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Unister-Chef bei Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben gekommen

Unister-Gründer Thomas Wagner: Rätselraten um den Grund des Todesflugs und die Ursache der Holding-Insolvenz
Unister-Gründer Thomas Wagner: Rätselraten um den Grund des Todesflugs und die Ursache der Holding-Insolvenz

Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Slowenien ist der Chef des Leipziger Internetunternehmens Unister, Thomas Wagner. Das teilte der Sprecher der Firma, die Portale wie "fluege.de" und "ab-in-den-urlaub.de" betreibt, am Donnerstagabend mit. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

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Die Mitarbeiter seien tief bestürzt, hieß es weiter. Der 38-Jährige gründete die Firma, die nach eigenen Angaben derzeit rund 1200 Mitarbeiter hat, im Jahr 2002.

 

Das Kleinflugzeug war auf dem Weg von Venedig nach Leipzig und stürzte über Slowenien ab. Neben Wagner kamen drei weitere Deutsche ums Leben, wie die slowenische Polizei in Nova Gorica erklärte. Darunter sei der 73 Jahre alte Pilot.

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„Wir können Thomas Wagner nicht kompensieren, aber wir werden sein Erbe bestmöglich im Sinne unseres Gründers fortführen“, fasst Dirk Rogl, Chief Communication Officer der Unister Holding, den Konsens der Sitzung zusammen. Das Unternehmen wird sehr zeitnah die Nachfolge von Thomas Wagner regeln und kommunizieren.

Mit Matrial von dpa

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Alle Kommentare

  1. Ein Mensch ist gestorben, das ist traurig, auch wenn ich ihn nicht gekannt habe. Aber… Einen Menschen “kompensieren”? Ich bin definitiv zu alt für diesen Job Pressesprecherin. Ups, Chief Communication etc.

  2. Naja, die Grundstimmung in diesem Unternehmen ist doch offenkundig Zynismus durch und durch. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Gesetze, Regeln und auch den menschlichen Anstand zu missachten und sich damit Vorteile gegenüber ehrlichen Wettbewerbern zu verschaffen.

    Dass sich das auch auf die Menschen im Unternehmen auswirkt bzw. dass es gleich die passenden Leute anzieht – das kann nun keine Überraschung sein. Der grausliche Umgang untereinander war regelmäßig Gegenstand der Berichterstattung: unter jedem Gewand ein Dolch.

    Besonders traurig am Ende, dass Herr Wagner, der offenbar durchaus begabt und tüchtig war, seine Fähigkeiten nicht für etwas Nützliches eingesetzt hat. Eine bittere Lebensbilanz.

  3. Wer auch immer dem Unternehmer nahe gelegt hat, sich mit einer einmotorigen Piper ohne Enteisungssysteme auf den Weg über die Alpen zu machen, hat grob fahrlässig gehandelt.

    Sowas macht man als Hobbypilot vielleicht bei schönstem Wetter, jedoch nicht, wenn man den Druck eines Geschäftstermins im Nacken hat. Da kann der Pilot noch so erfahren gewesen sein. Wahrscheinlich würde Herr Wagner noch Leben, wenn man hier auf die Kompetenzen und das Fluggerät einer Luftfahrtgesellschaft zurück gegriffen hätte.

    Ich bin sicher, dass Herr Wagner nicht wußte, in welche Gefahr er sich begibt.

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