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iPhone 8: Apple könnte 2017 gleich drei Modelle auf den Markt bringen – eins mit gekrümmtem OLED-Display

Wenn Tim Cook in zwei Wochen die diesjährigen iPhone-Neuheiten enthüllt, dürften wohl nur hartgesottene Apple-Fans zu Begeisterungsstürmen ansetzen – zu ähnlich dürfte das iPhone 7 dem iPhone 6s sein. Die eigentlichen Innovationen wird sich Apple mutmaßlich für das zehnjährige iPhone-Jubiläum 2017 aufsparen – und wohl in gleich dreifacher Form. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review berichtet, könnte Apple dabei ein iPhone mit gekrümmtem Display auf den Markt bringen, das an Samsungs Galaxy S7 edge erinnert.

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Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: Rund drei Wochen sind es vermutlich noch bis zur nächsten Apple-Keynote, in der das neue iPhone vorgestellt wird, das nach übereinstimmenden Presseberichten so aussehen dürfte wie die Modelle der vergangenen beiden Jahre.

Die eigentliche Innovation hat sich Apple-Chef Tim Cook offenbar für das kommende Jahr aufgespart, wenn das Kultsmartphone bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiert, wie der gewöhnlich gut informierte KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo bereits im April voraussagte.

Kommt 2017 ein gebogenes iPhone wie Samsungs Galaxy S7 edge?

Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review will nun neue Informationen zum Produktionsprozess in Erfahrung gebracht haben: Demnach könnte Apple in einem Jahr nicht nur zwei, sondern gar drei generalüberholte Modelle auf den Markt bringen.

Bei dem dritten iPhone-Modell handelt sich offenbar die Pro-Version, die im Juli erstmals kursierte, in diesem Jahr aber noch verworfen wurde: Sie soll 5,5 Zoll oder größer sein und sich optisch mit einem an beiden Seiten gekrümmten Display offenbar an Samsungs Galaxy S7 edge orientieren, das viele gute Kritiken erhalten hat und sich maßgeblich zum bemerkenswerten Comeback der Koreaner beigetragen hat.

Das iPhone Pro soll zudem als einziges der drei neuen Geräte mit einem OLED-Display ausgestattet sein. Die 4,7 und 5,5 Zoll großen Modelle müssten demnach auch im kommenden Jahr auf die biegsame Bildschirmtechnologie verzichten, die bislang nur bei Samsung zum Einsatz kommt.

Evolutionäre Veränderungen unter der Oberfläche

In diesem Jahr soll das iPhone indes nur unter der Oberfläche größere Veränderungen erfahren. So soll Apple, wie seit Jahresbeginn kolportiert wird, den Klinkenanschluss kappen; Kopfhörer sollen künftig über den Lightning-Connector angeschlossen werden.

Dass Apple zudem deutlich bei der iPhone-Kamera nachbessern dürfte, war erwartet worden – schließlich ist die Kamera für viele Anwender das wichtigste Kaufargument bei der Auswahl eines neuen Smartphones. Wie Bloomberg berichtet, dürfte vor allem das 5,5 Zoll große iPhone Plus-Modell deutlich aufgewertet und mit einer sogenannten Dual Kamera ausgestattet werden, die über zwei Linsen verfügt, die gleichzeitig auslösen und so zu einem schärferen Bild vor allem in dunkeln Räumen führen soll.

Launch als iPhone 7 oder als iPhone 6SE?

Bloomberg berichtet zudem, dass Apple mit den neuen iPhones einen anderen Home-Button einführen will, der weniger empfindlich sei als das aktuell klickbare Modell. Der neue Home Button sei dagegen – ähnlich wie das Trackpad auf dem MacBook – berührungsempfindlicher und könnte damit wie schon beim iPhone 6s und der Apple Watch beim Display (Force bzw. 3D Touch) neue haptische Funktionalitäten aufweisen.

Zur größten Überraschung dürfte noch die Namensgebung werden. Nachdem ein Launch als iPhone 7 über das ganze Jahr  als gesichert galt, waren in den vergangenen Monaten angesichts der  nur marginalen Änderungen Zweifel an der Nomenklatur aufgekommen.  Ob das neue iPhone nun als iPhone 7 auf den Markt kommt, dürften Apple-Fans in bereits 15 Tagen erfahren.

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