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iCar: Apple-Urgestein Bob Mansfield soll Elektroauto-Projekt “Titan” retten

Apple-Boss Tim Cook und Bob Mansfield (re.)
Apple-Boss Tim Cook und Bob Mansfield (re.)

Die Rückschläge mehrten sich zuletzt: Nach dem überraschenden Abschied von Projektchef Steve Zadesky soll Apples Elektroauto nun frühestens in fünf Jahren Marktreife erreichen. Wie das Wall Street berichtet, hat Tim Cook inzwischen einen Nachfolger für Zadesky gefunden – Apple-Haudegen Bob Mansfield! Der 57-Jährige, der sich vor drei Jahren aus Apples engstem Führungszirkel zurückgezogen hatte und eigentlich den Ruhestand genießen wollte, wird nun zu Cooks Schlüsselfigur beim wichtigstem Zukunftsprojekt des iKonzerns.

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Nächstes Indiz, dass Apple mit Hochdruck am Elektroauto arbeitet: Wie das Wall Street Journal berichtet, ist einer der wichtigsten Manager der Steve Jobs-Ära wieder ins Tagesgeschäft bei Apple zurückgekehrt – Bob Mansfield.

Der heute 57-Jährige zählte von 1999 bis zu seinem Ausscheiden 2012 zu den Schlüsselfiguren bei Apple.  “Bob hatte eine maßgebliche Rolle in unserem Führungsteam”, adelte CEO Tim Cook seinerzeit den scheidenden Topmanager. “Er hat das Hardware-Team geführt und über die Jahre an einer Menge bahnbrechenden Produkten gearbeitet.”

WSJ: Mansfield leitet Project Titan seit Juli

Wenig später schien es Mansfield im Vorruhestand dann wohl etwas zu langweilig zu sein – der langjährige Chef der Hardwaresparte kehrte 2013 als Berater zu Cook zurück und soll als Leiter des neugeschaffenen Bereichs “Special Projects” maßgeblich an der Entwicklung der Apple Watch beteiligt gewesen sein.

Nun kommt offenbar das nächste besondere Projekt dazu: Wie das Wall Street berichtet, hat Mansfield nach dem Rückzug von Projektschefs Steve Zadesky die Leitung von Apples geheimer Auto-Unit “Project Titan” Anfang Juli übernommen. Ob es sich um eine Interimslösung handelt oder Mansfield die Entwicklung des iCars bis zur Marktreife begleitet, ist unterdessen unklar.

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Marktreife frühestens 2021

Apple hat bei der Entwicklung seines Elektroautos zuletzt einige Rücksetzer hinnehmen müssen, so dass sich der Start inzwischen auf 2021 verzögere, hatte The Information-Techreporter Amir Efrat vergangene Woche mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.

Apple-Chef Tim Cook hat die Entwicklung eines iCars bislang nicht offiziell bestätigt, zuletzt aber auch nicht mehr dementiert, die mit einem Elektroauto verbundenen Technologien “zu erkunden”.

Der direkte Konkurrent Tesla beäugt seit Monaten Apples Ambitionen kritisch. „Ich denke, sie hätten damit deutlich eher beginnen können“, erklärte Tesla-Chef Elon Musk vergangenen Monat auf der Code Conference gegenüber Walt Mossberg und Kara Swisher. „Sie haben mir nicht ihren direkten Produktionsplan mitgeteilt“, witzelte Musk, „aber ich glaube kaum, dass sie vor 2020 mit der Auslieferung beginnen werden. Das ist eine verpasste Chance.“

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Alle Kommentare

  1. …. wo bleiben jetzt die Artikel, die das iCar als das entlarven, was es war: eine eigentlich recht durchsichtiges Manöver, um Apple wieder in die Schlagzeilen zu bringen – und eben KEIN Automobil; und Elon Musk – dem gerade ein Zulieferer den Laufpass gibt, weil man dort den Umgang von Tesla mit „autonomem Fahren“ für verantwortungslos hält – lästert auch noch….

  2. ICar was soll denn als nächstes kommen? Der iToaster?! Die Produkte von Apple haben sich damit ausgezeichnet, dass sie etwas besonderes waren und ein großes Problem gelöst haben. Ein Auto mit elektro Motor oder einem Mp3 Player wird wohl kein eine Innovation sein.

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