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Apple verweigert den Republikanern wegen Donald Trump die Unterstützung

Gemeinsamkeiten? Präsident Trump und Apple-Chef Tim Cook

Eine Überraschung ist es nicht: Apple und Donald Trump – das passt einfach nicht. Der wertvollste Konzern der Welt lässt den republikanischen Präsidentschaftskandidaten seine Ablehnung nun auch monetär spüren: Entgegen der Gepflogenheit wird es auf dem republikanischen Nominierungsparteitag keine Unterstützung von Apple für Trump geben. Vorausgegangen waren mehrere barsche Attacken des Multimilliardärs in Richtung des Techpioniers.

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Apple bekennt wieder einmal Farbe. Wie schon in der Vergangenheit, als der wertvollste Konzern der Welt dem FBI bei der Entschlüsselung des iPhones die Stirn bot, hat Apple ein politisches Zeichen gesetzt. Der Techpionier wird den republikanischen Nominierungsparteitag im Juli, auf dem Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird, in keiner Form  unterstützen, wie das Politportal Politico berichtet.

Der Schritt bricht mit den Gepflogenheiten des Silicon Valleys: Normalerweise unterstützten die führenden Tech- und Internet-Firmen beide großen US-Parteien mit symbolischen Spenden oder technologischer Ausrüstung, um zumindest den Anschein der Neutralität zu wahren. Google, Facebook und Microsoft werden den republikanischen Nominierungsparteitag so weiterhin mit Zuwendungen unterstützen.

Dass Apple, das ideologisch traditionell im demokratischen Parteienspektrum verortet ist – der Demokrat und ehemalige US-Vizepräsident Al Gore sitzt etwa seit 2003 in Apples Aufsichtsrat –, ist kein Geheimnis. Bei der vergangenen Wahl hatte der iPhone-Hersteller trotzdem Republikaner und Demokraten gleichermaßen mit MacBooks unterstützt.

Apple und Donald Trump – ein gestörtes Verhältnis

Dass Apple und Donald Trump ein gestörtes Verhältnis zueinander haben, ist keine echte Neuigkeit. Der streitbare US-Multimilliardär hatte sich in seinem Wahlkampf bereits mehrfach auf den iKonzern eingeschossen.  Im Februar etwa hatte Trump auf dem Höhepunkt des Verschlüsselungsstreits zwischen Apple und dem FBI dazu aufgerufen, „alle Apple-Produkte zu boykottieren„.

Zuvor hatte Trump bereits damit gedroht, dass Apple im Falle seines Sieges bei den US-Präsidentschaftswahlen iPhones vollständig in den USA produzieren müsse – und die Produktion nicht weiter nach China auslagern könne.

Vor allem jedoch Trumps Ausfälle gegen Frauen und Minderheiten (wie Mexikaner und Muslime) dürften Apple-Chef Tim Cook, der als Vorbild immer wieder den Bürgerrechtler Martin Luther King nennt, dazu bewogen haben, gegen Donald Trump ein politisches Signal zu senden. Apple steht damit tatsächlich nicht ganz allein da: Auch Hewlett-Packard verweigert den Republikanern jegliche Form der Unterstützung.

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