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Kölner Express-Kult-Fotograf Zik im Alter von 63 Jahren gestorben

Heinz-Walter Friedriszik alias Zik. Foto: Express.de
Heinz-Walter Friedriszik alias Zik. Foto: Express.de

Medien-Köln trauert um Zik, den legendären Kult-Fotografen des Express. Heinz-Walter Friedriszik alias "Zik" starb am Mittwoch im Alter von 63 Jahren. Er verunglückte in seiner Wohnung.

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Er fotografierte Prinzessin Diana und Prinz Charles von England mit Kölsch-Gläsern und drückte dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton fürs gemeinsame Foto einen Express in die Hand, während der Secret Service daneben stand. Nur zwei von vielen Anekdoten über Zik, wie sie auch seine Zeitung, der Express, in einem Nachruf beschreibt. Vor allem bei der lokalen Prominenz der Domstadt war Zik eine feste Größe.

Zik war Kult in Köln und dort wirklich bekannt wie ein bunter Hund. Zik war scheinbar immer vor Ort, immer gut gelaunt und auch dem Feiern und dem Karneval nicht abgeneigt. Der Express schreibt, dass Zik in den vergangenen Jahren gesundheitliche Probleme plagten. Nun ist er am Mittwoch in seiner Wohnung im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines Unfalls gestorben.

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Alle Kommentare

  1. Ein Vierteljahrhundert lang hat er mich begleitet beim Kölner Express. Er: der schnelle Fotograf mit dem Blick für Promis, für unwiederbringliche Augenblicke, für Geschichten hinter den Geschichten, fürs Besondere. Der fragte, worum es geht in einer Geschichte – und sie dann mit der Kamera erzählte, weitererzählte, illustrierte, ausschmückte, vorantrieb, zu seiner Geschichte machte. Der mich mitten in der Nacht – er schien nie zu schlafen – anrief, um mich hinzulotsen, wo Köln stattfand. Promi-Kneipen, Nobel-Restaurants, finsterste Spelunken, Großmarkt, Puffs, Tatorte oder einfach nur, weil er nicht bis zum Morgen warten wollte mit seinen Exklusivinformationen. Wir hielten sie aus, unsere manchmal heftigen, manchmal lächerlichen, aber immer im besten Sinne freundschaftlichen Streitereien, ob denn nun Text oder Fotos besser gewesen seien. Am Ende stand immer dasselbe Ergebnis: eine gute Geschichte, die ohne den jeweils anderen nicht halb so gut geworden wäre.

    „Zik, Köln“ stand mal auf einer Ansichtskarte aus dem Ausland. Mehr nicht. Und sie kam an in Köln, in Ziks Kölle, auf seinem Schreibtisch. Zik, das war Köln, das war eine größere Institution als all diejenigen Promis und Möchtegern-Promis der sogenannten Kölner Gesellschaft zusammen, die er fotografierte.

    Zik und ich kannten uns lange vor der gemeinsamen Express-Zeit, wir blieben in Kontakt nach der Express-Zeit. Insgesamt über 35 Jahre lang. Es waren gute Jahre, beruflich und privat. Et wor schön. Bis zuletzt.

  2. Haben alle von Euch vergessen das unser , mein Freund ZIK sehr sicher seit Jahrzehnten ein Kokain und Alkohol Junkie wahr liebe Freunde ???
    Er musste ja schon mit 40+ Jahren einen Herzschritmacher bekommen ?!
    Der Jong war immer auf der Überhohlspur , 18 Stunden am Tag in Berlin , niemand schafft dies , alle wussten es , auch der EXPRESS in Kölle ?!
    Diese Heuchlerei geht uns Preussen echt auf den Sack , typisch Kölsch !
    Alle haben es gewusst und niemand hat ZIK wirklich in seiner Drogensucht geholfen , eine peinliche Schande für den EXPRESS !
    freundliche Grüsse , die Berliner Bundespresse , wir werden diesen Chaoten vermissen , mach et joot ZIK !!!
    Im Auftrag der Berliner Fotografen Kollegen , Neumann

    1. Ich bin keine Kölnerin, bin “trotzdem” der Meinung, dass es keine preußisch, schätzenswerte Eigenschaft ist, Dinge ans Licht zu zerren , von denen es reicht! , dass Freunde sie wissen. Sogenannte Ehrlichkeit ” über den Tod hinaus”. ……. Es gibt bessere Möglichkeiten ehrlich zu sein. Gruß aus Köln

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