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ORF: Alexander Wrabetz wird zum ersten Generaldirektor mit drei Amtszeiten in Folge

Alexander Wrabetz (Foto) ist der neue (alte) Generaldirektor des ORF
Alexander Wrabetz (Foto) ist der neue (alte) Generaldirektor des ORF

Der 56-Jährige Alexander Wrabetz ist am Dienstag vom Stiftungsrat als ORF-Generaldirektor bestätigt worden. Beim Wahlgang erhielt er 18 von 35 Stimmen – und stellte mit dem knappen Ergebnis obendrein einen Rekord auf: Vor ihm gelang keinem ORF-Chef eine dritte Amtsperiode in Folge. "Der ORF soll das digitale Leitmedium der Zukunft bleiben", formuliert der neue alte Generaldirektor seine Zukunftspläne für den Sender.

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Sein Kontrahent Richard Grasl, Finanzdirektor des ORF, sammelte 15 Stimmen ein und schrammte damit knapp am Chef-Posten vorbei. Bei seiner zweiten Wiederwahl konnte Wrabetz, der seit 2007 an der Spitze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich steht, noch 29 von 35 Stimmen einsammeln. Ein Grund für die Stimmen-Einbuße könnte der häufig kritisierte, stellenweise zu große journalistische Freiraum in der täglichen Arbeit sein, den Wrabetz seinen Mitarbeitern einräumt. Das vermutet die österreichische Tageszeitung Der Standard, die über die Wiederwahl berichtet.

Der neue alte Generaldirektor will den ORF zum Social-Media-Haus umbauen. “Der ORF soll das digitale Leitmedium der Zukunft bleiben”, so Wrabetz. So plane er für ORFeins mehr österreichische Inhalte und eine Stärkung der Information, während ORF III insgesamt weiter ausgebaut werden soll. Für ORF 2 und die ORF-Radios habe er sich zum Ziel gesetzt, deren “Stärken weiterzuentwickeln”.

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Seine dritte Amtsperiode erstreckt sich vom 1. Januar 2017 bis Dezember 2021.

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