolf, dreh dich mal im Grabe rum.

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