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#Meisterstück: Warum jeder Journalist die Reportage über den NPD-Mann im Europaparlament lesen sollte

SZ-Autor Tobias Haberl, preisgekrönte Reportage über den einzigen NPD-Abgeordneten im Europaparlament
SZ-Autor Tobias Haberl, preisgekrönte Reportage über den einzigen NPD-Abgeordneten im Europaparlament

Manchmal ist es gut, die Regeln zu brechen und sich über journalistische Gepflogenheiten hinwegzusetzen: Tobias Haberl hatte die ungewöhnliche und in der Branche gewiss nicht unumstrittene Idee, den NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt ein Jahr lang zu begleiten. Gibt man der NPD damit eine Bühne? Haberl tat das nicht. Ergebnis: eine packende Reportage und der Theodor-Wolff-Preis.

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Haberl bekam die Auszeichnung in der Kategorie „Reportage“ für den Artikel “Reihe 7, Platz  88”.  Protagonist seines Artikels war der einzige NPD-Mann, der bei der Europawahl 2014 einen Sitz im Europaparlament errungen hatte. Die Reportage zeigt, dass beim brisanten Thema Neonazis und Rechtspartei das von vielen Medien praktizierte Ausgrenzen und Verschweigen nicht die einzige Form des redaktionellen Umgangs ist. Dem Autor ist in mehrmonatiger mühseliger Kleinarbeit ein packendes menschliches Porträt des NPD-Politikers gelungen, das dennoch nicht verharmlosend wirkt – ein Beweis, dass sich im Journalismus der Mut zum unkonventionellen Zugang auszahlen kann. Unbedingt lesenswert und nicht nur aus Sicht der Jury des Theodor-Wolff-Preises ein Vorbild und #Meisterstück:

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