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Bei Twitter tut sich was: mehr Platz für Tweets und mehr Videos sollen Dienst attraktiver machen

Twitter-CEO Jack Dorsey bittet die Nutzer um Vorschläge für eine bessere Debattenkultur
Twitter-CEO Jack Dorsey bittet die Nutzer um Vorschläge für eine bessere Debattenkultur

Twitter-Chef Jack Dorsey will den Kurznachrichtendienst unter anderem mit einem stärkeren Fokus auf Videos zu aktuellen Ereignissen aus der Krise führen. Außerdem sollen Nutzer mehr Platz für ihre Tweets bekommen. Ab 19. September zählen Anhänge und zitierte Tweets laut US-Medienberichten nicht mehr zum 140-Zeichen-Limit.

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Laut dem US-Onlinemagazin “The Verge” soll die neue Regelung für mehr Flexibilität beim Twittern sorgen. Schon länger plant Twitter, dass Anhänge, wie Fotos oder Videos nicht mehr das 140-Zeilen-Limit zusätzlich beschränken sollen. Wichtig ist die Änderung auch darum, weil Twitter-CEO Jack Dorsey auf eine Expansion von Video bei Twitter setzt. “Wir sind wirklich gut darin, Nachrichten schneller als alle anderen zu liefern”, sagte Dorsey dem Magazin “Fast Company”. Zugleich sei Video etwas, was die Menschen heute erwarteten.

“Was wäre, wenn wir das in einem Erlebnis vereinen könnten, damit man nicht nach einem Fernseher suchen müsste, oder wo der Stream läuft – sondern einfach Twitter öffnen könnte, es sich dort ansehen und kommentieren”, beschrieb Dorsey das Konzept. Letztlich sei es das, was Twitter-Nutzer schon seit rund einem Jahrzehnt machten: “Sie schauen auf einen Bildschirm und sie twittern darüber.” Der Dienst wolle jetzt beides auf einem Bildschirm vereinen und auch auf mobilen Geräten überall ansehen lassen. Mit Hilfe selbstlernender Maschinen will Twitter zentrale Momente eines Videos erkennen und den Nutzern als Highlights präsentieren.

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Facebook mit seinen mehr als 1,6 Milliarden Mitgliedern setzt ebenfalls massiv auf Video und unter anderem auch auf Livestreaming, bei dem Bilder direkt zum Beispiel vom Smartphone übertragen werden. Twitter stieß den Trend mit seiner Livestreaming-App Periscope mit an.

Der gut zehn Jahre alte Kurznachrichtendienst kämpft mit Problemen. Die Zahl der Nutzer steckt bei rund 300 Millionen fest und wächst nur langsam. Auch Dorsey gelang es in gut einem Jahr bisher nicht, die Verluste zu stoppen.

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