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Abhörsicher und von Apple: Whistleblower Edward Snowden entwickelt ein Smartphone für Journalisten

Whistleblower Edward Snowden will Apples iPhone sicher machen.
Whistleblower Edward Snowden will Apples iPhone sicher machen.

Abhörsicher soll es sein und Alarm schlagen, wenn Daten angezapft werden: Der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden will ein sicheres Smartphone entwickeln – basierend auf Apples iPhone und speziell für Journalisten. Das sagte der im russischen Exil lebende Whistleblower auf einer Technik-Konferenz, über die die New York Times berichtet hat.

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Welche Folgen eine unsichere Datenverbindung haben kann, veranschaulichte Edward Snowden mit einem Beispiel: 2012 kam die renommierte US-Kriegsreporterin Marie Colvin bei einem Granatenangriff in Syrien um. Der Verdacht: Die syrische Regierung hatte die Journalistin überwacht und ihre Handysignale geortet. Noch werden die Anschuldigungen vor Gericht geprüft. Doch so oder so: Der ehemalige NSA-Mitarbeiter will auf Nummer sicher gehen – mit einem Smartphone, das bei Datenüberwachung Alarm schlägt. Dies kündigte der Whistleblower auf einer Technik-Konferenz an, über die die New York Times berichtet hat.

Snowden, der im russischen Exil lebt und über einen Videostream zu der Technik-Konferenz nach Massachusetts geschaltet wurde, arbeite bei seinem Projekt mit dem Computer-Hacker Andrew Huang zusammen. Gemeinsam wollen sie herausfinden, ob sie das iPhone von Apple so modifizieren können, dass es Journalisten alarmiert, sobald sie etwa in Krisengebieten digital überwacht werden. Das sichere Smartphone soll laut Huang in einer speziellen Hülle und mit einem separaten Display dahergekommen, das sich sofort meldet, wenn sensible Daten abgezapft werden.

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Als Mitglied der Freedom of the Press Foundation, die sich für Pressefreiheit einsetzt, sei Snowden sehr besorgt über die weitreichende Datenauslese: Smartphones würden ihre Nutzer tracken und automatisch digitale Dossiers erstellen, die Dritte – darunter auch Regierungen – mit viel zu detaillierten Informationen versorgen würden. Es wäre kein Wunder, dass Smartphone-Nutzer ihren Geräten nicht mehr trauen würden. Vielleicht könnte sich das bald ändern.

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Alle Kommentare

  1. US Kriegsreporter werden auch gerne mal von der eigenen Regierung platt gemacht…..darf die Welt ja nicht erfahren….wie schmutzig die gemässigten Rebellen sind…….einen 12 Jährigen haben sie den Kopf abgeschnitten….der sehr blutverschmiert ausah….sprich sie haben ihn vielleicht vorher gefoltert.

    Die westlichen Mainstream Journalisten gehen in den German Marshall Founds of United States etc. ihr müsst euch doch schämen….im Arsch der Nato….ekelhaft….wer Kriegsverbrecher unterstützt hat jede glaubwürdigkeit verloren.

    Um was gehts den in Syrien……..um Geostrategie……unseren Eliten sind doch die Menschen scheissigal…..wichtig ist de Russen auf Abstand zu halten.

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