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Kanye West fordert Apple-CEO Tim Cook zur Übernahme von Tidal auf

Kanye West (li.) hält sich gerne mal für den neuen Steve Jobs (Mi.) und wirft Tim Cook vor, er solle sich nicht für Steve Jobs halten.
Kanye West (li.) hält sich gerne mal für den neuen Steve Jobs (Mi.) und wirft Tim Cook vor, er solle sich nicht für Steve Jobs halten.

Wieder einmal wortgewaltige Tweets von Kanye West: Der HipHop-Superstar, der sich in den vergangenen Monaten mit seiner Frau Kim Kardashian so beherzt mit Taylor Swift duellierte, hat ein neues Objekt der Begierde gefunden – Apple! So ließ West niemand Geringeren als Tim Cook via Twitter wissen, was der CEO des wertvollsten Konzerns der Welt gefälligst zu tun habe: den Streaming-Dienst Tidal von Kumpel Jay-Z übernehmen. Und mehr noch: Cook soll endlich aufhören, so zu tun als wäre er Steve Jobs.

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Es ist wieder so weit: Ein halbes Jahr nach seinem epischen Twitter-Zusammenbruch feuerte der streitbare Rapper auf dem 140 Zeichen-Dienst erneut ein paar Tweets ab, die es durchaus mit den Rants – und Hilfeschreien – der jüngeren Vergangenheit aufnehmen können.  Im Februar hatte West bekanntlich noch Facebook-Chef Mark Zuckerberg um ein Investment in Höhe von einer Milliarde Dollar angefleht – auf Twitter, wohlgemerkt.

Diesmal wendet sich der Ehegatte der Dokusoap-Darstellerin Kim Kardashian gleich an den CEO des wertvollsten Konzerns der Welt – und das erneut in Sachen Investments. Apple-Chef Tim Cook soll, bitte schön, in den Musik-Streaming-Dienst Tidal seines Hip Hop-Homies Jay Z investieren!

“Apple, gib Jay jetzt den Scheck für Tidal und hör auf so zu tun, als wärst Du Steve”, wendet sich der Rapper rotzfrech an den wertvollsten Konzern der Welt. Vor vier Monaten hatte sich West ebenfalls nicht besonders freundlich über Apple geäußert.

“Mein Album wird niemals, niemals bei Apple zu haben sein”, twitterte der 39-Jährige anlässlich der Veröffentlichung von “The Life of Pablo”, das ein Monat später dann doch bei Apple Music zu hören war.

Woher Wests Umdenken kommt? Der HipHop-Superstar hat offenkundig genug von der limitierten Zuhörerschaft auf Tidal, das es bislang auf vier Millionen zahlungswillige Abonnenten bringt, und den ständigen Lizensierungsstreitigkeiten auf anderen Streaming-Diensten wie Apple Music.

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“Sch… auf den Sch…vergleiche. Wir sind alle in 100 Jahren eh tot. Lass die Kids die Musik haben”, twittert West in unnachahmlicher Manier zuvor.

West wolle daher in der kommenden Woche ein Zusammentreffen zwischen dem Apple-CEO, Tidal-Besitzer Jay Z, Hip Hop-Star und Apple Music-Partner Drake, Musikmogul Scooter Braun und den Apple Music-Manager Jimmy Iovine und Larry Jackson einberufen. Der Grund: Der Zwist zwischen Apple und Tidal helfe keinem.

Man könnte es durchaus eine Kapitulation von Tidal nennen, das trotz gleich drei hochkarätiger Exklusivalben-Veröffentlichungen  – Rihannas “Anti”, Beyoncés “Lemonade” und eben Kanye Wests “The Life of Pablo” – weiter kaum eine realistische Chance hat, mit den beiden Platzhirschen Spotify und Apple Music gleichzuziehen.

Entsprechend keimten Ende Juni bereits erste Übernahmegerüchte auf: Apple befinde sich nach Informationen des Wall Street Journals in Übernahmegesprächen mit Tidal, die allerdings noch scheitern können, hieß es. Ob ein öffentlicher Hilferuf eines der Aushängeschilder nun dazu angetan ist, Tidal an Apple Music zu verkaufen, erscheint unterdessen recht fraglich.

Als habe West das selbst bemerkt, richtete er seinen Appell tags darauf ebenfalls an den anderen großen Streaming-Player: Spotify-Chef Daniel Ek.

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