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“Arrogant und unjournalistisch” – Jürgen Todenhöfer gewinnt Rechtsstreit mit dem Spiegel, sein Sohn rechnet ab

Jürgen und Frederic Todenhöfer, Spiegel-Ausgabe vom Januar mit dem umstrittenen Artikel “Der Märchenonkel”
Jürgen und Frederic Todenhöfer, Spiegel-Ausgabe vom Januar mit dem umstrittenen Artikel "Der Märchenonkel"

Im Januar veröffentlichte der Spiegel unter dem Titel "Der Märchenonkel" einen Artikel über den Publizisten Jürgen Todenhöfer und seine Reise zum so genannten Islamischen Staat. In dem Artikel kam ein Mitreisender ausführlich zu Wort, der sich mit Todenhöfer und seinem Sohn Frederic zerstritten hat und scharfe Kritik an deren Methoden übte. Todenhöfer ging juristisch gegen den Text vorund hat nun vor dem Hamburger Landgericht gewonnen. In einem Gastbeitrag rechnet Frederic Todenhöfer nun mit den Methoden des Magazins ab.

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Von Frederic Todenhöfer

Anfang des Jahres veröffentlichte der Spiegel einen Artikel über unsere Reise in den so genannten „Islamischen Staat“. Die Überschrift lautete „Der Märchenonkel“. Der Artikel verstieß gegen alle Grundsätze der zulässigen Verdachtsberichterstattung und enthielt zahlreiche Unwahrheiten über meinen Vater (Jürgen Todenhöfer), über mich und unsere Reise in den “Islamischen Staat”.

Mein Vater hat den Spiegel und die Verfasserin dieser schlampig recherchierten Machwerks, Özlem Gezer, vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg auf Unterlassung von 14 teils umfangreichen Passagen verklagt.

Der Prozess ist jetzt rechtskräftig beendet. Der Spiegel und Frau Gezer haben in allen 14 Punkten die verlangten “strafbewehrten Unterlassungserklärungen” abgegeben; d.h. sie dürfen keine dieser 14 Passagen je wiederholen. Andernfalls riskieren sie eine gerichtliche Bestrafung. Darüber hinaus haben sie sich verpflichtet, den gesamten Artikel, der nach Streichung der 14 Passagen aussieht wie ein gerupftes Huhn, im Internet komplett zu löschen.

Das ist ein Maximal-Ergebnis und entspricht inhaltlich zu 100 Prozent dem, was wir vom Hamburger Landgericht erbeten hatten. Kurz: Wir haben zu 100 Prozent gewonnen. Ich möchte trotzdem zwei Anmerkungen dazu machen.

 1. Der Spiegel und Frau Özlem Gezer schienen gar nicht daran interessiert, wirklich zu recherchieren. Nach ihren eigenen Angaben haben sie sechs Monate lang mit ihrem (einzigen) Informanten gesprochen. Meinem Vater und mir schickten sie drei Tage vor der Veröffentlichung einen Fragebogen mit zehn Fragen, für deren Beantwortung sie uns “großzügig” ganze acht Stunden gewährten.

Ich finde das unglaublich arrogant und unjournalistisch. Es zeigt, wie ich meine, dass der Spiegel an der Wahrheit gar nicht interessiert war, sondern vielmehr meinen Vater nur herabsetzen wollte und seine Glaubwürdigkeit zerstören wollte. Den Eindruck haben ganz nebenbei, auch Spiegel-Redakteure gewonnen, die uns das offen gesagt haben. Massiver als der Spiegel das in diesem Artikel getan hat, kann man gegen die  Grundsätze  des journalistischen Anstands und der “zulässigen Verdachtberichterstattung”, wie das juristisch genannt wird, kaum verstoßen.

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 2. Eigentlich habe ich den Spiegel immer geschätzt. Jeden Tag lese ich Spiegel Online. Mein Vater verteidigt den Spiegel übrigens meist auch. Er hat ja auch Artikel im Spiegel geschrieben und ein “Streitgespräch” mit dessen Redakteuren geführt, das dann auch publiziert wurden. Kurz, wir sind keine generellen Spiegel-Gegner.

Aber ich frage mich schon, was hier die wirkliche Motivation des Spiegel war. Unterlaufen einer preisgekrönten Journalistin wie Frau Gezer und dem Spiegel einfach mal so derart viele Fehler in einem Artikel? Oder war da jemand übermotiviert, die Arbeit meines Vaters zu zerstören? 

Der Spiegel könnte zwar sagen, er sei einem notorischen Lügner aufgesessen. Wer aber erlebt hat, wie schnell der vom Landgericht München 1 entlarvt wurde, muss sich fragen, wie naiv Özlem Gezer war, als sie diesen Artikel zusammenschusterte. 

Manche bekannte Journalisten sagten uns, da sei halt viel Neid im Spiel gewesen. Vielleicht! Der Spiegel lag, anders als mein Vater, in den letzten fünf Jahren mit seiner Syrien-Berichterstattung fast immer daneben. Anfang 2012  hatte der Spiegel den Sturz Assads für “übermorgen” voraussagt. Meinen Vater hatte er, wegen dessen Einschätzung, der Syrienkrieg sei ein Stellvertreter-Krieg und unter den Oppositionellen befänden sich auch Terroristen, als “Verschwörungsfreund” betitelt. Leider hat der Verlauf des Krieges meinem Vater und nicht dem Spiegel Recht gegeben. Vielleicht kommen einige beim Spiegel damit nicht klar. 

Von den Exklusiv-Interviews meines Vaters mit Assad und mit dem IS im “Islamischen Staat” ganz zu schweigen. Ein früherer Verlagsvorstand (Jürgen Todenhöfer war viele Jahre lang Vorstand bei Hubert Burda Media, Anm.d.Red.), der bei seinen Recherchen Dreck frisst und höhere persönliche Risiken auf sich nimmt als die zuständigen Spiegel-Redakteure, das war für manche offenbar schwer zu ertragen.

Und dann schrieb auch noch Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer, den wir eigentlich schätzen, nach Erscheinen des Buches meines Vaters über den IS, einen überraschend hämischen Artikel. Mit teilweise grotesk falschen Behauptungen. Auf unsere erstaunte telefonische Nachfrage sagte er, dass er das Buch gar nicht gelesen hatte. 

So ging das in mehreren Spiegel-Artikeln weiter. Trauriger Tiefpunkt war dann der Artikel von Frau Gezer, gegen den mein Vater dann gerichtlich vorging. Es blieb ihm gar nichts anderes übrig. Weil nun erkennbar war, dass das Ganze kein Zufall, sondern eine Kampagne war, über die sich jetzt nach der Entscheidung der Hamburger Pressekammer jeder seine eigene Meinung bilden kann. Ich hätte so etwas beim Spiegel nie für möglich gehalten. 

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Alle Kommentare

  1. Kein Printmedium ist so abgestürzt wie der Spiegel, von wegen ‘der Geist ist links’, und ich hab auch lange niemanden mehr: ‘Ja mag sein, aber im Spiegel steht….`sagen hören. Es ist eine Schande und es ist zu hoffen, dass der Spiegel endlich konkurs macht, bevor er die Verdienste vergangener Tage endgültig vergessen gemacht hat.

  2. was will man von einer postille, mehr ist der spiegel und spiegel-online nicht mehr, erwarten? augstein senior würde sich im grabe umdrehen was man aus seinem magazin gemacht hat, das ohne probleme das niveau der bildzeitung noch unterschreitet und bei dem ein herr blohme hospitiert. das allein sagt schon alles, die friedliche übernahme des spiegel durch den springerkonzern.

  3. Frage, wieso sind 2 verschiedene Gerichte erwähnt:

    1. Pressekammer Landgerichts Hamburg: Spiegel/Özlem Gezer
    2. Landgericht München 1: “Lügner”

  4. Der Spiegel war mal mein “Leib und Magenblatt” als Intellektueller Denker. Mittlerweile ist der Spiegel zur ” BILD” für intellektuell heruntergekommene Spinner mutiert. solche “Persönlichkeiten” wie Fleischhauer, Bidder und weitere Konsorten inkl. Augstein junior bringen den Spiegel auf BILD- Niveau. Abo abbestellt, Spon wird nur noch sporadisch gelesen. Die haben es verdient, in Konkurs zu gehen !

  5. Frederic Todenhöfer sagt: “Ich hätte so etwas beim Spiegel nie für möglich gehalten.”
    Solange die Hand die füttert nicht prügelt, ist der Eigentümer der Hand (egal ob Spiegel Abschaum oder Kriegsverbrecher) das gute “Herrchen”.

  6. Der Spiegel schafft es halt nur maximal solche “Journalisten” wie Özem Gezer zu beschäftigen. Über sinkende Auflagenzahlen und dem Umfang einer Apothekenumschau- selbstverständlich ohne deren Leserzahlen- braucht man sich daher nicht wundern.
    Dass man dann aber noch fast täglich SPON “liest”…. muss man so Zeit vergeuden?

  7. Okay, der SPIEGEL hat wenn überhaupt dann unsauber recherchiert, das scheint bewiesen worden zu sein – und das ist übel. Was mich aber viel mehr interessiert: was haben Sie, Frederic Todenhöfer, und Ihr Vater mit Ihrem mitreisenden Freund angestellt, dem “Informanten” des Magazins, dass er sich auf diese fast schon verzweifelte Weise gegen Sie gewehrt hat? Da müssen die persönlichen Verletzungen, die diesem Mann von Ihnen zugefügt wurden, ja schon ganz schön tief gewesen sein… Sympathischer macht Sie mir das auch nicht, selbst wenn Ihnen Unrecht getan wurde.

  8. Man vergleiche mal die Syrienberichte von 2011/2012 und heute vom Spiegel und Spiegel Online. Da fällt ganz gewaltig was auf. Darum sagt man jetzt auch EhNaMag (ehem. Narichtenmagazin)

  9. Eine solche Kampagne vom Spiegel ” nicht für möglich” zu halten, scheint mir geradezu merkwürdig naiv !Das der Spiegel zur reinen NATO Postille verkommen ist, ist ja nun schon seit Jahren evident!

  10. Wer nach einer solch durchschaubaren, üblen Kampagne des EhNaMag SPIEGEL (ehemaliges Nachrichtenmagazin) wie Frederic Todenhöfer so sachlich reagiert, verdient größten Respekt. War Höflichkeit die Motivation oder doch eher die Sorge, das EhNaMag könnte erneut versuchen, seinen Vater fertig zu machen, seine Arbeit in den Dreck zu ziehen und ihn als “Antiamerikaner” oder “Verschwörungstheoretiker” zu diffamieren, nur weil er – im Gegensatz zum Propagandablatt SPIEGEL – nicht das von den USA und der NATO vorgegebene Narrativ in Bezug auf die imperialen Kriege der westlichen Wertegemeinschaft nachplappert sondern mit Fakten belegt, welch schwerster Verbrechen sich diese “Wertegemeinschaft” unter Führung der USA und ihrem militärischen Arm, der NATO schuldig gemacht hat?

    Es ist offensichtlich, das beim EhNaMag schon lange jeder und alles niedergemacht wird, was nicht der vorgegebenen transatlantischen Propaganda entspricht. Entweder sind die “Vorgaben” “von oben” so massiv oder die “Journalisten” des EhNaMag schon so korrumpiert, dass sie in Kauf nehmen(müssen), als miese Schreiberlinge dazustehen, die zu blöd sind, einen ordentlichen, gut recherchierten Artikel abzuliefern. Insofern teile ich Todenhöfers Ansicht nicht, “Fehler” und “schlampige Arbeit” seien die Ursache für das Elaborat gegen seinen Vater gewesen.

    Jürgen Todenhöfer, der Nestbeschmutzer, der es wagt, die Hintergründe und Ursachen für die Zerstörung der halben arabischen Welt, für Not, Elend und millionenfache Vertreibung aufzuzeigen, soll, ja muss fertiggemacht werden. Koste es, was es wolle. Selbst wenn es der eigene, ehemalige gute Ruf des Hamburger Magazins ist.
    Ich ziehe den Hut vor Frederic Todenhöfer, der trotz der Gehässigkeit und dieser absolut miesen Kampagne gegen seinen Vater sachlich geblieben ist. Die Macher des transatlantisch gesteuerten, mittlerweile unsäglichen EhNaMag verkommen leider immer mehr zu Verlautbarungsjournalisten von NATO und USA. Lügen, Nachrichtenuterdrückung, Hetze gegen Russland (“STOPPT PUTIN JETZT”) und Kriegstreiberei sind zum üblen Geschäft dieses miesen Blattes geworden. Rudolf Augstein rotiert schon lange im Grab.

    1. Dieses Desinformatinsblatt konnte man(Ich) nicht mehr lesen als in diesem Der Deutsche Wald zu Grabe getragen wurde.
      Es folgte die Zerstörung der OZON Schicht

      die Klimakatastrophe

      das abschmelzen der Polkappen

      das Aussterben der Eisbären

    2. Das Schlimmste in diesem Land ist tatsächlich, dass irgendwelche angepassten “Meinungsführer” jede andere Meinung verunglimpfen, meistens mit “Nazi” oder “Rechtspopulismus” bekleben und sich im Medien-Politik-Sumpf selbst beömmeln und gemütlich suhlen. Wenn man diese Syrien-Behauptungen anschaut, das ewige Bashing nur Assad wäre ein Kriegsverbrecher, die “Rebellen” die Guten oder dieses Theater rund um den Maidan, das “uns” so viele Probleme gebracht hat mit Russland plus weitere mit der Ukraine wie auch die sogenannte Flüchtlings’politik’, die keine war und ist – da kann Frau Merkel noch so überlegen grinsen oder von “wir schaffen das” labern – das Bürokraten-Geflecht dieses wahnsinnig aufgepumpten Europa (kein Wunder bei so viel Geld das dort von uns Steuerzahlern verballert wird), diese Bankenkrise, diese Null-Zins-Politik über die ja die gesamte Politik UND die Medien nicht Tacheles reden sondern nur verbrämt und verschämt so tun als wäre “Europa” oder “Draghi” schuld. Dabei profitiert “die Politik” wunderbar davon, hält damit Europa zusammen und nimmt UNS damit so richtig aus. WO SIND DIE MEDIEN? Warum schweigen sie zusammen mit der Poliktik über all diese Dinge? Wen wundert es, dass die Bürger diskutieren, wer für Deutschland und die Bürger eine bessere Politik machen könnte. Frau Merkel hat das Vertrauen der Bürger in diesen schwierigen Zeiten verloren. Und “die Medien” – auch der Spiegel – verliert sie aus denselben Gründen. Und bekommt durch dieses Urteil nun auch noch den klaren Stempel der Manipulation. Die kraftlose, leise, ewig auf Kompromiss-Suche befindliche Frau Merkel und die längst saft- und kraftlose “Lügenpresse”, die wie die Politiker nichts begriffen haben und begreifen, braucht niemand mehr. Also müssen die Bürger einen Weg finden, wie diese Politik und diese Medien abgeschafft und/oder vollkommen verändert werden können. So weiter machen (lassen) ist jedenfalls keine Alternative.

    1. Was ist denn mit der “Käfer-Kammer”? Soll das heißen, eine andere Kammer hätte Jürgen Todenhöfer nicht Recht gegeben?

      1. Das Presserecht lässt es zu das sich der Kläger ein x-beliebiges Landgericht in Deutschland suchen kann. Und dem Hamburger Landgericht wird nachgesagt das es gerne zu Gunsten des Klägers entscheidet.

  11. Leider kann man von der Qualität des “Spiegel” Rückschlüsse auf die Zielgruppe jenes Machwerks ziehen. Wir haben es hier mit einer selbstgefälligen, überbezahlten, gutmenschlichen “Pseudointellektuellen”-Schikeria, die in den meisten Fällen trotz Dr.-oder Prof.-Titel mit Fachidiot schmeichelnd beschrieben werden kann, zu tun.
    Gezüchtet und gehätschelt vom System und von diesem als “Elite” angesprochen glauben viele dieser schlauen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Mit jeder praktischen Tätigkeit oft hoffnungslos überfordert müssen sich diese “Systemstützen” an ihren “Intellekt” klammern um die meist sinnfreie Tagesbeschäftigung vorm eigenen “Ich” verantworten zu können.
    Da der deutsche Bauarbeiter nunmal auch lesen und sich sein eigenes Bild machen kann, gerät nun, in Verbindung mit der Internetnutzung, der intelligente “Intellektuelle” mit seiner viel selbstbeschränkteren Sichtweise und seiner US-Lizenz-Lektüre in die gesellschaftspolitische Bedeutungslosigkeit. In dem Maße wie die neuen Medien immer mehr Wahrheiten den Normalbürgern offenbaren und die Lizenz-Presse dagegen anlügen muss, verliert die intellektuelle Meinungsführerschaft der “Eliten” ihre Bedeutung. Muss schlimm sein den Prof. für Geschichtsverdrehung bekommen zu haben und sich dann von normalen “Schichtbuletten” die deutsche Geschichte erklären lassen zu müssen.
    Mir sind in den letzten Jahren einige mit Titel übern Weg gelaufen, bei denen nach 5 Minuten Gespräch klar war, daß da außer dem Titel nicht viel ist. Aber wie sagte B. Höcke bereits: “Tatelite waren sie ja nie.”
    Wenn Elite Auslese bedeutet, dann sind jene die Exponenten eines durch und durch verlogenen, verbrecherischen und im Ergebnis so gar nicht humanen Systems.
    Na herzlichen Glückwunsch !
    Wer mehr über unsere Auslese erfahren will, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und den Vortrag “Warum die Lämmer schweigen” von Prof. Rainer Mausfeld, Uni Kiel, auf Youtube anschauen.

    1. Antagonist,

      auch ich bin verwirrt. Jan Fleischhauer zählen Sie zur “Gutmensch”-Fraktion? Hoppsa. Aber andererseits: wer sich auf Björn Höcke beruft, für den sind vermutlich alle Menschen jenseits der AfD “Gutmenschen”.

      Rainer Mausfeld mausert sich übrigens zu einem prächtigen Querfront-Propagandisten.

  12. Erinnert an den Umgang mit Scientologen; mit diesen bzw. ihrer Religion Scientology gehen die “Irrenden von den Journalien” ganz ähnlich um, allerdings lassen sich das die Scientologen ja genauso wenig gefallen, daher kommen seit Jahren auch kaum noch größere Beiträge in der Massenverdummungsmedienlandschaft über Scientology.

  13. Analysiert man die Spiegelberichterstattung des Spiegels, wird doch sonnenklar, dass er zu weit gehend unkritisch und ganz im Propagandastil Amerika berichtet. Dies ergibt sich aus dem Gesamteindruck aus seiner Berichterstattung etwa zu Syrien. Der Spiegel vertritt ganz klar eine Amerikalinie. Dies wird auch in anderen Bereichen erkennbar. Er ist ein Schmierenblatt geworden mit viel parteilichen Behauptungen, ohne Substanz.

  14. War auch mal lange Zeit SPIEGEL-Leser. Es stimmt schon, der SPIEGEL ist zur BILD-Zeitung der möchtegern Intellektuellen verkommen und das drückt sich auch in der Auflage aus.

  15. Der letzte Spiegel beim stellte die Burkha als Fortschritt dar.
    Das erinnert doch sehr an den ständig bekifften Klassendeppen mit Antifa-Aufnäher und Rotz am Ärmel seiner Bomberjacke auf der Suche nach Liebe, Aufmerksamkeit und Freunde.

    Heute hängt der Klassendepp beim Spiegel rum und schreibt sich den Frust von seiner traurigen Seele.

  16. Hallo, gibt es zu dem Urteil einen Link oder sonstige Quelle, die das belegt?
    Vielleicht habe ich den auch nicht gesehen?

  17. doch, leute die die amerika/nato politik differenzierter sehen werden vom spiegel mit mit voller breitseite diffamiert. das sollte seit der ukraine-krise die todenhöfers eigentlich nicht mehr überraschen.

  18. Solche Klagen müsste es gegen den Spiegel täglich geben.Früher gab es mal Quellenangaben.Täglich ein neuer Quotenhype in Richtung geostrategischer Propaganda – aus welchem Land kommen bestimmte Waffen wer beweist gegen wen sie verwendet wurden, und wem nützt es? Einfache Fragen machen euch einfach sehr schnell durchschaubar!.Es ist immer dieselbe Masche.Wir erzählen etwas Negatives über die, die wir weg haben wollen und behaupten später daß es so nicht gemeint war.Ich finde es leider gut das Todenhöfer geklagt und gewonnen hat.Leider, denn es gäbe wahrscheinlich sehr viel mehr als diesen einen Anlaß.Das Problem ist das wir nicht mehr darum herum kommen eine Lösung für die Ursachen dieser epochalen Fehlentwicklung unseres Systems finden zu müssen.Wenn es crasht ist es bereits zu spät.
    Wir bräuchten jetzt regionale Währungen für die europäischen Staaten zusätzlich zum Euro, wenn wirnes nicht zulassen wollen, daß sie unser Europa zu einem dritte Welt Land machen brauchen wir für das Schuldgeldsystem eine Lösung.Wie man x% vom Konto y auf Konto z umbucht sollte herauszufinden sein. Wenn das nicht gemacht wird droht der Kollaps.

  19. Ich halte weder vom Spiegel noch von der angeblichen Journalisten Özlem Gezer. Für mich gehört der Spiegel bei der Lügenpresse ganz oben.

    1. aber wenigstens beherrschen sie dort die deutsche Grammatik. Da können “Lügenpresse”-Brüller also noch was lernen.

      1. Korrektur-Drang Herr Immer alles von Besserwisser? Oder einfach nur unverarbeitete Komplexe? Was in der Richtung wird’s sein.

  20. Da freuen wir uns doch alle sehr, dass in diesem Fall ein Journalist der ganz oben auf der Integritätsliste steht die Oberhand gegen die Spiegel-Mischpoche behalten hat. Ich kann mir vorstellen wie stressvoll die ganze Angelegenheit für Herrn Todenhöfer und die Seinen gewesen sein muss. Meine besten Wünsche an ihn!

  21. Chapeau Herr Todenhöfer, trotz aller Anfeindungen, haben Sie sich gewehrt, was leider viele zu wenig tun. Aber für mich war und sind die westlichen “Berichterstattungen” im Westen alle auf Lebenslügen des Westens aufgebaut. Um zu verschleiern, dass der Westen der Hauptverursacher von Terror war und ist, und somit ursächlich für die 60 Mio. Flüchtlinge mitverantwortlich ist. Der Terrorismus ist der Krieg der armen, gegen den ungleichen Kampf der reichen Länder, mit Völkerrechtswidrigen Kriegen, Drohnen und Wirtschaftsterror des Westens. Denn gegen ein paar tausend Opfer im Westen, kommen hunderttausende im Nahen Osten und anderswo auf der Welt. Nur über die hunderttausende Opfer, trauert im Westen niemand.

  22. Die Verbindung zum Euro und der EU als drittewelt Region aus dem ersten Kommentar sehe ich zwar nicht, aber dass der Spiegel mit seinem teilweise nur seriös verkleideten Kapagnenjournalismus die Grenzen des Anstands aufgezeigt bekommt ist sicher kein Schaden für die Meinungsbildung in unserem Land.

  23. Unglaublich, dass Herr Fleischhauer im Spiegel ein Buch bespricht, das er gar nicht gelesen hat. Der Spiegel kann sich nur retten, wenn er wieder zu journalistischen Tugenden zurückkehrt und auf bewusste Falschberichterstattung und Häme verzichtet.

  24. Alles wird gut davon bin ich überzeugte, ich glaube schon seit einigen Jahren nicht mehr das was uns die großen Medienkonzerne so “berichten” seien es Printmedien, Internet News oder die Nachgerichteten Kommentare der Fernsehanstalten. Ich begegne Woche für Woche mehr Menschen die sich Kritisch gegenüber diesen Medien positionieren. Andererseits bewundere ich aber auch die aufopferungsvolle Art und weise, wie sich die Gesellschafter und Inhaber dieser Medien quasi ihr eigenes geschäftliches Grab schaufeln. Mit Nachhaltigkeit und unternehmerischerem Handeln zu der zweifelsohne eine gewisse Weitsicht gehört hat das nichts mehr zu tun. Jährlich laufen Ihnen Leser davon man darf davon ausgehen das wenn diese Konzerne und Agenturen nicht bald das Ruder rumreißen, es in naher Zukunft diese ehemaligen Instanzen der deutschen Medienlandschaft in der Unbedeutsamkeit verschwinden.

  25. Man darf sich fragen was solche Preise eigentlich Wert sind? Sind sie nicht nur Ausdruck einer sich selbst feiernden Gruppe, oder nur der Ausdruck wie unheimlich man Personen Migrationshintergrund doch bevorzugt und fördert? Es ist irgend wie auffallend, dass es mit der tatsächlichen Kompetenz solcher Personen doch nicht so weit her scheint. Man denke mal auch an eine Frau Atalay, die ebenso wie Özlem Gezer, oder eine Dunja Hayali, mit Preisen geadelt wurden. Reicht deren Hintergrund schon aus um hervor zu stechen, kommt es dann nicht mehr so sehr auf der Qualität an?

  26. Wie man den Redakteur Jan Fleischhauer und seine Arbeit “schätzen” kann, ist mir schleierhaft.

    Herr Fleischhauer mischte sich seinerzeit in die Diskussion um das für und wider von Fracking in der Gasförderung ein. Überschrift: Fracking für die Freiheit.
    Daraufhin erregte er den Widerspruch des Blogbetreibers von peak-oil.com und es kam zu einem öffentlichen Streitgespräch in Hamburg. Der Standpunkt von Norbert Rost von peakoil war: Die Fracking-Vorkommen sind laut Bundesanstalt für Geowissenschaften in Deutschland so gering, dass sie selbst über einen kurzfristigen Zeitraum nicht zu einer deutlichen Verringerung der Importe führen können.

    Die Reaktion Herrn Fleischhauers darauf war keine sachliche, sondern eine Publikumsbeschimpfung nach dem Motto: Ihr feministischen Angsthasen und Öko-Weicheier traut euch bloß nichts.
    Er hatte keinerlei sachliche Informationen beizutragen – geschweige denn auch nur argumentative Ansätze seiner Gegenposition. Nichts!
    Ich war erstaunt und entsetzt, so etwas von einem Spiegel-Journalisten vorgesetzt zu bekommen.

    Seit dem halte ich Herrn Fleischhauer für einen Google- und Krawalljournalisten.

    1. Wer steuert diese Krawalljournalisten-Typen? Das ist doch Lügenpresse hoch 3. Wieso berichtet die z.B. nicht über die Soros-Leaks und diese ganzen Hintergründe! Da wird lieber alles als Verschwörungstheorie abgetan.

  27. Als jemand, der einen Gutteil der 80er bei Osho/Bhagwan in Poona und Oregon verbracht hat: Die Unterschiede zwischen Spiegel und Bild beschränkten sich auch damals schon auf den Sprachstil. Früher eklektisch bis zur Provokation, heute heißt es dann statt Schummel-Gutti halt Dr. Strg+C.
    Der Wahrheitsgehalt war immer auf vergleichbarem Niveau, und zum Thema Arroganz lese man die Reaktionen der beiden Medien auf den Stunt mit Guttenbergs 12. Vornamen. Da macht die Bild eine wesentlich bessere Figur.

  28. Leider sind die Erfahrungen der Todenhöfers nur zu symptomatisch und dass sie zumindest vollumpfänglich Recht erhalten haben, eher die Ausnahme als die Regel.

    Die Medienkritik eines immens anwachsenden Teils der Bevölkerung stößt, angesichts der immensen Konzentration dieses Markts, des zunehmenden Einflusses von PR-Agenturen, die im Drehtürmechanismus wechselnd Beschäftigungsverhältnisse mit Politik, lobbyistischen Netzwerken und Konzernen (vor allem auch der Kriegsindustrie) anbieten, auf eine immer bösartigere Abwehr. Jede Position, Erfahrung oder Kenntnis, die nicht einer militarisierten Hegemonialpolitik das Wort redet, wird mit Verleumdungen, Diffamierungen und offenen Verunglimpfungen bekämpft.

    Die Ursache hierfür hat bereits sarkastisch Kurt Tucholsky benannt: Für den Frieden hat es noch nie Lobbyisten gegeben. An ihm lässt sich einfach nichts verdienen, anders als am Krieg. Nachdem es durch Lobbyismus gelungen ist, in der intellektuell immer dürftigeren politischen Sphäre eine militaristische Hegemonialpolitik als “alternativlos” zu implantieren, beruhen darauf die Gewinnerwartungen mächtiger Geldgeber, die auch entscheidend darüber entscheiden, wer noch in der prekarisierten Berufsgruppe der Journalisten auf eine der wenigen lukrativen Karrieren als Alphatier der Branche erwarten darf. Es finden sich dann immer genug, die ein außerordentlich flexibles Gewissen und anpassungsfähige Überzeugungen ausbilden (- die sie mit umso heftigerer emotionaler Verve als “meine Meinung” verteidigen).

    Schon Joseph Eichendorff charakterisierte die “öffentliche Meinung” in “Auch ich war in Arkadien” als eine grell geschminkte Mätresse der Macht.

    Ein solcher Diskurs, der Meinung von oben nach unten zu exekutieren pflegt, wird natürlich irgendwann als Mechanismus zur Fremdbestimmung der Menschen erkannt. In Deutschland ist das spätestens seit dem entfesselt bellizistischen Russlanddiskurs bekannt. Die Illusion unser Diskurs hätte noch irgendetwas mit demokratischem Ausfechten von Positionen zu tun ist lange passé. Wenn nicht bald eine Änderung erfolgt, werden massive Auflösungserscheinungen dieses Landes oder heftige Aufstände die Folge sein.

  29. Was beim Spiegel seit einigen Jahren so abgeht ist, auch wenn ich jetzt ein inflationär genutztes Wort gebrauche, erschreckend! Und zwar in höchstem Maße.

  30. “Ein solcher Diskurs, der Meinung von oben nach unten zu exekutieren pflegt, wird natürlich irgendwann als Mechanismus zur Fremdbestimmung der Menschen erkannt. In Deutschland ist das spätestens seit dem entfesselt bellizistischen Russlanddiskurs bekannt. Die Illusion unser Diskurs hätte noch irgendetwas mit demokratischem Ausfechten von Positionen zu tun ist lange passé.”

    Korrekt. Und diesen Diskurs können die sich nur noch one-way denken. Es kann keine seriöse Ansicht geben, die deren Standpunkt nicht exakt teilt. Der Furor, mit dem Dissidenten jede Satisfaktionsfähigkeit abgesprochen wird, kennt kein Maß mehr. Und damit spreche ich nicht die völkischen Ego-Looser, sondern die Sonderbehandlung der Todenhöfers, eingeforderte Sprechverbote und Enteignungen für Schröder (Beck-Oberdorf/Harms) und plötzlich den Kriegsverbrecher im Kissinger-Entdecker (Fleischhauer).

    Alternativlosigkeit bedeutet, jeder der widerspricht, kann nur von Kreml finanziert, rechtsradikal oder Blutsäuferfan (Assadophil) sein DÜRFEN. So wie es ja auch keine fundierte Kritik am Neoliberalismus geben kann, daher stammt diese Totschlag-Chiffre ja.

    So treibt man erst viele den Trumpeligen Pegidatioden und afdern zu. Spiegel und SZ spielen da eine wichtige Rolle als Totalausfall der früher kritischen, aufgeklärten Presse.

  31. Nichts neues, leider. Dass beim Spiegel nicht alles mit rechten Dingen zugeht, ist mir das erstemal bei der Mollath Affaire aufgefallen. Damals hatte Beate Lakotta unseelige, tendenziöse Artikel gespickt mit unbelegten Behauptungen und Unwahrheiten in Reihe veröfentlicht, dass man den Eindruck beim Lesen gewann, dass das Auftragsarbeiten waren. Auch sie mussste mehrfach ihre Behauptungen korrigieren und sich dafür öffentlich entschuldigen. Abgehalten hat sie das aber nicht, weitere Machwerke zu dem Thema im Spiegel zu veröffentlichen. Höhepunkt in den letzten Jahren war dann, der unglaublich kriegshetzerische Titel: Stoppt Putin jetzt. Ich habe deshalb seit dem keinen einzigen Spiegel mehr gekauft.

  32. Da bin ich aber Erstaunt, dass hier Spiegel und Spiegel Online immer noch vertraut wird und so wenig Naivität hätte ich nun ihnen beiden nicht zugetraut.

    1: Stellvertreter Kriege können nur geführt werden wenn es eine Person gibt welche als Böse bezeichnet werden kann oder eine Sache als solche. Dazu bedarf es Medien, große Massen Medien wie Spon.
    Allein ein Jahr Verfolgen der Berichterstattung zu Syrien und Libyen hätte aufgezeigt das sie hier gegen den Feind stehen und nicht das Spon schlechte Arbeit oder Fehler oder Naive wäre.

    2: Spon ist wie das ZDF und ARD Agitator für Angriffskrieg. Wie Sie das beide mit ihrer Erfahrungen nicht sehen wollen ist mir schleierhaft. Ohne solche Medien gebe es keinen Syrien Krieg, kein zerfallenes Libyen und auch kein Afghanistan wie heute usw.

    3: Wenn Sie vorgeben so informiert und wissend zu sein und auch Risiken auf sich nehmen um selbst zu berichten dann recherchieren sie mal zu Spon und BND usw. Was meinen Sie was gefährlicher sein wird? Damaskus in Syrien oder dieses Nachgehen von Spon und BND?
    Überlegen Sie gut…

    4: Machen Sie mal den Test. Fragen Sie mal Frau Merkel oder Herr Obama oder Herr Putin wer solch ein Interview zu Syrien mit ihnen macht wie Sie es mit Assad führen konnten. Selbe Art, selbe Themen und schauen Sie wie sie vorher dann so nette kleine Männer und Frauen auf einmal um sich, am Tele haben werden. Mal schauen ob sie was merken.

    Nur das Böse wird sich nicht stellen und vorher alles genau wissen und festlegen wollen.

    Daher, fahren Sie nicht nach Syrien sondern Arbeiten den Krieg hier mal auf, denn dieser geht auch von uns aus!

    1. Hallo Sven Weller,
      zu Ihren umfangreichen, meiner Ansicht nach – sehr richtigen – Ausführungen möchte ich nur noch hinzufügen, daß man sich beim ehemals guten “Spiegel”, der leider zu einem billigen Schmäh- und billigstem Propagandablatt verkommen ist, anschauen soll, wie sich doch dessen Eigentumsverhältnisse verändert haben.
      Meines Wissens nach gehört dieses “Magazin” zu großen Teilen der regierungsnahen Propaganda – Agentur Friede Sp., zu der auch das regierungsamtliche CDU-SPD- Zentralorgan “BLÖD” gehört.
      Es ist doch seit Jahren usus, daß angefangen von der Frau “Wir-schaffen-das” (Was denn eigentlich?) über ihre nächsten Damen und Herren am Kabinettstisch die Interwiews und Verlautbarungen in “BLÖD” (Bild Dir meine Meinung und Du bist so, wie ich heiße) und “BLÖD am Sonntag” veröffentlichen.
      War es nicht schon sehr verwunderlich, daß vor Jahren der Leiter der Hauptstadtredaktion von BLÖD auf einmal als Leiter des Hauptstadtbüros des “Spiegel” in dessen Redaktionsleitung wechselte. Nachdem er offensichtlich seinen Auftrag bezüglich dieses Magazins erfüllt hatte, wechselte er wieder zurück und hatte dem “Spiegel” die noch verbliebenen aber schon ziemlich stumpfen Zähne gezogen. Nun marschiert dieses Magazin zur vorgegebenen Melodie der Propaganda-Agentur der Friede Sp. mit.
      Wer solche Leute wie diese Gift verspritzenden und Lügen verbreitenden Bidder, Fleischhauer und Gezer u. a. beschäftigt, was soll man von einer solchen Redaktion noch verlangen. Es ist nicht anders als jetzt in der Türkei. Gleichschaltung der Medien. Es fehlt nur noch, daß solche wahrheitsfanatischen wirklichen Journalisten durch Berufsverbote oder Strafverfolgung ausgeschalten werden.
      Es ist überall das gleiche Spiel, auch beim Fernsehen. Man kann sie gar nicht alle aufzählen, diese Kleber, Atai, Lügenlischki, Gelinek und wie diese Krauses noch alle heißen.

      Da brauchen sich die deutschen Medien überhaupt keinen Dreiangel in die Spucke reißen und über andere herziehen.

      1. Was für ein Quatsch: Der Spiegel gehört zu 25,5 Prozent Gruner + Jahr, 23 Prozent halten die Erben von Gründer Augstein und 50,5 Prozent – und damit die Mehrheit – gehört den Mitarbeitern des gedruckten Spiegels. Der letzte Springer-Mann, der zum Spiegel kam, war Nikolaus Blome. Der praktisch gleich weggemobbt wurde.

      2. @Padida : Am 6. Oktober 2014 gab Bertelsmann die vollständige Übernahme von Gruner + Jahr zum 1. November bekannt.

    2. Ich glaube, der Spiegel hat mittlerweile schon Artikel veröffentlicht, die den Tatbestand der Volkshetze erfüllen. Ich bin heute noch fassungslos über den des Giftgaseinsatzes in einem Vorort von Damaskus. Er hatte das Format der Schreibe des “Stürmer”. Heute wird bekanntgegeben (nicht laut und in den Leitmedien) dass der Kampfstoff keinesfalls aus den ehemaligen Depots der syrischen Armee kam. HEUTE und Jetzt. Der amerikanische/englische Angriff (“rote Linie”) erfolgte unter anderem nicht, weil die Dienste sehr schnell auf dem Laufenden wahren.(wenn sie nicht selbst die Finger dabei hatten) Die eigentliche Hetze gegen Syrien und Assad aber erfolgte weiterhin jahrelang – der Mann, der das eigene Volk vernichtet. Es ist erbärmlich und widerlich.

      1. Es erscheint schon sehr unwahrscheinlich, dass Assad den Amerikanern kurz nach der ‘roten Linie’ Ansage eine derartige Steilvorlage geliefert und vermutlich sein sofortiges Ende besiegelt hätte. Assad ist vieles aber nicht lebensmüde.

        Der Angriff erfolgte aber auch vor allem deshalb nicht, weil nach Debakeln wie Afghanistan, Irak und Lybien einfach keinerlei Aussicht auf Erfolg bei einem Eingreifen des Westens abzusehen war und bei einem weiteren Scheitern der totale Zusammenbruch in der Region drohte. Die Amis hätten sich das sonst sicherlich nicht 2 mal sagen lassen, so gern wie sie Assad loswären.

        Man muss Obama zu gute halten, dass er die Lage damals nicht derartig eskalieren ließ und auf den Vorschlag der Russen einging, stattdessen die Vernichtung der Gasbestände durchsetzten.

  33. Als ich endlich nach vollzogenem Volkswillen in der freiheitlich-rechtlichen Bundeskriegsverbrecherrepublik landete, haben mir Wessis geholfen, mich zu orientieren. Was den Blätterwald betrifft, hieß es: Der Spiegel ist die BILD für Intellektuelle. Kurz: Es ist der übliche Medienmist. Aber erstaunlich, wie die Schreiberlinge dort es fertig bringen alle zusammen im gleichen Stil zu schreiben.

  34. Lieber Frederic Todenhöfer,
    sie bringen ihr Erstaunen über die Art und Weise zum Ausdruck, wie der Spiegel beispielsweise im Falle ihres Vaters berichtet und recherchiert hat.
    Ohne als Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden, frage ich mich wie man darüber erstaunt sein kann? Im Spiegel grüßt nicht in jeder Ausgabe das Murmeltier, aber die Atlantikbrücke feiert fröhlich Urständ.
    Henning Hagen

    1. Wir kennen doch das Phänomen, das Menschen einen Artikel lesen aus einem Themengebiet das beispielsweise sie beruflich betrifft.
      Der Artikel ist vollkommen falsch, aber derjenige wird den nächsten Artikel wieder glauben.
      Welches Themengebiet haben die meisten Journalisten wirklich gelernt, ausser über vieles eine halbgare Meinung zu haben?
      Sprich, die haben nur dann eine ähnliche Chance, Medien aus dem Blickwinkel überhaupt selbst wahrzunehmen, wenn es wie hier, mit den (üblichen) Halbwahrheiten und falschen Aussagen, gegen den eigenen Journalismus geht.

  35. So geil, wieder nur “LÜSCHENBRÄSSÄ” Kommentare. Da kritisiert einer den Spiegel inhaltlich wegen eines Artikels einer Autorin und direkt kommen die Besorgten aus ihren Löchern gekrochen und machen den verbalen Rundumschlag.
    Ihr seid peinlich.

    1. Wegen EINES Artikels EINER Autorin? Du solltest den Artikel hier nochmals lesen. Außerdem: Lesen zu können, heißt nicht gleich lesen zu können. Was bringt es einem, wenn man die Wörter lesen kann, aber den Inhalt nicht versteht? Das nennt man übrigends funktionaler Analphabetismus.

    2. Die Menschen im Ostblock hatten zumindest einen Vorteil: Sie machten sich keine Illusionen darüber, dass die Zeitungen nicht immer die
      Wahrheit schreiben und das teilweise auch absichtlich.

      Dieses Lügenpresse Meme fasst recht gut die Naivität zusammen, die hier zuweilen vorherrscht. Am besten jeden, der mit dem Mainstream nicht konform geht als weltfremden Nazi abstempeln und gut.

  36. Um Lügenpresse geht es in diesem Fall doch gar nicht. Es geht um Kampagnen-Journalismus, und dank Todenhöfers Rechtskampf steht der “Spiegel” jetzt da wie der Kaiser ohne Kleider.
    Peinlich in der Tat, aber für den “Spiegel”, oder?

  37. Korektal sagt:
    31.08.2016 um 12:49
    Korrektur-Drang Herr Immer alles von Besserwisser? Oder einfach nur unverarbeitete Komplexe? Was in der Richtung wird’s sein.

    Irrtum, Herr Korektal. Es ist nur bezeichnend, dass die Lügenpresse-Brüller und ach so deutschen Besorgten auffällig häufig nur rudimentäre Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung haben. Das wirft ein bezeichnendes Licht nicht nur auf den intellektuellen Hintergrund solcher Leute. Aber ausgerechnet sie wollen Andere kritisieren. Lächerlich! Ihr dann doch eher vereinfachendes Weltbild bleibt Ihnen natürlich unbenommen.

    1. Sie schließen kategorisch alle ohne intellektuellen (akademischen?) Hintergrund aus. Attestieren eine Form geringerer intellektueller Leistungsfähigkeit.
      Erinnert mich an eine Diskussion um belgische Pferde.

    2. Bezeichnend, dass hier der intellektuelle Hintergrund an der Fähigkeit zur deutschen Rechtschreibung festgemacht wird. Als könnte man Intelligenz nur durch eine sehr fachspezifische akademische Laufbahn erwerben. Nur haben einige der hellsten Köpfe unserer Gesellschaft (teils mit akademischen Hintergrund, teils auch ohne) ebenfalls nicht über eben diese Fähigkeit verfügt. Wie viele Doktorarbeiten werden Korrektur gelesen? Und oft habe ich es erlebt, dass in bereits von professionellen Lektoren verfassten Texte ebenfalls Fehler enthalten waren. Deswegen lassen wir in unserer Firma die Texte zweifach korrekturlesen.

      Und sie behaupten ernsthaft, dass Sie von der Rechtschreibung auf die Intelligenz schließen können? Damit bezeichnen sie in etwa 99,9% aller (vermutlich auch deutschen) Menschen als Nicht-Intellektuell, oder etwa nicht? Das ist zumindest die implizite Aussage hinter Ihrem Kommentar. Schlechte Rechtschreibung = geringe Intelligenz = einfaches Weltbild. Arroganter kann man eigentlich gegenüber einer Gesellschaft nicht mehr auftreten, den diesen Vorwurf würden Sie von einem Informatiker, Biologe oder Mathematiker bezüglich Ihrer womöglichen Defizite in deren Fachgebiete niemals hören.

    3. Und unabhängig davon, ob es, wie Sie behauptet haben, eine Korrelation zwischen Rechtschreibung und Qualität des Weltbildes gibt, müsste erst der Beweis angetreten werden, ob die Menge aller “Lügenpresse”-Schreier eine andere Gaußsche Verteilungskurve in Bezug auf die Qualität der Rechtschreibung aufweisen, als die Menge aller nicht “Lügenpresse”-Schreier. Ist das nicht der Fall, von dem ich im Moment ausgehe, wäre Ihr Vorwurf moralisch nicht mehr haltbar. Und das aus einem einfachen Grund: Es würden dann nicht nur diejenigen über ein einfaches Weltbild verfügen, die “Lügenpresse” schreien, sondern ebenso viele Menschen aus der Grundgesamtheit der Bevölkerung, auf die Ihre Aussage dann ebenfalls zutreffen würde. Und seine eigene Fähigkeiten als wertvoller einzuschätzen, als die der anderen, bezeichnet man schlichtweg als “Narzismus”.

    1. Das LG Hamburg ist bekannt dafür, dass dieses medien-freundliche Urteile fällt, die sonst wo nicht mal zugelassen worden wären.

      Möchte ein Medienunternehmen einen Fall vor Gericht bringen, der eigentlich aus dem rechtlichem Standpunkt nicht zu gewinnen wäre, so geht man an das LG Hamburg. Dort entscheiden die Richter nicht nach Gesetz, sondern nach Gutdünken (oder Vitamin B).

      Erstaunlich, dass Todenhöfer dort mal ein gesetzestreues Urteil bekommen konnte.

      Siehe: http://blog.fefe.de/?q=Hamburg

      1. Das Gegenteil ist der Fall. Die Hamburger Pressekammer entscheidet oft genau nicht medienfreundlich, was in der Branche jeder weiß. Deshalb ziehen besonders viele Prominente vor diese Kammer, wenn sie Medien verklagen.

      2. @ Michael Wilcke
        Haben Sie auch Belege für die erfundene Aussage?

        Folge ich dem Link, der weiter oben gepostet wurde (blog.fefe.de), dann sehe ich in diesem Blog dutzende Fälle wo das Gegenteil der Fall ist.

  38. Naiv, wenn man ausgerechnet vom “Spiegel” soetwas nicht erwartet hat. wer tatsächlich noch glaubt, dass dieses Blat etwas mit Journalismus zutun hat, der hat noch so einiges nicht geblickt.

  39. Hört sich in “Meinen Ohren” so an als wär da der Spiegel einfach nur “neidig gewesen” auf zwei Kollegen die alleine halt mehr “zu Stande gebracht haben” als es dem Spiegel selber “möglich war”….! Hinterläst doch irgendwie einen schlechten Beigeschmack….!

  40. Todenhöfer beschwert sich über schlechte Recherche?

    Im Hinblick zu seinen Berichten über den Nahen Osten kann das eigentlich nur ein sehr schlechter Witz sein.

    Was den Wahrheitsinhalt des jeweiligen Geschmieres angeht nehmen sich Todenhöfer und SPON überhaupt nichts

  41. Wenn von der Todenhöfer-Seite dem SPIEGEL vorgeworfen wird, er sei „arrogant und unjournalistisch“, dann kommt mir das vor, als hätte der frühere Bundespräsident Lübke dem Bundeskanzler W. Brandt vorgeworfen, er sei ein schlechter Redner.

    1. Wer dermassen schlecht schreibt über J T ist in meinen Augen ein Schmierfink übelster Güte.Ich habe viele Bücher von J.T gelesen und auch diesen besagten Artikel im Spiegel.Es war fast schon lächerlich und das sollte von guten Schreiberlingen sein.Nur Neid und mit Dummheit gepaart.Besonders die Balkonstory……..ob der Balkon nach vorne oder hinten gelegen hat…mein lieber Schwan.Ich schätze J.T ganz besonders als Mensch,kenne ihn auch persöhnlich,seid München “KARL Orffsaal”Lesung mit Ex Oberbürgermeister Christian Ude”.

      1. Frau Einberger, ich kann mich Ihrer Einlassung nur anschließen. Leider ist es in Zeiten des Internets zu vielen Menschen möglich, absurdes Zeug zu äußern. Da darf man meist nicht mehr reagieren.

  42. “Ich hätte so etwas beim Spiegel nie für möglich gehalten” schreibt Frederic Todenhöfer. Dann ist er genauso “naiv” wie Özlem Gezer. Bei SPON sind 99% der “Journalisten” Propagandisten der übelsten Sorte. Dazu gehören Fleischhauer

  43. Rania Salloum über Syrien und Benjamin Bidder über Syrien.
    Tiefer geht es auf der nach unten offenen SPN Skala nicht mehr.
    Von dieser Tussi Özlem Geser höre ich heute erstmals.

  44. This is great! My blog isn’t my business but it’s great to have a resource for a blog business plan. Blogging is such a new industry and writing a business plan might be hard to do when there are so many unknown variables.

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