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Donald Trump ärgert sich über Saturday Night Live-Parodie: “Die Medien manipulieren die Wahl”

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Die wochenlangen Parodien in Saturday Night Live zeigen ihre Wirkung: Donald Trump schießt sich nun auch auf die Comedy-Show ein, die den republikanischen Präsidentschaftskandidaten am Wochenende erneut nicht gut aussehen ließ. "Die langweilige und unwitzige Show" sollte eingestellt werden", twitterte Trump, der die Medien dafür verantwortlich macht, die US-Wahl zu manipulieren. Das Kult-Comedy-Format hatte am Samstag den Beyoncé-Hit "Sorry" in eine Parodie der Trump-Töchter und Ehefrau Melania verwandelt.

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Nächster Teil in der Dauerfehde Donald Trump gegen die Medien: Nachdem der streitbare Multimilliardär vergangene Woche gegen die New York Time gewettert und der “Gray Lady” mit einer Klage gedroht hatte, watschte Trump nun “Saturday Night Live” (SNL) ab.

Die Kult-Comedy-Show knöpft sich den republikanischen Präsidentschaftskandidaten seit Wochen in Sketchen mit Alec Baldwin und Kate McKinnon als Hillary Clinton gnadenlos vor.

Am Samstag stellte SNL das ruppige zweite TV-Duell satirisch nach. Bei Donald Trump kam Alec Baldwins Verkörperung erwartungsgemäß nicht besonders gut an:

“Habe mir Saturday Night Lives Anschlag auf mich angesehen. Es wird Zeit, dass die langweilige und unwitzige Show eingestellt wird. Alec Baldwins Porträtierung stinkt”, twitterte Trump. Einen größeren Ritterschlag hätte sich der 58-jährige “To Rome with Love”-Darsteller kaum wünschen können. Das Social Web reagierte mit Schenkelklopfern und Unverständnis:

Dabei gab es Zeiten, da stand Trump SNL positiver gegenüber – und trat sogar in der Show auf:

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Stattdessen erneuerte Trump gegenüber den Medien seine Generalunterstellung: “Die Medien manipulieren die Wahl”. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner hält das Comedy-Kultformat möglicherweise auch deshalb für voreingenommen, weil Hillary Clinton vor einem Jahr ebenfalls mit einem Gastauftritt bei SNL glänzte, als die 68-Jährige eine Barkeeperin spielte, die sich selbst traf:

Für die eigentlich bitterböse Breitseite sorgte die amerikanische Satire-Show unterdessen mit der Nachstellung des Beyoncé-Hits “Sorry” aus ihrem neuen Album “Lemonade” als “Melanianade”.

Der Titel sagt bereits alles: Wie im Beyoncé-Video geht es um Abrechnung mit dem eigenen Mann oder Vater – diesmal von vorgetragen von Darstellerinnen, die Ehefrau Melania, die Trump-Töchter Ivanka (gespielt von Emily Blunt) und Tiffany, Kampagnen-Managerin Kellyanne Conway und Reality TV-Star Omarosa Maingault imitieren:

Das Social Web reagiert begeistert:

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Alle Kommentare

  1. He Meedschja,

    ihr seid doch ein Mediendienst ne?!

    Macht doch mal n schmissiges Feature zum großen Branchentreff in Clintons Enddarm.

    Leider gibt da noch keine Selfies vom Julian oder Jakob oder Anja und den anderen aber ihr supertaffen Medienheinis kriegt das schon hin…

    Dann interessiert sich auch keiner für die Wikileaks-Mails und so

  2. Ich halte es immer mit der alten Weisheit: Wenn sich alle, wirklich alle auf einen einschießen, kann daran irgend etwas nicht stimmen. Es ist wirklich unglaublich wie einseitig die Berichterstattung im Falle der US-Wahl ist.

  3. liebe freunde von meedia. ihr merkt es doch selbst – es ist vollkommen witzlos, die kommentarspalten hier offen zu lassen. ihr hattet vor einem jahr diesen artikel online … lernt ihr es nicht langsam mal selbst?

    tut euch selbst den gefallen, und macht die kommentare dicht. ich habe euch damals erklärt, wie die dinge anfingen, wie sie sich entwickeln und wie sie enden.

    mein vorschlag damals lief im kern darauf hinaus, kommtare _kostenpflichtig_ zu machen. die idioten werden kein geld ausgeben, herumzutrollen.

    wen ihr aber mit eurer “politik” vertreibt, das sind die, die an einem ernsten gespräch zu diesen themen interessiert wären, die lassen sich von den idioten hier schnell vertreiben und suchen sich andere ort.

    ihr erlaubt: posten mit mehrfachen identitäten, ja man kann sogar den eines anderen benutzer verwenden (ohne daß ihr wiederum auch nur über einen simplen vergleich der email adressen gegencheckt).

    wirklich, tut euch selbst den gefallen und denkt mal ernsthaft drüber nach, wie sehr ihr in wirklichkeit für die paar klicks, die aus dem streit ggfl. entstehen, eurem auftritt schadet.

    aber hey, das habe ich euch vor einem jahr aus 20 jähriger erfahrung schon erklärt. wenn ihr nicht lernt: ihr tragt halt die verantwortung und seid es am ende selbst schuld.

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